macOS 10.15: Neue Apps, iOS-Features und Project Marzipan

Weniger als einen Monat vor der diesjährigen WWDC häufen sich die Hinweise und Gerüchte zu den Software-Neuheiten, die Apple auf der hauseigenen Entwicklermesse präsentiert. Zusätzlich zu den Einschätzungen für iOS 13 hat der oft gut informierte Bloomberg-Journalist Mark Gurman auch ein Bündel an Voraussagen für macOS 10.15 veröffentlicht. Es geht um eine große Ausweitung des Project Marzipan und zahlreiche neue Apps und Features.


iPad-Apps einfacher auf den Mac übertragen
Für macOS 10.15 erwartet Gurman einen großen Fokus auf das Project Marzipan, das eine vergleichsweise einfache Portierung von iOS-Apps auf den Mac ermöglicht. Für Entwickler von iPad-Apps soll es ab den kommenden iOS- und macOS-Versionen möglich sein, ihre Tablet-Software in wenigen Schritten fit für den Mac zu machen. Ob das auch für iPhone-Apps gilt, lässt Bloomberg offen.

Neue „Apple Music“-, Erinnerungen- und Books-Apps
Zusätzlich erwartet Bloomberg für macOS 10.15 eine eigenständige „Apple Music“- und Podcast-App. Schon zuvor gab es Berichte über eine Aufspaltung von iTunes in mehrere einzelne Anwendungen. Apple plane zudem eine neue Erinnerungen-App, eine umgestaltete Books-Software und wolle die Funktionen „Find My iPhone“ sowie „Find My Friends“ in einer Anwendung vereinen. Auch einige bislang von iOS bekannte Features sollen es auf den Mac schaffen – darunter Bildschirmzeit, iMessage-Sticker sowie -Effekte und Siri-Shortcuts.

Mac Pro und neues externes Display
Bloomberg spricht außerdem von der Möglichkeit, dass Apple neue Hardware präsentiert. Zwar sei die kommende WWDC – wie bei Entwicklermessen üblich – vorrangig auf Software-Neuheiten ausgerichtet, doch Apple könnte zumindest zwei schon lange in der Entwicklung befindlichen Produkte zumindest offiziell ankündigen.

Das Unternehme überlege, eine komplette Neuentwicklung des Mac Pro vorzustellen – der Verkaufsstart dürfte aber in jedem Fall noch auf sich warten lassen. Ebenso arbeite Apple an der Fertigstellung eines eigenen externen Displays (Codename: J290), das als besonderes Feature unter anderem HDR-Support (High Dynamic Range) mitbringen soll. Das Display sei – wie der Mac Pro – ein Kandidat für ein Preview auf der WWDC-Keynote, die am 3. Juni stattfindet.

Kommentare

macfreakz06.05.19 17:01
Bitte nicht zu viel leaken, sonst wird das Keynote langweilig ...
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tbaer
tbaer06.05.19 17:05



Die bringen nur noch Infos, die nicht bereits von anderen orakelt wurden.
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becreart
becreart06.05.19 19:33
macfreakz

Solange das Produkt gut ist
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tix
tix06.05.19 21:20
Dashboard, ade …

+2
dsTny06.05.19 22:51
Ich hoffe, dass macOS 10.15 ebenfalls einige Performance-Improvements bekommt, die so spürbar wie iOS 12 (und iOS 13??) sind…
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Michael Lang07.05.19 09:24
Irgendwie finde ich all diese Neuerungen als Gehaltslos. Kleine Gimmicks und Retuschen.
Irgendetwas was wirklich neu ist und begeistern kann fehlt mir.
- Das größte Maul und das kleinste Hirn,wohnen meist unter derselben Stirn. - Hermann Oscar Arno Alfred Holz, (1863 - 1929), deutscher Schriftsteller
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tranquillity
tranquillity07.05.19 11:11
Michael Lang
Irgendwie finde ich all diese Neuerungen als Gehaltslos. Kleine Gimmicks und Retuschen.
Irgendetwas was wirklich neu ist und begeistern kann fehlt mir.

Absolute Zustimmung. Dafür gibt es aus Anwendersicht erhebliche Nachteile, z.B. weil sehr viel ältere Software, für die es zT keine Updates mehr gibt, nicht mehr laufen werden.
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MrWombat07.05.19 13:13
Ich könnte mir Vorstellen, das sie vielleicht zusätzlich zum Intel CPU einen eigenen ARM einbauen. soviel Platz une energie braucht der Chip ja nicht.
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sierkb07.05.19 23:16
MrWombat
Ich könnte mir Vorstellen, das sie vielleicht zusätzlich zum Intel CPU einen eigenen ARM einbauen. soviel Platz une energie braucht der Chip ja nicht.

Das ist doch bereits seit einiger Zeit schon der jetzige Ist-Zustand in jedem aktuellen iMac und MacBookPro so verbaut, nennt sich T1-Chip bzw. T2-Chip, das ist bereits ein ARM-Chip, und er hat bereits nicht unwichtige zentrale, teilweise rechenintensive Aufgaben übernommen wie z.B. Power-Management, System Management Control, Bildsignalprozessing, Audio-Control, SSD-Control, Verschlüsselung bzw. Laufwerksverschlüsselung, etc., von T1-Generation zu T2-Generation sind mehr Aufgaben/Verantwortlichkeiten hinzugekommen und seine Bedeutung im System somit gestiegen, für die er verantwortlich zeichnet und nicht die Intel-CPU.
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