Für Objekterkennung auf Fotos: Apple übernimmt Startup Fashwell

Apple hat das Bilderkennungs-Startup Fashwell übernommen, so ein Bericht. Das Unternehmen hat ein Verfahren entwickelt, das die unterschiedlichsten Produkte auf Fotos erkennt, diese hervorhebt und einkaufbar macht. Die Führungsriege um CEO Matthias Dantone, CSO Lukas Bossard und CTO Michael Emmersberger listet auf LinkedIn Apple als Arbeitgeber.

Das Arbeitsverhältnis besteht demzufolge schon seit Januar 2019, was auf eine Übernahme des Startups Ende 2018 schließen lässt. Ein weiters Indiz dafür sind die Website und der Twitter-Account des Unternehmens. Beide Online-Präsenzen wurden seit Ende des letzten Jahres nicht mehr aktualisiert.


Fashwell-Team verstärkt Apples Machine-Learning-Abteilung
Fünf der sechs anderen früheren Fashwell-Mitarbeiter nennen auf LinkedIn inzwischen auch Apple als Arbeitgeber. Einige der Social-Media-Profile geben zudem Aufschluss über das Tätigkeitsfeld, auf dem sich die vorherigen Fashwell-Mitarbeiter bei Apple bewegen. Dantone ist demnach Mitglied von Apples Machine-Learning-Team. Bei Bossard und Emmersberger steht die Bezeichnung Machine Learning Managers.

Tagging-API für Online-Shops
Die Technologie von Fashwell ermöglicht es, zum Beispiel Modeartikel zu fotografieren und im Anschluss zum entsprechenden Produkt auf der Website eines Online-Shops weiterzuleiten. Dazu verwendet das Startup eine eigens dafür entwickelte Tagging-API, die es erlaubt, Bild-Tags für verschiedene Attribute wie etwa die Farbe einer Hose zu erstellen. Bei Apple dürfte die Technologie vor allem für das Erkennen von Objekten und Personen in der Fotos-App interessant sein.

Kommentare

ocrho08.08.19 21:03
Für Musik hat Apple Shazam gekauft, jetzt kommt das Bild...
0
Perlensucher
Perlensucher09.08.19 11:46
Langfristig wird diese Technologie auch für AR sehr wichtig.
0

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.

OK MacTechNews.de verwendet Cookies unter anderem für personalisierte Inhalte, Seitenanalyse und bei der Auslieferung von Google-Anzeigen. Dies war zwar schon immer so, auf Wunsch der EU muss nun jedoch explizit darauf hingewiesen werden. Durch Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen