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Kommentar: Spotify HiFi könnte der Tritt in den Hintern sein, den Apple nötig hat

In seinem Newsroom schreibt Spotify: "Qualitativ hochwertiges Musikstreaming ist immer wieder eine der am meisten gewünschten neuen Funktionen unserer Benutzer." … und stellt "Premium-Abonnenten in ausgewählten Märkten" in Aussicht, die Wiedergabequalität im Laufe des Jahres auf "Spotify HiFi" aufrüsten zu können. Implizit ohne Aufpreis, was aber noch abzuwarten bleibt.

Zunächst einmal bedeutet dies nach derzeitigem Kenntnisstand, dass Spotify seinen Katalog in "CD-Qualität" anbieten wird, was 16bit/44,1kHz und einer Datenrate zwischen etwa 700kbps (verlustfrei komprimiert) bis 1.411kbps (unkomprimierte CD-Qualität) entspricht. Das ist nicht das, was im allgemeinen Sprachgebrauch als "HiRes" (High Resolution) bezeichnet wird. Dies meint alles oberhalb von CD-Qualität. Gegenüber dem bisherigen Spotify-Streamingangebot mit verlustbehaftet komprimierter Übertragung (Ogg Vorbis) mit 320kbps ist CD-Qualität aber ein wichtiger und im richtigen Umfeld auch deutlich hörbarer Qualitätssprung.

In Zeiten von Videostreaming in HD oder gar 4K UHD mit HDR ist die verfügbare Internetbandbreite schon längst kein Argument mehr, Musikstreaming auf stark komprimierte Datenraten zu begrenzen, wie Spotify und auch Apple Music es bisher machen. Zumindest nicht im heimischen WLAN mit Internet-Flat. Wer ein limitiertes Datenvolumen hat, sollte zumindest unterwegs eine geringere Auflösung, ggf. auch verlustbehaftet komprimiert, wählen.

Aber warum begrenzen die großen Anbieter Spotify und Apple überhaupt die Datenrate so stark, statt zumindest wahlweise CD-Qualität (oder höher) anzubieten? Die Antwort darauf ist recht simpel: Weil sie es nicht müssen, denn den meisten Usern ist es schlicht ausreichend und sie beschweren sich nicht. Diejenigen Nutzer, die ernsthaft mehr wollen und sich keineswegs mit Apples oder Spotifys Qualität begnügen möchten – eine vergleichsweise kleine Minderheit – sind längst zu anderen Diensten wie Qobuz oder Tidal abgewandert, die ihren Katalog schon lange in CD-Qualität bereitstellen und zumindest zu einem gewissen Teil auch in HiRes mit bis zu 24bit/192kHz streamen. Geschätzte 80-90% des Angebots sind aber auch bei diesen Anbietern auf CD-Qualität begrenzt. Bei Qobuz aber in letzter Zeit mit deutlich steigender Tendenz in Richtung mehr HiRes. Der große Rest der Nutzer lebt gut mit dem, was die großen Anbieter ihnen liefern und wird sich vermutlich erst dann über eine höhere Qualität freuen, wenn sie sie das erste mal erleben. Sei es an den eigenen heimischen Lautsprechern oder bei Freunden mit einem besseren Wiedergabesystem.


Für Nutzer, die mit gängigen Lifestyle- oder Smart-Speakern wie dem HomePod oder mobil mit dem iPhone und Bluetooth-Kopfhörern Musik streamen, ist ansonsten auch weiterhin der verlustbehaftet komprimierte Datenstrom ausreichend. Wiedergabe in CD-Qualität oder höher ist hierfür weitgehend überflüssig, da beispielsweise die drahtlose Bluetooth-Übertragung selbst mit verlustbehafteter Datenkompression arbeitet. Viele Smart-Speaker bieten zwar theoretisch (z. B. via AirPlay) die Übertragungsmöglichkeiten für CD-Qualität, können diese wegen anderer technisch/akustischer Limitierungen aber kaum zu Gehör bringen.


Bluetooth-Kopfhörer wie Apples AirPods Max (siehe Testbericht) profitieren wegen der Bluetooth-Limitierung kaum bis gar nicht von CD-Qualität oder HiRes-Streaming.

Nichtsdestotrotz ist der Anspruch einer nicht unerheblich Anzahl von Nutzern über die Jahre gewachsen, sodass CD-Qualität – etwas, das seit Anfang der Achtziger Jahre technisch möglich ist – auch für Streamingangebote endlich Standard werden sollte. Spotify soll derzeit knapp 300 Mio. Abonnenten haben. Apple Music dürfte heute bei etwa 80 Mio. Nutzern stehen. Damit bedienen Spotify und Apple weitaus mehr Kunden, als alle anderen Anbieter zusammengenommen. Zumindest einige Nutzer des kommenden Spotify-HiFi-Angebotes werden die höhere Klangqualität in der Praxis kennen und schätzen lernen. Selbst wenn das nur 5% der Spotify-Nutzer sind, wäre das noch immer eine erhebliche Zahl von Anwendern. Deutlich mehr, als beispielsweise die Nutzerbasis von Qobuz oder Tidal.

Für die HiFi-Industrie ist das in sofern eine gute Nachricht, weil dies die Nachfrage nach besseren Wiedergabesystemen anheizen dürfte. Apple betrifft das in dieser Hinsicht weniger, weil der iPhone-Hersteller keine Audiokomponenten mit entsprechend höheren Wiedergabequalität anbietet. Selbst die AirPods Max sind wegen ihrer Limitierung auf Bluetooth diesbezüglich irrelevant. Und doch könnte auch im Apple-Lager der Ruf nach höherer Streaming-Qualität lauter werden. Allein schon deshalb, weil der Rasen nebenan immer grüner als der eigene erscheint.

Um nicht am Ende allein auf weiter Flur mit einem ausschließlich stark komprimierten Musikangebot dazustehen, könnte Apple letztlich vielleicht gar nichts anderes übrig bleiben, als es Spotify gleich zu tun. – Besser spät als nie!

Kommentare

jeti
jeti07.03.21 09:22
Sehr begrüßen würde ich auch 5.1-Audio,
es gibt da wirklich tolles, wie zum Beispiel von Erich Kunzel.
+1
janos_ad
janos_ad07.03.21 09:27
Ich muss sagen, dass ich das Verlangen nach immer höheren Bitraten im Audiobereich nur begrenzt verstehen. Auch ich lege Wert auf gute Qualität was Kopfhörer betrifft und habe B&W P5 und Beyerdynamic DT 1990 Pro zum Musikgenuss, aber es fragt ja auch keiner, wann wir endlich wieder Bilder in BMP bekommen. JPEG ist nicht umsonst der defacto Standard was Bildübertragung betrifft. Mit HEIC haben wir bei Apple ein Format, was fortschrittlicher komprimiert. Das Gleiche mit Videostandards. Einen ähnlichen Trend würde ich mir im Musikbereich wünschen. Bessere Komprimierung statt keine mehr. Alles andere ist eine unfassbare Ressourcenverschwendung, ein perfektes Beispiel für den Rebound-Effekt . Weil es emissionsarme Autos gibt, sinken nicht etwa die Gesamtemissionen sondern sie steigen, weil die Menschen mehr Autofahren und fettere Autos fahren.
+29
Florian Lehmann07.03.21 10:10
Was helfen mir hohe Bitraten, wenn beim Mastering keinen großen Wert auf Qualität gelegt wurde?
Und ganz ehrlich, da hört man auch keinen Unterschied. Besonders die HiFi-Nerds spielen sich da ja besonders auf, sind meist aber auch etwas älter und das Gehör hat einen ganz normalen Alterungsprozesse. Schon vor 20 Jahren hatte die Ct‘ in einem Blindtest bestätigt: Niemand konnte einen Unterschied hören. Auch wunderbar hier kommentiert:
+31
ExMacRabbitPro07.03.21 10:14
janos_ad
Ich muss sagen, dass ich das Verlangen nach immer höheren Bitraten im Audiobereich nur begrenzt verstehen. Auch ich lege Wert auf gute Qualität was Kopfhörer betrifft und habe B&W P5 und Beyerdynamic DT 1990 Pro zum Musikgenuss, aber es fragt ja auch keiner, wann wir endlich wieder Bilder in BMP bekommen. JPEG ist nicht umsonst der defacto Standard was Bildübertragung betrifft. Mit HEIC haben wir bei Apple ein Format, was fortschrittlicher komprimiert. Das Gleiche mit Videostandards. Einen ähnlichen Trend würde ich mir im Musikbereich wünschen. Bessere Komprimierung statt keine mehr. Alles andere ist eine unfassbare Ressourcenverschwendung, ein perfektes Beispiel für den Rebound-Effekt . Weil es emissionsarme Autos gibt, sinken nicht etwa die Gesamtemissionen sondern sie steigen, weil die Menschen mehr Autofahren und fettere Autos fahren.

<Achtung Satire>
Der HiFi Esoteriker, der ein kleines Vermögen in seine Hifi Anlage investiert hat (alleine ein paar tausend EUR und Lautsprecher- und Stromkabel) möchte die Ultra hohe Qualität. Auch wenn es sein Gehör nicht unterscheiden kann und selbst Messtechnisch keine signifikanten Signalunterschiede mehr feststellbar sind. Er fühlt sich dann einfach besser, wenn das maximal unsinnige aus allem heraus geholt wird.
<\Achtung Satire>

Der Artikel ist zudem vollkommen aus der Sicht des Konsumenten geschrieben - was ja durchaus Legitim ist - hätte aber auch hinterfragen können, was eine derartige Vergrösserung der Daten auf der Anbieterseite erfordert.

Denn im Gegensatz zum Endverbraucher gibt es für Großanbieter wie Apple keine Datenflatrates. D.h. Die Konzerne kalkulieren schon sehr genau, wie viel Daten-Volumen sie für ihre Angebote benötigen und richten ihre Anlagen und Anbindung der Rechenzentren danach aus.
Auch Apple tut das, was man schön daran sieht, dass bei OS Releases der Download in den ersten Stunden oft nicht möglich ist, oder dass sie für große Events für die Live Streams kurzfristig Kapazität dazu kaufen.

Auch kann ich mir vorstellen dass es nach wie vor vertraglich mit den Rechteinhabern geregt ist, in welcher Qualität das Material zu welchem Preis angeboten werden darf.

All dies zusammen macht klar, dass es eben nicht ein einfaches umlegen eines Schalters erfordern würde, um mal so mir nix dir nix auf die geforderte höhere Qualität umzustellen.
+12
teorema67
teorema6707.03.21 10:27
Wiedergabe in CD-Qualität oder höher ist hierfür weitgehend überflüssig, da beispielsweise die drahtlose Bluetooth-Übertragung selbst mit verlustbehafteter Datenkompression arbeitet.

Außer man verwendet aptX HD oder LDAC, dann bringen ALACs bzw. CD-Qualität schon was, qualitativ gute Aufnahmen vorausgesetzt. Für mich wird Kabelfreiheit mit BT immer interessanter und aptX HD ist die Untergrenze.

Danke für den aufschlussreichen Artikel! Qobuz' Kaufangebote nutze ich inzwischen häufig.
Wenn ich groß bin, geh ich auch auf die Büffel-Universität! (Ralph Wiggum)
0
steve.it07.03.21 10:47
Florian Lehmann
Was helfen mir hohe Bitraten, wenn beim Mastering keinen großen Wert auf Qualität gelegt wurde?
Exakt. Ich habe Aussagen von _echten_ Experten so in Erinnerung, dass CD-Qualität in der Regel völlig reicht. Wenn aber alles kaputt gemastert wird (z.B. Loudness War), dann braucht man sich nicht zu wundern.
Wenn hochauflösende Dateien wirklich besser klingen, dann liegt das wahrscheinlich nicht an den mehr Bits etc., sondern weil dort bessere Masterings verwendet wurden. Es gibt in meinem Bekanntenkreis u.a. jemanden, der eine ziemlich teuerere Anlage hat (wir dürften hier von um die 50K € sprechen). Ich hatte schon vor Jahren den Vorschlag gemacht, die vermeintliche High-End-Datei auf CD-Qualität runterzukonvertieren. Für die Software Foobar2000 (ein bekannte Windows-Musikplayer, den es wohl in einer frühen Version mittlerweile auch für den Mac gibt), kann man ein ABX-Test durchführen. Damit kann man so etwas wirklich testen.
Als Ergebnis würde vermutlich rauskommen, dass der Hörer die beiden Dateien nicht unterscheiden kann.
Beim ABX-Test weiss man nicht welche Datei gerade abgespielt wird. Somit kann die Psychologie hier nicht betrügen. Denn wenn jemand weiss, dass Stück A das "bessere" ist, dann neigt der dazu auch Stück A als besser klingend zu bewerten.

Von dem Ogg Vorbis Entwickler gibt es meine ich auch einen Artikel zu dem ganzen Thema hochauflösender Dateien.
ExMacRabbitPro
Der HiFi Esoteriker, der ein kleines Vermögen in seine Hifi Anlage investiert hat (alleine ein paar tausend EUR und Lautsprecher- und Stromkabel) möchte die Ultra hohe Qualität.
Lautsprecher in dem Kontext zu erwähnen finde ich nicht so gut, da IMHO Lautsprecher DIE Hifi-Komponente sind, die wirklich den Unterschied ausmachen können und wo mehr Geld auch wirklich besser bedeuten _kann_.
+12
rudluc07.03.21 10:57
Verlustfreies Streaming kommt bei Apple nur, wenn der eigene Dienst deswegen ins Hintertreffen gerät. Wer die bestmögliche Qualität hören will, nutzt sowieso keine Homepods.
+8
ExMacRabbitPro07.03.21 11:12
steve.it
Lautsprecher in dem Kontext zu erwähnen finde ich nicht so gut, da IMHO Lautsprecher DIE Hifi-Komponente sind, die wirklich den Unterschied ausmachen können und wo mehr Geld auch wirklich besser bedeuten _kann_.

„Lautsprecher- und Stromkabel“ = Lautsprecherkabel und Stromkabel
Google mal danach und wirst sehen, was ich meine...
+1
warp1007.03.21 11:16
ExMacRabbitPro
steve.it
Lautsprecher in dem Kontext zu erwähnen finde ich nicht so gut, da IMHO Lautsprecher DIE Hifi-Komponente sind, die wirklich den Unterschied ausmachen können und wo mehr Geld auch wirklich besser bedeuten _kann_.

„Lautsprecher- und Stromkabel“ = Lautsprecherkabel und Stromkabel
Google mal danach und wirst sehen, was ich meine...

Kauf dir erstmal eine entsprechende Anlage und leb damit ein paar Jahre, dann weist du was er meint ....
-6
steve.it07.03.21 11:27
Ich habe vorhin Lautsprecher und nicht Lautsprecherkabel gelesen.
+1
ExMacRabbitPro07.03.21 11:36
steve.it
Ich habe vorhin Lautsprecher und nicht Lautsprecherkabel gelesen.

Weiß ich doch!
Gegen qualitativ hochwertige Kabel mit einem ordentlichen Querschnitt und einer guten, möglichst kurzen Stromzufuhr die an einer fachgerecht angeschlossenen Steckdose angeschlossen ist, ist auch nichts einzuwenden. Und ja, an den Lautsprecherboxen zu sparen ist definitiv die falsche Stelle.
Aber deswegen kaufe ich sicher kein „HiFi“ Kaltgeräte Anschlusskabel für 500 EUR....
Aber wie sagt man so schön, jeden Tag steht einer auf....
+3
holk10007.03.21 12:07
Ich habe qobuz aboniert, nachdem ich bei einem Probemonat bei einem Vergleich mit Apple music die Vorteile auf meiner sehr hochwertigen Anlage gehört habe. Besonders bei klassischen Konzerten ist es schon sehr hörbar. Meine anfängliche Skepsis wegen der vielen Statements, das würde man nicht hören, ist in Begeisterung und tägliche Freude beim Geniessen meiner Musik umgeschlagen. Für meine Homepods und unterwegs nutze ich aber weiterhin auch Apple music. Ich verstehe nicht, warum Appple eine höhere Auflösung, mit der die Musik auf ihren Servern ja bereits gespeichert ist, nicht wenigstens gegen Aufpreis anbietet. Offenbar ist die Nachfrage zunehmend, sonst würde Spotify diese nicht anbieten. Wer meint, das auf seiner Anlage nicht zu hören oder nur mit iPhone oder homepods hört, kann ja bei der niedrigeren Auflösung bleiben.
+3
Plebejer
Plebejer07.03.21 12:13
Florian Lehmann
Was helfen mir hohe Bitraten, wenn beim Mastering keinen großen Wert auf Qualität gelegt wurde?
Und ganz ehrlich, da hört man auch keinen Unterschied. Besonders die HiFi-Nerds spielen sich da ja besonders auf, sind meist aber auch etwas älter und das Gehör hat einen ganz normalen Alterungsprozesse. Schon vor 20 Jahren hatte die Ct‘ in einem Blindtest bestätigt: Niemand konnte einen Unterschied hören. Auch wunderbar hier kommentiert:

Das ist mit dem Bier in Köln und Düsseldorf exakt genauso. Blind schmeckt da niemand verlässlich einen Unterschied. Auch ich nicht und ich bin gebürtiger Kölner. Das liegt aber eher daran, dass ich mir sicher kein Alt geben würde. *feix*

Da fällt mir aber doch noch etwas ein, was aber eher grenzwertig ist. Mein erstes 5.1 war von Teufel. War das laut, verkrochen sich unsere Katzen nach oben. Heute mit dem neuen System machen sie das nicht, wenn es mal etwas lauter sein sollte, was natürlich wegen der Tiere nicht oft vorkommt. Eher gar nicht.
+1
Antagonist17507.03.21 12:20
Also ich, als "Experte" empfehle auch immer gern Monitore mit 640x480 Auflösung. Da sieht man auch keinen Unterschied beim Blindtest
0
Frost07.03.21 12:20
ExMacRabbitPro
Aber deswegen kaufe ich sicher kein „HiFi“ Kaltgeräte Anschlusskabel für 500 EUR....

Ich denke ob oder ob nicht kommt immer auf die Komponenten an welche dann an den Kabel haengen.
Ich bin zwar der Meinung das ein 1000 Euro Kaltgeraetekabel ganz sicher keinen klanglichen Unterschied zu einem guten Kaltgeraetekabel z.B. mit einer Lapp Leitung fuer alles in allem villeicht 30 Euro macht.

Wenn ich an das Kabel dann aber z.B. einen darTZeel NHB-468 oder audio research Reference 750 SEL Monoblock oder einen TechDAS Air Force Zero Plattenspieler anschliessen wuerde, dann wuerde ich dennoch zum 1000 Euro oder beim TechDAS auch zum einem 5000 Euro Kabel greifen, auch wenn dies keinen Unterschied beim Klang macht.
-10
Antagonist17507.03.21 12:55
Zwei Ohren sind sicherlich auch überbewertet. Ich spar mir das besser mal. Dann brauch ich auch nur noch einen Lautsprecher, wird ja auch billiger und spart Ressourcen. Mein lieber Herr Gesangsverein, wie gut das ich hier im Forum immer so viel Expertentips bekomme...... und wie gut, das wir in einem freien Land leben, wo die Meinung des Anderen einfach so respektiert wird.
+1
steve.it07.03.21 13:20
Antagonist175
Also ich, als "Experte" empfehle auch immer gern Monitore mit 640x480 Auflösung. Da sieht man auch keinen Unterschied beim Blindtest
Was für ein dämlicher Vergleich. Und natürlich funktioniert in diesem dämlichen Beispiel der Blindtest, sofern man keine Probleme mit den Augen hat.

Ich habe ja schon einmal in einem Foobar200 Blindtest das Gesicht von jemanden gesehen zu einem anderen Thema (Rechner war über mehrere 1000€ teuerem DAC per USB im asychronmodus etc. an seiner Anlage angeschlossen + es war sichergestellt, dass die Lautstärke im Vergleich identisch war). Das war schön zu sehen, das verdutzte und irritierte Gesicht. und der "Hilferuf", was denn A oder B ist. Ja, genau das soll man ja nicht wissen. Es geht doch ums Gehör!. Und so wird es garantiert der Masse, wenn nicht sogar 100 Prozent gewisser Leute gehen.

Wenn man dann einen Durchlauf mit x-Versuchen macht, kann man ziemlich genau sehen, ob da jemand etwas wirklich hört oder nur geraten hat.

Da hatte so ein bekannter Hifi-Verkäufer ihm erzählt, dass WAV besser als Flac klingt. Flac nimmt man nicht. Und AIFF so böse, da von Apple. Dabei kann man AIFF wenigstens noch Taggen und das ist durchaus verbreitet (z.B. iTunes), während bei WAV das evtl. nicht geht oder ein völliger Exot ist.
holk100
Ich habe qobuz aboniert, nachdem ich bei einem Probemonat bei einem Vergleich mit Apple music die Vorteile auf meiner sehr hochwertigen Anlage gehört habe. Besonders bei klassischen Konzerten ist es schon sehr hörbar. Meine anfängliche Skepsis wegen der vielen Statements, das würde man nicht hören, ist in Begeisterung und tägliche Freude beim Geniessen meiner Musik umgeschlagen. Für meine Homepods und unterwegs nutze ich aber weiterhin auch Apple music. Ich verstehe nicht, warum Appple eine höhere Auflösung, mit der die Musik auf ihren Servern ja bereits gespeichert ist, nicht wenigstens gegen Aufpreis anbietet. Offenbar ist die Nachfrage zunehmend, sonst würde Spotify diese nicht anbieten. Wer meint, das auf seiner Anlage nicht zu hören oder nur mit iPhone oder homepods hört, kann ja bei der niedrigeren Auflösung bleiben.
Ohne Rahmenbedingungen zu kennen, sind solche Aussagen immer mit Vorsicht zu genießen. Kann ja sein, dass der andere Dienst wirklich besser klingt. Nur das kann wie oben schon angemerkt auch andere Gründe haben, wie z.B. andere/bessere Masterings.
+1
Antagonist17507.03.21 13:23
Muß ich hier auch noch den Begriff Sarkasmus erklären
+1
steve.it07.03.21 13:26
Antagonist175
Muß ich hier auch noch den Begriff Sarkasmus erklären
OK.
Aber gerade im HiFi-Bereich muss man aufpassen und weiss nicht immer, ob das wirklich Sarkasmus ist.


=> http://www.myhifishop.de/Geraete/AQ-SWITCH-SE-audiophiler-High-End-Netzwerk-Switch-LAN-Isolator::87.html

+3
pentaxian
pentaxian07.03.21 13:38
holk100
Ich habe qobuz aboniert, nachdem ich bei einem Probemonat bei einem Vergleich mit Apple music die Vorteile auf meiner sehr hochwertigen Anlage gehört habe. Besonders bei klassischen Konzerten ist es schon sehr hörbar. Meine anfängliche Skepsis wegen der vielen Statements, das würde man nicht hören, ist in Begeisterung und tägliche Freude beim Geniessen meiner Musik umgeschlagen.

Kann ich so zumindest für den Heimbereich unterschreiben, Klassik klingt schon sehr gut über Qobuz. Der riesengroße Nachteil und Grund, warum ich schlussendlich doch bei Tidal gelandet bin, ist die Tatsache dass Qobuz (zumindest bei mir) partout nicht über Apple Carplay laufen will. Alles probiert, man kann die App zwar öffnen, aber auf keinerlei Ordner zugreifen.
mine is the last voice that you will ever hear (FGTH)
0
sharif07.03.21 14:06
Es kann jeder mal Testen, ob man überhaupt einen Unterschied hört in der Qualität. "IS YOUR AUDIO SYSTEM REALLY READY FOR LOSSLESS SOUND?"
+2
aibe
aibe07.03.21 14:07
steve.it
Antagonist175
Muß ich hier auch noch den Begriff Sarkasmus erklären
OK.
Aber gerade im HiFi-Bereich muss man aufpassen und weiss nicht immer, ob das wirklich Sarkasmus ist.


=>


„Dieser SWITCH verbessert den Klang und das Bild.“ Kann man so etwas eigentlich zur Anzeige bringen. Das ist doch Betrug.

„auch wer überhaupt keinen SWITCH benötigt, sollte bei einer LAN Medienverbindung unseren AQ-SWITCH einschleifen.“

Was für ein unglaublicher Schwachsinn.

Oder ist das eine Satire Seite?
+4
CJuser07.03.21 14:34
teorema67
Wiedergabe in CD-Qualität oder höher ist hierfür weitgehend überflüssig, da beispielsweise die drahtlose Bluetooth-Übertragung selbst mit verlustbehafteter Datenkompression arbeitet.
Außer man verwendet aptX HD oder LDAC, dann bringen ALACs bzw. CD-Qualität schon was, qualitativ gute Aufnahmen vorausgesetzt. Für mich wird Kabelfreiheit mit BT immer interessanter und aptX HD ist die Untergrenze.

Danke für den aufschlussreichen Artikel! Qobuz' Kaufangebote nutze ich inzwischen häufig.
Das größte Problem im Apple-Universum ist nur leider, dass per BT keine bessere Audioqualität übertragen werden kann, wie Apple sie im iTunes-Store bietet. AAC Stereo 44,1kHz/16Bit mit 256 kbps. Nichtmal beim AirPods Max. So zumindest mein letzter Stand. Für die Masse m.E. auch vollkommen ausreichend, weil AAC ein effektiverer Codec ist, als das in die Jahre gekommende MP3.

Ich würde es aber begrüßen, wenn Apple zumindest verlustfreie Musik mit 48 kHz und 24 Bit anbieten würde. Ob nun ALAC oder HD-AAC (hat einen verlustbehafteten AAC-Kern). Der Personenkreis der noch höhere Audioqualität überhaupt darstellen könnte, ist doch eher klein. Und reine Surround-Musik hat man damals schon mit DVD-Audio und SACD angeboten, aber heute ist es nichtmal mehr als Nische vorhanden.
+2
steve.it07.03.21 14:34
aibe
steve.it
Antagonist175
Muß ich hier auch noch den Begriff Sarkasmus erklären
OK.
Aber gerade im HiFi-Bereich muss man aufpassen und weiss nicht immer, ob das wirklich Sarkasmus ist.


=>

„Dieser SWITCH verbessert den Klang und das Bild.“ Kann man so etwas eigentlich zur Anzeige bringen. Das ist doch Betrug.

„auch wer überhaupt keinen SWITCH benötigt, sollte bei einer LAN Medienverbindung unseren AQ-SWITCH einschleifen.“

Was für ein unglaublicher Schwachsinn.

Oder ist das eine Satire Seite?

"Wir bitten um Verständnis, das wir hier keine zu genauen Details preisgeben."



"Die Gehäuse sind mit einem Sicherheits-Hologrammversiegelt und alle Modifikationen sind von Vergussmasse verdeckt."



Überhitzung?
0
steve.it07.03.21 14:48
CJuser
So zumindest mein letzter Stand. Für die Masse m.E. auch vollkommen ausreichend, weil AAC ein effektiverer Codec ist, als das in die Jahre gekommende MP3.

MP3 ist auch nicht MP3. Es gibt unterschiedliche Encoder, die auch wieder weiterentwickelt worden.

Bei MP3 gibt es Limitierungen, wie z.B. das "scalefactor band 21"-Problem, das AFAIK modernere Codecs wie AAC oder Ogg Vorbis nicht haben, auch wenn ein aktueller Lame damit besser umgehen können wird, als manch anderer MP3-Encoder.

In einem anderen Forum hatte sich zu solchen Dingen vor ein paar Jahren mal ein Mathematiker geäußert, der sich mit Codecs auch ein wenig privat beschäftigt hat. Das sind interessante Quellen, sofern man in der Lage ist die zu verstehen.

@aibe: Frage mich bei einigen Dingen auch, ob das Betrug ist? Manche Verkäufer, die ziemlich eindeutiges Hifi-Voodoo verkaufen sind denke ich auch so in ihrer Hifi-Voodoo-Welt gefangen und glauben selber daran. Es gibt aber bestimmt auch welche, die das als Geschäftsfeld sehen?
+2
Cmon
Cmon07.03.21 14:59
Der Switch made my day 😂😂😂😂

Hier noch ein super Test im Youtube…Achtung bitte keine kritischen Kommentare schreiben, die werden gelöscht 😂😂.
https://www.youtube.com/watch?v=gwTATKd69FQ

Leider durfte auch der Typ das Gerät nicht öffnen…scheint schon krasse geheime Technik da drinn zu stecken...vielleicht ist auch Lichtempfindlich
Bei MTN seid 2003…wie die Zeit vergeht!
+1
teorema67
teorema6707.03.21 15:10
CJuser
Das größte Problem im Apple-Universum ist nur leider, dass per BT keine bessere Audioqualität übertragen werden kann, wie Apple sie im iTunes-Store bietet. AAC Stereo 44,1kHz/16Bit mit 256 kbps ...

Ja. Außerhalb des Apple-Universums verwende ich aptX HD (z. B. mit Beyerdynamic-Hörern) oder LDAC mit Sony-Geräten.
Wenn ich groß bin, geh ich auch auf die Büffel-Universität! (Ralph Wiggum)
0
ExMacRabbitPro07.03.21 15:18
Frost
ExMacRabbitPro
Aber deswegen kaufe ich sicher kein „HiFi“ Kaltgeräte Anschlusskabel für 500 EUR....

Ich denke ob oder ob nicht kommt immer auf die Komponenten an welche dann an den Kabel haengen.
Ich bin zwar der Meinung das ein 1000 Euro Kaltgeraetekabel ganz sicher keinen klanglichen Unterschied zu einem guten Kaltgeraetekabel z.B. mit einer Lapp Leitung fuer alles in allem villeicht 30 Euro macht.

Wenn ich an das Kabel dann aber z.B. einen darTZeel NHB-468 oder audio research Reference 750 SEL Monoblock oder einen TechDAS Air Force Zero Plattenspieler anschliessen wuerde, dann wuerde ich dennoch zum 1000 Euro oder beim TechDAS auch zum einem 5000 Euro Kabel greifen, auch wenn dies keinen Unterschied beim Klang macht.

Also ich als gelernter Elektriker und nebenbei auch noch Dipl.-Ing. Elektrotechnik kann Dir versichern, dass der Strom es nicht weiß, dass er gerade durch ein 500 oder 1000 EUR Kaltgeräte Kabel fließt.
Was mich eher befremdet ist, das die von Dir aufgeführten 170k EUR HiFi Teile dann doch nur eine Kaltgeräte Buchse für „einsfuffzich“ als Stromanschluss haben, obwohl es in der Energietechnik weit bessere Anschluss-Systeme mit besseren Energieübertragungseigenschaften gibt, als eine schnöde Kaltgerätebuchse.
Was letztendlich den High End Gedanken solcher Geräte ad absurdum führt. Abgesehen davon, dass der Enthusiast bei der 500 EUR „Geräteanschlussschnur“ geflissentlich vergisst, dass der Strom zuvor über X Meter durch mehrfach in Dosen verklemmtes 1,5 Quadart Baumarktkabel gelaufen ist.
Also jetzt mal ohne Käse, mich interessiert bei einem HiFi Gerät viel mehr, wie die Spannungsaufbereitung im Netzteil ausgelegt ist, welcher Aufwand der Hersteller bei der Stabilisierung und Störanfälligkeit getrieben hat und wie die Impulsbelastbarkeit aussieht.
Eine qualitativ ausreichende Stromzufuhr kann ich schon selber garantieren. Und das ganz ohne Kabel Esoterik.
+19
Florian Lehmann07.03.21 15:23
son

„Der große Rest der Nutzer lebt gut mit dem, was die großen Anbieter ihnen liefern und wird sich vermutlich erst dann über eine höhere Qualität freuen, wenn sie sie das erste mal erleben. Sei es an den eigenen heimischen Lautsprechern oder bei Freunden mit einem besseren Wiedergabesystem.“

Ach komm, das ist doch wirklicher Aberglaube und Esoterik, ausreichend durch Blindtests widerlegt.
+2
Schnitter
Schnitter07.03.21 15:29
An genau diesem Punkt war das Forum mindestens schon einmal. Mal gespannt ob son jetzt wieder mit dem Link um die Ecke kommt, der nachweist, dass Blindtests Käse sind.
Jeder ist ein Planet und wird von einem Menschen bewohnt.
+2
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