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Apple-CEO Elon Musk? Dementi der skurrilen Geschichte folgte umgehend

Momentan bahnt eine ziemlich skurrile Geschichte ihren Weg durch Foren und Webseiten. Ein Reporter des Wall Street Journals namens Tim Higgins veröffentlichte nämlich das Buch "Power Play: Tesla, Elon Musk and the Bet of the Century" – und geht darin auch auf eine angebliche Unterhaltung zwischen Apple-CEO Tim Cook und Tesla-CEO Elon Musk ein. Demnach ereignete sich folgendes Telefongespräch: Musk habe dringend nach Geldgebern gesucht, denn die geplante Einführung des "Model 3" drohte zu einem Debakel zu werden.

Um eine etwaige Zahlungsunfähigkeit zu verhindern, brachte Musk gegenüber Cook die Idee auf, dass Apple einfach Tesla übernehmen könnte. Allerdings gebe es eine Bedingung, denn Musk sei immerhin CEO. Dem Wunsch nach einer Position bei Apple habe Cook entsprochen, immerhin wurde das Führungspersonal von Beats zuvor ebenfalls ins Unternehmen geholt. Musk betonte jedoch, es müsse Apple-CEO sein, nicht nur Abteilungsleiter. Mit einem F-Wort beendetet Cook daraufhin die Unterhaltung, so Tim Higgins.


Musk dementiert Geschichte und verweist auf anderen Verlauf
Nachdem die Meldung "Musk wollte Apple-CEO werden" für einige Diskussionen sorgte, meldete sich der Tesla-Gründer noch einmal zu Wort. Seinen Angaben zufolge stimme so einiges an der Geschichte nicht. Musk könne bestätigen, dass er tatsächlich bei Apple bezüglich einer Übernahme anklopfte. Allerdings sei die Idee an keine Bedingungen geknüpft gewesen – zudem habe Cook auch nicht ärgerlich etwaige Gespräche abgebrochen, sondern stattdessen komplett jegliches Treffen abgelehnt.


Laut Musk war dies nie seine Idee

Musk wollte Tesla tatsächlich an Apple verkaufen
In einem kürzlich veröffentlichten Interview gab Tim Cook an, noch nie näher mit Elon Musk gesprochen zu haben. Dennoch bewundere er, was Tesla auf die Beine stellten – und hält ganz offensichtlich viel von den Fachkräften im Unternehmen, denn Apple rekrutiert sehr gerne ehemalige Tesla-Mitarbeiter. Dass Musk gerne Tesla an Cupertino verkauft hätte, ist seit Ende 2020 bekannt. Damals bestätigte der Tesla-Gründer, was in der Branche schon jahrelang vermutet wurde. Trotz des niedrigen Verkaufspreises und Apples Auto-Ambitionen gab es hingegen keinerlei Interesse von Cook, die Idee näher zu verfolgen.

Kommentare

alephnull
alephnull02.08.21 10:50
Dann würde endlich mal der Loop in den Weltraum starten.
0
MikeMuc02.08.21 11:21
Viel interessanter wäre doch die Geschichte dahinter: warum hatte Tim ein solche Nullinteresse? Nur weil er damit die Apple typische Geheimnisskrämerei untergraben hätte kann es doch nicht sein. Zumindest zu der Zeit muß Apple also irgend was anderes (besseres?) mit seinen „angeblichen“ Autoambitionen vorgehabt haben.
+1
Der echte Zerwi02.08.21 12:22
Ich verstehe auch nicht, weshalb sich TC so dagegen ausgesprochen hatte, wenn es doch offenbar keine untragbaren Bedingungen von Musk gab.

In meinen Augen hätte diese Übernahme Sinn gemacht - für beide Seiten.
-1
TiBooX
TiBooX02.08.21 12:40
Der echte Zerwi

Apple ca 2 Billionen + Tesla ca 0,5 Billionen (damit schon wertvollster Amerikanischer Autohersteller)

AntiTrust? (Kartellamt)
People who are really serious about software should make their own hardware [A. Kay]
+1
milk
milk02.08.21 12:41
Ich kann mir vorstellen, dass man bei Apple keine Lust hatte, sich einen Elon Musk auf einen wichtigen Posten zu setzen.
+8
beanchen02.08.21 12:42
Weil Apple keinerlei Ambitionen hat ein Auto zu produzieren? Hinter dem Projekt kann so vieles stecken, ein komplettes Auto für den Endkunden war immer nur Wunschdenken und unbestätigte Gerüchte.
+2
CKtwo02.08.21 12:52
Vermutlich hat sich TC geweigert EM mit „großer Anführer“ anzusprechen… 🤣
+2
vismed.
vismed.02.08.21 12:53
Elon ist viel Bunter als Tim. Somit hätte er sich die eigene Konkurrenz ins Haus geholt ... .
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deus-ex02.08.21 13:14
milk
Ich kann mir vorstellen, dass man bei Apple keine Lust hatte, sich einen Elon Musk auf einen wichtigen Posten zu setzen.
Jup. Der einfach mal auf Twitter Leute als Pädophile bezeichnet... Wer brauchst so einen Arsch? Kann er sich von mir aus denken. Aber manchmal ist Schnauze halten einfach klüger.
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holk10002.08.21 14:13
Keiner hat berichtet, welchen Kaufpreis Musk haben wollte. Das wäre doch ebenfalls ein plausibler Grund für die Reaktion des Apple Chefs….
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silversurfer2202.08.21 14:18
nicht immer entscheidet der Preis, sondern die Leute, die man "mit einkaufen" würde .. da kann ein EM schon abschreckend sein

zudem wird TC keine Lust darauf gehabt haben sich nachsagen zu lassen, das Apple ein solches Projekt nicht selber auf die Beine stellen kann
Apple hat schon immer Produkte (u.a. iTunes Vorgänger) eingekauft, dann weiterentwickelt / perfektioniert und erst dann auf den Markt gebracht
holk100
Keiner hat berichtet, welchen Kaufpreis Musk haben wollte. Das wäre doch ebenfalls ein plausibler Grund für die Reaktion des Apple Chefs….
+1
rafi02.08.21 16:01
Tesla passt nicht in Apples Portfolio.
Das wäre so, als würde Apple Foxconn kaufen, nur da leuchtet es jedem gleich ein, weshalb sie das nicht tun.
+1
engel@maxx02.08.21 16:42
Schade, endlich wäre Apple wieder das, wofür sie mal standen: Innovativ, disruptiv, gegen den Strich gebürstet. Stattdessen hauen sie jedes Jahr neue Armbändchen in vielen bunten Farben raus und evolutionieren sanft vor sich hin - was an sich nicht schlecht ist, aber die 00er Jahre waren aus Apple-Jünger-Sicht eindeutig das spannendere Jahrzehnt als die vergangenen 10 Jahren seit dem Tod von Steve Jobs.

Ich glaube trotzdem an AAPL und an die Kraft der Marke, zumindest solange bis Neuralink (ebenfalls Elon Musk) Apple disruptiert - wird das nicht passieren, bleib ich der Marke treu.
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didimac02.08.21 18:24
Als Apple-CEO ein nonkonformistischer Visionär statt ein wokenessbeflissener Buchhalter, das hätte durchaus Charme.
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Joerg Sievers
Joerg Sievers02.08.21 23:09
...die Aktie von Apple würde wegen Schaumschlägerei ins Bodenlose fallen. Elon Musk ist mitnichten ein Steve Jobs. Für Steve stand immer Qualität und Nutzererlebnis an 1. Stelle. Für Elon Musk steht nur sein Ego an 1. Stelle. Da kann er sich mit Jeff Bezos in ein Tesla setzen und ins Weltall schießen lassen.
+3
Weia
Weia03.08.21 10:20
milk
Ich kann mir vorstellen, dass man bei Apple keine Lust hatte, sich einen Elon Musk auf einen wichtigen Posten zu setzen.
Dabei wäre Elon Musk an der Tesla-Übernahme das Wichtigste gewesen, so wie Steve Jobs bei der NeXT-Übernahme.
Joerg Sievers
...die Aktie von Apple würde wegen Schaumschlägerei ins Bodenlose fallen.
Genau, so wie die von Tesla …
Elon Musk ist mitnichten ein Steve Jobs.
Elon Musk ist die einzige Reinkarnation von Steve Jobs weit und breit.
Für Steve stand immer Qualität und Nutzererlebnis an 1. Stelle. Für Elon Musk steht nur sein Ego an 1. Stelle.
Für jemanden, für den nur sein Ego an erster Stelle steht, hat Elon Musk verdammt viel Kollateralnutzen in der Welt hinterlassen. Lustig, Steve Jobs wurde ja auch immer sein Ego vorgeworfen.

Wie auch immer, allemal um ein Tausendfaches besser als jemand, an dessen erster Stelle die Gewinnmaximierung steht und dem jedwedes technische Gespür abgeht so wie bei Tim Cook.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
-4
teorema67
teorema6703.08.21 10:25
milk
Ich kann mir vorstellen, dass man bei Apple keine Lust hatte, sich einen Elon Musk auf einen wichtigen Posten zu setzen.

Joerg Sievers
...die Aktie von Apple würde wegen Schaumschlägerei ins Bodenlose fallen. Elon Musk ist mitnichten ein Steve Jobs. Für Steve stand immer Qualität und Nutzererlebnis an 1. Stelle. Für Elon Musk steht nur sein Ego an 1. Stelle. Da kann er sich mit Jeff Bezos in ein Tesla setzen und ins Weltall schießen lassen.

Musk ist völlig ungeeignet für den CEO-Posten bei Apple, auch charakterlich, lernen kann man das auch nicht.
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Weia
Weia03.08.21 11:55
teorema67
Musk ist völlig ungeeignet für den CEO-Posten bei Apple, auch charakterlich
Soso. Worin unterscheidet sich Elon Musk denn von Steve Jobs charakterlich (und sonst)?
lernen kann man das auch nicht.
Wie man an Tim Cook schmerzlich bei jedem Auftritt erfahren muss …
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
-1
teorema67
teorema6703.08.21 18:44
Weia
Soso. Worin unterscheidet sich Elon Musk denn von Steve Jobs charakterlich (und sonst)?

Tim Cook war gemeint. Wenn sich Tim Cook in California derart dreist über lokale Gesetze hinwegsetzen würde wie Elon Musk das in Brandenburg macht, hätte er mächtig Ärger mit der Justiz 👩‍⚖️ und säße vielleicht im Gefängnis 😯
+1
Weia
Weia03.08.21 20:07
teorema67
Tim Cook war gemeint.
Ach so. Na, sich als zukünftiger Apple-CEO von Tim Cook charakterlich zu unterscheiden ist ja wohl Grundvoraussetzung dafür, dass Apple nochmals zu alter Größe auflaufen kann.
Wenn sich Tim Cook in California derart dreist über lokale Gesetze hinwegsetzen würde wie Elon Musk das in Brandenburg macht, hätte er mächtig Ärger mit der Justiz 👩‍⚖️ und säße vielleicht im Gefängnis 😯
Dreistigkeit ist eine Voraussetzung dafür, Visionär statt Kleingeist zu sein. Tim Cooks Dreistigkeit erschöpft sich in Apples Preispolitik; phantasieärmer geht nicht.

Steve Jobs war bekannt dafür, sich über alles hinwegzusetzen, was er nicht einsah, angefangen beim Parken auf dem Behindertenparkplatz neben dem Eingang zu Apple bis zum Nichtanerkennen der Vaterschaft seiner ersten Tochter, deren Namen er aber dann einem Computer gab. Das war die charakterliche Voraussetzung, Apple zu dem zu machen, was es ist bzw. zumindest vor Tim Cook war. Kannst Du mögen oder nicht, ist aber so. Über dem Gebäude, in dem der Mac geboren wurde, hing bekanntlich eine Piratenflagge. Und Jobs hat zu Protokoll gegeben, dass es ohne Übertreten der kalifornischen Drogengesetze den Mac niemals gegeben hätte.

Nebenbei: Dass sich Elon Musk mit dem kalifornischen Staat angelegt hat, weil er den Corona-Lockdown für Teslas kalifornische Fabrik schlicht nicht akzeptierte, hast Du mitbekommen? Und er sitzt keineswegs im Gefängnis, sondern hat gewonnen, wie in Brandenburg auch.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
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