Video: Der neue iMac 4K im Test

Apple verpasste dem iMac eine Frischzellenkur und aktualisierte sowohl die 4K- als auch die 5K-Baureihe. Ein Test nahm nun das Einstiegsmodell unter die Lupe und stellt in einem Video die ersten Erkenntnisse samt Benchmark-Tests vor. Zunächst einmal die Performance: Wer sich für die günstigste Ausführung entscheidet, hat ganz sicher nicht bestmögliche Rechenleistung im Auge. Weder gibt es dann die leistungsfähigsten Prozessoren, noch verfügt das Gerät über eine SSD. Im Vergleich zum Vorgängermodell stieg der Score dennoch um rund 10 Prozent – demzufolge bewegt sich diese Konfiguration ungefähr auf dem Leistungsniveau des günstigsten Mac mini.

Dies allerdings mit einer wesentlichen Einschränkung: Da Apple völlig unverständlicherweise noch mit einer herkömmlichen Festplatte antritt, wird der iMac im Alltag dramatisch langsamer als der Mac mini arbeiten. Apple veranschlagt für die Basiskonfiguration hierzulande 1499 Euro, verkauft das Gerät aber via Amazon schon für 1399 Euro (zum Store: ). Allerdings ist vom Festplatten-Modell komplett abzuraten, die sinnvolle Ausführung liegt daher bei knapp über 1600 Euro:


Zum Design gibt es wenig zu sagen, denn Apple blieb bei der seit vier Jahren verwendeten Bauweise. In den Diskussionen rund um das aktualisierte Gerät merkten daher zahlreiche Diskussionsteilnehmer an, richtig zeitgemäß sehe der iMac daher nicht mehr aus – vor allem die dicken Displayränder passen nicht mehr zum Erscheinungsbild aktueller Displays.


Wie eingangs erwähnt richtet sich das Basismodell nicht an Nutzer mit hohen Performance-Ansprüchen. Im Test zeigte sich, dass 4K-Editing in Final Cut Pro bereits zu stotternder Wiedergabe führte – wozu auch der extrem langsame Festplattenspeicher beiträgt. Beim Umgang mit 1080p-Material funktionierte hingegen alles reibungslos. Anders als früher bietet Apple nun aber die Option, auch den kleinsten iMac mit professioneller Hardware zu erweitern, namentlich einer Grafikkarte des Typs Radeon Pro Vega 20 (+420 Euro). Zusammen mit einer SSD, der Vega 20 und einem i7-Prozessor wird dann auch ein iMac 4K fast zur Workstation – allerdings zu Preisen, die bei 2479 Euro für 256 GB SSD-Speicher beginnen.

Kommentare

macuser96
macuser9628.03.19 11:28
Wobei eine SSD ja nicht zwingend notwendig ist, wenn man ein Fusion Drive für das flotte System hat und die Videodaten auf einem externen Raid liegen.
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Tekl
Tekl28.03.19 13:48
Fusion Drive flott? Mit OS X 10.6 vielleicht.
(hier könnte eine hippe, attributreiche Selbstdarstellung stehen)
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MäcFlei
MäcFlei28.03.19 15:16
Auch kann man das Basis-Modell nehmen, um dann gleich günstig selbst eine richtig fette SSD einzubauen.
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macuser96
macuser9628.03.19 16:21
Wer friemelt an einem iMac schon selbst herum ...
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nova.b28.03.19 19:14
Grauenhafter Sprecher im Video. Das kann ich nicht aushalten.
Viel interessanter wären parallel Tests mit den SSD-Modellen, dann wüßte man,
was der Unterschied ist und wieviel Geld man ausgeben sollte. So ist das Zeitverschwendung. Find ich.
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