Neues MacBook Pro im neuen Design muss wohl ebenfalls etwas verschoben werden


Es galt längere Zeit als fast sicher, dass Apple in diesem Jahr zwei Aktualisierungen des MacBook Pro bereithält – die Umstellung auf M5 im März sowie im Herbst/Spätherbst dann eine komplett überarbeitete Version in neuem Design. Mark Gurman zufolge steht das Unternehmen aber vor ähnlichen Problemen wie im Falle des Mac Studio, dessen erwartetes Update nun wohl weder im Frühjahr noch im Sommer, sondern vermutlich erst im Herbst erfolgt. Die oft diskutierte angespannte Marktlage, vor allem hinsichtlich der Speicherknappheit und enormer Preissteigerungen, zwinge Apple zu Anpassungen.
Software-Anpassungen sind nicht der GrundLaut Gurman müsse Apple zwar auch zahlreiche Software-Anpassungen für die neue Generation des MacBook Pro vornehmen, diese seien jedoch komplett im Zeitplan. Damit ist vor allem gemeint, erstmals einen Touchscreen in einem Mac begrüßen zu können. Dabei handle es sich um eine Zusatzfunktion, so verschiedene Meldungen. Vor einigen Wochen hatte ein Artikel ausgeführt, dass macOS 27 dementsprechend überarbeitet werde, um sowohl Scrollen, Zoomen als auch Kontextmenüs mit den Fingern auszulösen. Die genannten Verzögerungen seien aber ausschließlich auf Probleme in den Lieferketten und nicht auf Entwicklungsverzögerungen zurückzuführen, so Gurman.
Markteinführung damit wohl erst im Frühjahr 2027Für 2026 geht er nun nicht mehr von einer Markteinführung aus, es dürfte also auf Frühjahr 2027 und somit auf einen Modellzyklus von genau einem Jahr hinauslaufen. Zwar hat Apple langfristige Lieferverträge, diese müssen aber angeblich in den kommenden Monaten neu verhandelt werden – was zum aktuellen Zeitpunkt aber ganz erhebliche Preissteigerungen nach sich ziehen würde. Die drei großen Speicherhersteller sind so stark ausgelastet, dass sie sich ihre Kunden weitgehend aussuchen können – und zudem ihre Kapazitäten von handelsüblichem Speicher auf solche Lösungen verschoben haben, die vor allem in KI-Servern zum Einsatz kommen.
Umstellung – oder ganz neue Ausführung?Weiterhin unklar bleibt, ob es sich bei der Touchscreen-Version um eine zusätzliche Ausführung des MacBook Pro handelt, die dann auch preislich oberhalb der bisherigen Modelle angesiedelt ist. Eine komplette Umstellung sämtlicher Ausführungen klingt allerdings zunehmend weniger wahrscheinlich, denn angesichts des hohen Preisdrucks bleibt weniger Spielraum, bei gleichen Preisen auf aufwendigere Komponenten zu setzen.