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Apple Pay und Kryptowährungen: Apple erwägt Unterstützung – hat aber noch keine konkreten Pläne

Tim Cook wird auch nach zehnjähriger Amtszeit als Apple-Chef zuweilen der Charakter eines Buchhalters nachgesagt. Dieses wenig schmeichelhaft gemeinte Etikett wird der Leistung des CEO allerdings wohl kaum gerecht. Immerhin wurde Apple unter seiner Führung nicht nur zum wertvollsten Unternehmen der Welt, sondern ließ mehrfach auch durch bemerkenswerte Innovationen aufhorchen wie etwa zuletzt den Umstieg auf hauseigene Prozessoren auf ARM-Basis. Was die Finanzen des kalifornischen Unternehmens angeht, zeichnet Cook sich aber tatsächlich durch eine Solidität aus, welche an einen gewissenhaften Buchhalter erinnert.


Tim Cook hat privat in Kryptowährungen investiert
Bei privaten Investments ist Tim Cook hingegen offensichtlich etwas risikofreudiger als in seiner Eigenschaft als Unternehmenslenker. Im Anlagevermögen des Apple-Chefs finden sich neben klassischen Werten wie etwa Aktien nämlich auch Kryptowährungen. Das offenbarte der CEO jetzt im Gespräch mit Andrew Ross Sorkin von der New York Times. Bitcoin und anderes Blockchain-Geld seien für ihn sinnvolle Bestandteile eines breit gestreuten Portfolios. Als Empfehlung für andere Anleger wollte Cook diese Aussage jedoch ausdrücklich nicht verstanden wissen.

Integration von Bitcoin & Co. in Apple Pay ist denkbar
Zurückhaltender in Sachen Kryptowährungen zeigt sich Tim Cook hingegen, wenn es um Apple und die Dienste des Unternehmens wie etwa Apple Pay geht. Man erwäge zwar, Bitcoin & Co. in den hauseigenen Zahlungsdienst zu integrieren, konkrete Pläne oder einen Zeitplan gebe es derzeit nicht. Für entsprechende Ankündigungen sei es daher noch zu früh. Apple beabsichtige momentan auch noch nicht, Kryptowährungen als Zahlungsmittel im Apple Online Store oder in den hauseigenen Ladengeschäften zu akzeptieren. Die in Cupertino für Apple Pay zuständige Vizepräsidentin Jennifer Bailey hatte bereits 2019 mitgeteilt, das Unternehmen beobachte die Entwicklung der Akzeptanz von Kryptowährungen aufmerksam und bescheinigte Bitcoin & Co. auf lange Sicht ein "interessantes Potenzial".

Kommentare

stefanbayer
stefanbayer10.11.21 17:47
Das gerade eben vorgestellt Apple Business Essentials könnte auch noch eine Newsmeldung wert sein

Hier der Link zum Apple YouTube Video
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maceric
maceric10.11.21 18:25


Ich dachte Apple legt Wert auf ein "grünes Image". So wird das nichts.
+7
RyanTedder
RyanTedder10.11.21 18:56
maceric


Ich dachte Apple legt Wert auf ein "grünes Image". So wird das nichts.

Das bezieht sich doch nur auf das mining und das hört ja eh bald auf. Irgendwann gibt es nichts mehr zu ausgraben bzw. lohnt es sich bald nicht mehr.
Da ich generell nichts von Kryptowährungen halte wäre es mir lieber wenn Apple den Kindergarten nicht unterstützt. Es reicht wenn der Euro irgendwann nur noch digital vorhanden ist, wie das Geld in Schweden oder China, dann erübrigt sich das Thema

Und ich bin mir sicher das die meisten Leute nur deswegen in Kryptowährungen investieren, um den ganzen Kram zu einen günstigen Kurs in 10 Jahren zu verhöckern. Danach interessiert sich keiner mehr dafür
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FlyingSloth10.11.21 19:15
Zeit wirds!
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MacKaltschale10.11.21 19:49
So ein Schwachsinn, der sich schon vor langer Zeit von seiner ursprünglichen gedachten Funktion entkoppelt hat und eben nur noch reines Spekulationsobjekt ist, braucht die Menschheit nicht. Als Zahlungsmittel durch die extremen Schwankungen absolut nicht zu gebrauchen.
+8
TheRocka10.11.21 20:07
Ich könnte jetzt sehr weit ausholen, aber ich mäßige mich.
Persönlich sehe ich Bitcoin sehr positiv (dieses völlig falsche Zitat bzw. dessen Behauptung von maceric lasse ich mal unkommentiert, da kompletter Schwachsinn).
Zurzeit ist Bitcoin in Main-Layer ein Spekulationsobjekt, korrekt. Aber die Second-Layer wie das Lightning-Network eignen sich schon jetzt als günstige, dezentrale, sichere Konkurrenz zu PayPal, VISA usw.
Sobald Bitcoin seine Preisfindung abgeschlossen hat, kann ich mir Zahlungen in Bitcoin/Satoshi gut vorstellen, da sie günstig, schnell und dezentral (also ohne Datenkraken im Hintergrund, die die den Stecker ziehen können) ablaufen können.
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FlyingSloth10.11.21 20:09
So schoen, wie die ganzen Kritiker hier laut schreien ueber den “Schwachsinn” Kryptowaehrung, sich aber nicht im geringsten mit der Materie auskennen und einfach die klassischen Mainstream Anti Krypto Argumente von sich geben. Vor allem das Spekulations Argument ist ja wohl am laecherlichsten. Wenn man das kritisiert, kann man auch den kompletten Aktien Investment Markt anfuehren.
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FlyingSloth10.11.21 20:11
@TheRocka

endlich jemand der die Sache durchblickt. Danke
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space-dust10.11.21 20:45
To the moon!
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Califa10.11.21 23:36
MacKaltschale
So ein Schwachsinn, der sich schon vor langer Zeit von seiner ursprünglichen gedachten Funktion entkoppelt hat und eben nur noch reines Spekulationsobjekt ist, braucht die Menschheit nicht. Als Zahlungsmittel durch die extremen Schwankungen absolut nicht zu gebrauchen.
Beziehst du dich auf Bitcoin oder Kryptowährungen generell?
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FlyingSloth10.11.21 23:49
Vermute mal MacKaltschale kennt nur Bitcoin und vielleicht noch Eth
Califa
MacKaltschale
So ein Schwachsinn, der sich schon vor langer Zeit von seiner ursprünglichen gedachten Funktion entkoppelt hat und eben nur noch reines Spekulationsobjekt ist, braucht die Menschheit nicht. Als Zahlungsmittel durch die extremen Schwankungen absolut nicht zu gebrauchen.
Beziehst du dich auf Bitcoin oder Kryptowährungen generell?
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maceric
maceric11.11.21 00:08
TheRocka
Ich könnte jetzt sehr weit ausholen, aber ich mäßige mich.
Persönlich sehe ich Bitcoin sehr positiv (dieses völlig falsche Zitat bzw. dessen Behauptung von maceric lasse ich mal unkommentiert, da kompletter Schwachsinn).

Den verlinkten Beitrag hast Du gelesen?
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FlyingSloth11.11.21 04:12
Das Problem mit Deinem Artikel ist die Tatsache, dass er auf Annahmen basiert, nicht auf Fakten. Zudem bedient er sich veralteter Zahlen und verzerrt zudem durch gezieltes Weglassen wichtiger Parameter.
Wer sich wirklich ein genaues Bild ueber den Energieverbrauch von Bitcoin machen will, dem ist die Langzeitstudie der Cambridge Universitaet zu empfehlen.
Hier gibt es auch wichtige Vergleichswerte, um den realen Energie Footprint von Bitcoin in Kontext zu stellen. Ausserdem moechte betont werden, dass ausser Bitcoin fast alle anderen Kryptowaehrungen mittlerweile von Proof of Work auf Proof of Stake umstellen oder dabei sind umzustellen. Da stellt sich dann die Frage nach hohem Energieverbrauch gar nicht mehr.
Um nochmal auf Deinen Artikel zurueckzukommen und dem fehlenden Kontext, welcher zu einem vollkommen verzerrten Bild fuehrt.. So sieht es wirklich mit der Quellenergie fuers Mining im Staat New York aus.
Crypto mining company Coinmint, for example, operates facilities in New York, including one in a former Alcoa aluminum smelter in Massena, which taps into the area’s abundant wind power, plus the cheap electricity produced from the dams that line the St. Lawrence River. The Massena site, at 435 megawatts of transformer capacity, is billed as one of – if not the – largest bitcoin mining facility in the U.S.

maceric
TheRocka
Ich könnte jetzt sehr weit ausholen, aber ich mäßige mich.
Persönlich sehe ich Bitcoin sehr positiv (dieses völlig falsche Zitat bzw. dessen Behauptung von maceric lasse ich mal unkommentiert, da kompletter Schwachsinn).

Den verlinkten Beitrag hast Du gelesen?
+6
LoCal
LoCal11.11.21 08:23
FlyingSloth
So schoen, wie die ganzen Kritiker hier laut schreien ueber den “Schwachsinn” Kryptowaehrung, sich aber nicht im geringsten mit der Materie auskennen und einfach die klassischen Mainstream Anti Krypto Argumente von sich geben. Vor allem das Spekulations Argument ist ja wohl am laecherlichsten. Wenn man das kritisiert, kann man auch den kompletten Aktien Investment Markt anfuehren.

Ich bin, auch wenn ich noch ein paar Krümmel verschiedener Kryptowährungen besitze, kein Freund mehr von selbigen.
Und zu behaupten, dass Kryptowährungen, allen voran Bitcoin, etwas anderes seien als Spekulationsobjekte, zeigt eine ziemlich verschrobene Sicht auf den aktuellen Stand.
Ja, es gibt natürlich Menschen die wirklich mit Bitcoin und ähnlichem bezahlen, aber der Prozentsatz dürfte etwa so gering sein, wie die Zahl die man aktuell am Bitcoin-Getränkeautomaten für eine Cola eingeben muss.
Sämtlichen kleineren Coins schielen ausschliesslich auf Spekulation … und man komme mir nun nicht mit "… aber, aber die Blockchain …"

Und weil Du den Aktienmarkt erwähntest, ich wäre auch dafür, die Spekulation mit Aktien zu verbieten oder noch massiver zu besteuern … warum? Weil die Gewinne die dort erzielt werden keinerlei "produktiven Bezug" haben, es ist pures vermehren von Geld und dieses Geld steht fast ausschliesslich einer bestimmten Gesellschaftschicht zur Verfügung.
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
-1
maceric
maceric11.11.21 09:09
Danke, lese ich mir heute Abend mal durch.
FlyingSloth
Das Problem mit Deinem Artikel ist die Tatsache, dass er auf Annahmen basiert, nicht auf Fakten. Zudem bedient er sich veralteter Zahlen und verzerrt zudem durch gezieltes Weglassen wichtiger Parameter.
Wer sich wirklich ein genaues Bild ueber den Energieverbrauch von Bitcoin machen will, dem ist die Langzeitstudie der Cambridge Universitaet zu empfehlen.
Hier gibt es auch wichtige Vergleichswerte, um den realen Energie Footprint von Bitcoin in Kontext zu stellen. Ausserdem moechte betont werden, dass ausser Bitcoin fast alle anderen Kryptowaehrungen mittlerweile von Proof of Work auf Proof of Stake umstellen oder dabei sind umzustellen. Da stellt sich dann die Frage nach hohem Energieverbrauch gar nicht mehr.
Um nochmal auf Deinen Artikel zurueckzukommen und dem fehlenden Kontext, welcher zu einem vollkommen verzerrten Bild fuehrt.. So sieht es wirklich mit der Quellenergie fuers Mining im Staat New York aus.
Crypto mining company Coinmint, for example, operates facilities in New York, including one in a former Alcoa aluminum smelter in Massena, which taps into the area’s abundant wind power, plus the cheap electricity produced from the dams that line the St. Lawrence River. The Massena site, at 435 megawatts of transformer capacity, is billed as one of – if not the – largest bitcoin mining facility in the U.S.

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LoCal
LoCal11.11.21 10:12
FlyingSloth
Das Problem mit Deinem Artikel ist die Tatsache, dass er auf Annahmen basiert, nicht auf Fakten.
[…]
Wer sich wirklich ein genaues Bild ueber den Energieverbrauch von Bitcoin machen will, dem ist die Langzeitstudie der Cambridge Universitaet zu empfehlen.
Cambridge Studie
Summary
The Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index (CBECI) provides an up-to-date estimate of the Bitcoin network’s daily electricity load. The underlying techno-economic model is based on a bottom-up approach initially developed by Marc Bevand  in 2017 that uses the profitability threshold of different types of mining equipment as the starting point.

Given that the exact electricity consumption cannot be determined, the CBECI provides a hypothetical range consisting of a hypothetical lower bound  (floor) and a hypothetical  upper bound  (ceiling) estimate. Within the boundaries of this range, a  best-guess  estimate is calculated to provide a more realistic figure that approximates Bitcoin’s real electricity consumption.

Aber auch wenn die Cambrige Studie selbst nur mit Annahmen arbeitet, selbst die unteren Werte sind massiv!

Und zu dem CNBC-Artikel ist zu sagen: Selbst wenn in den USA viel Energie für Mining aus erneuerbaren Quellen kommt … es ist immer noch Strom, die an anderer Stelle dann fehlt und dieser wird dann aus fossile oder atomare Energiequellen erzeugt.
FlyingSloth
Ausserdem moechte betont werden, dass ausser Bitcoin fast alle anderen Kryptowaehrungen mittlerweile von Proof of Work auf Proof of Stake umstellen oder dabei sind umzustellen.

So wie ETH, die das jedes Jahr um ein weiteres Jahr verschieben?
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
-1
pünktchen
pünktchen11.11.21 10:30
FlyingSloth
The Massena site, at 435 megawatts of transformer capacity, is billed as one of – if not the – largest bitcoin mining facility in the U.S.

Das ist immer noch der Strombedarf einer Grossstadt. Das ist jetzt bitte wie ein Argument für Bitcoin?
+2
LoCal
LoCal11.11.21 10:55
pünktchen
FlyingSloth
The Massena site, at 435 megawatts of transformer capacity, is billed as one of – if not the – largest bitcoin mining facility in the U.S.

Das ist immer noch der Strombedarf einer Grossstadt. Das ist jetzt bitte wie ein Argument für Bitcoin?

Genau keines … und das ist ja auch das Problem mit den ganzen Links von FlyingSloth
Er schreibt, übertrieben gesagt, dass das von maceric gepostete Bild falsche Tatsachen vorspiegeln würde und dass der Energieverbrauch von Kryptowährungen ja ganz anders sei …

Nur belegen seine Links genau das Gegenteil. Die Cambrige Studie gibt ja sogar an, dass im Mittel der angenommenen Werte, Bitcoin pro ja mehr Energie verbraucht als die gesamten Niederlande. Und auch der Fall, dass erneuerbare Energie verbraucht werden, bedeutet nur, dass diese Energie an anderer Stelle nicht zur Verfügung steht und im schlechtesten Fall durch fossile ersetzt werden muss.

Und dann, noch:
FlyingSloth
Ausserdem moechte betont werden, dass ausser Bitcoin fast alle anderen Kryptowaehrungen mittlerweile von Proof of Work auf Proof of Stake umstellen oder dabei sind umzustellen.

1. Ist Bitcoin mit riesigem Abstand die größte Kryptowährung und hat deshalb mit großem Abstand das größte Handelsvolumen, ergo den höchsten Energie verbrauch
2. Verschiebt die Etherium, die Nummer 2 bei den Kryptowährungen, die Umstellung immer weiter nach hinten.
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
+3
FlyingSloth11.11.21 12:04
@Puenktchen @LoCal
Es behauptet doch niemand, dass Mining wenig Energie benoetigt! Darum geht es doch gar nicht! Was jedoch nicht stimmt, ist die Behauptung der Krypto Gegner, dass das Mining mit schmutziger Energie stattfindet und extrem schaedlich fuer die Umwelt ist. Darum gehts und um nichts anderes.

Ach und LoCal - Die Nummer Drei der Kryptowaehrungen nach Marketcap (Cardano) ist von Anfang an Proof of Stake. Das hast Du natuerlich nicht erwaehnt. Klar Eth hat den Umstieg immer wieder verschoben. Istbka auch keine triviale Angelegenheit. Aber sobald Eth umgestelltbist wird automatisch der Grossteil aller relevanten Kryptowaehrungen Proof of Stake.
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LoCal
LoCal11.11.21 12:22
FlyingSloth
@Puenktchen @LoCal
Es behauptet doch niemand, dass Mining wenig Energie benoetigt! Darum geht es doch gar nicht! Was jedoch nicht stimmt, ist die Behauptung der Krypto Gegner, dass das Mining mit schmutziger Energie stattfindet und extrem schaedlich fuer die Umwelt ist. Darum gehts und um nichts anderes.

Ach und LoCal - Die Nummer Drei der Kryptowaehrungen nach Marketcap (Cardano) ist von Anfang an Proof of Stake. Das hast Du natuerlich nicht erwaehnt. Klar Eth hat den Umstieg immer wieder verschoben. Istbka auch keine triviale Angelegenheit. Aber sobald Eth umgestelltbist wird automatisch der Grossteil aller relevanten Kryptowaehrungen Proof of Stake.

Die Top 4(!) der Kryptowährungen
1. Bitcoin 1.162,5 Mrd. US-Dollar
2. Ethereum 450,7 Mrd. US-Dollar
3. Binance Coin 79 Mrd. US-Dollar
4. Cardano 70,5 Mrd. US-Dollar

selbst wenn 3 und 4 weniger Energie verbrauchen, so ist doch die Übermacht von BTC und ETH so massiv, dass 3 und 4 fast nicht ins Gewicht fallen.

Edit: Hier noch eine schöne Visualisierung des Energieverbrauchs einzelner Kryptowährungen.

Und nur um es noch mal deutlich zu machen … es spielt kaum eine Rolle, ob die Energie dazu aus grünen Quellen kommt oder nicht, denn diese Energie wird vom gesamten Strommarkt abgezogen und in kaum einen Land sieht der Energie-Mix so aus, dass man auf fossile/Atom -Energie verzichten kann und damit ist jedes Watt sauberer Energie, das verschwendet wird, automatisch ein schmutziges Watt.
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
+2
pünktchen
pünktchen11.11.21 12:34
FlyingSloth
Was jedoch nicht stimmt, ist die Behauptung der Krypto Gegner, dass das Mining mit schmutziger Energie stattfindet und extrem schaedlich fuer die Umwelt ist.

Das ist doch Augenwischerei. Solange wir keinen Überschuss an sauberer Energie haben ist jede unnötig verbratene kWh eine mit fossiler Energie erzeugte kWh. Macht bei 435 MW im günstigsten Fall etwa 2 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Wenn man die Methanemissionen der Gasproduktion mit berücksichtigt dann eher 4 Millionen. Das ist in der Grössenordnung des Effektes eines Tempolimits auf deutschen Autobahnen.

Gilt übrigens auch im privaten Bereich: Ökostrom ist ganz überwiegend reiner Ablasshandel fürs gute Gewissen. Das Klima hat da nichts von.

Wenn wir kein CO2 mehr ausstossen und den CO2-Level in der Atmosphäre wieder auf ein erträgliches Niveau reduziert haben (das wird auch Energie kosten) dann kann man meinetwegen so viel Strom für Bitcoin et al verschwenden wie man will. Also frühestens im nächsten Jahrhundert.
+3
rafi11.11.21 12:57
Leute, es gibt nicht nur den Bitcoin.
Krallt euch nicht so an den.
Es gibt Kryptowährungen, die im Hinblick auf den Energieverbrauch entwickelt wurden.

Auch "normales" Geld verbraucht enorme Mengen an Energie. Und der ganze Aktienhandel natürlich auch, sowieso im Hochfrequenzhandel.
-3
LoCal
LoCal11.11.21 13:01
rafi
Leute, es gibt nicht nur den Bitcoin.
Krallt euch nicht so an den.
Es gibt Kryptowährungen, die im Hinblick auf den Energieverbrauch entwickelt wurden.

Auch "normales" Geld verbraucht enorme Mengen an Energie. Und der ganze Aktienhandel natürlich auch, sowieso im Hochfrequenzhandel.

Wie ich es oben schon erwähnt hatte: Bitcoin (und ETH) sind die zwei beherrschenden Coins und fällt da kaum ins Gewicht.
Und wenn Du dir diesen Link anschaust, dann siehst Du wie lächerlich gering der Fussabdruck von Bargeld und Kreditkartenzahlungen sind.
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
+1
FlyingSloth11.11.21 13:18
Dein Argument hinkt gewaltig, denn nur weil Energie an einem Ort verfuegbar ist, bedeutet das noch lange nicht, dass diese an einem anderen Ort verwendet werden kann. Und genau da setzt Bitcoin Mining an.
Folglich nimmt Bitcoin Mining keinem anderen Verbraucher Energie weg.
Unlike other industries, Bitcoin mining is relatively mobile. In their quest for cheap and abundant energy sources, miners can set up new facilities fairly quickly all over the world, including the most remote areas (in fact, you can visually track these seasonal mining migrations with our mining map ). As a result, Bitcoin miners can tap into so-called ‘stranded’ energy assets that cannot easily be put to productive use by other industries. In those cases, Bitcoin miners are not competing with other industries or residential users for the same resources, but instead soaking up surplus energy that would otherwise have been lost or wasted.

Instances of this ‘non-rival’ approach has been observed, among others, with renewables curtailment in China (primarily hydro as a result of excess capacity during the wet season) as well as gas flaring in North America (turning natural gas from an undesirable by-product of oil extraction into a valuable commodity).

LoCal
Und nur um es noch mal deutlich zu machen … es spielt kaum eine Rolle, ob die Energie dazu aus grünen Quellen kommt oder nicht, denn diese Energie wird vom gesamten Strommarkt abgezogen und in kaum einen Land sieht der Energie-Mix so aus, dass man auf fossile/Atom -Energie verzichten kann und damit ist jedes Watt sauberer Energie, das verschwendet wird, automatisch ein schmutziges Watt.
-2
FlyingSloth11.11.21 13:27
Echt!?
Da ergeben aber die Untersuchungen der Cambridge University ein komplett anderes Bild

LoCal
…dann siehst Du wie lächerlich gering der Fussabdruck von Bargeld und Kreditkartenzahlungen sind.
-4
pünktchen
pünktchen11.11.21 13:33
Gold spielt ja auch eine solch wichtige Rolle im modernen Zahlungsverkehr. Das wird vermutlich komplett zu Dukaten verarbeitet.
+3
LoCal
LoCal11.11.21 14:04
FlyingSloth
Echt!?
Da ergeben aber die Untersuchungen der Cambridge University ein komplett anderes Bild

LoCal
…dann siehst Du wie lächerlich gering der Fussabdruck von Bargeld und Kreditkartenzahlungen sind.

Schau Dir doch mal die Vergleichswerte an … das sind fast ausschließlich produzierende Sektoren (die Privathaushalte klammere ich aus).

Und um beim Beispiel Gold zu bleiben: Gold ist ein wichtiger Rohstoff und somit ist der Energieaufwand „vertretbar“.

Deine Verteidigung von Kryptowährungen wird leider immer peinlicher.
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
+2
FlyingSloth11.11.21 14:30
@LoCal
was peinlich ist, ist Deine Anmassung, dass Du anscheinend entscheiden kannst (willst), was vertretbar ist und was nicht. Und die komplette Fehlinterpretation von Fakten!
78% der jaehrlich gefoerderten Goldmenge geht im uebrigen in Schmuck! Wirklich eine wahnsinnig vertretbare Anwendung. Der Grossteil der verbleibenden 22 % liegt in Tresoren als Investment herum und nur ein Bruchteil geht in den medizinischen bzw IT Sektor.

Also bitte bewahre mich vor Deinem “Gold ist vertretbar” Argument!



Zu dem obigen Punkt, dass Bitcoin Mining dort stattfindet, wo erneuerbare Energie vorhanden ist, die nicht anderweitig genutzt werden kann, kommt wohl auch nichts mehr!
-3
pünktchen
pünktchen11.11.21 14:38
Auch der Punkt stimmt halt nur wenn man dir von dir verlinkte Seite sehr selektiv liest. Den grösseren Teil des Jahres dominierte in China der Kohlestrom.

Und selbst beim Strom aus Wasserkraft ist halt fraglich ob der tatsächlich nicht anders genutzt werden kann oder ob Bitcoin Mining nicht einfach am profitabelsten war. Wozu zB Kapazitäten für E-Fuel aufbauen wenn die Bitcoiner den Strom auch abnehmen?
+3
FlyingSloth11.11.21 16:07
China interessiert doch keinen mehr. Dort wird seit Juli kein einziges Bitcoin mehr gemined,
pünktchen
Auch der Punkt stimmt halt nur wenn man dir von dir verlinkte Seite sehr selektiv liest. Den grösseren Teil des Jahres dominierte in China der Kohlestrom.
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