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Forum>Fotografie>Alles verboten - Die neue DSGVO

Alles verboten - Die neue DSGVO

aquacosxx
aquacosxx25.04.1816:15
DSGVO
»Schließlich drohen verantwortlichen Fotografen empfindliche Bußgelder, die gemäß Art. 83 DSGVO „wirksam, verhältnismäßig und abschreckend“ sein sollen. Im vorliegenden Fall der unrechtmäßigen Datenerhebung durch Anfertigung von personenbezogenen Aufnahmen drohen damit Geldbußen von bis zu 20 Millionen € oder im Falle eines Unternehmens von bis zu 4 % seines gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahres, je nachdem, welcher der Beträge höher ist.«

Tipps für Fotografen:

Tolle Leistung unserer Bundesregierung.
-1

Kommentare

Weia
Weia27.04.1813:24
reaverle
Achtung. Bin kein Verschwörungstheoretiker.
Ähhhm - doch, ich fürchte, das bist du. Aluhut ab zum Gebet!
Diese Etiketten-Schlammschlachten helfen auch nicht unbedingt weiter.

Man braucht keinen Aluhut, um zu konstatieren, dass die DSGVO im konventionellen Verständnis etablierte Berufsgruppen gegenüber urwüchsig sich neu herausbildenden Tätigkeitsfeldern bevorzugt behandelt.

Das ist in der Politik ja öfter zu beobachten. Viele arbeitsmarktpolitische Initiativen gehen immer noch (ganz besonders bei der SPD) von einem klassischen 9-5-Arbeiter-/Angestelltenverhältnis aus, das die berufliche Lebensrealität einer erheblichen Anzahl von Menschen überhaupt nicht mehr adäquat widerspiegelt.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
rosss27.04.1814:23
megabit
Ich würde von euch gerne einmal hören, wie ihr das seht.

Wenn ich also vom Trainer meines Sohnes gefragt wurde, ob ich beim Spiel in der eigenen Halle Fotos mache, habe ich das bis dahin als Privatmensch gemacht und alle Gesichter von vereinsfremden Personen verpixelt. Diese Fotos wurden auf der Homepage des Vereins gezeigt.

Vereine unterliegen ab 25.05.2018 der DSGVO, hier ein Link:

Hier eine "Bin ich betroffen, wenn…" FAQ aus Österreich. Ganz gut zur ersten Orientierung:

Ich werde jedenfalls erst einmal die Umsetzung in Ruhe beobachten, bevor ich in irgendeine Abmahnfalle gerate. Und das, obwohl ich mich schon für bescheuert gehalten habe, weil ich im Gegensatz zu vielen anderen dreimal überlegt und wegretuschiert habe, bevor ein Bild im Internet landet. Oder beispielsweise ein Zeitraffervideo NICHT auf YouTube gestellt habe, da man auf den Einzelbildern Personen erkennen konnte. Die Kamera des iPhone ist für so etwas einfach zu gut.
0
piik
piik27.04.1814:56
Hier zeigt sich, wie auch sonst im Leben, dass wenn man ein Prinzip radikal durchzieht, es zur Katastrophe wird und seine eigentliche Absicht konterkariert. Das gilt für die absolute Freiheit und somit auch für ein Datenschutzgesetz, was massiv überzieht.
Nichts gegen die Anpassung von Gesetzen an eine komplexer werdende Welt. Aber eine Regelungswut im hypersozialdemokratischen Sinne ist echt nicht der Weisheit letzter Schluss.
Wenn ich so einen Usinn wie die DSGVO lese, bin ich für einen Dexit.
0
Mapache27.04.1816:17
Dieses Gesetz sorgt gerade für ziemlichen Wirbel und Verwirrung. Momentan ist da auch noch viel zuviel unklar.
Ich warte jetzt erstmal auf die Antwort der Anwälte der beiden Bereiche, die meine fotografische Tätigkeit betreffen. Zum Glück habe ich da gerade keinen Druck, da in beiden Bereichen in den nächsten Monaten keine Fotos anstehen.
0
massi
massi29.04.1810:43
Wie sieht das eigentlich aus, wenn man vor dem Hochladen ins Netz die EXIF Daten aus einem Foto entfernt?
+3
aquacosxx
aquacosxx29.04.1812:42
massi

nicht viel anders. allein die aufnahme ist schon das problem.
0
Foti
Foti29.04.1813:11
Je mehr ich mich mit der DSGVO auseinandersetze um so besser finde ich diese neue Verordnung.
Ich habe schon immer das alles im Netz mitteilen Müssen vieler Menschen als eine Sucht empfunden etwas nicht für sich genießen/aushalten zu können. Das jetzt aber nicht Hinz und Kunz alles weiter einfach ins Netz posten können musste so beschränkt werden. Es war eine Notwendigkeit, weil für viele Menschen der Datenschutz und das Recht am eigenen Bild ganz einfach Fremdwörter sind. Ich möchte nur einmal daran erinnern wie viele Eltern die Bilder ihrer Kinder einfach veröffentlichen (Facebook etc.). Lag das Foto früher im Album, so ist es heute eben häufig öffentlich und das konnte nicht so weitergehen.
Ich möchte auch mal daran erinnern wie viele Ärzte etc. Email oder WhatsApp zur Pat.Kommunikation benutzen! Auch das hat eine Normalität bekommen, die in keiner Weise mit einem Datenschutz vereinbar ist.
+1
Weia
Weia29.04.1813:58
Foti
Je mehr ich mich mit der DSGVO auseinandersetze um so besser finde ich diese neue Verordnung.
Ich habe schon immer das alles im Netz mitteilen Müssen vieler Menschen als eine Sucht empfunden
Kann ja sein, dass Du das so empfindest. Andere ganz offenkundig nicht. Ein liberaler Rechtsstaat kann sich aber nicht nach den Empfindungen eines Einzelnen richten.

Außerdem geht es – wie hier nun schon x-fach ausgeführt – auch um die starke Einschränkung der Dokumentation des Zeitgeschehens. Das hat mit Sucht nun mal gerade gar nichts zu tun.
Lag das Foto früher im Album, so ist es heute eben häufig öffentlich und das konnte nicht so weitergehen.
Warum? Weil Dir persönlich das nicht passt?
Ich möchte auch mal daran erinnern wie viele Ärzte etc. Email oder WhatsApp zur Pat.Kommunikation benutzen! Auch das hat eine Normalität bekommen, die in keiner Weise mit einem Datenschutz vereinbar ist.
Das ist ja wohl etwas vollkommen anderes – seit jeher als vertraulich eingestufte Information muss natürlich über vertrauliche Kanäle laufen.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
massi
massi29.04.1814:12
aquacosxx
nicht viel anders. allein die aufnahme ist schon das problem.
Ist sie das? Wenn ich private Aufnahmen mache und diese nicht veröffentliche greift das DSVGO nicht, so weit ich das verstanden habe.
+2
aquacosxx
aquacosxx29.04.1821:23
ja klar. ich bin davon ausgegangen, du meinst die veröffentlichung. was du privat mit deinen aufnahmen machst, ist natürlich völlig dir überlassen. wer will das auch prüfen.
0
sapajou29.04.1822:31
Weia
Lag das Foto früher im Album, so ist es heute eben häufig öffentlich und das konnte nicht so weitergehen.
Warum? Weil Dir persönlich das nicht passt?

Nein, weil du damit die persönliche Selbstbestimmtheit wegnimmst und somit auch die Grundlage für einen liberalen Rechtsstaat wegfällt. Das Veröffentlichen von Fotos mit Metadaten (Geo, Zeit, ...) lässt die darauf abgebildeten Personen tracken und deren Profile bei Werbevermarktern, Versicherungen, etc. damit auffüllen. Damit dies nicht gegen ihren Willen passiert, ist so etwas in der DSGVO geregelt.

Dies ist übrigens nicht dystopische Zukunft, sondern schon schon heute völlig normal, z.B. bei Facebook. Neu hochgeladene Fotos werden automatisiert Gesichtserkannt und den jeweiligen Facebook-Profilen zugeordnet.
+5
Foti
Foti29.04.1823:21
sapajou
Weia
Lag das Foto früher im Album, so ist es heute eben häufig öffentlich und das konnte nicht so weitergehen.
Warum? Weil Dir persönlich das nicht passt?

Nein, weil du damit die persönliche Selbstbestimmtheit wegnimmst und somit auch die Grundlage für einen liberalen Rechtsstaat wegfällt. Das Veröffentlichen von Fotos mit Metadaten (Geo, Zeit, ...) lässt die darauf abgebildeten Personen tracken und deren Profile bei Werbevermarktern, Versicherungen, etc. damit auffüllen. Damit dies nicht gegen ihren Willen passiert, ist so etwas in der DSGVO geregelt.

Dies ist übrigens nicht dystopische Zukunft, sondern schon schon heute völlig normal, z.B. bei Facebook. Neu hochgeladene Fotos werden automatisiert Gesichtserkannt und den jeweiligen Facebook-Profilen zugeordnet.

Genau so meinte ich es!
+1
Weia
Weia30.04.1800:12
sapajou
Nein, weil du damit die persönliche Selbstbestimmtheit wegnimmst und somit auch die Grundlage für einen liberalen Rechtsstaat wegfällt.
Nein, so absolut ist das nicht. Das ist wie so oft im Recht eine Frage der Güterabwägung. Die Dokumentation des Zeitgeschehens hat für einen aufgeklärten Rechtsstaat ebenso eine herausragende Bedeutung. Im Augenblick wird für mein Rechtsempfinden viel zu einseitig das Recht am eigenen Bild gewichtet.
Das Veröffentlichen von Fotos mit Metadaten (Geo, Zeit, ...) lässt die darauf abgebildeten Personen tracken
Dieses Problem ließe sich doch aber auch durch das Löschen der Metadaten umgehen.
und deren Profile bei Werbevermarktern, Versicherungen, etc. damit auffüllen.
Das ist eine bemerkenswerte Auflistung. Werbevermarkter sind ja nun kein wirkliches Problem. Werbung mag lästig sein, aber nicht mehr. Bei Versicherungen hättest Du prinzipiell einen Punkt, wenn es um Prämienanpassungen etc. geht. Der mit Abstand bedrohlichste, da mit Gewalt ausgestattete, potentielle Tracker fehlt aber ausgerechnet in Deiner Liste: die staatliche Exekutive.

Aber die Idee, man könnte auf derart vielen Fotos zufällig im Hintergrund auftauchen, dass sich daraus ein aussagekräftiges Profil erstellen ließe, grenzt in den allermeisten Lebensläufen schon ans Paranoide.
Damit dies nicht gegen ihren Willen passiert, ist so etwas in der DSGVO geregelt.
Das geht aber ähnlich an der Lebenswirklichkeit vorbei wie die Idee, sexuelle Übergriffe dadurch zu verhinden, dass beide Partner vor dem Sex stets eine formale Einwilligung geben müssen. Auf solche Ideen können nur sehr rigide Charaktere kommen. Etwas mehr Gelassenheit wäre hier sehr hilfreich.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
-2
pcbastler30.04.1807:31
Tja, es bekommt jeder das, was er verdient... und die hier lebende Bevölkerung wollte ja weiter unter der EU-Diktatur stehen... jetzt muss man halt weiter mit den sinnlos-Verordnungen aus Brüssel leben.

Ja, Datenschutz ist sehr, sehr wichtig, aber die DSGVO ist sowas von am Ziel vorbeigeschossen, hier hat man wohl nur daran gedacht, dass hierzulande viele Abmahnanwälte arbeitslos geworden sind durch die Restriktionen, die es bezüglich. illegaler Kopien gibt, denen muss man halt ein neues Betätigungsfeld eröffnen...
-8
__18068230.04.1808:43
Die Schweden sind mit ihrem „Dagegen“-Gesetzesentwurf auf dem richtigen Weg: GILT BEI UNS NICHT - erledigt.
Hoffentlich realisieren sie das auch.
Unsere Herren Gesetzgeber hingegen gehören in einer Reihe aufgestellt und mit schweren Spiegereflexkameras beworfen (vorzugsweise Kopfbereich), damit es im Hirn „mal wieder Klick“ macht.
-4
camaso
camaso30.04.1808:56
Das Ende aller Dashcams ist gekommen. Nicht nur schlecht.
-4
sonorman
sonorman30.04.1809:38
pcbastler
Tja, es bekommt jeder das, was er verdient... und die hier lebende Bevölkerung wollte ja weiter unter der EU-Diktatur stehen... jetzt muss man halt weiter mit den sinnlos-Verordnungen aus Brüssel leben....
EU-Feindlichkeit ist hier fehl am Platz. Lies noch mal, was da steht.
Versaut hat es die Deutsche Gesetzgebung. Die EU hat es jedem Land ermöglicht, Ausnahmen zu definieren. – Was die Meisten auch gemacht haben, nur eben Deutschland nicht.

Also nix EU-Diktatur, sondern eher Deutschland-Dösigkeit.
+7
Foti
Foti30.04.1810:11
Welche Ausnahmen? Ich möchte ganz einfach nicht, dass Hinz und Kunz Fotos von mir in das Netz stellen können. Das Netz hat eine Form der Veröffentlichung/Öffentlichkeit erreicht die ich in keiner Weise möchte.
Leider ist der Umgang mit personifizierten Daten immer lapidarer geworden. Wenn ich mich erinnere was sich bei der letzten Volkszählung um den Datenschutz gestritten wurde. Der Staat würde angeblich die Daten nicht schützen -wurde da behauptet. Jetzt tut er es nur jetzt scheint sich das Bewusstsein an das Internet angepasst zu haben. Es ist halt vollkommen normal geworden alles via Facebook, Twitter, Instagram, WhatsApp zu veröffentlichen. Jetzt interessiert der Datenschutz auf einmal mehr in keiner Weise. So ist das mit der angepassten Volksseele.
0
Weia
Weia30.04.1811:01
Foti
Welche Ausnahmen?
Die, die Deine Interessen gegen die anderer abwägen.
Ich möchte ganz einfach nicht, dass Hinz und Kunz Fotos von mir in das Netz stellen können.
Es zählt für ein ausgewogenes Gesetz aber nicht ausschließlich, was Foti mag.
jetzt scheint sich das Bewusstsein an das Internet angepasst zu haben. […] So ist das mit der angepassten Volksseele.
Volksseelen, die sich nicht evolutionär an neue Umgebungsbedingungen anpassen können, gehören aussterbenden Völkern.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+4
Wurzenberger
Wurzenberger30.04.1812:32
Eine eher unaufgeregte Analyse:
+4
tomtom0070030.04.1813:48
Hmm, hilft es wenn ich meine Domains auf eine neue .com oder .se ändere und dann die .de Domain dahin weiterleite?

Was mache ich mit Bildern die seit mehreren Jahren auf eine Vereinsseite gesetzt worden sind?
0
Weia
Weia30.04.1815:10
sapajou
Dies ist übrigens nicht dystopische Zukunft, sondern schon schon heute völlig normal, z.B. bei Facebook. Neu hochgeladene Fotos werden automatisiert Gesichtserkannt und den jeweiligen Facebook-Profilen zugeordnet.
Es ist aber freiwillig, ein Facebook-Profil von sich anzulegen.

Ich z.B. bin und war nie auf Facebook.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
-2
Weia
Weia30.04.1815:16
tomtom00700
Hmm, hilft es wenn ich meine Domains auf eine neue .com oder .se ändere
Wieso sollte es das? Wenn Du auf instagram.com was hochlädst, gilt die DSGVO für Dich doch genauso, solange Du Deinen Wohnsitz in Deutschland hast.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+2
Weia
Weia30.04.1815:38
Wurzenberger
Eine eher unaufgeregte Analyse:
Die Gretchenfrage jedenfalls für alle hier, die nur als Hobby fotografieren, ist natürlich, ob nicht zu unaufgeregt.

Art. 2, (2), c) DSGVO besagt:
DSGVO
Diese Verordnung findet keine Anwendung auf die Verarbeitung personenbezogener Daten […] durch natürliche Personen zur Ausübung ausschließlich persönlicher oder familiärer Tätigkeiten.
Der Artikel macht daraus:
DSLR-Forum
Den Hobbyfotograf, der für rein private Zwecke fotografiert, betrifft die Verordnung nicht (Art. 2, (2), c) DSGVO).
Und die offenkundige Gretchenfrage, so wie ich die Diskussion hier verstanden habe, ist:

Gehe ich einer ausschließlich persönlichen Tätigkeit nach, wenn ich (ohne kommerzielle Interessen) ein Foto ins Internet stelle?

Und dazu kämen dann natürlich noch die ganzen Fälle, wo jemand zwar kein Berufsfotograf ist, aber z.B. Einnahmen aus einem YouTube-Kanal generiert, auf dem z.B. ab und an auch mal Konzertbesucher auf einem Konzert im Hintergrund zu sehen sind usw.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+5
Laphroaig
Laphroaig30.04.1817:26
Weiß eigentlich jemand, wie man beweissicher Fotos löscht? Hat das schon mal jemand machen dürfen?
+2
Warp
Warp30.04.1818:12
camaso
Das Ende aller Dashcams ist gekommen. Nicht nur schlecht.

Warum? Das war doch schon vorher verboten Videos z. B. in youtube zu veröffentlichen wenn ich mich recht entsinne. Ich finde das wesentlich bedenkenswerte, dass unter dem Deckmäntelchen des Datenschutzes im Grunde genommen verhindert wird Material welches zur Aufklärung von einem Unfall führt erschwert bis verhindert wird. Andererseits ist aber der gleiche! Deutsche sofort dafür, dass Leute z.B. Rettungsgassenblocker öffentlich durch Bild usw. veröffentlicht werden. Wie heisst das in einem intelligentem nativem Volk sinngemäß. "Der deutsche Mann/Frau/Es spricht mit gespaltener Zunge"
0
rosss30.04.1818:45
Wurzenberger
Eine eher unaufgeregte Analyse:

Genau. Haltet euch einfach an die DSGVO, dann braucht ihr euch nicht aufzuregen. So einfach!

Mich regt es auf, dass es keine allgemeinverständliche und überschaubare Handlungsanweisung von offizieller Stelle gibt. Alles, was ich bislang gefunden habe, läßt zu viele Fragen offen. Der Gang zum Anwalt sollte für Einzelpersonen und kleinere Unternehmen nicht notwendig sein. Allein die Menge an Fragen, Meinungen, Unsicherheiten in diesem Thread zeigt mir, dass hier etwas entschieden falsch läuft.

Am besten finde ich in dem verlinkten Thread den Hinweis für den Vereinsfotografen (weil hier genau diese Frage aufkam), man solle einfach beim Verein nachfragen. Also: "Ich habe ein Foto vom letzten Fußballtraining auf die Vereinsseite geladen, wer vom Verein kümmert sich jetzt um die DSGVO?"

Dann lasst uns mal alle ganz entspannt bleiben. Die da oben werden es schon richten.
+4
Weia
Weia30.04.1818:57
Laphroaig
Weiß eigentlich jemand, wie man beweissicher Fotos löscht?
Meinst Du von einer bestimmten Website? → Nachsehen, dass es nicht mehr da ist.

Meinst Du überhaupt? → Das ist unmöglich.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
0
Weia
Weia30.04.1819:06
rosss
Am besten finde ich in dem verlinkten Thread den Hinweis für den Vereinsfotografen (weil hier genau diese Frage aufkam), man solle einfach beim Verein nachfragen. Also: "Ich habe ein Foto vom letzten Fußballtraining auf die Vereinsseite geladen, wer vom Verein kümmert sich jetzt um die DSGVO?"

Dann lasst uns mal alle ganz entspannt bleiben. Die da oben werden es schon richten.
Erinnert mich ein bisschen an die macOS-Hilfe bei kniffligen Netzwerkproblemen: „Fragen Sie Ihren Systemadministrator.“
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+2
Wurzenberger
Wurzenberger30.04.1819:12
+2
pcbastler30.04.1819:32
sonorman
Also nix EU-Diktatur, sondern eher Deutschland-Dösigkeit.

Nun, der Befehl zu diesem Gesetz kam nunmal aus Brüssel... dass Deutschland zu Übertreibungen in der Umsetzung neigt, das liegt wohl an der Hörigkeit, die hier schon herrscht.

Aber die Anweisung kam der hiesigen CSED eigentlich auch ganz Recht, denn so kann man den hiesigen Mittelstand weiter schwächen, der, anders als die großen Konzerne, noch nicht alles auf Prozesse ausgelegt hat und die Voraussetzungen eigentlich "so nebenbei" erfüllt. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt...
Der freundliche "Klempner von nebenan", dem ein Lächeln bei der Verabschiedung von Oma Liesel lieber ist, als der Festlegung, welche Zahnung der Schredder haben muss, mit dem alte Kundenakten vernichtet werden, ist halt politisch nicht mehr gewünscht...
-6
Siebbi
Siebbi30.04.1819:38
Müssten damit dann nicht auch sämtliche in Deutschland betriebenen Webcams und möglicherweise auch Überwachungskameras im öffentlichen Raum betroffen sein und abgeschaltet werden?
+2
mabi30.04.1820:39
Keine Ahnung, ob das in diesem riesigen Thread schon mal aufkam, aber ich möchte doch einfach mal noch Folgendes loswerden zum Thema (und ja, ich fotografiere auch gerne und viel und bin auch sehr verunsichert, was die DSGVO jetzt konkret für mich bedeutet).

Aber: für mich hat es auch sein Gutes, dass wir (alle, Gesellschaft!) überhaupt dazu gezwungen werden, einmal konkret und genau nachzudenken, wie wir das mit den überall generierten personenbezogenen Daten denn handhaben wollen. Bislang- auf Grund der vordigitalen Gesetzgebung- war vieles viel zu lax reglementiert (so etwas wie das, was Facebook oder Google treiben, hätte es eigentlich NIE geben dürfen– aber die waren einfach schneller als der Gesetzgeber). Nun ist das Gesetz vielleicht (sicherlich) ZU streng, und wir müssen die Regeln über die Zeit aufweichen, um sie dem gesellschaftlichen Konsens anzupassen. Aber ehrlich gesagt ist mir das eigentlich sogar lieber! Auch wenn es jetzt erstmal als Schock daher kommt.

Die Sache ist doch die: ich habe kein immenses Problem damit, wenn irgendwer ein halbwegs unpeinliches Bild von mir irgendwo hochlädt (kann es aber verstehen, wenn jemand ein Problem damit hat, und ich habe auch eines, wenn jemand ein Bild von meinen Kindern hochladen würde). ABER: in der Kombination mit dem irrsinnig wachsenden Potential der Technologie ist es nunmal so, dass es gar nicht mehr lange darum gehen wird, ob mein zukünftiger Chef ein Partyfoto von mir sehen könnte, sondern darum, dass mittels Gesichtserkennung und EXIF-Auslesens vollautomatisiert verdammt umfangreiche Profile von mir erstellt werden können (wann war ich wo im Urlaub, mit welchen Leuten umgebe ich mich, ist von denen vielleicht einer mittlerweile vorbestraft?, usw.). Wer Bock hat, das einmal auszuprobieren, der kann ja mal auf Facebook die Gesichtserkennung anschalten und schauen, wo er überall auftaucht– vorerst ist das ja "nur" auf Facebook beschränkt, technisch wäre das ohne Probleme, z.B. seitens Google, auf JEDES technisch zugängliche Foto im gesamten Internet erweiterbar. Wie gesagt: nehmt jetzt noch die EXIFs inkl. GPS und Datum/Uhrzeit dazu, und dazu noch alle anderen öffentlich zugänglichen Daten, die mit mir verknüpft sind (yasni.de, früher 123people.de, ...). Für Google wäre das schon heute technisch überhaupt kein Problem– bis ein Unternehmen auftaucht, dass das kommerziell anbietet ist es doch nur eine Frage der Zeit! Und das Profil, das dabei herauskommt, ist mit ABSTAND besorgniserregender, als ein Saufbild von der letzten Weihnachtsfeier, jedenfalls, wenn einem auch nur ein klitzekleinwenig an Privatsphäre und Nichtöffentlichkeit liegt– zumal das Saufbild ja AUCH dabei wäre, und sogar dann gefunden würde, wenn es niemand explizit mit meinem Namen getaggt hat!

Vor diesem Hintergrund sehe ich die aktuelle Situation mit der DSGVO in einer etwas größeren Perspektive, als "nur" die unmittelbaren Auswirkungen auf Hobby- und vor allem Berufsfotografen, auch wenn ich deren Situation, wie gesagt nur zu gut verstehen kann! Wenn ich nur die Wahl hätte "Hot or Not", ich würde "Hot" wählen und der EU erstmal dankbar sein, dass hier zum ersten mal ein wirklich wirkungsvolles Gesetz auf den Weg gebracht wurde, dass den Rahmen einmal absteckt, was in Zukunft mit Personendaten passieren darf und was nicht. Das Feintuning wird, wie so oft, bedauerlich lange auf sich warten lassen, aber ich denk, es könnte sich lohnen!
+6
Foti
Foti30.04.1823:38
mabi
Keine Ahnung, ob das in diesem riesigen Thread schon mal aufkam, aber ich möchte doch einfach mal noch Folgendes loswerden zum Thema (und ja, ich fotografiere auch gerne und viel und bin auch sehr verunsichert, was die DSGVO jetzt konkret für mich bedeutet).

Aber: für mich hat es auch sein Gutes, dass wir (alle, Gesellschaft!) überhaupt dazu gezwungen werden, einmal konkret und genau nachzudenken, wie wir das mit den überall generierten personenbezogenen Daten denn handhaben wollen. Bislang- auf Grund der vordigitalen Gesetzgebung- war vieles viel zu lax reglementiert (so etwas wie das, was Facebook oder Google treiben, hätte es eigentlich NIE geben dürfen– aber die waren einfach schneller als der Gesetzgeber). Nun ist das Gesetz vielleicht (sicherlich) ZU streng, und wir müssen die Regeln über die Zeit aufweichen, um sie dem gesellschaftlichen Konsens anzupassen. Aber ehrlich gesagt ist mir das eigentlich sogar lieber! Auch wenn es jetzt erstmal als Schock daher kommt.

Die Sache ist doch die: ich habe kein immenses Problem damit, wenn irgendwer ein halbwegs unpeinliches Bild von mir irgendwo hochlädt (kann es aber verstehen, wenn jemand ein Problem damit hat, und ich habe auch eines, wenn jemand ein Bild von meinen Kindern hochladen würde). ABER: in der Kombination mit dem irrsinnig wachsenden Potential der Technologie ist es nunmal so, dass es gar nicht mehr lange darum gehen wird, ob mein zukünftiger Chef ein Partyfoto von mir sehen könnte, sondern darum, dass mittels Gesichtserkennung und EXIF-Auslesens vollautomatisiert verdammt umfangreiche Profile von mir erstellt werden können (wann war ich wo im Urlaub, mit welchen Leuten umgebe ich mich, ist von denen vielleicht einer mittlerweile vorbestraft?, usw.). Wer Bock hat, das einmal auszuprobieren, der kann ja mal auf Facebook die Gesichtserkennung anschalten und schauen, wo er überall auftaucht– vorerst ist das ja "nur" auf Facebook beschränkt, technisch wäre das ohne Probleme, z.B. seitens Google, auf JEDES technisch zugängliche Foto im gesamten Internet erweiterbar. Wie gesagt: nehmt jetzt noch die EXIFs inkl. GPS und Datum/Uhrzeit dazu, und dazu noch alle anderen öffentlich zugänglichen Daten, die mit mir verknüpft sind (yasni.de, früher 123people.de, ...). Für Google wäre das schon heute technisch überhaupt kein Problem– bis ein Unternehmen auftaucht, dass das kommerziell anbietet ist es doch nur eine Frage der Zeit! Und das Profil, das dabei herauskommt, ist mit ABSTAND besorgniserregender, als ein Saufbild von der letzten Weihnachtsfeier, jedenfalls, wenn einem auch nur ein klitzekleinwenig an Privatsphäre und Nichtöffentlichkeit liegt– zumal das Saufbild ja AUCH dabei wäre, und sogar dann gefunden würde, wenn es niemand explizit mit meinem Namen getaggt hat!

Vor diesem Hintergrund sehe ich die aktuelle Situation mit der DSGVO in einer etwas größeren Perspektive, als "nur" die unmittelbaren Auswirkungen auf Hobby- und vor allem Berufsfotografen, auch wenn ich deren Situation, wie gesagt nur zu gut verstehen kann! Wenn ich nur die Wahl hätte "Hot or Not", ich würde "Hot" wählen und der EU erstmal dankbar sein, dass hier zum ersten mal ein wirklich wirkungsvolles Gesetz auf den Weg gebracht wurde, dass den Rahmen einmal absteckt, was in Zukunft mit Personendaten passieren darf und was nicht. Das Feintuning wird, wie so oft, bedauerlich lange auf sich warten lassen, aber ich denk, es könnte sich lohnen!

Vielen Dank!
0
Wurzenberger
Wurzenberger30.04.1823:40
Siebbi
Müssten damit dann nicht auch sämtliche in Deutschland betriebenen Webcams und möglicherweise auch Überwachungskameras im öffentlichen Raum betroffen sein und abgeschaltet werden?

Die Datenverarbeitung ist automatisch rechtmäßig, wenn sie erfolgt, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen.
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Foti
Foti30.04.1823:41
Weia
Foti
Welche Ausnahmen?
Die, die Deine Interessen gegen die anderer abwägen.
Ich möchte ganz einfach nicht, dass Hinz und Kunz Fotos von mir in das Netz stellen können.
Es zählt für ein ausgewogenes Gesetz aber nicht ausschließlich, was Foti mag.
jetzt scheint sich das Bewusstsein an das Internet angepasst zu haben. […] So ist das mit der angepassten Volksseele.
Volksseelen, die sich nicht evolutionär an neue Umgebungsbedingungen anpassen können, gehören aussterbenden Völkern.

Nun was ist denn eine Anpassung? Vielleicht gilt es sich nicht anzupassen, sondern emotional weiterzuentwickeln. Dazu würde es gehören, dass wir Gefühle aushalten lernen und diese nicht ständig teilen müssen (um sie nicht mehr auszuhalten).
Anpassung also emotional und nicht kompensierend!
0
Foti
Foti30.04.1823:41
Foti
Weia
Foti
Welche Ausnahmen?
Die, die Deine Interessen gegen die anderer abwägen.
Ich möchte ganz einfach nicht, dass Hinz und Kunz Fotos von mir in das Netz stellen können.
Es zählt für ein ausgewogenes Gesetz aber nicht ausschließlich, was Foti mag.
jetzt scheint sich das Bewusstsein an das Internet angepasst zu haben. […] So ist das mit der angepassten Volksseele.
Volksseelen, die sich nicht evolutionär an neue Umgebungsbedingungen anpassen können, gehören aussterbenden Völkern.

Nun was ist denn eine Anpassung? Vielleicht gilt es sich nicht anzupassen, sondern emotional weiterzuentwickeln. Dazu würde es gehören, dass wir Gefühle aushalten lernen und diese nicht ständig teilen müssen (um sie nicht mehr auszuhalten).
Anpassung also emotional und nicht rational kompensierend!
-2
Foti
Foti30.04.1823:42
Foti
Foti
Weia
Foti
Welche Ausnahmen?
Die, die Deine Interessen gegen die anderer abwägen.
Ich möchte ganz einfach nicht, dass Hinz und Kunz Fotos von mir in das Netz stellen können.
Es zählt für ein ausgewogenes Gesetz aber nicht ausschließlich, was Foti mag.
jetzt scheint sich das Bewusstsein an das Internet angepasst zu haben. […] So ist das mit der angepassten Volksseele.
Volksseelen, die sich nicht evolutionär an neue Umgebungsbedingungen anpassen können, gehören aussterbenden Völkern.


Nun was ist denn eine Anpassung? Vielleicht gilt es sich nicht anzupassen, sondern emotional weiterzuentwickeln. Dazu würde es gehören, dass wir Gefühle aushalten lernen und diese nicht ständig teilen müssen (um sie nicht mehr auszuhalten).
Anpassung also emotional und nicht rational kompensierend!
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Foti
Foti30.04.1823:42
Foti
Foti
Foti
Weia
Foti
Welche Ausnahmen?
Die, die Deine Interessen gegen die anderer abwägen.
Ich möchte ganz einfach nicht, dass Hinz und Kunz Fotos von mir in das Netz stellen können.
Es zählt für ein ausgewogenes Gesetz aber nicht ausschließlich, was Foti mag.
jetzt scheint sich das Bewusstsein an das Internet angepasst zu haben. […] So ist das mit der angepassten Volksseele.
Volksseelen, die sich nicht evolutionär an neue Umgebungsbedingungen anpassen können, gehören aussterbenden Völkern.


Nun was ist denn eine Anpassung? Vielleicht gilt es sich nicht anzupassen, sondern emotional weiterzuentwickeln. Dazu würde es gehören, dass wir Gefühle aushalten lernen und diese nicht ständig teilen müssen (um sie nicht mehr auszuhalten).
Anpassung also emotional und nicht rational kompensierend!
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Foti
Foti30.04.1823:43
Foti
Foti
Foti
Foti
Weia
Foti
Welche Ausnahmen?
Die, die Deine Interessen gegen die anderer abwägen.
Ich möchte ganz einfach nicht, dass Hinz und Kunz Fotos von mir in das Netz stellen können.
Es zählt für ein ausgewogenes Gesetz aber nicht ausschließlich, was Foti mag.
jetzt scheint sich das Bewusstsein an das Internet angepasst zu haben. […] So ist das mit der angepassten Volksseele.
Volksseelen, die sich nicht evolutionär an neue Umgebungsbedingungen anpassen können, gehören aussterbenden Völkern.


Nun was ist denn eine Anpassung? Vielleicht gilt es sich nicht anzupassen, sondern emotional weiterzuentwickeln. Dazu würde es gehören, dass wir Gefühle aushalten lernen und diese nicht ständig teilen müssen (um sie nicht mehr auszuhalten).
Anpassung also emotional und nicht rational kompensierend!
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Foti
Foti30.04.1823:43
Welche Ausnahmen?
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Die, die Deine Interessen gegen die anderer abwägen.
Ich möchte ganz einfach nicht, dass Hinz und Kunz Fotos von mir in das Netz stellen können.
Es zählt für ein ausgewogenes Gesetz aber nicht ausschließlich, was Foti mag.
jetzt scheint sich das Bewusstsein an das Internet angepasst zu haben. […] So ist das mit der angepassten Volksseele.
Volksseelen, die sich nicht evolutionär an neue Umgebungsbedingungen anpassen können, gehören aussterbenden Völkern.
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Nun was ist denn eine Anpassung? Vielleicht gilt es sich nicht anzupassen, sondern emotional weiterzuentwickeln. Dazu würde es gehören, dass wir Gefühle aushalten lernen und diese nicht ständig teilen müssen (um sie nicht mehr auszuhalten).
Anpassung also emotional und nicht rational kompensierend!
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Weia
Weia01.05.1804:39
Foti
Vielleicht gilt es sich nicht anzupassen, sondern emotional weiterzuentwickeln.
Naja, ob man das nun Anpassung oder Weiterentwicklung nennt, ist ziemlich egal; wichtig ist die Richtung der Veränderung.

Die Dinge lockerer zu sehen und es nicht schlimm zu finden, im übertragenen wie wörtlichen Sinne nackt vor anderen dazustehen, statt sich unentwegt im „Privaten“ verstecken zu wollen, wäre ja auch eine mögliche Variante der emotionalen Weiterentwicklung.

Und schon wären wir wieder bei einer für eine Gesetzgebung notwendigen Abwägung dieser möglichen Varianten von Weiterentwicklung, denn beide Varianten werden ihre Anhänger finden.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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Foti
Foti01.05.1809:42
gelöscht
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Foti
Foti01.05.1809:42
gelöscht
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Pymax
Pymax01.05.1818:08
Ich habe heute den Feiertag genutzt oder verwende, vieles von der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) umzusetzen. Homepage aktualisiert, Datenschutzvereinbarung für Personal kreiert und und und.
Ganz nebenbei machen wir das mit dem Datenschutz seit unserer Praxisgründung 1995.
(Ein Beispiel: "Alle Zettel, Schriftstücke, Heil-und Kostenpläne, einfach alles, wo ein Name oder irgendetwas mit Patient darauf steht, ist zu schreddern.")
Jetzt ist aber soviel bürokratischer Müll dazu gekommen, schrecklich!
Ganz ehrlich, die spinnen aber es ist eben Gesetz.
Unternehmen wie Facebook und Co haben uns diesen Müll eingebrockt. Diskutiert da mal lieber drüber.
Erklärt mal einem 90 und älteren Patienten, warum er so einen Müll unterschreiben muss.
+2
sapajou02.05.1821:29
Eine guter Fachartikel, der die gröbsten Irrtümer aufklärt: http://www.rechtzweinull.de/archives/2558-mein-erster-dgsvo- rant-zu-viele-mythen-und-gefaehrliches-halbwissen-zum-neuen- europaeischen-datenschutzrecht.html
+1
Weia
Weia02.05.1822:01
sapajou
Eine guter Fachartikel, der die gröbsten Irrtümer aufklärt: http://www.rechtzweinull.de/archives/2558-mein-erster-dgsvo- rant-zu-viele-mythen-und-gefaehrliches-halbwissen-zum-neuen- europaeischen-datenschutzrecht.html
Hier noch als Link, weil das ja offenbar zu schwierig scheint:
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
rosss03.05.1808:30
sapajou
Eine guter Fachartikel, der die gröbsten Irrtümer aufklärt:

Geiler Klickbait! Der Mensch warnt vor seinem eigenen Artikel! Als Rechtsanwalt würde ich ihn nicht engagieren, das ist ja nur peinlich. Beispiel:
Auf der Grundlage von Art. 85 DSGVO kann der nationale Gesetzgeber aber gesetzliche Ausnahmen und Abweichungen von der DSGVO vorsehen. Nach Aussagen verschiedener Europapolitiker, die bei der DSGVO mitgewirkt haben, ist das Kunsturhebergesetz (KUG) als enstprechende gesetzlichen Spezialregelung zu werten.

Und das ohne Quellenangabe und ohne bestätigendes Urteil? Die "Aussagen" dieser "Europapolitiker" müssen schließlich vor Gericht Bestand haben, wenn ich mich darauf berufe. Rechtssicherheit geht anders.
+1
Wurzenberger
Wurzenberger03.05.1809:25
Wie hast du dich denn bisher bei der Erhebung personenbezogener Daten verhalten?
+4
rosss03.05.1810:16
Wurzenberger
Wie hast du dich denn bisher bei der Erhebung personenbezogener Daten verhalten?

Das nutze ich doch gleich einmal, um von allen Lesern hier personenbezogene Daten in Form einer Umfrage zu erheben. Da der strafrechtliche Stichtag noch nicht erreicht ist, verzichte ich auf einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit MTN für diese Umfrage (meine Erste, yihah!):
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Umfrage

Wie hast du dich denn bisher bei der Erhebung personenbezogener Daten verhalten?

  • Vorbildlich!
    0,0 %
  • Ich habe gestern meinen Filofax™ vor Zeugen aufgegessen.
    9,1 %
  • Mir egal, wer nichts zu verbergen hat…
    9,1 %
  • Ich poste immer alles auf Facebook™.
    0,0 %
  • Ich weiß, wo dein Auto parkt. *eg*
    18,2 %
  • Frage kommt zu spät, bin schon auf WhatsApp™.
    18,2 %
  • Unverantwortlich!
    0,0 %
  • Was, ich, äh, … 3! War ich nahe dran?
    0,0 %
  • Ich will meinen Anwalt sprechen!
    0,0 %
  • Ich habe die Frage nicht verstanden.
    45,5 %

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