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Wiederherstellungsmodus beim Mac: Was man bei Problemen tun kann

Es gibt viele gute Gründe, den Mac über den Wiederherstellungsmodus hochzufahren: Auf diese Weise lassen sich unter anderem das Betriebssystem neu installieren, Dateien zwischen zwei Rechnern austauschen, Time-Machine-Backups einspielen und der abgesicherte Modus aktivieren. Kurzum: Die macOS-Wiederherstellung (auch „Recovery mode" genannt) eignet sich hervorragend als erster Schritt, wenn Probleme auftauchen. Bisweilen bereitet aber der Wiederherstellungsmodus selbst Schwierigkeiten. Der Entwickler Howard Oakley gibt in einem neuen Beitrag auf seinen Blog „The Eclectic Light Company“ einige Ratschläge, was in solchen Fällen zu tun ist.


Verschiedene Modi der Wiederherstellung
Oakley gibt zu bedenken, dass der Wiederherstellungsmodus bei Intel-Macs nur dann aufgerufen werden kann, wenn eine funktionsfähige Tastatur angeschlossen ist. Ein Magic Keyboard erfordert ein Kabel, ehe das System Eingaben akzeptiert. Schlägt die normale Wiederherstellung fehl, empfiehlt der Entwickler eine Internet-Recovery: Hierfür müssen Nutzer beim Einschalten + „R“ gedrückt halten – und sich durch ein recht träges Menü quälen. Die Tastenkombination führt auf Macs mit Apple Silicon übrigens nicht zum Erfolg: Eine Internet-Recovery ist für ARM-Macs schlicht nicht vorhanden.

Probleme mit der Tastatur und dem WLAN
Falls der Wiederherstellungsmodus Probleme mit dem Tastenlayout der Tastatur bereitet, hilft ein Klick auf das entsprechende Menü oben rechts. Praktisch: Macs mit M-Chip lassen sich mit Bluetooth-Eingabegeräten koppeln. Das geschieht über den Auswahlbildschirm direkt nach dem Start des Wiederherstellungsmodus. Hierfür drücken Nutzer dreimal den Ein-/Ausschalter in unter drei Sekunden. Gelingt die Eingabe, öffnet sich ein Einrichtungsassistent, der durch das passende Menü führt. Verbindet sich der Rechner nicht mit dem WLAN, sorgt ein Klick auf das passende Icon – ebenfalls oben rechts – für Abhilfe.

Diagnose-Tool und DFU-Modus als Ultima Ratio
Vermuten Anwender hardwareseitige Probleme, empfiehlt sich die sogenannte „Apple Diagnose“: Diese startet bei gedrückter D-Taste auf Intel-Macs. Klappt das nicht, sollten Nutzer + D gedrückt halten. Bei ARM-Rechnern ist der Startpunkt erneut der Auswahlbildschirm des Wiederherstellungsmodus: Hier müssen + D gedrückt gehalten werden, bis das Tool lädt.

Führen all diese Tipps nicht zum gewünschten Erfolg, gibt es noch eine Alternative: Die „Fallback Recovery“ von Macs mit Apple Silicon. Hierfür muss die Power-Taste doppelt gedrückt und nach dem zweiten Drücken gehalten werden. Fruchtet auch dieser Modus nicht, bleibt wohl nur noch die Wiederherstellung des Rechners per DFU-Modus. Hierbei gehen allerdings sämtliche Daten verloren. Das Prozedere ist aufwendig – und unterscheidet sich erneut dadurch, ob ein Intel- oder ARM-Mac im Einsatz ist.

Kommentare

Retrax06.01.23 19:19
@MTN
Seit wann gibt es denn die Apfeltaste wieder?
+1
becreart06.01.23 23:20
Retrax
@MTN
Seit wann gibt es denn die Apfeltaste wieder?

und die alt-Taste?
+1
Guido_Appendix07.01.23 10:31
Hi ChatGpt, mach mir doch einen Beitrag zur Wiederherstellung von Mac's.
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hazuki, ryo07.01.23 11:17
Mein iMac wurde beim letzten Systemupdate leider zerschossen. Hab dann nach einigen Versuchen wohl die SSD falsch formatiert. Jetzt wird sie nicht mal mehr erkannt.
Diagnose-Tool und DFU-Modus könnt ich nochmal versuchen, große Motivation hab ich aber nicht mehr. Hab mich jetzt an Linux gewöhnt.
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Retrax08.01.23 07:54
Schade, dass Apple für den DFU Mode keinen anderen Weg gefunden hat als einen zweiten Mac der benötigt wird.

Wäre es nicht möglich gewesen, mittels eines ROMs und einer Tastenkombination das zerschossene Gerät in den DFU Mode zu bringen?
+1
Marcel Bresink09.01.23 08:42
Retrax
Wäre es nicht möglich gewesen, mittels eines ROMs und einer Tastenkombination das zerschossene Gerät in den DFU Mode zu bringen?

Die Fallback-Recovery arbeitet ja bereits wie ein ROM, nur dass sich die Software auf einem normalerweise nicht beschreibbaren Teil des Flash-Speichers befindet.

Der DFU-Modus wird nur benötigt, falls man sozusagen auch sein ROM zerstört hat. Dass man zur Reparatur einen externen "Programmer" braucht, ist die normale Vorgehensweise.
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