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Kleinanzeigen, Vinted und ähnliche Plattformen
Kleinanzeigen, Vinted und ähnliche Plattformen
Richard Fish
13.08.26
14:23
Wir (als Familie) verkaufen unsere alten Sachen auf willhaben (Ö) und ähnlichen Plattformen und kaufen natürlich dort auch ein.
Ich würde gerne wissen, wie viel dabei überbleibt fürs Haushalts-Budget, was wir verkauft haben und wann.
Die Umfrage richtet sich an User/innen dieser Plattformen.
Danke im Voraus für Eure Antworten.
„When All Else Fails, Discontinue the use of All Else“
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Umfrage
Wie trackt ihr Eure Einnahmen/Ausgaben für Kleinanzeigen u.ä.
gar nicht
91,7 %
Excel/Numbers-Liste
7,1 %
eine App (wenn ja bitte um Nennung in den Kommentaren)
1,2 %
ein Text-file
0,0 %
Google-Sheets
0,0 %
Kommentare
dam_j
13.08.26
14:40
Mit meinem Bankkonto (Banking App)...
„Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !“
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+4
xcomma
13.08.26
21:38
Ich tracke Rohdaten in
LibreOffice Calc
und einer
Emacs org
-Datei mit entsprechenden Merkmalen. So etwas wie "Plattform" liesse sich dann filtern bzw. für weitere Auswertungen heranziehen (was ich aber bisher nicht wirklich mache).
Wenn es eine Mac / iOS App sein soll, so habe ich angenehme Erfahrungen mit "
Finanzen 2
"
vom österreichischen Entwickler Matthias Hochgatterer gemacht. Schöne Einführung hier auf Youtube
. Es wird aber wie es aussieht (Tweet vom Entwickler
) nicht weiterentwickelt, aber ist evtl. "feature complete"
Ferner muss man natürlich auch die Lösung vom MTN Betreiber nennen
:
iFinance
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+1
konnektor
14.08.26
13:07
Richard Fish
Ich würde gerne wissen, wie viel dabei überbleibt fürs Haushalts-Budget, was wir verkauft haben und wann.
Ich muss gestehen, ich bin an dem Satz gescheitert.
Nachdem ich nun begriffen hab, das willst Du nicht von uns wissen, lautet die Antwort Excel.
An alle, die das gar nicht festhalten, zumindest hier in D könnte bei entsprechender Menge das Finanzamt Interesse haben.
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0
rmayergfx
14.08.26
15:27
Tracking der Verkäufe ist durchaus sinnvoll, denn nach Plattformen-Steuertransparenzgesetz (PStTG) melden sich die Plattformen automatisch und erfragen die Steuernummer, sobald die entsprechenden Freigrenzen überschritten wurden, Das genaue Gesetz mit der Abkürzung PStTG gilt nur in Deutschland. Die gleichen Regeln gelten jedoch auch in Österreich, heißen dort aber anders: Sie werden durch das Digitale-Plattformen-Meldepflichtgesetz (DPMG) geregelt.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
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0
Richard Fish
16.08.26
10:50
Ein großes Dankeschön an alle, die abgestimmt haben und natürlich auch für die Kommentare.
konnektor: Sorry, manchmal ist meinem Kopf nicht ganz klar, dass das was mir klar ist für andere nicht ganz so offensichtlich ist ...
xcomma: danke, aber die "Haushaltsbücher"/Finanzapps bilden nicht das ab, was ich erfassen möchte und ich hasse Tabellenkalkulations-Programme wie die Pest
„When All Else Fails, Discontinue the use of All Else“
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0
Schens
16.08.26
11:31
Wirf alles in Claude, fertig. App dazu ist in kurzer Zeit gebaut. E-Mails in die App, Kontoauszüge rein, auswerten.
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-5
xcomma
16.08.26
13:08
Richard Fish
[..] aber die "Haushaltsbücher"/Finanzapps
So ganz typische "Budgeting Apps" finde ich persönlich sind auch nichts für mich, daher hat es eine Zeit gedauert bis ich was für mich gefunden hatte. "Finanzen 2" fällt nicht in diese Kategorie rein, sondern bringt eine grosse Flexibilität mit sich etwas masszuschneidern, vor allem wenn man was mit Begriffen wie doppelter Buchhaltung und Kontenplan etwas anfangen kann. Sicherlich kann man auch ohne diese Komplexität sich sehr flexibel etwas erstellen, was dem eigenen Workflow und Terminologie entspricht.
Die Tabellenkalkulation ist einfach mein Fallback. Einfacher bzw. schneller (wenn man "irgendwie was" auf die Schnelle, wenn auch temporär, braucht) geht's fast nicht.
Selber bin ich aber auf dem Sprung zu Plaintext Accounting, daher auch der Zwischenschritt mit Emacs.
Richard Fish
bilden nicht das ab, was ich erfassen möchte
Ein-/Ausgaben aus Gebrauchtverkauf ist ja eigentlich recht trivial zu erfassen. Was für Parameter brauchst du, die du bei diversen Lösungen mutmasslich nicht vorgefunden hast?
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0
xcomma
16.08.26
13:12
Schens
[..] Kontoauszüge rein
dam_j
[..] Bankkonto
Wie werden Barverkäufe ("Barzahlung bei Abholung"-Szenario), ggf. durch verschiedene Hände noch dazu (da Familie genannt war) damit erfasst?
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+1
dam_j
16.08.26
13:13
xcomma
Schens
[..] Kontoauszüge rein
dam_j
[..] Bankkonto
Wie werden Barverkäufe, ggf. durch verschiedene Hände noch dazu (da Familie genannt war) damit erfasst?
Durch Offline Konten in selbiger App.
„Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !“
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0
xcomma
16.08.26
13:22
dam_j
Durch Offline Konten in selbiger App.
Ah ok, dann ist das lediglich eine Definitionsfrage.
Banking Apps sind für mich die offiziellen Apps, ausgegeben von den Banken. Und dort kenne ich zumindest keine Offline-Konten.
Hingegen haben (mehr oder weniger unabhängige) Drittanbieter-Lösungen - was evtl. allgemein unter "Finanz Apps" fallen könnte - wie z.B. das iFinance & Co. - diese "Offline Konto"-Fähigkeiten. Das wäre praktisch das, was ich auch erwähnte dann.
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0
Richard Fish
16.08.26
17:59
xcomma
Ein-/Ausgaben aus Gebrauchtverkauf ist ja eigentlich recht trivial zu erfassen. Was für Parameter brauchst du, die du bei diversen Lösungen mutmasslich nicht vorgefunden hast?
Kategorien, Stückanzahl, Käufer/in, welche Plattform, ... solche Sachen
„When All Else Fails, Discontinue the use of All Else“
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0
xcomma
16.08.26
23:59
Richard Fish
Eingangs wurde erwähnt:
"Ich würde gerne wissen, wie viel dabei überbleibt fürs Haushalts-Budget, was wir verkauft haben und wann."
Das sollte mit so gut wie jedem Tool machbar sein - stellt es doch praktisch das Minimum an Infos dar, die man mit jedem Tool tracken können sollte.
Zusätzlich wurde jetzt genannt:
"Kategorien, Stückanzahl, Käufer/in, welche Plattform, ... solche Sachen"
Hier stellt sich die Frage: in welcher Art und Weise soll mit den Daten umgegangen werden. Denn wenn man es einfach halten möchte, kann man das alles in einer Notiz zur Transaktion festhalten bzw. in einer Art Label reincodieren. Soll gefiltert und automatisch gruppiert werden können usw.? Von daher wäre der erste Schritt die Anforderungen klar zu definieren bevor man sich nach einem Tool umsieht.
Warum du auf Kriegsfuss mit Excel & Co bist weiss ich nicht. Man kann es ja sehr einfach halten. Vor allem in Angesicht der privaten Verkäufe, die in Anzahl Transaktionen selbst über ein Jahr so überschaubar sein dürften, dass man sich wirklich nicht in Formeln verlieren muss. Eigentlich braucht es nur die Summenfunktion um
"wie viel dabei überbleibt"
beantworten zu können.
Und es ist so einfach eine neue Spalte für einen neuen Parameter, der einem evtl. später einfällt, reinzuziehen.
In der von mir erwähnten "Finanzen 2" iOS/Mac App kann man das (ich musste gewisse Annahmen treffen für das unten dargestellte Beispiel) aber auch gut abbilden:
Szenarien für Bargeschäft und Banküberweisungen
Plattformen als eigenständige (Konto-)Kategorien angelegt
Einzelne Käufer ebenso - muss man aber nicht. Kann genauso gut Transaktionen einfach unter einer Plattform registrieren - und codiert den Käufernamen in die Notiz (wenn man sich an den Käufer erinnern möchte)
sowie sind auch Ausgaben bzgl. des Gebrauchtwaren-Themas vorgesehen, wie z.B. Versandkosten oder die eigenen Käufe - hier am Beispiel von "Kleinanzeigen.de" - getrackt
alles erweiterbar um weitere Plattformen, Käufer, whatever
Produktkategorien habe ich beispielsweise in die Notiz codiert (und nach der man später suchen und automatisch summieren lassen kann, wenn man z.B. wissen will wieviel man nur mit "Elektronik"-Verkäufen getätigt hat)
man kann so gut wie in jede Perspektive springen und erhält automatisch errechnete Übersichten
mit der Suche kann man auf definierten Attributen oder einfach universell suchen lassen - auch hier werden Beträge automatisch verrechnet angezeigt dann
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-2
xcomma
17.08.26
00:21
Richard Fish
in dem Beispiel könntest du also auf einen Blick sehen, dass du EUR 738.50 eurem Haushaltsbudget hinzufügen kannst. Stammend aus eurem Gebrauchtwarenverkauf inklusive Berücksichtigung eigener Käufe und Versandkosten - wenn man das gesondert tracken will.
Mit Klick/Tap auf den "Net Incomes" Bereich werden dann z.B. Ein- und Ausgaben aufgeschlüsselt (wie definiert, kann aber alles so aufgesetzt werden wie das für einen natürlich Sinn ergibt) dargestellt. Hier sieht man die Einnahmen nach Käufer (sollte das relevant sein; die "Vinted" Zeile selber ergibt sich aus einer Beispieltranskation, die ohne dedizierte Käufer-Repräsentation auskommt, sondern direkt "auf Vinted" gebucht wurde) gesplittet. Sowie der eigene Kauf eines gebrauchten Macbooks auf der Kleinanzeigen Plattform.
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