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iPhone 11 war sechs Monate auf dem Grund eines Sees – und funktioniert fast einwandfrei

Das iPhone 7 war das erste Smartphone von Apple, welches mit einer IP67-Zertifizierung versehen wurde und somit vor dem zeitweiligen Untertauchen geschützt war. Fortan waren alle iPhones mit diesem Feature ausgestattet, für das iPhone 11 legte Cupertino sogar noch einmal nach und hob die Schutzklasse an: Offiziell überstehen die Geräte einen Aufenthalt unter Wasser bis zu zwei Meter Tiefe und über einen Zeitraum von bis zu 30 Minuten. Tatsächlich sind die Telefone aber widerstandsfähiger, als man annehmen könnte: Ein aktuelles Beispiel aus Kanada überrascht ob der ungeahnten Qualitäten der Geräte.


Kaum Schäden zu beobachten
Clayton Helkenberg ist Taucher und hat es sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit Freunden oder seiner Frau bis zum Grund von Seen zu tauchen, um auf „Schatzsuche“ zu gehen. In aller Regel findet er kaum wertvolle Gegenstände, allerdings nimmt er auch Abfall mit an Land und sorgt so für ein sauberes Gewässer. Die Tauchgänge mitsamt der gefundenen Sachen dokumentiert Helkenberg auf seinem YouTube-Kanal Aquatic Monkey. Die im Harrison Lake in der kanadischen Provinz British Columbia geborgenen Gegenstände stellen da keine Ausnahme dar. Neben defekten Tennisschlägern, Sonnenbrillen und Feuerzeugen entdeckte Helkenbergs Frau gar ein iPhone 11. Nachdem das Paar das Gerät nach Hause gebracht und vom Schmutz befreit hatte, folgte die Überraschung: Das Smartphone war nach wie vor funktionsfähig – mit zwei Ausnahmen: Der Lautsprecher sonderte merkwürdige Geräusche ab und das Mikrofon erwies sich als defekt. Die Akkukapazität in den Einstellungen zeigte stattliche 96 Prozent an.


Taucher ist beeindruckt
Nachdem die SIM-Karte in ein anderes Gerät eingelegt worden war, kontaktierte Helkenberg die Besitzerin des iPhone 11. Diese hielt den Anruf zuerst für einen Scherz: Ihr Gerät war ihr sechs Monate zuvor während einer Bootsfahrt ins Wasser gefallen. Mitarbeiter des Parks am Harrison Lake erklärten ihr, das Telefon sei unwiederbringlich verloren. Sie sei fassungslos gewesen, als sie ihr iPhone 11 wieder erhalten habe: Es sei wie ein „Zombie-Telefon“, welches sie längst abgeschrieben hatte. Auch Helkenberg zeigt sich überrascht: Ein Smartphone, das nach einem halben Jahr unter Wasser nahezu uneingeschränkt seinen Dienst verrichtet, nötigt dem Taucher Respekt ab: Apples iPhone 11 sei beeindruckend, so Helkenberg. Der Nachfolger weiß im Übrigen ebenfalls zu überzeugen: Ein mit dem iPhone 12 durchgeführter Extremtest zeugt von einer hohen Wasserbeständigkeit der aktuellen Baureihe.

Kommentare

dooyooo08.03.21 12:09
na toll, und bei meinem iphone xs hat face-id nichtmal den 20 sekunden tauchgang in der badewanne überlebt ... grrrr
-1
z3r0
z3r008.03.21 12:34
Bei meinem damaligen Xs hat FaceID die 10 Sekunden im Kinderpool ebenfalls nicht überlebt.
Es wurde aber anstandslos von Apple getauscht.
Das X funktioniert nach einer gewollten unter Wasser Foto Session im Pool eines Ferienhauses nach wie vor einwandfrei.
(War kurz nach dem Marktstart)
+3
becreart
becreart08.03.21 12:45
Ich wasche meine iPhones immer unter dem Wasserhahn 😃
+2
piik
piik08.03.21 12:53
dooyooo
na toll, und bei meinem iphone xs hat face-id nichtmal den 20 sekunden tauchgang in der badewanne überlebt ... grrrr
z3r0
Bei meinem damaligen Xs hat FaceID die 10 Sekunden im Kinderpool ebenfalls nicht überlebt.

Da waren wohl die Schadstoffkonzentrationen im Wasser zu hoch
+1
gegy
gegy08.03.21 13:02
becreart
Ich wasche meine iPhones immer unter dem Wasserhahn 😃

Das hat ein Podcaster (den ich höre) auch gemacht... ich glaube ca. ein Jahr lang, dann ging das Telefon kaputt... Wasserschaden. Das hat Apple dann nicht auf Garantie repariert. Deswegen würde ich mit solchen Aktionen eher vorsichtig sein.
+2
maculi
maculi08.03.21 13:38
dooyooo
Wasser ist nicht gleich Wasser. Die Temperatur (kalt im See, warm in der Wanne) spielt eine Rolle, aber eine noch größere dürften Badezusätze spielen. Hattest du Schaum in deiner Pfütze? Das könnte den Unterschied ausgemacht haben.
+2
MadMaxx08.03.21 14:20
Ich habe vor Jahren mein eingeschaltetes iPhone4 (!!) irrtümlicherweise mit 60º gewaschen: nach einem Tag lufttrocknen hat es wieder anstandslos funktioniert.
+2
piik
piik08.03.21 14:57
maculi
dooyooo
Wasser ist nicht gleich Wasser. Die Temperatur (kalt im See, warm in der Wanne) spielt eine Rolle, aber eine noch größere dürften Badezusätze spielen. Hattest du Schaum in deiner Pfütze? Das könnte den Unterschied ausgemacht haben.
Genau: Tenside erleichtern das Eindringen an Dichtungen vorbei.
+2
gegy
gegy08.03.21 15:42
MadMaxx
Ich habe vor Jahren mein eingeschaltetes iPhone4 (!!) irrtümlicherweise mit 60º gewaschen: nach einem Tag lufttrocknen hat es wieder anstandslos funktioniert.

Meist aber nicht sehr lange. Das eingedrungene Wasser lässt elektronische Bauteile "rosten"
+2
tranquillity
tranquillity08.03.21 16:57
z3r0
Bei meinem damaligen Xs hat FaceID die 10 Sekunden im Kinderpool ebenfalls nicht überlebt.
Es wurde aber anstandslos von Apple getauscht.
Das X funktioniert nach einer gewollten unter Wasser Foto Session im Pool eines Ferienhauses nach wie vor einwandfrei.
(War kurz nach dem Marktstart)

Wie bei mir. Mein Xs hatte nach einen viertelstündigen mäßigen Regen ebenfalls mit einem Ausfall von FaceID regiert (war in einer Fahrradhalterung). Apple hat es aber kostenlos getauscht. Die Wasserindikatoren haben auch nichts angezeigt.
+1
Ugchen08.03.21 16:59
Habe ich da eine falsche Denklogik oder denke ich einfach nur "zu normal"?

Die Geschichte liest sich ja toll und mit filmischen Happy End, aber:

Wieso konnte er das Handy einschalten und den Batteriezustand usw. anschauen? Muss man da nicht die PIN des Handys für wissen, um weiter als zum ersten Login-Bildschirm/Notfallpass zu kommen?

Und wie konnte er die SIM in sein Handy einlegen, um die Besitzerin anzurufen? Kriegt man den "Inhalt der SIM" (Registrierte Nummer usw.) nicht erst dann angezeigt, wenn man sie per SIM-Pin entsperrt hat?

Hört sich für mich wie eine kitschige und erfundene Geschichte einer "Damenzeitschrift" wie Gala oder so an.
-3
aMacUser
aMacUser08.03.21 17:41
Ugchen
Habe ich da eine falsche Denklogik oder denke ich einfach nur "zu normal"?

Die Geschichte liest sich ja toll und mit filmischen Happy End, aber:

Wieso konnte er das Handy einschalten und den Batteriezustand usw. anschauen? Muss man da nicht die PIN des Handys für wissen, um weiter als zum ersten Login-Bildschirm/Notfallpass zu kommen?

Und wie konnte er die SIM in sein Handy einlegen, um die Besitzerin anzurufen? Kriegt man den "Inhalt der SIM" (Registrierte Nummer usw.) nicht erst dann angezeigt, wenn man sie per SIM-Pin entsperrt hat?

Hört sich für mich wie eine kitschige und erfundene Geschichte einer "Damenzeitschrift" wie Gala oder so an.
Einschalten kann man das iPhone natürlich auch ohne PIN-Eingabe und den Akkustand sieht man auch im Sperrbildschirm. Und vielleicht war auf der SIM-Karte die PIN deaktiviert oder so.
+2
tippmam
tippmam08.03.21 17:52
aMacUser

Es war die Rede von:

„Die Akkukapazität in den Einstellungen zeigte stattliche 96 Prozent an.“

Es musste also ein Login erfolgt haben.

Ggf. kam diese Info ja auch nachträglich von der Besitzerin?!
0
feel_x08.03.21 18:08
Ugchen
Wieso konnte er das Handy einschalten und den Batteriezustand usw. anschauen? Muss man da nicht die PIN des Handys für wissen, um weiter als zum ersten Login-Bildschirm/Notfallpass zu kommen?

Und wie konnte er die SIM in sein Handy einlegen, um die Besitzerin anzurufen? Kriegt man den "Inhalt der SIM" (Registrierte Nummer usw.) nicht erst dann angezeigt, wenn man sie per SIM-Pin entsperrt hat?

Ein iPhone muss nicht zwingend durch eine Code-Sperre gesichert sein.
Und eine SIM-Karte muss nicht zwingend mit einer PIN gesichert sein.

Da steht auch nichts davon, dass er mit der SIM-Karte des iPhones angerufen hat (auch, wenn der Artikel das suggeriert..)

Mein Telefon zeigt im Notfallpass unter anderem eine andere meiner Telefonnummern an. Ich will es ehrlichen Findern ja einfach machen, mich zu kontaktieren.

Aber zugegeben:
Der Bericht lässt den Leser mit mehr Fragen als Antworten zurück
+1
Turmsurfer
Turmsurfer08.03.21 20:29
Im September iPhone 11 beim Segeln im Hafen von Dubrovnik versenkt. Dank Flossen und Taucherbrille an Bord nach ca 30 Minuten aus ca 4 m Tiefe wieder an die Oberfläche geholt.
Zuerst schepperten die Lautsprecher - nach spülen mit Süßwasser wieder alles ok .. bis heute!
11. Gebot: Mach täglich dein Backup!
+1
robiv8
robiv808.03.21 23:57
... das nach einem halben Jahr unter Wasser nahezu uneingeschränkt seinen Dienst verrichtet
6 Monate und dann noch 96% Batterie?
Lautsprecher scheppern und Micro kaputt! Ist wie Fernseher ohne Bild
-2
fleissbildchen09.03.21 06:36
MadMaxx
Ich habe vor Jahren mein eingeschaltetes iPhone4 (!!) irrtümlicherweise mit 60º gewaschen

wolltest du es eigentlich mit 40° waschen?
+5
Legoman
Legoman09.03.21 10:18
robiv8
6 Monate und dann noch 96% Batterie?
AkkuKAPAZITÄT
Einstellungen - Batterie - Batteriezustand
+2
dooyooo09.03.21 14:56
@maculi und @piik

danke.
naja mit kaltem wasser macht die badewanne zumindest mir keinen spass, insofern natürlich warm.
schaum war zum zeitpunkt keiner drin, also nur wasser.

ob ich mit kulanz von apple rechnen kann, weiss ich nicht. iphone ist jetzt 20 monate alt. dürfte natürlich trotzdem nicht passieren.

t
0
dooyooo09.03.21 15:35
frage ist:
einer erfahrung ob es sich lohnt, im apple store mal aufzuschlagen und zu fragen ob das kulant zu reparieren ist?

dank für feedback.

t
0

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