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John Giannandrea bleibt KI treu – und in Kalifornien

Seit 2018 war John Giannandrea bei Apple mit der Aufgabe betraut, den Bereich Künstliche Intelligenz voranzutreiben. Im vergangenen Jahr wurde bekannt, dass er das Unternehmen verlassen würde – was Mitte April dann auch geschah. Nach Apples offizieller Verlautbarung ging er in den Ruhestand. Giannandrea ist es anscheinend noch nicht nach Füße-Hochlegen: Nicht einmal zwei Wochen nach seinem Ausscheiden wurde bekannt, dass er einen Beraterposten bei dem britischen KI-Start-Up CuspAI übernommen hat.


Das erklärte Ziel des 2024 gegründeten Unternehmens: Eine Plattform für die KI-gestützte Entwicklung und Entdeckung neuer Werkstoffe und Materialien. Bei einer ersten Finanzierungsrunde im Juni 2024 sammelten sie 30 Mio. US-Dollar ein; im September 2025 wurde ihnen weiteres Startkapital im Wert von über 100 Mio. Dollar zugesichert. Das in Großbritannien beheimatete Unternehmen will nun einen Standort in der kalifornischen "Bay Area" etablieren; dabei soll ihnen Giannandrea unter die Arme greifen.

Teilzeit-Tätigkeit
Giannandreas Arbeit für CuspAI soll wohl keine Vollzeit-Stelle umfassen, sondern sich auf beratende Tätigkeiten in Teilzeit beschränken. Offenbar will der Silicon-Valley-Veteran mehrere Unternehmen beim Wachstum unterstützen. Welche weiteren Unternehmen die Unterstützung des hochrangigen ehemaligen Google- und Apple-Angestellten buchen wollen, bleibt derzeit noch ein Geheimnis.

Vielseitig vernetzt
John Giannandrea stammt selbst aus dem Vereinigten Königreich. Im Silicon Valley ist er jedoch bereits seit mindestens einem Vierteljahrhundert tätig. Er arbeitete unter anderem bei General Magic, dem IT-Pionierunternehmen des Macintosh-Veterans Andy Hertzfeld. Sein 2005 gegründetes Unternehmen Metaweb wurde 2010 von Google übernommen, wo er bis zu seiner Abwerbung durch Apple arbeitete. Die Wissensdatenbank namens Freebase, das Hauptprodukt seines Start-ups, beerdigte der Suchmaschinenanbieter im Jahr 2016. Ein großer Teil der darin versammelten strukturierten Daten ging im Projekt Wikidata auf.

Kommentare

Frank Drebin
Frank Drebin28.04.26 17:45
good for him...
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