Vier Jahre Apple Watch: Der Stand der Dinge aus Sicht eines Uhren-Liebhabers

Im April 2015 erhielt ich meine Apple Watch, eine „Serie 0“. Inzwischen hat Apple das Konzept seiner Smartwatch sorgfältig weiter entwickelt, ist mittlerweile bei „Serie 4“ angekommen und zum größten Uhrenhersteller der Welt aufgestiegen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Binnen weniger Jahre ist es Apple gelungen, eine ganze Industrie, die eigentlich nichts mit Apples bisherigen Schwerpunkten zu tun hat, völlig zu düpieren.

Nicht, dass seit der Apple Watch keine anderen Uhren mehr verkauft würden. Tatsächlich hat es den Anschein, dass es mehr herkömmliche Uhren als je zuvor gibt. Aber genau da liegt für die traditionellen Uhrenhersteller auch ein ungelöstes Problem, denn sie machen weiter nur Business as usual.


Zunächst mal eine kleine Zusammenfassung, was mir nach vier Jahren noch immer an der Apple Watch gefällt, und was sich als Nachteil erwiesen hat:

Zuverlässigkeitsnote: 1+
Meine Series 0 funktioniert nach wie vor einwandfrei. Sogar der Akku hält noch immer gut zwei Tage durch. Zwar gibt es für sie inzwischen keine Software-Updates mehr, aber das ändert für mich im Grunde genommen nicht viel. Wie sich herausgestellt hat, nutze ich die Apple Watch in erster Linie … als Uhr. Ja genau. Gewisse Funktionen haben sich als nützlich und oft benutzt erwiesen, andere hingegen weniger. Die Timer-Funktionen sind nützlich beim Pizza- und Brötchen backen, oder beim Eier kochen. Gelegentlich schaue ich auf die Wetter App, und bei längeren Schreibtischphasen lasse ich mich von der Watch regelmäßig zum Aufstehen erinnern. Hin und wieder ist es praktisch, durch die Watch auf eingehende Nachricht oder einen Termin hingewiesen zu werden und in selten Fällen sogar, über die Watch einen Anruf entgegen zu nehmen. Die viel gepriesenen Aktivitätsfunktionen und Health-Features haben sich hingegen für mich als weitgehend überflüssig erwiesen. – Aber das kann sich durchaus noch mal ändern. Man wird schließlich nicht jünger.


An den prinzipbedingten Vorteilen der Watch hat sich seit dem Start nicht viel geändert. Ich nutze fast von Beginn an nur ein Watch Face, welches mir beste Ablesbarkeit auch ohne Brille ermöglicht. (Nur das Datum ist etwas zu klein.) Und mir gefällt, dass die Uhr immer absolut genau geht und ich sie nie stellen bzw. korrigieren muss. Der Tragekomfort der (42 mm) Uhr ist ausgezeichnet. Weder ist sie zu groß, zu dick, noch zu schwer. Einen großen Anteil daran hat das vergleichsweise hochpreisige Stahl-Gliederarmband, welches Apple noch immer anbietet (399 Euro, Store). Dies ist nach meiner bescheidenen Meinung nichts geringeres, als das beste und praktischste Stahl-Gliederarmband, das jemals gebaut wurde. Punkt.

Nachteile gibt's auch
Mit den Jahren haben sich allerdings auch gewisse Nachteile offenbart, die nicht alle absehbar waren. So ist der Individualitätsfaktor mit der Apple Watch inzwischen bei nahezu Null angekommen. Jeder Zweite rennt heute damit herum. Andere Armbänder oder Gehäusefarben machen die Sache nicht wirklich individueller. Natürlich ist das nur ein sehr subjektives Kriterium, aber es spielt bei dem einzigen „Schmuck“ den ich mir zu tragen gönne, dennoch eine gewisse Rolle. Es wäre eine Selbstlüge, würde ich das als irrelevant abtun. Erschwerend hinzu kommt, dass die Apple Watch kein Always-On-Display hat. In der Regel sieht man am Arm des Trägers daher nur eine Uhr mit schwarzem Glas und kein individuelles Watch Face. Rein funktional habe ich kein Problem damit, dass sich die Anzeige nur aktiviert, wenn man den Arm entsprechend ins Blickfeld bewegt. Aber eine Uhr zeichnet sich eben auch durch ihr „Gesicht“ aus. Darum heißt es ja auch „Watch Face“ bei Apple. Und: Egal wie gut das verwendete Display ist, es kann nicht die Dreidimensionalität eines schön gestalteten Zifferblattes mit erhabenen Indizes und echten Zeigern abbilden.


Das sind einige der Gründe, warum ich inzwischen, nachdem ich mich jahrelang nicht mehr umgesehen habe, nun doch wieder mal nach interessanten herkömmlichen Uhren schiele. Weitere Gründe dafür sind, dass ich irgendwie zu faul bin, jedes Mal das Watch-Ladekabel einzupacken, wenn ich mal länger als zwei Tage unterwegs bin. Und irgendwie nagt es schon auch ein wenig an mir, dass eine Smartwatch als Smart-Gadget so ein kurzes „Verfallsdatum“ hat, was ihren Wert binnen weniger Jahre gegen Null treibt. Das Gliederarmband allein dürfte einen viel höheren Langzeitwert haben. – Vorausgesetzt, es gibt dafür noch eine Watch mit passendem Bandanschluss. Und da sich die meisten Smart-Features für mich in der Praxis als verzichtbar herausgestellt haben, braucht es nicht mal diese speziellen Fähigkeiten, um mich untrennbar an die Apple Watch zu binden.

Aber was sind die Alternativen, wenn es keine andere Smartwatch sein soll?

Vor der Apple Watch war ich ein großer Fan schöner mechanischer und auch Quarzuhren. Luxus interessiert mich dabei weniger. Vor allem auf innovative Funktionen und gutes Design (bei trotzdem anständiger Verarbeitung) kommt es mir viel mehr an. So hatte ich schon immer einen Faible für Quarzuhren mit besonderen Funktionen, selbst wenn diese einen geringen praktischen Nutzen haben. Beispiele? Nun, als Kind war ich total fasziniert von Uhren mit eingebautem Taschenrechner. Die Dinger werden einem heute als Retro-Uhren nachgeschmissen und haben ihren Reiz mit dem Alter verloren, aber sie hatten eben etwas Besonderes. Hohe Ganggenauigkeit ist mir wichtig, ebenso, wie möglichst lange Gangreserve. Alle zwei Jahre Batteriewechsel fand ich schon immer lästig, daher bevorzuge ich Uhren mit Solar- oder Rotor-Speisung, oder bei mechanischen Uhren Automatikwerke. Absolute Wasserdichtigkeit gehört ebenfalls zu einer guten Uhr – auch wenn ich noch nie tiefer als zehn Meter getaucht bin.

Wenn ich also heute nach einer herkömmlichen Uhr als Ersatz oder Abwechslung zur Apple Watch suche, dann sollte es entweder eine hochwertige Automatik mit zuverlässigem Werk und hoher Ganggenauigkeit sein (meist sehr teuer), oder eine Quarzuhr, möglichst mit Solar und irgend einer Art von automatischer Zeiteinstellung. – Als Ausgangsbasis. Doch die Suche entpuppt sich als ziemlich frustrierend.

Kommentare

ERNIE01.06.19 09:08
Vor dem Kauf meiner AppleWatch habe ich 20 Jahre lang keine Armbanduhren mehr getragen. Ich nutze zwar ein paar mehr Funktionen, als Du (genial ist die Fußgänger-Navigation in einer fremden Stadt!), letztlich ist die Watch aber eher ein praktischer Gebrauchsgegenstand, als ein Schmuckstück.

Die anderen Uhren auf deinen Artikelbildern empfinde ich als "pure Langeweile" - beim Anblick hätte ich eher eine Erstveröffentlichung in den 80er oder 90er Jahren angenommen.
+13
laancelot01.06.19 09:14
Die "Citizen Pro Master" ist "erschwinglich" und dazu noch sehr genau.
Habe sie nun seit 15 Jahren am Handgelenk.
Bei meiner nächsten Uhr, werde ich mich, auch mal bei Apple umschauen.
+4
elBohu
elBohu01.06.19 09:25
Ich habe lange viele unterschiedliche Uhren getragen. Quarz, Automatik, digital, analog. Bisher war mein Favorit eine Analog Uhr, möglichst genau, mit Tritium Beleuchtung und Saphirglas.
Eine Samsung Smartwatch hatte ich auch. Die Apple Watch war bisher nie in meiner Auswahl, weil für mich eine Uhr rund ist. Apple Pay hat das aber geändert.
Ja, die Sache mit dem Watchface. Da würde ich mir Individualität wünschen. Ansonsten wird die Apple Watch wohl am Arm bleiben. Ein weiterer Nachteil ist nämlich, dass man die nicht mal für mehrere Monate gegen eine andere ersetzt, wie es bei „normalen“ Uhren möglich ist.
Aber mal im Ernst: was soll eine Uhr den können? Die Bluetooth Sache bei einigen Herstellern ist eher arm. Entweder Smart oder nicht, aber nicht so ein Versuch, die Uhr doch mit smartphone zu koppeln...
wyrd bið ful aræd
+4
Radiodelta01.06.19 09:39
Seit dem ersten Tag der Verfügbarkeit trage ich eine Apple Watch, erst eine Serie 0, jetzt eine Serie 4 bei der ich sehr schätze, dass sie etwas größer geworden ist. Uhrzeit, Mitteilungen, ein wenig Fitness-Gedöns, das nutze ich am meisten. Und jetzt die Killer-App, wegen der ich die AW nicht mehr missen mag: Apple Pay. Anfangs war ich skeptisch, ob das funktioniert. Mittlerweile will ich es nicht mehr missen. Bisher hat es nur einmal nicht funktioniert, in einem holländischen Parkhaus. Und schon mehrfach konnte ich zahlen, obwohl ich das iPhone nicht dabei hatte.
Bemerkenswert finde ich Deine beschriebene Akkudauer. Zwei Tage habe ich mit meiner Series 0 nie erreicht, max 1,5 Tage. Meine Series 4 hat beim Kauf im September 2018 volle zwei Tage durchgehalten. Mittlerweile, nach ca. 8 Monaten, bin ich auf 1,5-1,8 Tage runter, je nach Fitnessnutzung.
Armbänder wechsele ich munter durch, mittlerweile sind es sechs oder sieben, die ich regelmäßig verwende. Ich hoffe, dass der Anschluss der Bänder an die Uhr noch lange unverändert bleibt.
+10
Radetzky01.06.19 09:55
ERNIE
Vor dem Kauf meiner AppleWatch habe ich 20 Jahre lang keine Armbanduhren mehr getragen. Ich nutze zwar ein paar mehr Funktionen, als Du (genial ist die Fußgänger-Navigation in einer fremden Stadt!), letztlich ist die Watch aber eher ein praktischer Gebrauchsgegenstand, als ein Schmuckstück.

Hah, ich habe vierzig Jahre keine Uhr getragen (ich mag das Gefühl am Arm nicht sonderlich).
Wozu braucht man denn heute noch eine Uhr? Die Zeit ist über das Handy zu ersehen.
Aber die A-Watch, nach v1 jetzt v4, bringt so viele nützliche Funktionen mit sich, dass ich jetzt permanent mit Uhr unterwegs bin.
Was das Armband angeht: die Armbänder der v1 lassen sich einfach so auch an der v4 nutzen. Wobei ich bei Joom ein ultraleichtes Gewebeband gekauft habe. Kostet fast nix, ist für mich aber perfekt.
+6
sffan01.06.19 10:29
Eine Smartwatch ist für mich uninteressent von den Features her. Ein deutlich überteuertes Gimmick mit viel zu kurzer Laufzeit.
Von der Optik her (wenn man es wirklich als Schmuck sieht) "untragbar". Da ist die Konkurrenz vereinzelt sogar besser. Ich finde die apple watch ist im Vergleich besonders hässlich und klobig.
Ich bleibe weiter bei meiner Citizen eco mit Solarantrieb, Titangehäuse und Saphirglas. Die "läuft einfach" (seit ca. 10 Jahren) und braucht keinerlei Aufmerksamkeit, wenn man ein paar einfache Grundregeln beachtet und sie pfleglich behandelt. Und obendrein ne Menge Geld und Zeit gespart.. Und wenn ich mal wirklich "Schmuckbedarf" haben sollte, guck ich mich bei rado um und nicht bei .
+1
macster10001.06.19 10:34
"Über ein sorgfältig überarbeitetes Design wäre ich aber auch nicht traurig."

Genau das ist doch mit der S4 passiert?
+2
becreart
becreart01.06.19 10:41
macster100
"Über ein sorgfältig überarbeitetes Design wäre ich aber auch nicht traurig."

Genau das ist doch mit der S4 passiert?


Da kann ich dir nur zustimmen, bin der Series 0 auf die 4 umgestiegen.
+3
Hot Mac
Hot Mac01.06.19 11:27
Ich fühlte mich der Zielgruppe nie so richtig zugehörig, hab mir aber trotzdem eine AW 3 und dann eine AW 4 zugelegt.

Ich trage die Watch ausschließlich beim Laufen, weil ich mir mein iPhone nicht an den Oberarm kletten will.
Als Fan würde ich mich eher nicht bezeichnen.

Ich besitze drei »normale« Uhren, von denen ich eigentlich nur eine regelmäßig trage und das ist die, die am besten zu mir passt, die, mit der eine lange Geschichte verbunden ist.
+2
mac. the man01.06.19 11:44
eine Smartwatch [hat] als Smart-Gadget so ein kurzes „Verfallsdatum“

Ernstgemeinte Frage: kann man bei der AW nicht den Akku wechseln? Oder geht es nur darum, daß Du umbedingt das Neueste haben mußt?

Richtige Uhren sind für mich rein mechanisch und kommen von Patek Phillip, Lange & Söhne, IWC, Jaeger-LeCoultre und so. Leider fehlt mir dazu das Kleingeld
+1
Florian Lehmann01.06.19 11:48
Alles Quatsch. Für Uhrzeit, Puls und Tracking (Schlaf, Bewegung) reicht ein MiBand für <30€ und hält dafür auch 30 Tage mit einer Akku Ladung durch.
Apple Watch? Noch kein Bedarf.
+1
Caliguvara
Caliguvara01.06.19 11:52
Die Watch ist wie die AirPods - Du brauchst sie nicht, aber wenn Du sie testest willst Du sie nicht mehr missen 😉
Don't Panic.
+10
lunaticecho01.06.19 12:04
Hatte erst eine AppleWatch 2, jetzt 4. Tolles Display und sehr funktionell und leicht. Was ich aber recht gerne tue: Meine Junis von Sternglas tragen. Perfekte Baushausuhr, jahrelange Batterielaufzeit, toller Preis, Safirglas. Da sehen die Baushausuhren von Junghans mit Plastikuhrglas zum vielfach höheren Preis alt aus im Vergleich....
+4
TorstenW01.06.19 12:59
Ich war schon immer jemand, der sich seine Zeit recht gut einteilen musste, sei es aufgrund bestimmter Interessen, aber auch mehrerer Jobs, Fahrtzeiten etc.
Weil es mir immer zu blöd war ständig das Handy rauszuholen (ich bin echt kein Freund von Leuten die alle 5 Minuten auf ihr Handy gucken..) hab ich seit meiner Jugend immer eine Uhr getragen.
Was mich früher öfter gestört hat, war das klobige Gefühl und "Gewicht" vieler Uhren. Ich war immer froh, wenn ich die Dinger zu Hause abnehmen konnte.
Auf die Apple Watch habe ich lange geschielt und mit Version 4 dann zugeschlagen und nie bereut. Und Aufgrund des geringen Gewichtes, stört es mich wenig die auch zu Hause zu tragen.
Ich nutze das Ding wirklich permanent: Als Lehrer geb ich Schülern oft Aufgaben mit einer Zeitvorgabe ("ich habt 15 Minuten dafür Zeit"). Anstatt jetzt ständig auf die Uhr gucken zu müssen, setze ich einen Timer, was etwa eine Sekunde dauert und brauche mich dann nicht mehr um die Zeit kümmern. Ich bin deutlich informierter darüber, wie viel ich mich bewege, was an manchen Schreibtischtagen erschreckend wenig ist. Diese Gesundheitsfunktionen nehme ich gerne mit, das ist ein kleines Plus.
Genau wie Einkaufslisten auf der Uhr zu haben und nicht das Handy rausholen zu müssen oder Nachrichten schnell zu überfliegen, Temperatur draußen checken, Navigation, Erinnerungen etc.
Im Wesentlichen ersetzt die Uhr alle möglichen Dinge für die ich früher meine Handy aus der Tasche holen musste, das ist für mich oft "convenient".
Alles keine super wichtigen Dinge, aber die Summe macht es für mich.
Gibt sicher schickere Uhren, aber wenig praktischere.
+8
Bill01.06.19 13:03
Radetzky
Wozu braucht man denn heute noch eine Uhr? Die Zeit ist über das Handy zu ersehen.

Ja, das dachte ich auch immer und habe seit meinem ersten Handy (ca. 1998) keine Armbanduhr mehr getragen. Dann aber wieder mit der Apple Watch Serie 0, die ich geschenkt bekam. Und ich habe mich schnell wieder an das Tragen einer Uhr gewöhnt und festgestellt, wie praktisch es ist, einfach auf das Handgelenk zu schauen, um die Uhrzeit zu erfahren. Gerade wenn man unterwegs ist und zum Beispiel beim Einkaufen die Hände voll hat, ist es oft umständlich, das Smartphone (die Dinger sind inzwischen aufgund der Größe ziemlich unhandlich geworden) aus der Tasche zu fummeln. Klar, eine Armbanduhr ist in erster Linie Schmuck oder Luxus, aber eben auch praktisch.

Da ich inzwischen kein iPhone mehr habe, nutze ich auch die Apple Watch nicht mehr. Ich habe mir etwa vor einem Jahr eine Seiko SSC015P1 zugelegt, mit der ich sehr zufrieden bin. Ist zwar ein Quarzwerk, aber solarbetrieben. Da ich die Apple Watch fast ausschließlich zum Zeitablesen benutzt habe, vermisse ich nicht wirklich eine Funktion. Die Seiko hat eine extrem hohe Ganggenauigkeit und es geht nichts über die Ablesbarkeit eines physikalischen Ziffernblattes mit physikalischen Zeigern. Denn dieses Ein- und Ausschalten der Apple Watch hat mich immer ein wenig genervt, weil man gezwungen wird, diese Handgelenkdrehgeste ausführen zu müssen.
+3
ocrho01.06.19 13:10
Radetzky
Wozu braucht man denn heute noch eine Uhr? Die Zeit ist über das Handy zu ersehen.

Wenn Du viel mit dem Zug fährst, so ist ein Funk-Sekundenzeiger sehr nützlich zum abschätzen ob der nächste Bahnsteig im gemütlichen gehen, schnellgehen oder laufen noch zu erreichen ist. Bei der deutschen Bahn gibt es einige ICE-Bahnhöfe, wo pünktlich auf die 30. Sekunde sich die Türen schließen egal wieviele Fahrgäste noch die Treppe hoch kommen
-1
Hot Mac
Hot Mac01.06.19 13:17
ocrho
Bei der deutschen Bahn gibt es einige ICE-Bahnhöfe, wo pünktlich auf die 30. Sekunde sich die Türen schließen
Und wo befinden sich diese Bahnhöfe, auf Lummerland?
+5
ocrho01.06.19 13:18
Ich bin ein großer Fan vom Citizen Eco Drive — seltsamerweise wird es von Clitzen kaum beworben. Viele Kunden wissen gar nicht, dass Sie eine Uhr mit Eco Drive besitzen und wundern sich nur, dass die Uhr Jahrelang ohne Batteriewechsel auskommt, weil die Solarzellen hinter einer dezenten Abdeckung liegt. Im Grunde müsste der Gesetzgeber den Verkauf von Uhren ohne autarke Energieversorgung verbieten aus Umweltschutzgründen.
0
Sascha77
Sascha7701.06.19 13:19
Für mich ist Apple Pay das Killerfeature. Vorher hab ich die Watch öfter zuhause gelassen, aber seit November trage ich meine Serie 0 wieder täglich. Der Akku reicht immer noch zwei Tage.
+1
Bill01.06.19 13:21
Sascha77
Der Akku reicht immer noch zwei Tage.
Ich frag mich, wie ihr das alle macht, bei mir hat der Akku nicht mal 2 Tage gehalten, als die Uhr noch ganz neu war.
+4
lunaticecho01.06.19 13:23
In meinen Kommentar hat sich die Rechtschreibprüfung von iOS eingeschlichen, natürlich heißt es Bauhaus und nicht Baushaus...😂
+1
BigLebowski
BigLebowski01.06.19 13:44
lunaticecho
Hatte erst eine AppleWatch 2, jetzt 4. Tolles Display und sehr funktionell und leicht. Was ich aber recht gerne tue: Meine Junis von Sternglas tragen. Perfekte Baushausuhr, jahrelange Batterielaufzeit, toller Preis, Safirglas. Da sehen die Baushausuhren von Junghans mit Plastikuhrglas zum vielfach höheren Preis alt aus im Vergleich....

Ah, vielen Dank für den Tipp mit der Sternglas!
+3
Mojo6601.06.19 14:01
Bill
Sascha77
Der Akku reicht immer noch zwei Tage.
Ich frag mich, wie ihr das alle macht, bei mir hat der Akku nicht mal 2 Tage gehalten, als die Uhr noch ganz neu war.
Bei meiner Series 4 hält der Akku 3 Tage. Tip: Hintergrundaktualisierung ausschalten, sowohl auf der Uhr als auch beim iPhone.
0
Michael01.06.19 14:23
Bill
Sascha77
Der Akku reicht immer noch zwei Tage.
Ich frag mich, wie ihr das alle macht, bei mir hat der Akku nicht mal 2 Tage gehalten, als die Uhr noch ganz neu war.

Ich habe ein Watchface mit wenig Farben und meine AW3 zeigt nur den Zeit an wenn ich drauf tippe, nicht beim Arm heben. Zeichne aber 2 bis 3 mal am Tag Trainings auf (mit GPS) Daten und Nachts zum Schlaftracking. Eine Akkuladung reicht immer noch für mehr als 2 Tage.
Wer Jogginghosen trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. (Karl Lagerfeld)
+1
sockenpuppe_23401.06.19 15:31
Sascha77
Für mich ist Apple Pay das Killerfeature.
dito!
Und wenn ich mal was Schönes, technisch Innovatives tragen möchte: Meine Kronaby Apex ist für mich eine Augenweide.
0
g_from_h
g_from_h01.06.19 16:54
ocrho
Ich bin ein großer Fan vom Citizen Eco Drive — seltsamerweise wird es von Clitzen kaum beworben.

Allerdings. Ich habe seit Jahren die Pilotenversion der Eco Drive. Einfach klasse.

Leider vergesse ich immer wieder, wie man mit der Lünette den Spritverbrauch eines Flugzeugs bestimmen kann, aber schön ist sie trotzdem. 😁
0
Tirabo01.06.19 17:14
Für mich ist Garmin seit Jahren die Uhr meiner Wahl. Die Laufzeit beträgt immer noch 10 Tage bei 4 mal Laufen in der Woche.

Meine nächste Uhr wird wieder eine Garmin, entweder Fenix oder Forerunner. Derzeit bin ich aber noch mehr als zufrieden mit meiner Fenix 3.

Eine Uhr mit maximal 1,5 Tage Akkuzeit wie die Apple Watch ist für mich persönlich einfach immer noch ein KO. Kriterium.
+1
Waxe
Waxe01.06.19 17:41
Ich finde das sich „normale Uhren“ überhaupt nicht mit der  Watch vergleichen lassen.
Sie werden nur zufällig an der selben Körperstelle getragen.
Ich nutze die  Watch seit Series 0 und habe jetzt die Series 4.
 Pay ist damit unschlagbar. Und die EKG Funktion hat mit tatsächlich bei der Diagnose von Vorhofflimmern geholfen. Ohne die  Watch würden die Ärzte immer noch sagen:“ is nur der Stress „
+10
aMacUser
aMacUser01.06.19 18:11
Ich habe bisher nicht das Vergnügen gehabt, eine Apple Watch zu tragen (auch wenn es in meiner Familie bereits mehrere gibt). Ich trage jetzt seit über 8 Jahren die selbe G-Shock Uhr, mittlerweile mit dem zweiten (original-)Armband, da das Erste nach ca. 5 Jahren kaputt gegangen ist (bahnt sich bei dem zweiten leider auch schon an).
Die erste Batterie hat geschlagene 7 bis 8 Jahre gehalten (du wolltest doch eine Uhr mit langer Lebensdauer ). Wenn das jetzige Armband dann auch irgendwann kaputt geht (was hoffentlich noch ein paar Jahre dauert) werde ich mal schauen, ob es wieder ein neues Armband für 5 Jahre gibt, oder mal was neues.
0
My2Cent01.06.19 18:19
Bin allgemein ein Technik-Fan und also auch ein Uhren-Fan.
Habe mir ca. im Jahr 1974 die im folgenden Link
abgebildete Citizen CRYSTRON LC geleistet:
Die hat mich damals fast ein halbes Monatsgehalt gekostet.
Meine Citizen CRYSTRON LC hat zwar auch ein paar Kratzer, aber sie sieht deutlich besser aus als die im Link abgebildete Uhr aus dem „Nerd Watch Museum“.
Habe schon lange keine Batterie mehr nachkekauft.
Die Uhr ging seinerzeit ungefähr pro Woche 0,7 Sekunden vor.
Die Uhr hat auf der linken Seite einen leicht versenten knopf, bei dessen Betätigung die Sekunden auf null gesetzt werden.
Man konnte die uhr also leicht auf den „Gongschlag“ im Radio oder TV synchronisieren.
-1
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