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iMac M1: Viele Modelle im Apple Refurbished Store erhältlich

Während viele noch immer auf einen iMac mit mindestens 27 Zoll Bildschirmdiagonale und ARM-Chip warten, ist das Schwestermodell mit 24 Zoll großem Display und einer Auflösung von 4,5K bereits seit einiger Zeit auf dem Markt: Im April 2021 konnten die ersten Geräte vorbestellt werden, im August fand sich erstmals ein iMac M1 im Apple Refurbished Store. Mittlerweile sieht die Lage weit besser aus: Etliche Varianten des generalüberholten Rechners lassen sich direkt über Apple bestellen, binnen weniger Tage werden die Geräte an die Kunden geliefert.


Fast alle Farben im Refurbished Store verfügbar
Im Vergleich zu seinem Vorgängermodell weist sich der aktuelle iMac bereits auf den ersten Blick als die neueste Baureihe aus: Die Wölbung auf der Rückseite wich einem flachen und kantigen Design und das Netzteil ist nicht im Rechner integriert. Außerdem bewies Apple Mut zur Farbe: Insgesamt sieben unterschiedliche Optionen stehen zur Verfügung, wenngleich im Refurbished Store eine Variante fehlt. Wer das klassische und gediegene Silber vorzieht, muss weiterhin ein neues Gerät bestellen – oder auf andere Verkaufsplattformen ausweichen, welche generalüberholte Produkte anbieten.

Günstigster iMac für 1.229 Euro
Den günstigsten Einstieg markiert der iMac in der Farbe Rosé – für 1.229 Euro erhalten Käufer acht GB RAM sowie eine SSD, die mit 256 GB Speicher eher knapp bestückt ist. Nutzer müssen noch einige weitere Kompromisse eingehen: Das Netzteil verfügt im Gegensatz zu höherpreisigen iMac-Modellen über keinen Ethernet-Anschluss und das Magic Keyboard lässt einen Sensor für Touch ID missen. Die GPU stützt sich auf sieben und nicht acht Kernen – im Alltag ist diese Einschränkung aber normalerweise ver­nach­läs­sig­bar.

iMac M1 (256 GB, Rosé) für 1.229 Euro im Apple Refurbished Store

Bis zu 1 TB Speicher und 16 GB RAM – aber nicht in Kombination
Bei nahezu allen anderen Modellen erhalten Käufer acht GPU-Kerne und Touch ID. Wem 256 GB Flash-Speicher ausreichen, kann sogar aus dem Vollen schöpfen: Der All-in-One-Rechner ist in vielen verschiedenen Farben erhältlich und preislich durchaus fair – 1.419 Euro ruft Cupertino für diese Konfiguration des iMacs auf.

iMac M1 (256 GB, Violett) für 1.419 Euro im Apple Refurbished Store
iMac M1 (256 GB, Gelb) für 1.419 Euro im Apple Refurbished Store
iMac M1 (256 GB, Blau) für 1.419 Euro im Apple Refurbished Store
Weitere Farbvarianten (Orange, Grün) sind ebenfalls erhältlich:

Wer auf eine SSD mit mehr Speicherplatz schielt, ist bei den Modellen mit 512 GB besser aufgehoben. Diese kosten 1.609 Euro, am Arbeitsspeicher ändert sich jedoch nichts – auch hier sind es acht GB.

iMac M1 (512 GB, Gelb) für 1.609 Euro im Apple Refurbished Store
iMac M1 (512 GB, Grün) für 1.609 Euro im Apple Refurbished Store
iMac M1 (512 GB, Blau) für 1.609 Euro im Apple Refurbished Store

Vorsicht ist bei einigen Modellen im Refurbished Store geboten, welche 1.809 Euro kosten: Einige der iMacs verfügen über eine SSD mit einem TB Speicher – in diesen Fällen müssen sich Anwender aber mit acht GB RAM zufriedengeben. Bei den anderen Konfigurationen kommen nur 512 GB Flash-Speicher zum Einsatz, dafür wartet ein Unified Memory von 16 GB auf den Käufer.

iMac M1 (1 TB, 8 GB RAM, Violett) für 1.809 Euro im Apple Refurbished Store
iMac M1 (512 GB, 16 GB RAM, Violett) für 1.809 Euro im Apple Refurbished Store

Kommentare

ssb
ssb17.01.22 18:13
Ja - das habe ja nicht nur ich sondern bereits einige andere bemerkt. die iMacs kamen kurz nach Jahreswechsel im Refurb-Store an - mit wechselnden Konfigurationen. Letzten Montag hatte ich dann zugeschlagen und das Gerät kam 2 Tage später an...
+1
AtariOnMac17.01.22 19:21
Ganz schön teuer, abgesehen von dem kleinen Rosé Modell. Viele dieser Modelle bekommt man auf dem freien Markt für einen ähnlichen Preis als Neuware. Was ich unter diesen Umständen immer einem Refurbished Gerät vorziehen würde...
+2
gorgont
gorgont17.01.22 19:23
AtariOnMac
Ganz schön teuer, abgesehen von dem kleinen Rosé Modell. Viele dieser Modelle bekommt man auf dem freien Markt für einen ähnlichen Preis als Neuware. Was ich unter diesen Umständen immer einem Refurbished Gerät vorziehen würde...

So sieht es aus 😃
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+2
ssb
ssb17.01.22 19:35
Naja - ich habe eben einen 16 GB / 2 TB im Refurb-Store bestellt. Der kommt dann auch in 2 Tagen. Auf Neugräte muss man 4 Wochen warten und diese Konfiguration (und gelb als Farbe) bekommt man nicht überall und selten günstiger.
Mit Refurb hatte ich bislang kaum Probleme, die auf den Refurb-Status zurückzuführen sind. Also auch keine Kratzer oder ähnliches.
+2
jacklucy&josh17.01.22 19:54
ssb
Mit Refurb hatte ich bislang kaum Probleme, die auf den Refurb-Status zurückzuführen sind. Also auch keine Kratzer oder ähnliches.
Ich hatte mir vor Jahren ein MBP 15“ (2016) refurbished bestellt, und musste als Österreicher - der gerade für 5 Wochen in den Niederlanden war - in den nächstgelegenen deutschen Apple Store, weil mein MBP mit „Komplettausfall“ leider nach nur 14 Tagen nicht mehr kooperieren wollte.

Warum erzähl ich das?
Ich kaufe immer noch refurbished, aber ein Mitarbeiter von Apple sagte mir: „Wäre ihr MBP ein regulär gekauftes, dann würde ich mich einfach umdrehen und aus dem Regal ein neues nehmen und sie damit nach Hause schicken. Weil es aber ein „refurbished“ ist, dürfen wir das leider nicht.“

Nochmals 3 Reparaturen später hab ich mich von dem MBP getrennt. Unter Freudentränen. War mit Abstand der unzuverlässigste Apfel ever!
+6
chicken18.01.22 09:20
Gegen Refurbished Hardware spricht meiner Meinung nach auch überhaupt nichts,
habe selber mehrfach sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

Was den "besseren" Service vor Ort im Store angeht : das stimmt nur teilweise,
denn es gibt den Vor-Ort-Austausch nur, wenn

1.) das betroffene Produkt in einem deutschen Store gekauft und diese Konfiguration im Store verfügbar ist
2.) der Defekt ( eher Totalausfall ) innerhalb von 2 bis max.4 Wochen nach Kauf auftritt, so dass man es noch als DOA deklarieren kann
3.) Hängt es auch immer noch ein bisschen vom "Gutwillen" des zuständigen Menschen vor Ort ab, denn grundsätzlich möchte Apple das alle Geräte repariert werden

Die Geräte im Refurbished Store stehen denen im Store in Nichts nach.. meistens sind des einfach nur "Retouren" weil falsche Farbe/falsche Ausstattung/falsche Größe etc.. und die werden alle noch mal technisch geprüft, haben die gleiche Garantie etc.
+1
MacSquint
MacSquint18.01.22 11:38
jacklucy&josh
ssb
Mit Refurb hatte ich bislang kaum Probleme, die auf den Refurb-Status zurückzuführen sind. Also auch keine Kratzer oder ähnliches.
Ich hatte mir vor Jahren ein MBP 15“ (2016) refurbished bestellt, und musste als Österreicher - der gerade für 5 Wochen in den Niederlanden war - in den nächstgelegenen deutschen Apple Store, weil mein MBP mit „Komplettausfall“ leider nach nur 14 Tagen nicht mehr kooperieren wollte.

Warum erzähl ich das?
Ich kaufe immer noch refurbished, aber ein Mitarbeiter von Apple sagte mir: „Wäre ihr MBP ein regulär gekauftes, dann würde ich mich einfach umdrehen und aus dem Regal ein neues nehmen und sie damit nach Hause schicken. Weil es aber ein „refurbished“ ist, dürfen wir das leider nicht.“

Nochmals 3 Reparaturen später hab ich mich von dem MBP getrennt. Unter Freudentränen. War mit Abstand der unzuverlässigste Apfel ever!

Ich hab auch lange refurbished gekauft, bis ich an mein aktuelles ipad geriet und es dort erstmals erlebte, das so ein Gerät eine Woche nach Kauf gestorben ist.
Ich damit zum Apple Service Provider in der Annahme, dass ich sofort Ersatz bekomme. Weit gefehlt! Das Gerät muß eingeschickt werden und ich bekomme dann ein weiteres Refurbished Gerät zugeschickt, wenn Apple das defekte Gerät überprüft hat.
So habe ich dann 2,5 Wochen auf Ersatz gewartet…
Nochmal kaufe ich kein refurbished ipad…
+1
ideal
ideal18.01.22 12:10
fast alle Macs im refurb store gekauft, hatte noch nie Probleme, seit über 10 Jahren.
Leider sind 8GB RAM generell nicht ausreichend für mich.
+1
chicken18.01.22 16:45
Wie gesagt, wenn man Refurbished kauft und es liegt ein Totalausfall vor gibt es tatsächlich nur den offiziellen Weg über den Refurbished OnlineStore, einen Austausch über die GeniusBar im AppleStore wegen eines Hardware-Defektes bekommt man beim iPad natürlich auch - denn dort gibt es bisher keine Reparatur-Optionen.
Wenn man natürlich von der Rückgabe des Gerätes gebrauch machen will, dann eben über den Vertriebskanal wo es angeschafft wurde. Sehe ich jedoch nicht wirklich als Nachteil, man muss es nur wissen.
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