Spotify mit vielen Neuigkeiten: Verlustfreie HiFi-Option bis Ende des Jahres

Im Rahmen einer fast zweistündigen digitalen Veranstaltung namens „Stream On“ kündigte Spotify eine Reihe von Neuigkeiten für die Streamingplattform vor. So befindet sich das Unternehmen nach wie vor auf Expansionskurs und wird sich bald neuen Märkten erschließen. Audiophilen macht Spotify künftig ein ganz besonderes Angebot: Ein HiFi-Upgrade versorgt Abonnenten mit möglichst verlustfreier Musik. Außerdem feilt der Anbieter an weiteren Funktionen für die Bereitstellung von Podcasts.


Spotify HiFi will Amazon, Deezer und Tidal Konkurrenz machen
Premium-Abonnenten von Spotify steht ab Ende dieses Jahres eine weitere Tarifoption zur Verfügung: Spotify HiFi. Damit ermöglicht der Anbieter die verlustfreie Bereitstellung von Musik in CD-Qualität, wie das Unternehmen beteuert. Weitere Informationen zum neuen Service sollen „in Kürze“ folgen. Tatsächlich fehlt neben einem konkreten Release-Datum für Spotify HiFi auch die Angabe der Kosten: Beim Konkurrenten Deezer findet sich ein entsprechendes Angebot für 14,99 Euro, Amazon ruft denselben Preis auf – Prime-Kunden erhalten einen Nachlass und zahlen lediglich 12,99 Euro. Apple Music kann bislang nicht mit einer solchen Option glänzen.


Mehr Optionen für Podcaster, neue Märkte für Spotify
Künstler und Podcaster sind laut Spotify bald in der Lage, auf neue Funktionen zuzugreifen: So möchte der Streaming-Anbieter die Möglichkeit einräumen, Umfragen sowie Videos in Podcasts zu implementieren. Überhaupt legt das Unternehmen seinen Fokus stark auf Podcasts: Um diese einfacher aufzubereiten, sei eine Partnerschaft mit WordPress geplant. Ferner soll es Podcastern zukünftig erlaubt sein, kostenpflichtige Zusatzinhalte über die App zur Verfügung zu stellen. Spotify verweist auch auf einen exklusiven Neuzugang: Im Rahmen von Renegades: Born in the USA sprechen der Rockmusiker Bruce Springsteen und der ehemalige US-Präsident Barack Obama acht Folgen lang über die Themen „Vaterschaft, Ehe und die Zukunft Amerikas“. Kurz vor dem Ende der Präsentation erklärte das Unternehmen, bald in 85 neuen Märkten in Afrika, Europa, Asien und Lateinamerika an den Start gehen zu wollen.

Kommentare

oblak23.02.21 11:58
Wird auch mal Zeit. Der Empfehlungsalgorithmus von Spotify ist noch immer ungeschlagen. Anderenfalls wäre ich schon längst zu Deezer abgewandert.
+5
sambuca2323.02.21 12:04
CD Qualität? Ich dachte, dass das Streaming schon CD Qualität ist - auch bei Apple Music. Ist dem nicht so?
Nicht das es mir die aktuelle Qualität negativ aufgefallen wäre.
0
froyo5223.02.21 12:22
Ich nutze Apple Music und TIDAL Hi-Fi, dazwischen liegen Welten.
Von daher ist mein Apple-Abo gekündigt.
0
CJuser23.02.21 12:23
WENN Apple folgt, dann hoffentlich auch im iTunes Store und nicht nur bei Apple Music. Quboz bietet auch einiges an Musik in teilweise deutlich höherer Qualität, als auf CD an. Es geht ja nicht nur um Lossless, sondern auch um mehr Breite und Tiefe. Das Problem ist leider, dass dieses ganze Plus an Soundqualität aktuell nicht mit Funkkopfhörern genossen werden kann.
+4
Scrembol
Scrembol23.02.21 12:28
Ich nutze auch Tidal, einfach aufgrund der überragenden verlustfreien Master-Alben. Das kommt sehr nah an Schallplatte heran! Spotify HiFi wird definitiv getestet!
Mein Album WAY HOME - Eric Zobel ab sofort streamen! iTunes, YouTube, Spotify uvm.
+4
nopeecee
nopeecee23.02.21 12:33
Scrembol
Das kommt sehr nah an Schallplatte heran!
Knistert so schön?
Auch in Foren kann man höflich miteinander umgehen
+5
Tirabo23.02.21 12:38
nopeecee
Scrembol
Das kommt sehr nah an Schallplatte heran!
Knistert so schön?

Nee, die Schallplatte ist doch verlustfrei
0
struffsky
struffsky23.02.21 12:46
Scrembol
Das kommt sehr nah an Schallplatte heran!
Klingt besser als das Original
+1
rudluc23.02.21 12:49
Scrembol
Das kommt sehr nah an Schallplatte heran!

Oh, nein! Bitte kein Rumpeln, Rauschen, Knistern und Knacken!
+3
athlonet23.02.21 12:50
froyo52
Ich nutze Apple Music und TIDAL Hi-Fi, dazwischen liegen Welten.
Von daher ist mein Apple-Abo gekündigt.

Das liegt aber nur zu einem geringen Teil an der verlustfreien Komprimierung.
Tidal und auch Qobuz klingen hauptsächlich deswegen besser, weil sie von den Studios bessere Master bekommen (Tidal und Qobuz streamen ja nicht nur CD-Qualität, sondern auch Hi-Res).
Bei einem Album, das in Hi-Res verfügbar ist, klingt Qobuz auch dann noch besser als Spotify und Apple Music, wenn man die Streaming-Qualität auf 320kbit/s herunter dreht. Einfach aufgrund des besseren Ausgangsmaterials.

Von daher würde ich mir von Spotify Hifi auch nicht allzu viel erwarten.
+4
Mr.Bo
Mr.Bo23.02.21 13:06
Das wäre bei Apple auch mal nötig,
Apple-One-Paket mit verlustfreiem Musikstream + AppleTV+ und kein Arcade, das wäre mein Wunsch.
+3
Retrax23.02.21 13:29
Wenn Apple klug kontert:
Music mit Songs in Studioqualität ohne Aufpreis.
+3
struffsky
struffsky23.02.21 13:37
Retrax
Wenn Apple klug kontert:
Music mit Songs in Studioqualität ohne Aufpreis.
Und dann noch etwas ans Netz und ans CO2 denken: Smart inteligent runter mit den Datenraten wenn es sich nicht lohnt am Küchenradio, Homepod Mini, 5€ Schmalzbohrer
+1
holk10023.02.21 14:12
Qobuz ist bei hochauflösenden Musikstücken Referenz. Als einzige bieten sie sogar 192 kHz an. Auf einer wirklich hochwertigen Anlage hört man den Unterschied zu mp3 und auch zu CD Auflösung deutlich. Das liegt nicht nur am besseren Ausgangsmaterial sondern vor allem an den wesentlich umfangreicheren Informationen. Weil das Gehirn die fehlenden Informationen zum Teil „dazurechnet“ ist das nicht immer auf den ersten „Hör“ zu bemerken. Bei längerem Zuhören vor allem von Klassik und Instrumentalaufnahmen aber schon. Weil das Gehirn sich weniger anstrengen muss, ist das Hören auch deutlich entspannter. Es ist wirklich schade, dass Apple dies immer noch nicht anbietet, obwohl die Stücke seit Jahren hoch aufgelöst „angeliefert“ werden .
+3
KingBradley
KingBradley23.02.21 15:11
CD vs mp3 Blindtest von heise:

„ c't bat in Folge unseres kontrovers diskutierten MP3-Schwerpunkts in c't 3/2000 zum Leser-Hörtest: Ungläubige sollten sich der Aufgabe stellen, im ‘Blindflug’ die Herkunft von Musikdarbietungen zu erkennen. Das Ergebnis unseres Tests überraschte nicht nur unsere Referenzhörer - auch die Redaktion war von einigen neu gewonnenen Erkenntnissen verblüfft.“



Wie würde so ein Test heute ausfallen:
Streaming vs Streaming hifi/ Highres
🤔
+5
macuser96
macuser9623.02.21 15:31
Wahnsinn. Aber einen Equalizer gibts in der Desktop-App nach wie vor nicht? Peinlich.
-1
Martin8323.02.21 16:12
froyo52
Ich nutze Apple Music und TIDAL Hi-Fi, dazwischen liegen Welten.
Von daher ist mein Apple-Abo gekündigt.

Bei einem richtigen Vergleich mit Pegelkorrektur sind die Unterschiede marginal bis kaum vorhanden.
Es benötigt schon gutes HiFi um das wahrzunehmen.
+1
aibe
aibe23.02.21 19:13
holk100
Qobuz ist bei hochauflösenden Musikstücken Referenz. Als einzige bieten sie sogar 192 kHz an. Auf einer wirklich hochwertigen Anlage hört man den Unterschied zu mp3 und auch zu CD Auflösung deutlich. Das liegt nicht nur am besseren Ausgangsmaterial sondern vor allem an den wesentlich umfangreicheren Informationen. Weil das Gehirn die fehlenden Informationen zum Teil „dazurechnet“ ist das nicht immer auf den ersten „Hör“ zu bemerken. Bei längerem Zuhören vor allem von Klassik und Instrumentalaufnahmen aber schon. Weil das Gehirn sich weniger anstrengen muss, ist das Hören auch deutlich entspannter. Es ist wirklich schade, dass Apple dies immer noch nicht anbietet, obwohl die Stücke seit Jahren hoch aufgelöst „angeliefert“ werden .

Amazon Music HD hat mittlerweile auch Titel/Alben mit 24bit/192kHz im Sortiment.
+1
Futureperfect23.02.21 19:31
Das war so lange überfällig. Bin mal gespannt wie die Integration für die audiophile Fraktion aussieht. Ich hoffe das dann auch Audirvana oder Roon Spotify einbinden können.
Neue Musik zu entdecken ist - immer noch - nirgends so leicht wie bei Spotify.
Das könnte mein Tidal Abo in Frage stellen
+1
Florian Lehmann23.02.21 20:46
Na ja. Was hatte die Ct zu Beginn des mp3 Zeitalters bei einem Blindtest herausgefunden?
Keiner konnte einen Unterschied zwischen CD und 256kBit/s mp3 erkennen.



In meinen jungen Jahren hatte ich MiniDisk und mp3 128 kBit/s verglichen. Damals merkte ich den Unterschied. Ein Kumpel meinte, man würde bei der mp3 keinen Unterschied zur CD hören.

Heute höre ich auch keinen zwischen CD und Spotify.
Von daher brauch ich das eh nicht. Das Gehör wird sowieso immer schlechter, lustig dabei, dass gerade die Audiophilen meist etwas älter sind 😅 die ja den Unterschied sofort raushören. Also, ab zum Blindtest. Bin gespannt wie der heute zwischen CD und Spotify ausfällt 😂
+5
Scrembol
Scrembol23.02.21 21:22
nopeecee
Scrembol
Das kommt sehr nah an Schallplatte heran!
Knistert so schön?

hehe, nein, ohne Knistern halt, aber mit der akustischen Tiefe.
Mein Album WAY HOME - Eric Zobel ab sofort streamen! iTunes, YouTube, Spotify uvm.
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Michael Lang24.02.21 19:02
Martin83
froyo52
Ich nutze Apple Music und TIDAL Hi-Fi, dazwischen liegen Welten.
Von daher ist mein Apple-Abo gekündigt.

Bei einem richtigen Vergleich mit Pegelkorrektur sind die Unterschiede marginal bis kaum vorhanden.
Es benötigt schon gutes HiFi um das wahrzunehmen.

Klara braucht man dann ne wirklich gute Anlage, über die weit vor breiteten Brüllwürfel am besten noch über Bluetooth hört man da nicht viel raus...
- Das größte Maul und das kleinste Hirn,wohnen meist unter derselben Stirn. - Hermann Oscar Arno Alfred Holz, (1863 - 1929), deutscher Schriftsteller
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Motti
Motti24.02.21 20:50
Hat sich das noch nicht rumgesprochen, dass man Spotify, wegen den unseriösen Geschäftsgebaren boykottieren sollte?

Alleine die Erpressungsversuche und Drohungen von Spotify den Redakteuren ggü., die gegen Spotify wegen Datenweitergabe etc. ermittelten, schreit zum Himmel. Das Thema wurde ja im TV mehr als genug besprochen.

Spotify NoGo
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MacSquint
MacSquint24.02.21 21:00
Motti
Hat sich das noch nicht rumgesprochen, dass man Spotify, wegen den unseriösen Geschäftsgebaren boykottieren sollte?

Alleine die Erpressungsversuche und Drohungen von Spotify den Redakteuren ggü., die gegen Spotify wegen Datenweitergabe etc. ermittelten, schreit zum Himmel. Das Thema wurde ja im TV mehr als genug besprochen.

Spotify NoGo

Das interessiert halt keine Sau, dass Spotify hinsichtlich Gebahren und Vergütung neben YouTube der übelste Anbieter im Musikmarkt ist.
Würde wenigstens der Apple Kunde nicht Spotify nutzen, wäre das schon mal ein Anfang.
Aber da ist sich dann doch jeder selbst der Nächste, aber dann FairTrade kaufen oder irgendwas von Gerechtigkeit faseln.
Wer Spotify nutzt, sollte dann ganz kleine Brötchen backen...
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Murkel201225.02.21 08:37
Das verlustbehaftete Audioformat hat mich bisher von Apples Music Abo abgehalten. Ich werde mal Amazon Music HD testen. Spotify hat aber den Vorteil, das man das Angebot auch kostenlos nutzen kann, sofern die Werbung nicht stört.
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