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Kommender Mac Pro mit Intel Xeon W-3300?

Im November stellte Apple die ersten Macs mit eigenen Prozessoren vor – doch hier handelte es sich ausnahmslos um die Einstiegsmodelle. Auch der im Frühjahr 2021 vorgestellte iMac 24" bringt genau den gleichen Prozessor mit, welchen Apple im November 2020 beim Mac mini, MacBook Air und MacBook Pro 13" einsetzt. Der Apple M1 ist ein beeindruckendes Stück Technik, doch viele Kunden sehnen sich nach größeren Ausbaustufen der Apple-eigenen Prozessoren.


Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird der Mac Pro der letzte Mac sein, welchen Apple mit eigenen Prozessoren ausstattet – und hier gibt es noch viele Fragezeichen. Beispielsweise schlägt der M1 die entsprechenden Intel-Chips in ähnlichen Geräteklassen um Längen – doch Apple hat bisher noch keine Andeutungen gemacht, was die Firma für die schnellsten Macs plant. Auch das Thema Erweiterbarkeit spielt bei den aktuellen Mac-Modellen keinerlei Rolle, wird aber spätestens beim Mac Pro relevant.

Leaker: Mac Pro mit "Ice Lake"-CPUs
Bis zum "Apple Silicon"-Mac-Pro vergeht wahrscheinlich noch mindestens ein Jahr – und laut dem Leaker "Yuuki_AnS" wird Apple wohl im kommenden Jahr noch einen Intel-basierenden Mac Pro mit aktuelleren Intel-Chips vorstellen. Laut einem Tweet von Yuuki_AnS verbaut Apple im 2022er Mac Pro Intel-Xeon-Chips der Serie W-33xx ("Ice Lake").

Bis zu 38 Kerne und 76 Threads
Aktuell bringt das Einstiegsmodell des Mac Pro 8 Kerne und 16 Threads (via Hyperthreading, W-3223
"Cascade Lake") mit – das Topmodell bietet 28 Kerne und 56 Threads (W-3275M). Die neuen Intel Xeons der W-3300-Serie gibt es ab 14 Kerne/28 Threads (W-3323) bis hin zum Topmodell mit 38 Kernen und 76 Threads (W-3375). Natürlich ist nicht sicher, dass Apple auch die größte Ausbaustufe der Intel-Chips ins Sortiment aufnimmt – besonders, da dieser im Durchschnitt 300 Watt Abwärme unter Last erzeugt.

Kleiner Mac Pro, großer Mac Pro?
Es kamen in der Vergangenheit Gerüchte auf, dass Apple beim Mac Pro womöglich zweigleisig fährt: Der Konzern könnte einen kleineren, nicht erweiterbaren, aber sehr leistungsfähigen Mac Pro mit eigenem M-Prozessor anbieten – und daneben einen Intel-basierenden, erweiterbaren Mac Pro samt auswechselbaren GPUs.

Kommentare

Wellenbrett27.07.21 08:51
Danke für den Artikel! Seit der Vorstellung der ersten M1-Macs, mit Ihren Ein-Chip-Systemen frage ich mich, wie Apple einen erweiterbaren Mac Pro bauen will, der auf Apple Silicon basiert. Werden die aufwändig für den Mac mit den geringsten Stückzahlen extra eine neue Computerarchitektur entwickeln? Der Artikel deutet jetzt die Lösung an: die haben das gar nicht vor. Ich vermute, dass der auf Apple Silicon basierende Mac Pro dann zwar nicht erweiterbar sein wird, aber schneller als der im Artikel angedeutete zukünftige Intel-basierte erweiterbare Mac Pro. Und Apple überläßt es dann vorerst dem Anwender zu wählen...
+4
Maniacintosh
Maniacintosh27.07.21 08:51
Irgendwie wäre das schon ein fatales Zeichen, immerhin würde Apple damit signalisieren, dass sie Workstation-Leistung mit Apple Silicon (noch) nicht können oder wegen des zu kleinen Marktes nicht wollen. Andererseits hätte man damit einen Mac Pro, der neu ab Werk nicht das volle Feature-Set des aktuelle macOS unterstützen würde. So ein System kauft doch nur jemand, der nicht wirklich anders kann, um die Zeit zu überbrücken, bis die Prozesse entweder auf Apple Silicon oder Windows umgestellt werden können.
0
Johnny6527.07.21 08:52
Wenn Apple nochmal so ein Facelift auflegt, wäre das ja auch eine implizite Aussage, dass die Zielgruppe des Mac Pro noch relativ lang auf eine Umstellung auf Apple Silicon warten muss.

In meine persönliche Planung passt das ganz gut, aber für manch anderen dürfte die Wartezeit ziemlich zäh ausfallen ...
0
MacRS27.07.21 09:02
Das bedeutet, dass der M-Mac Pro Ende 2022 kommt. Apple müsste für ernsthaft interessierte sagen, wie lange neue macOS-Versionen noch Intel unterstützen werden.
+3
Wellenbrett27.07.21 09:04
Maniacintosh
Irgendwie wäre das schon ein fatales Zeichen, immerhin würde Apple damit signalisieren, dass sie Workstation-Leistung mit Apple Silicon (noch) nicht können oder wegen des zu kleinen Marktes nicht wollen.
Die Leistung einer Workstation hat ja viele Aspekte, z.B. die Erweiterbarkeit mit RAM oder Verwendung mehrerer Grafikkarten, SSDs usw. Bei der reinen Rechengeschwindigkeit mache ich mir keine Sorgen; der Flaschenhals liegt meiner Meinung nach bei der Erweiterbarkeit mit RAM und bei den Grafikkarten und evt. Spezialhardware z.B. im Audiobereich.
+8
RyanTedder
RyanTedder27.07.21 09:27
Ich könnte mir vorstellen das der Einstiegs Mac Pro mit Apple Silicon fast so schnell wäre wie ein High End Mac Pro mit Intel Hardware. Zumindest CPU seitig.
0
haschuk27.07.21 09:31
Wellenbrett
Maniacintosh
Irgendwie wäre das schon ein fatales Zeichen, immerhin würde Apple damit signalisieren, dass sie Workstation-Leistung mit Apple Silicon (noch) nicht können oder wegen des zu kleinen Marktes nicht wollen.
evt. Spezialhardware z.B. im Audiobereich.

Die da wäre?
-3
becreart
becreart27.07.21 09:56
Wellenbrett
Danke für den Artikel! Seit der Vorstellung der ersten M1-Macs, mit Ihren Ein-Chip-Systemen frage ich mich, wie Apple einen erweiterbaren Mac Pro bauen will, der auf Apple Silicon basiert. Werden die aufwändig für den Mac mit den geringsten Stückzahlen extra eine neue Computerarchitektur entwickeln? Der Artikel deutet jetzt die Lösung an: die haben das gar nicht vor. Ich vermute, dass der auf Apple Silicon basierende Mac Pro dann zwar nicht erweiterbar sein wird, aber schneller als der im Artikel angedeutete zukünftige Intel-basierte erweiterbare Mac Pro. Und Apple überläßt es dann vorerst dem Anwender zu wählen...

Ich sehe es so, dass der Mac Pro weitere Intel Updates bekommt, bis die Apple Silicon Variante vorgestellt wird. Es wird nicht das Ziel sein, dass langfristig parallel Intel und Apple Varianten angeboten werden.
+1
UWS27.07.21 09:59
haschuk
Die da wäre?
Äh, z.B. UAD-2 Karten, Avid HDX, RME HDSPe ...
+6
Wellenbrett27.07.21 10:05
becreart
Wellenbrett
...Und Apple überläßt es dann vorerst dem Anwender zu wählen...

Ich sehe es so, dass der Mac Pro weitere Intel Updates bekommt, bis die Apple Silicon Variante vorgestellt wird. Es wird nicht das Ziel sein, dass langfristig parallel Intel und Apple Varianten angeboten werden.
Ja sehe ich auch so.
Ich denke auch, dass die im Artikel genannten Intel-Prozessoren in etwa in der Rechengeschwindigkeit die Messlatte sein werden, die Apple mit dem Apple Silicon basierten Mac Pro anpeilt und teilweise überbietet. Und der Anwender dann die Wahl hat, den mehrfachen Preis für den Intel-Mac Pro gegenüber den Apple Silicon Mac Pro auszugeben, "nur" um Erweiterbarkeit zu bekommen. Sanfter Druck sozusagen...
-2
Tirabo27.07.21 10:43
UWS
haschuk
Die da wäre?
Äh, z.B. UAD-2 Karten, Avid HDX, RME HDSPe ...

Allerdings ist die UAD-TB-Schnittstelle bereits leistungsfähiger als die Pcie-Karte.

Gerade Apple ist doch ein früher Zopfabschneider "älterer" Technologien. Es gehört ja fast zum Mantra des Konzerns. Ich erinnere an SCSI, FW usw. Gerade als Mac-Nutzer ist man immer schon gezwungen gewesen, umzurüsten. Das ist mir mit FW auch so ergangen.

Ich denke, mit noch mehreren TB-Schnittstellen kann man in Zukunft getrost PCie ersetzen.

Desweiteren gibt es die Avid-HDX auch sowohl mit PCie als auch mit TB, man ist also nicht zwangsweise auf PCie angewiesen.
Zu bedenken bleibt auch, dass Avid-HDX immer noch nicht an Apple Silicon angepasst ist.
-5
Maniacintosh
Maniacintosh27.07.21 10:53
Wellenbrett

Naja der M1 ist da auch noch nicht in der Nähe von 28-kernigen Xeons, aber da könnte Apple mutmaßlich einfach mehr Kerne in den Chip kippen.

Aber auch wenn es „nur“ die Erweiterbarkeit ist: Es wäre das endgültige Zeichen, dass hier bei Apple Silicon Abstriche zu machen sind oder künftig sogar jede Erweiterung über den Lebenszyklus unmöglich sind. Es ist eigentlich fast noch das schlimmere Zeichen. 10.000€+ Rechner als Wegwerfartikel. Keine schöne Aussichten und so nachhaltig…
0
tpau17
tpau1727.07.21 11:07
Für mich wäre ein MacPro mit Intel Ende 2022 super!
Nicht wegen der Leistung, sondern ganz banal wegen Fusion/Paralles und Windows-Systeme virtueller Art. Mein iMacPro von 2017 läuft dann langsam aus und ich kann meine vMachinen weiter auf einem aktuellen MacPro auf Intel Basis nutzen, aber außerhalb eine (Windows)-Virtualisierung ist es nicht attraktiv mehr auf Intel zu bleiben....
+2
steve.it27.07.21 11:25
becreart
Wellenbrett
Danke für den Artikel! Seit der Vorstellung der ersten M1-Macs, mit Ihren Ein-Chip-Systemen frage ich mich, wie Apple einen erweiterbaren Mac Pro bauen will, der auf Apple Silicon basiert. Werden die aufwändig für den Mac mit den geringsten Stückzahlen extra eine neue Computerarchitektur entwickeln? Der Artikel deutet jetzt die Lösung an: die haben das gar nicht vor. Ich vermute, dass der auf Apple Silicon basierende Mac Pro dann zwar nicht erweiterbar sein wird, aber schneller als der im Artikel angedeutete zukünftige Intel-basierte erweiterbare Mac Pro. Und Apple überläßt es dann vorerst dem Anwender zu wählen...

Ich sehe es so, dass der Mac Pro weitere Intel Updates bekommt, bis die Apple Silicon Variante vorgestellt wird. Es wird nicht das Ziel sein, dass langfristig parallel Intel und Apple Varianten angeboten werden.

@Wellenbrett: Das habe ich mich schon gefragt, bevor das mit "Ein-Chip-System" klar war. Das hat es natürlich noch mal verstärkt.
Wird Apple wirklich eine zu Intel und AMD vergleichbare CPU bzw. Workstation vorstellen, mit z.B. ECC-Ram Unterstützung, extrem viel RAM, etc.? Und wenn ja, das auch dauerhaft und nicht nur ein oder zweimal? Das wird sich zeigen und hängt wohl auch davon ab, wie man bei Apple den Aufwand etc. bewertet.

Ich bin gespannt.


Ach ja: Apple hat schon so manche Defizite schöngeredet oder sogar als Vorteil verkauft. Zwei Beispiele:
- APFS fehlt es an Checksummen (wie z.B. bei ZFS und Btrfs): "Notably absent from the APFS intro talk was any mention of checksums. A checksum is a digest or summary of data used to detect (and correct) data errors. The story here is surprisingly nuanced. APFS checksums its own metadata but not user data."

- Fehlende Desktop CPUs oder SoCs wurden verkauft mit dem Argument, dass der M1 auch für einen Desktop mehr als gut genug ist. Das ist nicht grundsätzlich falsch, auch wenn die Schnittstellen und die RAM-Ausstattung mager ist. Dennoch ist das in Wahrheit nur eine Aurede, die einige Fanboys blind schlucken. Denn Apple scheut den extra Aufwand. Warum sollte man auf mehr Schnittstellen und Power in einem Desktop verzichten, der nicht den Einschränkungen eines mobilen Geräts unterliegt (=> gut beim iMac hat Apple das Gehäuse wieder kleiner gemacht - was Apple aber nicht hätte machen müssen)?
+4
UWS27.07.21 11:28
Tirabo
Allerdings ist die UAD-TB-Schnittstelle bereits leistungsfähiger als die Pcie-Karte.
...der Flaschenhals ist ja der Datendurchsatz. TB3 ist im Prinzip PCIe 3 mit 4 Lanes. Da hat eine "richtige" PCIe Karte mit mehr Lanes (und ggf. mit PCIe 4) grundsätzlich natürlich mehr Dampf. Ob das im Audiobereich dann noch relevant oder "good enough" ist, darüber kann man sicher je nach Anwendungsfall diskutieren.

Ich spekuliere mal, dass sich Apple mit einem reinen 1:1 Mac Pro Ersatz (also wie bisher nur mit M-irgendwas) eher schwertun wird. Klar könnte man die ARMs auch mit selbst bestückbaren Speicherbänken und PCIe Slots ausstatten. Aber das widerspricht ja komplett dem bisherigen integrierten Apple-Ansatz beim M1. Ob man diese Investition für eine eher überschaubare Zielgruppe wirklich tätigt?

Vielleicht gibt es eher eine aufgepimpte Version des Mac Mini (als Pro-Edition oder als Mac Pro mini ). Mit möglichst vielen CPU/GPU-Kernen, Speicher bis 64 GB und ggf. zusteckbaren SSDs. Der wäre dann für sehr viele auch etwas anspruchsvollere Workflows gut genug (zumindest aus Apples Sicht).

So oder so würde dabei die Option sich zusätzlichen Speicher auf dem "freien Markt" zu organisieren wegfallen. D.h. man zahlt zukünftig vermutlich den Preis, den Apple derzeit für seine Speichererweiterungen aufruft. Beim aktuelle Intel iMac 27" sind das 1150 EUR Aufpreis für 64 GB....

Und zum Intel Mac Pro 2022: Die angepeilte CPU hat ja m.W. einen anderen Sockel, d.h. es ist kein simpler Refresh, bei dem einfach ne andere CPU reingesteckt wird. Apple muss ein neues Board entwickeln...werden sie für ein Auslaufmodell mglw. eher nicht machen...
+1
Tirabo27.07.21 11:32
UWS
Tirabo
Allerdings ist die UAD-TB-Schnittstelle bereits leistungsfähiger als die Pcie-Karte.
...Da hat eine "richtige" PCIe Karte mit mehr Lanes (und ggf. mit PCIe 4) grundsätzlich natürlich mehr Dampf. Ob das im Audiobereich dann noch relevant oder "good enough" ist, darüber kann man sicher je nach Anwendungsfall diskutieren.

Eben genau darauf bezog ich mich ja auch. Damit meinte ich ja gerade das Argument UAD-Karten oder Avid-HDX, weil dessen PCie-Karten eben nicht leistungsfähiger sind als TB.
-2
steve.it27.07.21 11:41
becreart
Ich sehe es so, dass der Mac Pro weitere Intel Updates bekommt, bis die Apple Silicon Variante vorgestellt wird. Es wird nicht das Ziel sein, dass langfristig parallel Intel und Apple Varianten angeboten werden.
Davon ist auszugehen. Allerdings halte ich es für durchaus möglich, dass das anders läuft, als manche denken bzw. ich halte es nicht für unmöglich dass es irgendwann überhaupt keinen Mac Pro (im heutigen Sinne) mehr geben wird (ggf. auch erst nach dem es bereits schon AppleSilicon Mac Pro gibt). Sofern dies eintrifft, wird Apple das schon gut zu verkaufen wissen. Siehe Kommentar davor von mir.
Ich sage nicht, dass dies so kommt. Halte es aber nicht für unmöglich.
+2
verstaerker
verstaerker27.07.21 11:45
Tirabo
Ich denke, mit noch mehreren TB-Schnittstellen kann man in Zukunft getrost PCie ersetzen.

sicherlich ... und man hat dann wildes Gewusel an Boxen,Kabeln, Netzteilen ...

hatten wir schon 2013 beim MacPro. Das ist schon was anderes wenn das schön aufgeräumt im Computer verschwindet.
+5
steve.it27.07.21 11:52
verstaerker
Tirabo
Ich denke, mit noch mehreren TB-Schnittstellen kann man in Zukunft getrost PCie ersetzen.

sicherlich ... und man hat dann wildes Gewusel an Boxen,Kabeln, Netzteilen ...

hatten wir schon 2013 beim MacPro. Das ist schon was anderes wenn das schön aufgeräumt im Computer verschwindet.
Das konnte ich noch nie verstehen, was an diesen Notlösungen einige so toll finden. Mal abgesehen davon, dass TB vermutlich immer/meist den internen Schnittstellen hinterherhinken wird, hat das die Effekte wie von dir beschrieben zur Folge (neben höheren Preisen => man kann ja mal vergleichen, was eine Grafikkarte alleine kostet vs. eGPU => es braucht bei TB immer extra Geraffel).
TB kann Sinn machen ist aber nicht überall optimal.

Und das Thema TB ist außerhalb der Apple-Blase auch viel kleiner. Das ist doch in der Apple Blase nur so groß, weil Apple ihre Produktpalette so anbietet, wie sie es tun und man keinen Mac Midi hat. Durch Apple Silicon ist das jetzt nicht mehr so krass bzw. die Lage etwas entspannter, da die Intel Grafik weg ist.
Außerhalb der Apple Blase kauft sich niemand freiwillig eine eGPU für einen Desktop-Rechner. Da kauft man sich gleich den passenden Rechner, in den man eine Grafikkarte stecken kann...

Ein iMac sieht auch nur so ordentlich aus, so lange man keine externe Peripherie anschließt.
+2
AppleUser2013
AppleUser201327.07.21 12:30
verstaerker

Das dachte ich auch... Als Apple den neuen Mac Pro vorgestellt hat, war ja die Devise:
Hey, wir haben auf euch gehört und massig PCIe Slots wieder reingebaut und das offizielle 64gb Limit ist nun Geschichte...
0
Wellenbrett27.07.21 12:56
Maniacintosh
WellenbrettNaja der M1 ist da auch noch nicht in der Nähe von 28-kernigen Xeons, aber da könnte Apple mutmaßlich einfach mehr Kerne in den Chip kippen.

Aber auch wenn es „nur“ die Erweiterbarkeit ist: Es wäre das endgültige Zeichen, dass hier bei Apple Silicon Abstriche zu machen sind oder künftig sogar jede Erweiterung über den Lebenszyklus unmöglich sind. Es ist eigentlich fast noch das schlimmere Zeichen. 10.000€+ Rechner als Wegwerfartikel. Keine schöne Aussichten und so nachhaltig…
Bei der Entwicklung Apples im letzten Jahrzehnt weg von Profianwendern gehört für mich das Zittern bei grundlegenden Neuerungen Apples schon zum Alltag. Ich wäge immer aufs Neue ab, ob ein Mac weiterhin das richtige Werkzeug für mich ist und freue mich, wenn das weiterhin der Fall ist. Nachhaltigkeit finde ich grundsätzlich wichtig, aber deshalb kann ich nicht gleich die Plattform wechseln. Zu der Vergleichbarkeit mit den angedachten XEON-Prozessoren habe ich mal den aktuell verbauten Intel Xeon W-3223 mit dem Apple M1 und zwei AMD-Prozessoren (einem Threadripper und einem Ryzen 9) verglichen:
Wie am "Single Thread Rating" zu sehen ist, ist der M1 hier kaum zu schlagen. Wie Du schon sagtest, Apple braucht nur die Anzahl der Kerne zu erhöhen und diesbezüglich gibt es ja bereits entsprechende Gerüchte. Insofern mache ich mir erstmal keine Sorgen (die Plattform wechseln zu müssen).
0
UWS27.07.21 13:00
verstaerker
und man hat dann wildes Gewusel an Boxen,Kabeln, Netzteilen ...
ja schon richtig, habe ich auch immer so gesehen. Ich habe mittlerweile einige Sachen nach extern verlagert (z.B. RME-Karten). Das funktioniert ausgesprochen zuverlässig, der Kabel-/Netzteilverhau verschwindet im Rack ... kann ich mit leben, wenn ich nicht dran denke
+1
gfhfkgfhfk27.07.21 13:25
Wellenbrett
Zu der Vergleichbarkeit mit den angedachten XEON-Prozessoren habe ich mal den aktuell verbauten Intel Xeon W-3223 mit dem Apple M1 und zwei AMD-Prozessoren (einem Threadripper und einem Ryzen 9) verglichen:
Das ist eine CPUs aus einem total anderem Marksegment. Weder Apples M1 oder AMDs Ryzen 9 sind Workstation/Server CPUs. Der Ryzen 9 bietet nur einen Bruchteil der PCIe Lanes von EPYC oder den Xeon SP Gen3, der Apple M1 ist was das IO betrifft sehr schlechter Scherz.

Beim Mac Mini M1 gibt es nur zwei TB4 Ports, der Ryzen 9 hat 24 PCIe Lanes über CPU und PCH, die Xeon SP Gen3 64 pro Sockel und die AMD EPYC 128. An Kernen gibt es M1: 4+4, R9 16, Xeon SP Gen3 40 und AMD EPYC 64.

Apple hätte natürlich auch auf einen Ampere Altra zurückgreifen können: 80 Arm-v8.2a Cores, 128 PCIe 4.0 Lanes und max 4 TB RAM. Die 128 Core Version ist angekündigt.
+2
gfhfkgfhfk27.07.21 13:38
Tirabo
Ich denke, mit noch mehreren TB-Schnittstellen kann man in Zukunft getrost PCie ersetzen.
Wohl kaum dazu ist die Bandbreite viel zu sehr beschränkt. Auch das aktuelle TB4 schafft nur 40Gbps (<5GB/s), ein aktueller PCIe 4.0 x16 Slot schafft 16GT/s auf 16 Lanes mit 128b/130b Kodierung was ungefähr 31,5GB/s entspricht. Das ist doch um einiges schneller als TB4. Intel hat für dieses Jahr PCIe 5.0 angekündigt, was die Bandbreite nochmals verdoppeln wird. D.h. ein PCIe 5.0 Slot ist bloß zehn mal schneller als ein TB4 Port.
+5
Wellenbrett27.07.21 13:58
gfhfkgfhfk
Wellenbrett
Zu der Vergleichbarkeit mit den angedachten XEON-Prozessoren habe ich mal den aktuell verbauten Intel Xeon W-3223 mit dem Apple M1 und zwei AMD-Prozessoren (einem Threadripper und einem Ryzen 9) verglichen:
Das ist eine CPUs aus einem total anderem Marksegment. Weder Apples M1 oder AMDs Ryzen 9 sind Workstation/Server CPUs. Der Ryzen 9 bietet nur einen Bruchteil der PCIe Lanes von EPYC oder den Xeon SP Gen3, der Apple M1 ist was das IO betrifft sehr schlechter Scherz.

Beim Mac Mini M1 gibt es nur zwei TB4 Ports, der Ryzen 9 hat 24 PCIe Lanes über CPU und PCH, die Xeon SP Gen3 64 pro Sockel und die AMD EPYC 128. An Kernen gibt es M1: 4+4, R9 16, Xeon SP Gen3 40 und AMD EPYC 64.

Apple hätte natürlich auch auf einen Ampere Altra zurückgreifen können: 80 Arm-v8.2a Cores, 128 PCIe 4.0 Lanes und max 4 TB RAM. Die 128 Core Version ist angekündigt.
Ach gfhfkgfhfk, so langsam müßtest Du mich doch kennen: klar sind die genannten Prozessoren aus unterschiedlichen Marktsegmenten, u.a. deshalb habe ich sie ja zusammengestellt.
Wie ich oben geschrieben habe, hat die Leistung einer Workstation unterschiedliche Aspekte. Der Datendurchsatz, den u.a. der jeweilige Prozessor ermöglicht ist nur ein Aspekt. Ich weiß ziemlich genau was ich für meine Anwendungen brauche und das ist neben der Rechenleistung des Prozessors enorm viel Arbeitsspeicher. Der Datendurchsatz spielt für mich keine so große Rolle.
+1
wolfgag
wolfgag27.07.21 14:03
Tirabo
Ich denke, mit noch mehreren TB-Schnittstellen kann man in Zukunft getrost PCie ersetzen.

Genau - hat ja beim 2013er MacPro schon super funktioniert...
0
iQuaser
iQuaser27.07.21 15:47
Das würde aber auch heißen, dass zukünftige macOS-Versionen sowie Software noch lange für die Intel-Architektur ausgeliefert werden muss.

Niemand würde sich sonst nächstes Jahr für mehrere zehntausend Euro einen Mac Pro kaufen, wenn nur wenige Jahre später der Betriebssystem- und Softwaresupport auslaufen würde...
0
steve.it27.07.21 17:07
iQuaser
Das würde aber auch heißen, dass zukünftige macOS-Versionen sowie Software noch lange für die Intel-Architektur ausgeliefert werden muss.

Niemand würde sich sonst nächstes Jahr für mehrere zehntausend Euro einen Mac Pro kaufen, wenn nur wenige Jahre später der Betriebssystem- und Softwaresupport auslaufen würde...
Apple hat schon Produkte gehabt, die recht kurzen Support hatten.

Der erste Intel Mac Pro wurde glaube ich auch nicht sonderlich lang unterstützt, wegen dem 32 Bit Efi. Dabei könnte man die Mac Pros noch weiter nutzen mit aktuellem macOS, was ja auch inoffiziell gemacht wird in dem die Leute auf Hackintosh-Methoden (Bootloader) zurückgreifen (müssen) - auf origninal Apple Hardware.
Und die CPU ist tauschbar...

... da war doch Apple mal richtig fair gegenüber seinen Mac Pro Kunden (nicht).
+1
THH
THH27.07.21 18:43
Ich würde zu gerne meinen Mac Pro Late 2013 endlich mal austauschen. Gerne auch gegen einen nicht erweiterbaren neuen Mac Pro.
-1
marm27.07.21 18:50
Bei so einem Nischenmarkt wie es Mac Pros nunmal sind, würde ich als Entscheidungsträger bei Apple schon schwer darüber nachdenken, was wirtschaftlicher ist: Einen eigenen Prozessor mit all den Varianten, Schnittstellen etc. für den Mac Pro entwickeln oder MacOS weiter parallel für ARM und Intel pflegen.
Ich bin mir sicher, dass es wirtschaftlicher ist, dauerhaft zwei Betriebssysteme zu pflegen. Eine Intel-Workstation braucht auch sicherlich nicht jedes Consumer-Feature, für die sich der ARM-SoC nach eigenen Apple-Bedürfnissen maßschneidern lässt. Und andererseits könnte es ein "MacOS Workstation/Server" geben.
+1
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