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Tim Cook über sein Vermächtnis: "Ich hoffe, ich werde als guter und anständiger Mann wahrgenommen"

Am 20. April 2026 gab Apple bekannt, dass ein großer Wechsel an der Führungsspitze des Konzerns ansteht: Tim Cook, der seit August 2011 CEO bei Apple ist, gibt die Führung zum 1. September an John Ternus ab. Cook bleibt Apple erhalten, denn er übernimmt den Posten des Vorsitzenden des Aufsichtsrats. In einem Interview gegenüber CBS News reflektiert nun Cook über seine Amtszeit und sein Vermächtnis.


Wofür Tim Cook stand
Jo Ling Kent von CBS News sprach Tim Cook offen darauf an, für was er bei Apple während seiner langen Amtszeit als CEO stand. Cook antwortete:
Sie fragen nach meinem Vermächtnis, und das ist eine gute Frage. Meiner Meinung nach wird die Frage bezüglich meines Vermächtnisses nicht von mir beantwortet, sondern von anderen Personen. Und ich wünsche mir, dass die Leute sagen, dass ich ein guter und anständiger Mann war. Wenn dies über mich gesagt wird, habe ich das Gefühl, etwas erreicht zu haben.

Die Preiserhöhungen – Apple arbeitet an Lösungen
Im Juni sagte Cook in einem Interview, dass Apple aufgrund der Marktlage in der IT-Branche gezwungen ist, die Preise anzuheben. Auch hierauf ging Cook in dem Interview ein und sagte, dass die Speicherpreise in einem sehr kurzen Zeitfenster massiv gestiegen seien – und der Konzern könne sich dieser Entwicklung nicht entziehen. Apple arbeite mit den Zulieferern zusammen, um einen Ausweg aus dieser misslichen Lage zu finden. Leider geht Cook hier auf keine konkreten Maßnahmen ein, welche dazu führen können, dass die Komponentenpreise wieder sinken.

Community oft zwiegespalten
Liest man sich durch Foren und Apple-Communities, wird Cook sehr unterschiedlich wahrgenommen. Zweifelsohne war Cook von der finanziellen Seite ein außerordentlich erfolgreicher CEO, denn der Umsatz und Gewinn vervielfachten sich. Er machte Apple zu einem der wertvollsten Unternehmen auf der Welt.

Oftmals ist von Apple-Anhängern aber zu hören, dass Innovationen im Vergleich zur vorherigen Steve-Jobs-Ära seltener anzutreffen seien. Auch gehen in den vergangenen Jahren diverse Fehlschläge auf das Konto von Tim Cook: Obwohl die Apple Vision Pro zweifelsfrei ein technologisch beeindruckendes Gerät ist, scheiterte diese krachend am Markt. Ebenso entstand Apples Rückstand bezüglich Künstlicher Intelligenz im Vergleich zu zum Beispiel Google unter Cooks Führung.

Kommentare

godehart
godehart17.08.26 08:48
Tim Cook hatte durchaus Erfolge, seine Zahlen sind fantastisch. All das aber wird überschattet von seinem Verhalten bei der Trumpvereidigung. Der Kniefall vor dem pedophilen Straftäter war widerlich, unverzeihlich. Man möchte duschen wenn man nur an die Bilder denkt. Apple's Image war immer geprägt durch Gemeinschaft und Diversität - das hat Cook mit seiner Schleimspur direkt das Klo runtergespült, das Image dauerhaft beschmutzt. Es wäre so schön gewesen wenn ein Milliardär Eier gehabt- und nein gesagt hätte.
-3
MLOS17.08.26 08:52
godehart
Tim Cook hatte durchaus Erfolge, seine Zahlen sind fantastisch. All das aber wird überschattet von seinem Verhalten bei der Trumpvereidigung. Der Kniefall vor dem pedophilen Straftäter war widerlich, unverzeihlich. Man möchte duschen wenn man nur an die Bilder denkt. Apple's Image war immer geprägt durch Gemeinschaft und Diversität - das hat Cook mit seiner Schleimspur direkt das Klo runtergespült, das Image dauerhaft beschmutzt. Es wäre so schön gewesen wenn ein Milliardär Eier gehabt- und nein gesagt hätte.

Wäre wirklich schön gewesen, aber leider spielt Geld und damit Macht - wie immer - eine größere Rolle. Nicht für cook an sich, aber für das Unternehmen, das er zu leiten hatte.
+7
Frank Drebin
Frank Drebin17.08.26 08:52
Ich habe Tim Cook als einen guten Menschen empfunden und finde solche Menschen braucht man mehr in Führungspositionen.
+24
euha0117.08.26 09:07
godehart
Tim Cook hatte durchaus Erfolge, seine Zahlen sind fantastisch. All das aber wird überschattet von seinem Verhalten bei der Trumpvereidigung...

Nun, ich verstehe Deine Gefühle und fand das auch schlimm. Aber Tim Cook ist nunmal als CEO seinen Aktionären verantwortlich und die sind - gerade in den USA - schnell auf dem Weg zum Gericht, wenn sie der Meinung sind, ein CEO schadet seinem Unternehmen. Hätte sich Cook gegen Trump gestellt (und hätte Trump daraufhin Zölle oder Strafen gegen Apple verhängt), wäre es IMHO bestimmt zu Klagen gegen Apple gekommen, wegen Geschäftsschädung.
+23
horst117.08.26 09:08
godehart
Tim Cook hatte durchaus Erfolge, seine Zahlen sind fantastisch. All das aber wird überschattet von seinem Verhalten bei der Trumpvereidigung. Der Kniefall vor dem pedophilen Straftäter war widerlich, unverzeihlich. Man möchte duschen wenn man nur an die Bilder denkt. Apple's Image war immer geprägt durch Gemeinschaft und Diversität - das hat Cook mit seiner Schleimspur direkt das Klo runtergespült, das Image dauerhaft beschmutzt. Es wäre so schön gewesen wenn ein Milliardär Eier gehabt- und nein gesagt hätte.
Du hättest das natürlich nicht gemacht. Du haust natürlich Trump eine rein und sagst zu im mit mir nicht Du alter Verkalkter Trottel.
-5
MartinGrebe
MartinGrebe17.08.26 09:31
Menschlich und moralisch gesehen hätte er anders handeln sollen, aber wirtschaftlich betrachtet (für das Unternehmen Apple) hat er richtig gehandelt.

Aber wie so vieles in der Welt: Wenn es um Geld geht, ist es mit der Moral am Ar...
Egal was du auch tust im Leben, gib immer 100%. Außer du gehst Blut spenden.
+12
PeKaEm
PeKaEm17.08.26 09:34
Der CEO eines so mächtigen Unternehmens hätte meiner Meinung nach auch deutlich mehr Rückgrat zeigen können. Auch seinen Aktionären gegenüber. Die Zahlen sprechen ja für sich. Und dann verkauft auch niemand seine Aktien im großen Stil. Vielleicht wären ja sogar andere Aktionäre hinzugekommen, denen solche Werte wichtig sind und die Duckmäusertum und Anbiedern eher weniger gut finden.
+5
marc.hb17.08.26 09:35
Er ist / war ein guter Verwalter - hat immer nur das absolut nötigste in den Produkten umgesetzt, um im nächsten Jahr dann den nächsten kleinen Schritt gehen zu können. Gute Beispiele waren die Umstellung der Kameras auf 48 MP über drei Jahre hinweg. Wenn Apple das gewollte hätte, hätte man auch alle Kameras auf einmal upgraden können. Für mich hat nach dem iPhone X der WOW Faktor bei Apple gefehlt. Auch wenn ich kein Kunde für das Fold bin, springt Apple auch hier erst sehr spät auf den Zug auf. Das frühere Apple hätte so ein Produkt als erstes veröffentlich und nicht erst, wenn der Konkurrenz schon die 2. oder 3. Generation vorstellt. Über KI brauchen wir nicht reden, das hat Apple schlicht unterschätzt und verschlafen. Hier möchte ich nicht über Sinn und Unsinn sprechen, sondern nur um den Fakt, dass Apple hier eindeutig zu spät war und keine klare Strategie hat(te).
-3
PeKaEm
PeKaEm17.08.26 09:36
MartinGrebe

Und alle nehmen es immer wieder hin. Mit der immer wieder selben Argumentation…..
-4
CommodoreVC2017.08.26 09:39
godehart

Zunächst einmal ist zu beachten, man muss seinen gegenüber nicht immer mögen, aber man muss diesen respektvoll behandeln, denn man muss mit dem zusammenarbeiten. So ist es im normalen Arbeitsleben und ganz besonders in der Position von Tim Cook.
Man mag nicht jeden seiner Arbeitskollegen mögen und manch einem gar für ein Arschloch halten, aber es bringt niemanden etwas, wenn man dies permanent zum Ausdruck bringt, man muss mit der Person dennoch zusammenarbeiten und ein Konflikt schadet nur. In einer Position wie von Herrn Cook wäre es ganz besonders schädlich.
Zum anderen sollte bedacht werden, Trump kann man mögen oder auch nicht, aber man sollte aufhören diesen mit deutschen Augen zu betrachten. Trump‘s Aufgabe ist es nicht Politik für Europa, Deutschland oder gar für eine einzelne Person hier zu machen. Er muss nur Politik machen, die seinem Land dient und nutzt.
+7
silversurfer2217.08.26 09:48
@marc.hb
Apple war NIE der Erste auf dem Markt, sondern haben immer erst zeitversetzt etwas auf den Markt gebracht. Siehe zB mp3 Player, iPhone, Brillen ...

Wenn die Sachen dann auf dem Markt kamen, waren sie so viel mehr weiterentwickelter wie alle anderen Hersteller, das dadurch neue Standards gesetzt worden sind, woran sich die anderen dann wieder gemessen haben und noch immer machen.

Zum Thema TC ... er ist ein Angestellter von Apple und den Aktionären verpflichtet. DIESEN Job hat er HERVORRAGEND gemacht. Persönlich wird er zu vielen Sachen eine völlig andere Meinung haben und hätte bestimmt auch anders gehandelt, aber er hat SEINEN JOB gut gemacht.

Und er hat nicht nur verwaltet, sondern muss den Blick auf das Ganze haben, das die Kunden eben auch über die nächsten Generationen (iPhone, MBP) etwas kaufen, da ist ein ZU großer Sprung nicht gut, weil die nächste Generation nur noch selten nachgefragt wird (siehe jetzt das iPhone 17... eigentlich zu gut, für DEN Preis)

eine schöne Woche @all
+11
esc
esc17.08.26 09:51
Bei mir hat er viele Punkte mit dem Verhalten zu Trump verloren, ich hätte erwartet das er die Apple Werte konsequenter vertritt.
+5
Fontelster
Fontelster17.08.26 09:51
Godehart
vor dem pedophilen Straftäter
Pädophil? Das wäre mir allerdings neu

CommodoreVC20
Er muss nur Politik machen, die seinem Land dient und nutzt.
Ja, muss er. Müsste er. Tut er aber kaum. Die ganzen Zölle schaden seinem Land eher als dass sie nutzen. Verlässlichkeit ist unter Trump überhaupt kein Thema mehr, der ändert seine Meinung öfter als seine Unterhosen. Wie soll die Wirtschaft da Investitionen planen, wenn alles und jedes nach Trumps persönlicher Laune (oder seinem jeweils letzten Gesprächspartner) entschieden wird? Heute werden Zölle verhängt, morgen werden die ausgesetzt, übermorgen halbiert und anschließend abgesagt. Und dann geht das mit neuen Zöllen von vorne los.
Der Iran-Krieg nutzt den USA und dem Rest der Welt auch sehr viel. Ganz offensichtlich hat sich Trump von Bibi Netanjahu belabern und über den Tisch ziehen lassen.

CommodoreVC20
Trump‘s Aufgabe ist es nicht Politik für […] eine einzelne Person hier zu machen.
Nein, die macht er für eine einzelne Person drüben. Sich selber. Trumps persönliche Bereicherung im Amt spottet jeder Beschreibung.
Wie der ganze Typ als Präsident jeder Beschreibung spottet
+8
MacMenü
MacMenü17.08.26 10:14
Tim Cook sieht seine Welt halt anders als andere:

According to a 2013 Irish Times report citing former Apple executive Del Yocam, tax concessions and a "tax holiday" were key factors in bringing Apple to Cork in the 1980s.
The Irish Times.

Tim Cook: “Honestly speaking, we didn't come to Ireland for tax. We came to Ireland in 1980 because we saw a community we thought we could grow.
The Irish Times.

Alles Auslegungssache.
+3
L-E17.08.26 10:16
esc
Bei mir hat er viele Punkte mit dem Verhalten zu Trump verloren, ich hätte erwartet das er die Apple Werte konsequenter vertritt.
Genau deshalb fühlen sich viele Nutzer jetzt verraten. Denn die haben Apple nicht nur wegen der schicken Hardware gekauft, sondern auch – und vielleicht viele sogar vorrangig – wegen dieser Werte.
+6
horst117.08.26 10:30
Geld und Macht war schon immer stärker als Werte.
+2
feel_x17.08.26 10:53
Cook wird als Arbeitstier und erfolgreicher CEO wahrgenommen.
Mit gut und anständig hat das erstmal wenig zu tun. Das war sein Vorgänger ja auch nicht

Interessant ist doch, was Cook nun macht. Er hat genug Geld, um im Land of the free eine eigene Meinung zu haben und ist niemandem mehr verpflichtet; selbst der Firma Apple nicht.

Er könnte also ab dem Zeitpunkt seines Abgangs bei Apple seine Rolle ändern, Trump in den *rsch treten und seine persönlichen Werte lautstark vertreten.
Schauen wir mal. Ich glaube allerdings nicht daran.
+3
sudoRinger
sudoRinger17.08.26 11:14
Und ich wünsche mir, dass die Leute sagen, dass ich ein guter und anständiger Mann war. Wenn dies über mich gesagt wird, habe ich das Gefühl, etwas erreicht zu haben.
Das nennt man dann "fishing for compliments".
Ja, ja, du warst ein anständiger Kerl. Aber du warst jetzt lang genug da.
+2
esc
esc17.08.26 11:24
feel_x
Cook wird als Arbeitstier und erfolgreicher CEO wahrgenommen.
Mit gut und anständig hat das erstmal wenig zu tun. Das war sein Vorgänger ja auch nicht

Interessant ist doch, was Cook nun macht. Er hat genug Geld, um im Land of the free eine eigene Meinung zu haben und ist niemandem mehr verpflichtet; selbst der Firma Apple nicht.

Er könnte also ab dem Zeitpunkt seines Abgangs bei Apple seine Rolle ändern, Trump in den *rsch treten und seine persönlichen Werte lautstark vertreten.
Schauen wir mal. Ich glaube allerdings nicht daran.

Er räumt den Posten als CEO, bleibt aber in einer anderer Position Apple erhalten.
Er kümmert sich nicht mehr ums Tagesgeschäft, sondern beschäftigt mehr mit Poltischen Dingen die Apple betreffen.
+4
feel_x17.08.26 11:39
esc
Er räumt den Posten als CEO, bleibt aber in einer anderer Position Apple erhalten.
Er kümmert sich nicht mehr ums Tagesgeschäft, sondern beschäftigt mehr mit Poltischen Dingen die Apple betreffen.

Stimmt, er hört ja gar nicht ganz auf.. ganz vergessen.
Politik.. tja. Dann wird das wohl nix mit gut und anständig.
+5
Glückssucher17.08.26 11:51
Ach her je ist das süss. So bescheiden der gute Tim. Nur noch good and decent guy?
Dabei ist er doch schon the incredible guy!
https://www.cnbc.com/2026/04/21/trump-tim-cook-call-white-house-deals.html
+1
trueclou17.08.26 12:11
PeKaEm
Der CEO eines so mächtigen Unternehmens hätte meiner Meinung nach auch deutlich mehr Rückgrat zeigen können. Auch seinen Aktionären gegenüber. Die Zahlen sprechen ja für sich. Und dann verkauft auch niemand seine Aktien im großen Stil. Vielleicht wären ja sogar andere Aktionäre hinzugekommen, denen solche Werte wichtig sind und die Duckmäusertum und Anbiedern eher weniger gut finden.
PeKaEm
Der CEO eines so mächtigen Unternehmens hätte meiner Meinung nach auch deutlich mehr Rückgrat zeigen können. Auch seinen Aktionären gegenüber. Die Zahlen sprechen ja für sich. Und dann verkauft auch niemand seine Aktien im großen Stil. Vielleicht wären ja sogar andere Aktionäre hinzugekommen, denen solche Werte wichtig sind und die Duckmäusertum und Anbiedern eher weniger gut finden.
Du hast vollkommen recht!
Ich finde es echt erschreckend, wie viele hier NUR die Verantwortung eines Unternehmens für die Aktionäre sehen und völlig ausblenden, dass es auch eine Verantwortung des Unternehmens für die Gesellschaft gibt. Unternehmen existieren nicht im luftleeren Raum eines anonymen Kapitalismus, sondern in einer Gesellschaft von echten Menschen, die unmittelbar unter den Taten eines rassistischen, menschenfeindlichen, kleptokratischen Regimes unter der Führung eines narzisstischen, pädophilen Vergewaltigers leiden.
Hier hat ein so einflussreiches Unternehmen wie Apple nicht nur die Möglichkeit, sondern die Pflicht STOP zu sagen und sich diesen Tendenzen entgegen zu stellen.
Der Aufstieg der Nazis in den 20er Jahren wäre nicht möglich gewesen, wenn nicht die Medienunternehmen der Zeit - allen voran Alfred Hugenberg - aus reinem Eigennutz diese Brut beschützt und befördert hätten. Wohin das geführt hat wissen wir.
Man sollte sich irgendwann nicht an Unternehmen wie Apple, Amazon, Meta etc. als die Hugenbergs unserer Tage erinnern müssen...
+8
Troubadixderdritte17.08.26 12:40
trueclou
Man sollte sich irgendwann nicht an Unternehmen wie Apple, Amazon, Meta etc. als die Hugenbergs unserer Tage erinnern müssen...

Sollte nicht, wird aber passieren.
Leider.
0
Macbook_User17.08.26 13:12
"Ich hoffe, ich werde als guter und anständiger Mann wahrgenommen"

Nein, bei den RAM Preisen und SSD Preisen, in meinen Augen definitiv nicht. Mir ist bewusst, dass Apple schon immer so gewesen ist, er hat es aber nicht geändert und hat im Bezug dazu die Schrauben noch angezogen.

Aus Apples Sicht hat er das sehr anständig übernommen und gut über seine Amtszeit getragen.
+2
Macbook_User17.08.26 13:17
godehart
Tim Cook hatte durchaus Erfolge, seine Zahlen sind fantastisch. All das aber wird überschattet von seinem Verhalten bei der Trumpvereidigung. Der Kniefall vor dem pedophilen Straftäter war widerlich, unverzeihlich. Man möchte duschen wenn man nur an die Bilder denkt. Apple's Image war immer geprägt durch Gemeinschaft und Diversität - das hat Cook mit seiner Schleimspur direkt das Klo runtergespült, das Image dauerhaft beschmutzt. Es wäre so schön gewesen wenn ein Milliardär Eier gehabt- und nein gesagt hätte.
Genau, du hättest es ganz anders gemacht, du hättest alles aufs Spiel gesetzt. Natürlich, diese Moral in Foren wie hier aber selbst mal unter seiner Hausmatte gucken, was da so zum duschen sich befindet. Lass mich raten, duschen hat gereicht und Apple Produkte nutzt du immer noch? Immer diese Doppelmoral
-2
pogo317.08.26 13:32
Hier hat ein so einflussreiches Unternehmen wie Apple nicht nur die Möglichkeit, sondern die Pflicht STOP zu sagen und sich diesen Tendenzen entgegen zu stellen.
Allein mir fehlt der Glaube, weil gerade das hier:
eines anonymen Kapitalismus, sondern in einer Gesellschaft von echten Menschen, die unmittelbar unter den Taten eines rassistischen, menschenfeindlichen, kleptokratischen Regimes unter der Führung eines narzisstischen, pädophilen Vergewaltigers leiden.
... gerade selbst in einem reichen Land wie unserem wieder geschieht, ganz ohne den "narzisstischen, pädophilen Vergewaltiger". Den braucht es dafür nicht unbedingt, es reicht das wählende Volk um einen zu erschaffen und das dazu passende rassistische, menschenfeindliche, kleptokratische Regime. Dass die Unternehmen den "echten Menschen" gerne behilflich sind ist doch klar, es ist ein profitables Geben und Nehmen. Aber für ihre Regime sind die Menschen schon immer selbst verantwortlich, das war schon bei unseren bekannten Führer so. Die Nutznießer genießen den Nutzen bis das Regime bricht, dann wird wieder zerstört und aufgebaut. Wirtschaftlich macht es zudem Sinn, wenn die Wertschöpfung erschöpft ist, schöpft man neue indem man zerstört was geschaffen wurde. Der ewiglich Kreislauf. Selbst die geopferten Menschenleben werden scheinbar mit Gewinn geopfert, es wurden immer mehr trotz der geopferten Seelen. Ich weiß, das klingt arg zynisch, man wird es mir sogleich übel nehmen, aber auf den Friedhöfen hat man auch nichts gelernt, man macht immer so weiter wie immer. Und wenn es dann brennt ? Und wenn die Welt dann brennt ? Na, dann brennt sie eben. Mit der Welt sind wir nie zimperlich umgegangen.
0
silversurfer2217.08.26 13:34
der Firma Apple und uns allen wäre nicht geholfen, wenn TC Apple vor die Wand fahren lassen und sich offen mit DT anlegen würde.
Er hat auch eine Verantwortung gegenüber vielen tausenden Angestellten ... die sollte er also mutwillig aufs Spiel setzen ?

DAS macht bislang DT, der ohne Rücksicht auf Verluste und nur zur Selbstbereicherung Entscheidungen trifft.
+2
TheGeneralist
TheGeneralist17.08.26 14:04
horst1
godehart
[...] All das aber wird überschattet von seinem Verhalten bei der Trumpvereidigung [...]
Du hättest das natürlich nicht gemacht. Du haust natürlich Trump eine rein und sagst zu im mit mir nicht Du alter Verkalkter Trottel.
Aus meiner Sicht ist das eine so falsch wie das andere. Es gibt nicht nur die Wahl, Trump entweder in den A... zu kriechen oder sich auf sein niedriges Niveau herunter zu begeben und auf diesem extrem niedrigen Niveau Widerstand zu leisten.
Man kann stattdessen auch konsequent für eigene Werte einstehen und das mit einer intelligenten Unternehmenspolitik verbinden. Das ist schwieriger und herausfordernder, aber möglich.
MLOS
Wäre wirklich schön gewesen, aber leider spielt Geld und damit Macht - wie immer - eine größere Rolle. Nicht für cook an sich, aber für das Unternehmen, das er zu leiten hatte.
Aus meiner Sicht wird eine solche Argumentation in einem deutschen Forum immer viel Zuspruch bekommen, wie auch hier zu sehen.
Das liegt aus meiner Sicht daran, dass die einer solchen Betrachtungsweise zugrunde liegende Feigheit grundsätzlich, aber auch insbesondere in DE sehr, sehr verbreitet und salonfähig ist. Das lässt sich leider immer wieder beobachten. Ich finde: Zeit, dass sich da was ändert.
PeKaEm
Der CEO eines so mächtigen Unternehmens hätte meiner Meinung nach auch deutlich mehr Rückgrat zeigen können. Auch seinen Aktionären gegenüber. Die Zahlen sprechen ja für sich. Und dann verkauft auch niemand seine Aktien im großen Stil. Vielleicht wären ja sogar andere Aktionäre hinzugekommen, denen solche Werte wichtig sind und die Duckmäusertum und Anbiedern eher weniger gut finden.
Finde ich sehr richtig.
So sollte ein CEO denken, nicht in reiner zahlengetriebener Maximierung der Shareholder Value - wenn nur das vorrangiger Unternehmenszweck sein soll, macht es keinen Sinn zeitgleich vorzugeben, dass man auch an humanen Werten, Umwelt etc. interessiert ist.
Wird hier - den Daumen nach - wieder sehr kontrovers gesehen. Schade.
+7
L-E17.08.26 14:11
Macbook_User

Genau, du hättest es ganz anders gemacht, du hättest alles aufs Spiel gesetzt. Natürlich, diese Moral in Foren wie hier aber selbst mal unter seiner Hausmatte gucken, was da so zum duschen sich befindet. Lass mich raten, duschen hat gereicht und Apple Produkte nutzt du immer noch? Immer diese Doppelmoral
Wenn man Moral und Ethik wirtschaftlichen oder politischen Zwängen opfert, hatte man beides schon vorher nicht wirklich. Diese Werte sind unveräußerlich.
+4
pogo317.08.26 14:29
Der CEO eines so mächtigen Unternehmens hätte meiner Meinung nach auch deutlich mehr Rückgrat zeigen können. Auch seinen Aktionären gegenüber.
Eben genau deswegen wird er es nicht tun. Das ist ein Widerspruch in sich, beide haben als alleiniges Ziel die Profitoptimierung. Weder der Aktionär noch der CEO haben ethische Absichten, auch wenn man das gerne so hätte.
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