Übersicht: Externe Displays an M1-Macs anschließen

Am Dienstag präsentierte Apple der Weltöffentlichkeit erstmals Macs mit den hauseigenen M1-Prozessoren. Angesichts der vielversprechenden Leistungssteigerungen, die das Unternehmen in Aussicht stellt, blieben viele Fragen zu den Details der drei neuen Geräte zunächst unbeantwortet. Mittlerweile herrscht mehr Klarheit hinsichtlich der bereits bestellbaren Modelle – neben der anfänglichen Euphorie war zuerst kaum ein Merkmal der ARM-Macs denkbar, das den Intel-Pendants nicht überlegen wäre. Dem ist aber nicht ganz so: Möchte der Anwender externe Bildschirme verwenden, so halten die M1-Modelle die eine oder andere Ernüchterung bereit – denn es gibt gewisse Abstriche.


Mac mini unterstützt nun 6K-Bildschirme
Manch ein Nutzer möchte ein externes Display an seinen Mac anschließen – oder derer gleich mehrere. Damit kann bei einigen Aufgaben der Überblick gewahrt und ein schnelleres Arbeiten ermöglicht werden. Beim Mac mini liegt es in der Natur der Sache, dass ein Bildschirm erforderlich ist. Grundsätzlich verstehen sich auch die nun vorgestellten M1-Macs auf zusätzlich verwendete Displays – allerdings durch die Bank mit weniger Bildschirmen gleichzeitig als das jeweilige Intel-Gegenstück. So lassen sich beim Mac mini nur noch zwei anstatt drei Monitore anschließen – immerhin unterstützt die aktuelle Baureihe auch 6K-Auflösung.

Mehr externe Displays bei Intel-Macs
Bei den Notebooks war 6K bislang schon problemlos möglich – sowohl das MacBook Air als auch das Pro-Modell sind auch mit einem Intel-Chip für 6K gerüstet. Anwender, die sich mit 4K-Auflösung begnügen, konnten aber jeweils zwei entsprechende Displays zur selben Zeit benutzen – das ist mit den ARM-Macs vorerst passé: Wer sich nun für Apples aktuelle Top-Modelle entscheidet, erhält zwar erstaunliche Akkulaufzeiten und potente Hardware – nicht jedoch die Option, ein zweites externes Panel mit dem MacBook Air oder Pro zu betreiben. Die folgende Tabelle gewährt Ihnen einen Überblick über sämtliche Optionen:

M1-Version Intel-Version
Mac mini 1× 6K und 1× 4K oder 2× 4K 3× 4K oder 1× 5K und 1× 4K
MacBook Air 1× bis zu 6K 2× 4K oder 1× bis zu 6K
MacBook Pro 1× bis zu 6K 2× 4K oder 1× bis zu 6K

Kommentare

maculi
maculi12.11.20 15:25
bk Im letzten Absatz schreibst du: "Apples aktuelle Top-Modelle". Was die reine Rechenleistung angeht mag das ja eventuell sogar richtig sein, aber diese Leistung allein ist dennoch nicht alles. In anderen Bereichen mag manch auf dem Papier "langsamerer" Mac trotzdem die Nase vorn haben, weil die Graka oder die Menge an vorhandenem RAM die Nutzung nicht ausbremst. Muss die Formulierung so sein, oder würde nicht aktuelle Modelle völlig reichen? Dann weiß dennoch jeder was gemeint ist.
+2
DTP
DTP12.11.20 15:29
Bei einem Consumergerät (Air) verstehe ich ja, warum man nur einen Monitor anschließen kann…

Aber bei einem Pro Gerät? Was ist denn dann Pro?

Oder, warum heißt das Ding dann Pro? Vielleicht hätte Apple das MBP/M1 nur MacBook/M1 nennen sollen?

Vor allem enttäuschend, da das bis vor kurzem bei Pro Geräten von Apple immer möglich war. Für mich war das der Grund, das MBP/M1 nicht sofort zu bestellen. Naja, 2021 vielleicht.
+6
iG3eVeRlasting
iG3eVeRlasting12.11.20 15:30
Ich denke dass Apple die Anzahl der Displays künstlich begrenzt. Zu den Pro Modellen soll es schließlich einige Unterschiede geben, wenn schon die Performance so enorm ist.
-3
oliver-berlin12.11.20 15:30
Da ich nur ein Display brauche ist das für mich nicht von Interesse.
Den neuen Mac mini werde ich weiter beobachten. Mal sehen, wann die ersten Nutzerberichte so kommen und was die sagen wie er so ist.
Der könnte meinen PC ablösen.
-1
Liebestöter12.11.20 15:33
Da ich mir gestern den ARM Mini, natürlich max. Ausstattung, bestellt habe brauche ich nun eine Tipp für den Monitor, bisher läuft hier ein sehr alter iMac.
Meine Anforderungen sind schlicht:
Ca. 27"
Mattes Display da der zu 95% für Office Arbeiten ist.
4K wäre nett aber muss nicht.
Am Mini soll er via HDMI hängen (damit ich keinen USB verschwende).
Ferner soll beim Home Office mein Firmen-Windoof-Notebook mit dran (ob HDMI oder DP ist dabei egal). Daher wäre PiP oder etwas adäquates zum wechseln der Rechner schön aber kein Muss.

Aktuell habe ich einen Philips 27" aus der E-Serie mit 4K im Auge.

Danke & Gruß
+1
verstaerker
verstaerker12.11.20 15:36
HP Z27 find ich super gut
0
big_blue173512.11.20 15:37
Das finde ich sehr ärgerlich, aber genau so etwas habe ich befürchtet. Ich brauche eigentlich überhaupt keine Grafikleistung, ich brauche mehr oder weniger nur einen Texteditor. Aber mehrere Monitore brauche ich in jedem Fall, aktuell sind es 3.

Naja ich kaufe sowieso nicht mehr die 1. Version von neuer Hardware, daher hoffe ich einfach dass es mit einem der nächsten Modelle möglich ist mindestens 3 Monitore anzuschließen. Gerne auch an dem Mac mini. Wenn allerdings die Hardware updates bei dem Mini ähnlich langsam laufen wie die letzten Jahre, dann wird es doch wieder eine Windows Kiste werden, sehr schade.
+2
UWS12.11.20 15:40
DTP
Aber bei einem Pro Gerät? Was ist denn dann Pro?
Nach den Informationen, die bisher über das 13" bekannt sind, nur der Zusatz im Namen... fairerweise müsste man das aber bei den kleinen Intel-Varianten, die vorher angeboten wurden, auch kritisieren...
+2
aMacUser
aMacUser12.11.20 15:42
iG3eVeRlasting
Ich denke dass Apple die Anzahl der Displays künstlich begrenzt. Zu den Pro Modellen soll es schließlich einige Unterschiede geben, wenn schon die Performance so enorm ist.
Allerdings kann das Pro-Modell auch nur einen Bildschirm.

Und sehe ich das richtig, dass das MacBook Pro nur einen einzigen externen Monitor kann? Selbst bei nur Full-HD (was mir reicht)? Apple, das ist peinlich. Selbst der MacMini kann ja mehr.

Ich gehe zwar auch davon aus, dass Apple das Absichtlich gemacht hat, um zu gucken, ob die Leute tatsächlich mehr brauchen. Aber trotzdem, nur ein externen Monitor an einem Pro-Gerät ist mehr als nur peinlich.
0
DTP
DTP12.11.20 15:47
UWS
DTP
Aber bei einem Pro Gerät? Was ist denn dann Pro?
Nach den Informationen, die bisher über das 13" bekannt sind, nur der Zusatz im Namen... fairerweise müsste man das aber bei den kleinen Intel-Varianten, die vorher angeboten wurden, auch kritisieren...

Die Intel-Variante kann das, wir haben hier eine davon im Einsatz:
MacBookPro 13", 2020, 4 TB-3 (Intel). Unterstützt:
"One external 6K display with 6016 by 3384 pixels resolution at 60Hz, or one external 5K display with 5120 by 2880 pixels resolution at 60Hz, or up to two external 4K displays with 4096 by 2304 pixels resolution at 60Hz"
+1
molly7812.11.20 15:50
Ich bin ja auch drauf und dran einen neuen Bildschirm zu kaufen. Eizo CS2740 (4k) wäre meine Wahl. Wie gut skaliert OSX denn wenn man einen der Zwischenschritte auswählt? Denn etwas mehr Arbeitsfläche wäre tatsächlich schön. 4k nativ aber eindeutig zu klein in seiner Schrift.
+1
Johnny6512.11.20 15:53
Ich glaube, das Problem beim neuen MBA und dem neuen MBP ist ein anderes: Der 2. Monitor geht beim neuen mini ja nur über die HDMI-Buchse. Die wollten sie aber sicher nicht mehr in ihre Notebooks einbauen. Und die beiden Thunderbolt-3- bzw. USB-4-Kanäle für zwei Buchsen scheinen das Maximum zu sein, was der M1 aktuell unterstützt – offensichtlich aber intern so angeschlossen, dass sie nicht gleichzeitig zwei Monitor-Datenströme bedienen können. HDMI hängt vermutlich separat und offensichtlich zusätzlich zu den Thunderbolt/USB-Buchsen an der Grafikeinheit.
+3
aMacUser
aMacUser12.11.20 15:56
Johnny65
Ich glaube, das Problem beim neuen MBA und dem neuen MBP ist ein anderes: Der 2. Monitor geht beim neuen mini ja nur über die HDMI-Buchse. Die wollten sie aber sicher nicht mehr in ihre Notebooks einbauen. Und die beiden Thunderbolt-3- bzw. USB-4-Kanäle für zwei Buchsen scheinen das Maximum zu sein, was der M1 aktuell unterstützt. HDMI hängt vermutlich separat und offensichtlich zusätzlich zu den Thunderbolt/USB-Buchsen an der Grafikeinheit.
Dann hätten sie aber wenigstens über Daisy Chaining mehr Monitore unterstützen können.
+2
pünktchen
pünktchen12.11.20 16:04
Egal was für Gründe Apple hat, es ist einfach peinlich wenn ein MBA von 2012 zwei externe Monitore über TB ansteuern kann und das von 2020 nur noch einen. Mit vermutlich mindestens der 10 fachen GPU Leistung!
+2
UWS12.11.20 16:05
DTP
Die Intel-Variante kann das, wir haben hier eine davon im Einsatz:
Hm, ich meinte eigentlich mit "klein" das Intel 13" mit nur zwei TB3-Anschlüssen. Von Apple wird das seit Dienstag nicht mehr angeboten...aber selbst das kann zumindest 2 x 4K...so you are right!
+2
eames12.11.20 16:23
Liebestöter
...brauche ich nun eine Tipp für den Monitor...

Die Dell Monitore wären was für dich. Ich sitzte grad an einem 2720q - der ist 4k und hat u.a. displayport, hdmi und usb-c und kann darüber ein macbook auch mit strom versorgen.

Amazon
+1
frodo200712.11.20 16:26
Liebestöter
Da ich mir gestern den ARM Mini, natürlich max. Ausstattung, bestellt habe brauche ich nun eine Tipp für den Monitor, bisher läuft hier ein sehr alter iMac.
Meine Anforderungen sind schlicht:
Ca. 27"
Mattes Display da der zu 95% für Office Arbeiten ist.
4K wäre nett aber muss nicht.
Am Mini soll er via HDMI hängen (damit ich keinen USB verschwende).
Ferner soll beim Home Office mein Firmen-Windoof-Notebook mit dran (ob HDMI oder DP ist dabei egal). Daher wäre PiP oder etwas adäquates zum wechseln der Rechner schön aber kein Muss.

Aktuell habe ich einen Philips 27" aus der E-Serie mit 4K im Auge.

Danke & Gruß

Philips 276E8 kann ich empfehlen:
- 4K
- matt
- MultiView: PIP/PBP-Modus, 2 x Geräte
+1
xnor12.11.20 16:31
Ich hab hier 1x QHD und 1xHD am MBP hängen.
Sieht ja so aus, dass das nicht mehr unterstützt wird.
Jemand ne Ahnung, ob das auch gilt, wenn ich den Laptop zuklappe und den eingebauten Monitor nicht verwende?
0
koehler12.11.20 16:41
Fehlt nur noch ein erschwingliches Display von Apple
+3
piik
piik12.11.20 16:46
Wer braucht denn wirklich 2 externe Monitore an einem Notebook oder 3 an einem Mac mini?
Ernstgemeinte Frage.

Erweiterbares RAM wäre wichtiger in meinen Augen.
-2
MacRS12.11.20 16:48
piik
Wer braucht denn wirklich 2 externe Monitore an einem Notebook oder 3 an einem Mac mini?
Ernstgemeinte Frage.

Erweiterbares RAM wäre wichtiger in meinen Augen.
Ich hätte jetzt gesagt beim täglichen Arbeit sind mehrere Monitore nützlicher als das gute Gefühl, dass man irgendwann in der Zukunft noch einen Speicherriegel reinschieben kann
+5
DTP
DTP12.11.20 16:49
piik
Wer braucht denn wirklich 2 externe Monitore an einem Notebook?
Ernstgemeinte Frage.
Meine Kolleg*innen. Viele unserer Kund*innen. Ich.
piik
Erweiterbares RAM wäre wichtiger in meinen Augen.
Genauso wichtig.
+3
piik
piik12.11.20 16:51
Ist ein großer Monitor nicht nützlicher als mehrere kleinere mit den Bildschirmrändern dazwischen?
Ich habe nen 42,5" 4K angeschlossen und finde den Platz toll, auch wenn ich drauf warte, dass 8K-Monitore bezahlbar werden (und die Grafik das auch unterstützt).
0
pünktchen
pünktchen12.11.20 16:51
Meine Frau braucht (na gut brauchen, hat gerne) zwei grosse Monitore. Zum kodieren. Für den Fernunterricht. Für die schnelle Übersicht. Speicher reichen ihr hingegen 4GB und auch die Leistungsanforderungen sind entsprechend niedrig. Die Bedürfnisse sind halt unterschiedlich.

Und ja ein grosser rechteckiger wäre vielleicht eine Alternative. Aber ist halt blöd wenn man zwei gute Monitore wegwerfen und einen neuen kaufen muss. Ausserdem sind die meist teurer. Was gerade bei MBA-Kunden oft ins Gewicht fällt.
+2
piik
piik12.11.20 17:34
pünktchen
Und ja ein grosser rechteckiger wäre vielleicht eine Alternative. Aber ist halt blöd wenn man zwei gute Monitore wegwerfen und einen neuen kaufen muss. Ausserdem sind die meist teurer. Was gerade bei MBA-Kunden oft ins Gewicht fällt.
Vielleicht gibt es ja für die zwei kleineren Monitore eine Ersatzanwendung (Kinder, Freunde, eBay).
Ein 40" oder 42,5" kostet zwischen 470 und 800 €
-2
Austrianpsycho
Austrianpsycho12.11.20 17:56
Ja einige Rückschritte sind leider bei den ersten M1-Macs dabei.
Es ist zu hoffen, dass dies nur diese "Einstiegs-Serie" betrifft.
Vl. kommt auch später noch ein weiteres Mac Mini-Modell, und das MacBook Pro 13" scheint sowieso nur Ersatz für das bisher schwächer ausgestattete Modell zu sein - was auf ein zusätzliches Modell mit 4 Thunderbolt-Ports hoffen lässt. Dann könnten ja auch wieder mehr Displays unterstützt werden? Mehr Arbeitsspeicher hoffentlich auch.
+1
Michael Lang12.11.20 18:20
Die Geräte sind halt die ersten und eher Einstiegsgeräte. Für den Normaluser reicht wohl der Anschluß eines externen Monitors an einem Notebook. Dann kann man am Notebookbildschirm und einem externen arbeiten.
Mehrere Bildschirme sind für den ein oder anderen sicherlich sinnvoll und oft auch notwendig. Bin mir sicher, dass das eher an den begrenzten Ports liegt, als am M1 generell.
Die nächste Version wird da hoffentlich Abhilfe schaffen bei den größeren MBP-Modellen, welche sicherlich im Frühjahr erscheinen werden.
Wenn Apple neue Designs bringt (sprich neue Gehäuse), dann hoffe ich doch inständig, dass endlich auch mal wieder an der Praxistauglichkeit (Anschlüsse, Kartenleser, Monitoroptionen) gearbeitet wird. Denn gerade das macht den Nutzen von Pro-Geräten aus.

Mir reicht das MBA sicherlich auch mit nur einem externen Monitor.
- Das größte Maul und das kleinste Hirn,wohnen meist unter derselben Stirn. - Hermann Oscar Arno Alfred Holz, (1863 - 1929), deutscher Schriftsteller
0
Krispo9912.11.20 18:56
piik

Erweiterbares RAM wäre wichtiger in meinen Augen.

Das Thema ist durch. Nach der Testphase mit verlötetem RAM ist das RAM im M1 Chip angekommen. Externes RAM wäre wieder langsamer, könnte aber in Zukunft eine interessante Option sein für eine performante Persistierung. Mal schauen was die Zukunft bringt.
+1
FuXx12.11.20 20:18
Kann man dann mit einem Thunderbolt Dock (z.B. von Elgato) trotzdem mehrere Monitore anschließen?
+1
slmnbey
slmnbey12.11.20 22:25
Bin eh schon gespannt, ob das überhaupt klappen wird mit meinem alten LG Monitor, der nicht einmal 4K bringt Vorhin ein TB3 auf HDMI Adapter bestellt.

Ich bin ja mal gespannt, ob ich das iPad Pro im SideCar als 2.Monitor neben dem LG betreiben kann.

Was denkt Ihr, würde das klappen?
+1
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