Bloomberg: Apple Watch mit Performance-Boost – ohne neues Design


Aus zahlreichen Berichten der vergangenen Monate ging hervor, dass Apple an einem neuen Design der Apple Watch arbeitet – doch stets waren die Meldungen begleitet vom Hinweis, sich noch einige Zeit gedulden zu müssen. Mark Gurman stößt nun in dasselbe Horn und geht auf die Entwicklung der Apple Watch Series 12 mit interner Bezeichnung N237 und N238 (WLAN, Mobilfunkversion) sowie der Apple Watch Ultra 4 mit dem Kürzel N240 ein. Man befinde sich aktuell auf der Zielgeraden, habe fast alle Testzyklen absolviert und nähere sich dem Produktionsstart. Eine neue Apple Watch SE sei für September 2026 nicht vorgesehen.
Neue Chip-Architektur erwartetDie wichtigste Neuerung liege unter der Haube, wie der Bericht ausführt. Ein substanzieller Umbau des Erscheinungsbildes stand indes nicht (mehr?) auf der Roadmap. Der neue Prozessor mit Kennung "T8320" könnte für einen deutlichen Anstieg der Performance sorgen, nachdem es in den vergangenen Jahren eher überschaubare Fortschritte gegeben hatte. Vor allem für lokal ausgeführte KI-Funktionen wäre das ein wichtiger Faktor, wenngleich bislang keine Angaben kursieren, welche konkreten Verbesserungen der Chip mitbringt. Allerdings weist das Kürzel auf einen echten Architekturwechsel hin, wohingegen die vorherigen Systemchips allesamt noch auf T8310 basierten.
Weder neues Design noch neue SensorenGurmans aktuelle Einschätzung klingt insgesamt deutlich nüchterner als frühere Berichte, die zumindest im Falle der Apple Watch Ultra 4 von einem überarbeiteten Design ausgegangen waren. Selbst weitreichende Änderungen an den verbauten Sensoren hält der Bloomberg-Journalist nicht mehr für wahrscheinlich. Neue Health-Features sind damit nicht ausgeschlossen, denn schon in der Vergangenheit führte Apple ausgefeiltere Analysefunktionen ein, die mit bestehender Hardware möglich waren. Ein Dauerbrenner in der Watch-Gerüchteküche, die nicht-invasive Blutzuckermessung, zählt aber mit großer Wahrscheinlichkeit nicht dazu.