Ebenfalls neu: Das MacBook Air bekommt einen M5-Chip


Noch ein weiterer Mac wird fortan mit einem M5-Chip betrieben, nämlich das MacBook Air. Im Zentrum der Aktualisierung steht auch ganz eindeutig die Rechenleistung, welche damit möglich ist – obwohl das Gerät weiterhin keinen Lüfter mitbringen muss. Apple verspricht spürbare Leistungszuwächse bei CPU- und GPU-Aufgaben sowie deutlich verbesserte KI-Performance. Diese soll um das Vierfache gestiegen sein, als Referenz gilt der M4. Nimmt man einen M1 zur Grundlage, so ist es sogar ein Faktor von 9,5. Der M5-Chip im MacBook Air verfügt über zehn CPU-Kerne, Kunden können beim Konfigurieren aus Versionen mit acht oder zehn GPU-Cores wählen. Apple erwähnt zudem die verbesserten Shader-Kerne, eine Raytracing-Engine der dritten Generation und 153 GB/s Bandbreite – 28 Prozent mehr als beim M4-Modell.
Doppelt so viel SpeicherEine wichtige Änderung betrifft die Basiskonfiguration: Das neue MacBook Air startet nun serienmäßig mit 512 GB SSD-Speicher. Damit reagiert Apple auf Kritik an früheren Einstiegsmodellen mit geringerer Speicherausstattung. Optional sind größere SSD-Kapazitäten von bis zu 4 TB verfügbar, vorher lag die Grenze bei nur 2 TB. Damit nicht genug, verdoppelte sich die Lese- und Schreibgeschwindigkeit im Vergleich zum MacBook Pro M4.
Standardmäßig sind 16 GB Unified Memory mit an Bord, 24 GB oder 32 GB sind zu Aufpreisen von 250 bzw. 500 Euro möglich. Außerdem unterstützt das MacBook Air M5 Wi-Fi 7 sowie Bluetooth 6, denn der neue N1-Chip ist ebenfalls mit von der Partie. Die Akkulaufzeit gibt Apple unverändert mit bis zu 18 Stunden an. An Farboptionen stehen Himmelblau, Mitternacht, Polarstern und Silber bereit.
Verfügbarkeit und PreisDas neue MacBook Air mit M5 kann ab dem 4. März vorbestellt werden, die Auslieferung beginnt am 11. März. Ab diesem Tag steht das Gerät auch in den Apple Stores bzw. bei anderen Apple-Händlern. Es ist weiterhin in 13- und 15-Zoll-Varianten erhältlich. Für die kleinere Version bezahlt man mindestens 1199 Euro, für das größere Display sind es 1499 Euro. Hierzulande nahm Apple also keine Preiserhöhung vor, wohl aber in den USA, wo es mit 1099 und 1299 Dollar nun 100 Dollar teurer wurde. Der vorteilhaftere Eurokurs hat uns dieses Schicksal offensichtlich erspart. Aber: Das Netzteil ist fortan aufpreispflichtig und kostet 65 Euro, sowohl als "35W Dual USB-C" wie auch "70W USB-C" (siehe
Artikel "warum Apple das Netzteil beim MacBook Pro gestrichen hat").
Für die USA lässt sich noch eine andere Aussage treffen: Die Vorstellung des neuen MacBooks mit A18-Chips steht ebenfalls unmittelbar bevor: Die Preiserhöhung schafft somit entweder mehr Abstand zu diesem Gerät – oder ermöglicht es Apple, angesichts stark gestiegener Komponentenpreise mit 799 statt der erwarteten 699 Dollar anzutreten.