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Tipps, wenn Time Machine das System stark verlangsamt

Einigen Anwendern fiel auf, dass beim Sichern der Daten mit Hilfe von Apples neuer Backup-Lösung Time Machine mitunter recht viel Geduld nötig ist und der Dienst sehr langsam arbeitet bzw. das ganze System stark verlangsamt. Auch von sehr hoher CPU-Auslastung ist die Rede, wenn bestimmte Dateien gespeichert werden. MacFixIt hat Tipps zusammengefasst, wie dies vermieden werden kann. Meistens tritt diese hohe Belastung dann auf, wenn besonders große oder sehr viele kleine Dateien abgeglichen werden. Deswegen sollten virtuelle Laufwerke, wie sie zum Beispiel für Parallels Desktop oder VMware Fusion angelegt werden, in den Voreinstellungen deaktiviert werden. Auch große Datenbanken wie von Microsoft Entourage erstellt, sorgen für für das geschilderte Problem. Wer also beim Betrieb von Time Machine merkt, dass sein Computer für mehrere Minuten kaum noch ansprechbar ist, sollte sich überlegen, ob er bestimmte Inhalte lieber ausschließen und nicht über Time Machine sichern lassen möchte.

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Kommentare

phijen
phijen29.10.07 19:53
sichert TimeMachine eigentlich auch Boot Camp Installationen?
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AgentMax
AgentMax29.10.07 20:02
Nein.
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TFMail1000
TFMail100029.10.07 20:09
ich soll jetzt zu große oder zu kleine Dateien NICHT backupen, damit es schneller geht?
Aber ansonsten bist du gesund und munter, oder
May the force be with you
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MarkG29.10.07 20:19
"backupen"?? Du meinst wohl "sichern" *mecker*
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SirRichard
SirRichard29.10.07 20:46
VMWare und Parallels stellen generell ein Problem für TimeMachine dar: die Festplatten-Images sind z.T. extrem groß (bei mir über 100GB). Wird dort auch nur ein Byte innerhalb der VM geschrieben, sichert TimeMachine beim nächsten Backup das komplette Image. Und das alle Stunde.

Natürlich sind solche Dateien vom Backup auszuschließen. Übrigens habe ich (durch Blick in die gesichteren Daten) mit Freude festgestellt, dass TimeMachine schon von sich aus bestimmte Ordner automatisch vom Backup ausschließt, Library/Caches z.B. Ansonsten würden sich tonnenweise temporäre Dateien für immer auf dem Backup-Medium "verewigen".

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Darii29.10.07 20:47
TFmail1000: Lesenhilft, sehr viele kleine Dateien. Die Betonung liegt auf sehr. Warum das langsam wird, liegt ja wohl auf der Hand.
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normalgewicht29.10.07 21:21
Das wird ja immer besser mit Leopard.
Herkömmliches funktioniert manchmal nicht mehr und das Neue offenbar noch nicht wirklich.
He Leute, ich habe ein produktives System, das funktionieren muss. Ich verdiene damit meine Brötchen.
Es nervt mich schon genug, dass mein neuer Alu iMac 24" manchmal einfriert.
amp;
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Fozzy Bär29.10.07 21:35
@Normalgewicht: Deshalb stellt man ein Produktivsystem ja auch nicht auf eine Version x.0 bis x.x um, sondern wartet, bis eine selbst getestete Version verfügbar ist, mit der man ohne Bauchschmerzen arbeiten kann.
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someone29.10.07 21:48
Mit dem Entscheid Time Machine file-based zu designen (mit Unix Hardlinks) hat Apple leider einen krassen Fehlenscheid gefaellt und eine viel bessere Performance sowohl bezueglich Speed als auch Diskspace verschenkt, das koennen die meisten Imager seit Jahren besser...
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sgmelin29.10.07 21:52
Ein Imager macht aber Images, wie der Name schon deutlich macht. Dadurch wird eine filebasierte Sicherung und vor allem eine filebasierte Rücksicherung schlichtweg unmöglich.
Wenn Dir Timemachine nicht passt, dann nutze es einfach nicht.
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someone29.10.07 22:05
Ein Image kann man ueblicherweise mounten und nach belieben daraus Ordner und Files kopieren. Von einigen Images kann man sogar booten.
Ausserdem koennen moderne Imager inkrementelle Images erstellen (auch im Betrieb) die sehr platzsparend sind da sie nur Bloecke im Filesystem sichern die geaendert haben. Unter Unix (z.B. Solaris) ist das seit zig Jahren Standard, ich kann da nur vermuten dass das mit HFS+ wohl irgendwie nicht moeglich ist, kenne mich da aber zuwenig aus...
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luz4229.10.07 22:21
ich hoffe mal, Timemachine hat eine Plugin-Architektur, womit für bestimmte File-Typen spezielle Backup-Methoden eingehängt werden können anstatt simplem Copy-file-falls-verändert. Für VM-Images und grössere DBs ein Muss. Allerdings auch nix Neues, rsync kann das seit langem.

someone: Nix Fehlentscheid. Die Imager machen genau das, was für ganz bestimmte, spezielle Files gebraucht wird. Für den Grossteil der "normalen" Files hingegen reicht das simple Kopieren.
Ein Fehler wäre es, wenn es diese Plugin-Architektur nicht gäbe (ich weiss es nicht), aber wenigstens ein korrigierbarer, ohne das Konzept über den Haufen zu werfen.
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someone29.10.07 22:44
luz42

Da habe ich eben so meine Zweifel ob das bei einem alfaelligen Umstieg auf ZFS dann so einfach geaendert werden kann.
Rsync ist zwar ziemlich flexibel und kann auch Teile von Files anstelle ganzer Files uebertragen, arbeitet aber grundsaetzlich auch filebased und ist daher fuer grosse Backups nicht geeignet.
Z.b. unter Solaris benutzt man ufsdump (zusammen mit fssnap) um Backups (auch inkrementelle) "unter" dem Filesystem zu machen, d.h. auf tieferem Level als filebased, das ist naemlich massiv effizienter.
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Oxxle
Oxxle29.10.07 23:26
Ich wäre ja schon froh, wenn ich TM überhaupt mal zu einem Backup überreden könnte.
Es sichert über 100 GB klaglos um dann mit einem Fehler abzubrechen - das Backup-File konnte nicht erstellt werden.
Klasse!
Hardware: MacPro und externe 500er LaCie.

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Cyman30.10.07 02:15
Tja, doch nicht alles so schön wie in den Apple Videos. Das heisst natürlich nicht, dass Time Machine keine gute Idee ist, im Gegentei... jedoch wird man wohl als Normal-User niemals (im Sinne von jetzt, nicht irgendwann in der Zukunft) über so schnelle Systeme verfügen, wie in den von Apple vorgestellten Videos und bei den Keynotes. Der schöne Schein eben!
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Resistance30.10.07 06:28
(:-(( (:-(( (:-(( wähh - wähh (:-(( (:-(( (:-((

Was habt ihr von einer Apple .0 erwartet?
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Vicky Pedia30.10.07 07:17
Soll tatsächlich Leute geben, die überrascht sind, dass sich ihr Rechner verlangsamt, wenn sie eine komplette Systemsicherung machen (nichts anderes macht Time Machine im ersten Durchgang)... wenn man dann eine USB-Festplatte als TM-Volume einsetzt, die auch sonst nur 10 MB/Sek. über die Leitung geschaufelt hat, geht das halt nicht unbedingt besonders schnell.

Vorschlag: "Sonderfälle" (Parallels, Entourage) ausklammern, erste Sicherung nachts laufen lassen - den weiteren Betrieb beobachten und dann schimpfen?
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sigma230.10.07 07:47
Cyman

So ein Quark. Also erstens kannst du die Spezialfälle wie Paralles, VmWare etc. von TM auschliessen. Ich habe das gemacht und TM verlangsamt meinen Mac praktisch überhaupt nicht.

Zweitens mussst du ja die externe Platte nicht immer an haben. Mir reicht es, die TM-Platte Mittags und Abends an zuschalten.

Probier TM doch zuerst selbst mal aus, bevor du rummeckerst.
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madox30.10.07 07:53
someone

Denke ich auch. Mit ZFS gäbs diese Probleme nicht, da ZFS auch bei grossen Dateien nur die Unterschiede speichert.

Ausserdem würde bei ZFS ein Snapshot an sich fast kein Speicher belegen. Und viel schneller von statten gehen.

Aber ZFS war wohl etwas zu komplex um es in dieser kurzen Zeit noch als Leopard Standardsystem einzurichten. Vor allem weil es umprogrammiert werden müsste (für spezielle Meta-Daten, optimierung auf Spotlight, Änderungen für TimeMachine,..). Wer weiss, vielleicht kommts ja noch als Update.
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ela30.10.07 08:19
hm - aber das kopieren einer Datei sollte heutzutage doch kaum einen Prozessor belasten? Wenn so ein Prozess auch noch mit niedriger Priorität läuft, dann dürfte die laufende Arbeite eigentlich(!) so gut wie nicht beeinflusst werden. Egal ob es nun 1000 Minidateien oder eine zig-GB-Datei ist, oder?
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