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für Vinylliebhaber
"für Vinylliebhaber" von apollux
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Ausgangsbeitrag
apollux
02.02.26
17:04
hier gefunden.
Kommentare
sonorman
02.02.26
17:19
Bitte den vergessenen Link nachreichen.
AppleUser1974
02.02.26
17:24
Das Projekt Revinyl Records klingt auf den ersten Blick wie eine clevere Brücke zwischen Nostalgie und Gegenwart. Bei genauerem Hinsehen bleibt jedoch vor allem eine Frage offen. Welches reale Problem wird hier eigentlich gelöst.
sonorman
02.02.26
17:32
Wirklich schräg.
apollux
02.02.26
17:47
sorry, hier der link: https://www.kickstarter.com/projects/revinylrecords/revinyl-records
a_berger
02.02.26
18:00
AppleUser1974
Das Projekt Revinyl Records klingt auf den ersten Blick wie eine clevere Brücke zwischen Nostalgie und Gegenwart. Bei genauerem Hinsehen bleibt jedoch vor allem eine Frage offen. Welches reale Problem wird hier eigentlich gelöst.
Ja, dachte ich auch, wofür soll das gut sein? Bluetooth Player sind in aller Regel gedacht, den Ton vom Vinyl "modern" zu übertragen. Der umgekehrte Weg, über Nadel und letztendlich den Chinch Ausgang des Players digitale Konservenmusik abzududeln erschließt sich mir nicht. Zumal die Nadel ja auch nicht besser wird, wenn sie übers Re-Vinyl kratzt.
TorstenW
02.02.26
18:11
Ich finde schon das Demo-Video auf der Kickstarter Seite befremdlich..
Da spielt er erst eine echte Schallplatte ab, mit (für mein Empfinden) wirklich vernünftigen Sound.
Und dann tauscht er das gegen das Revinyl-Ding aus, spielt das gleiche Stück per Spotify ab und es klingt richtig schlecht, mit viel weniger Dynamik und halb übersteuertem
Sound.
Für mich eher ein Video um das Ding gerade NICHT zu kaufen.
Dann doch lieber irgendeinen Streamer an die Anlage anschließen und vernünftige Qualität bekommen..
fronk
02.02.26
20:46
AppleUser1974
Bei genauerem Hinsehen bleibt jedoch vor allem eine Frage offen. Welches reale Problem wird hier eigentlich gelöst.
Naja, der Mann bräuchte, wenn der Quatsch erfolgreich werden sollte, nicht mehr arbeiten gehen. Also ein Problem weniger!
„Love had surely made us all and hate would surely make us fall.“ Elvis Presley
wicki
03.02.26
10:27
Die machen das, weil's geht.
Finde ich vergleichbar mit Leuten, die ihre Wählscheiben-Telefone mit TAE-Buchsen an VoIP-Fritzboxen hängen. Oder ihre E-Book-Reader/iPads mit einem Leder-Cover versehen, das wie ein altes, gebundenes Buch aussieht.
Better necessarily means different.
TMS
04.02.26
14:09
Bah!
Das ist doch nicht wirklich zuende gedacht!
Da wird die Musik magnetisch eingekoppelt.
Der Weg: D/A
Spule
Spule Tonabnehmer.
Also wie in einem Trafo eingekoppelt.
Als nur einen Teil des Anspruchs wird erfüllt.
Wenn schon, dann müsste ein mechanischer Aktor angesteuert werden, auf dem die Nadel des TA aufliegt.
Dann erst wird der komplette "Vinyl-Weg" zurück gelegt.
Und man könnte auch Plattenspieler verwenden, die ein Moving-Coil- statt des Moving-Magnet-Systems haben.
Mit anderen Worten:
Wenn schon absurd, dann aber richtig!
Nicht dass ich jetzt jemand auf eine Idee gebracht habe...
Fontana
05.02.26
10:18
TorstenW
Da spielt er erst eine echte Schallplatte ab, mit (für mein Empfinden) wirklich vernünftigen Sound.
Und dann tauscht er das gegen das Revinyl-Ding aus, spielt das gleiche Stück per Spotify ab und es klingt richtig schlecht, mit viel weniger Dynamik und halb übersteuertem Sound.
Allerdings.
Das hören sogar meine alten Ohren.
Sowas ähnliches hatte ich mal, als ich einen billigen bluetooth-Adapter gekauft hatte. Nicht. Zu. Gebrauchen. Flach wie eine Omelette.
Ein König von wenig.
ssb
06.02.26
09:44
TMS
Bah!
Das ist doch nicht wirklich zuende gedacht!
...
Wenn schon absurd, dann aber richtig!
Ja, wenn dann richtig!!
Eine rotierende Platte muss es schon sein. Vor dem Tonabnehmer ein Schneidestichel, der echte Rillen erzeugt und dahinter eine geheizte Walze, die die Rille dann wieder ausbügelt - für die nächste Runde.
Der Vorteil?
- echte "analog" Umwandlung
- mechanische Übertragung auf die Nadel
- Schneidestichel und Vinyl-Platte sind Verbrauchsmaterial - und damit mach man dann richtig Geld.
Alternative?
Die Rillen auf ein Trägermaterial drucken und danach vom Trägermaterial wieder entfernen. Schließlich kann man mit Druckermaterial so richtig Geld machen.
Mir würde sicher noch absurderes einfallen. (Audiosignal als 3D-Rille rendern, unter die Nadel ein Sensor/Aktor, der das gerenderte Bild in Bewegungen umwandelt... aber da hat man zuwenig Verbrauchsmaterial)
TMS
07.02.26
21:30
ssb
Das gefällt mir. Das ist Einfallsreichtum. Das mit dem Schneidstichel gefällt mir. Die Späne müsse natürlich abgesaugt, erhitzt und wieder dem Ausgangsmaterial hinzugefügt werden. Dann ist es ein geschlossenes System ohne permanenten Ressourcenverbrauch...
Vielleicht mit einem 3D-Drucker die Rille herstellen, das Vinyl wieder einschmelzen, als Strang ziehen und wieder rein in die Düse des 3D-Druckers?
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