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Werbespot: Mit MacBook aus der College-Krise +++ "Sales Coach"-App setzt auf KI-Präsentatoren

Akademische Ausbildung stellt deren Teilnehmer regelmäßig mit knapp getakteten Anforderungen auf die Probe: Prüfungen wollen bestanden, Protokolle geschrieben, Hausarbeiten abgegeben werden. Manches erfordert auch bei gutem Zeit-Management die eine oder andere Nachtschicht – und lässt sich nicht ohne zwischenzeitliches Scheitern absolvieren. Ein anderthalbminütiger Werbeclip verdichtet mehrere universitäre Mikrodramen in eine parallele Handlung, um nebenbei für Apple-Laptops zu werben.


Die erste Hälfte ist geprägt von Misserfolgen: Studierende diverser Fachrichtungen sind frustriert, genervt, stoßen auf Fehlermeldungen ihrer Programmierumgebung. Datei nach Datei landet im virtuellen Papierkorb des macOS-Docks. Ein kurzer Moment der Stille, unterstrichen vom Break im Song „I've got this all under control“ von Willow Kayne: Durchatmen, Duschen – und dann der Stimmungswechsel: Die rettende Idee, ein Lächeln, frenetische Aktivität, um schließlich auf den „Absenden“-Knopf zu klicken. Das Layout ist gelungen, der Roboterarm spurt. Tragende Nebenrollen übernehmen die MacBooks, auf welchen sämtliche Protagonisten ihre diversen Aufgaben schlussendlich doch noch meistern.


Verkaufstraining per KI-Präsentator
Apple setzt bei den Schulungen der Vertriebsmitarbeiter auf Online-Schulungsmaterial. Erst im Februar ersetzte Apple die bisher verwendete (interne) App „SEED“ durch „Sales Coach“. Darin will der Konzern nun hauptsächlich auf KI-generierte Videos setzen, um individuelle und aktuelle Informationen in vielen Sprachen zeitnah bereitzustellen. In einem geleakten Video erklärt Carrie, eine Apple-Trainerin in den Vereinigten Staaten, was die Vorteile sind: Auf diese Weise lassen sich personalisierte Inhalte für „Hunderttausende“ Vertriebsmitarbeiter in schneller Zeit erzeugen.


Transparent und kontrolliert
KI-generierte Inhalte seien stets mit einem speziellen Logo gekennzeichnet, sodass Vertriebsmitarbeiter erkennen können, dass ein Video mittels Künstlicher Intelligenz erzeugt wurde. Gleichzeitig lege man großen Wert auf Qualität und Korrektheit der Inhalte: Die Skripte werden weiterhin von Apples Training-Team geschrieben, welche jedes Detail überprüften und jede Lektion gestalteten, führt Carrie aus: „Die Expertise ist menschlich. Die KI liefert sie zu Dir persönlich, in Deiner Sprache.“ Auf diese Weise entstünden mehr Videos, sie seien schneller fertiggestellt und würden häufiger aktualisiert. Ohne KI-Hilfe sei dies schlichtweg unmöglich gewesen.

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