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Update auf macOS Tahoe 26.2: Neuerungen im Detail – und bleibende Bugs

Die Veröffentlichung der großen Zwei hinter dem Punkt kam für macOS, iOS und Konsorten erwartungsgemäß kurz vor Jahresende: In den vergangenen Jahren erschienen Aktualisierungen zuverlässig Mitte Dezember. Dies stellt den letzten geplanten Update-Reigen des Jahres dar. Nur wenige tatsächlich neue Features erhält das Mac-Betriebssystem, der größte Fokus dieser Version liegt auf Stabilität. So fallen die offiziellen Anmerkungen auch denkbar knapp aus. Doch wie immer lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen, um herauszufinden, was Apples Programmierer kurz vor Jahresende beschäftigte. Howard Oakley hat die Versionsnummern sämtlicher Programme, Frameworks und Kernel-Erweiterungen verglichen und listet die Änderungen auf. Zudem nimmt er eine Inventur der mit macOS 26.0 eingeführten Fehler vor. Seine Feststellung: Manche werden Mac-Anwender auch noch im Jahr 2026 beschäftigen.


Apple-Silicon-Macs erhalten in macOS 26.2 eine neue iBoot-Firmware, die neue Versionsnummer lautet 13822.61.10. Für Intel-Macs wurde lediglich iBridge überarbeitet, die EFI-Firmware blieb unangetastet. Im Programme-Ordner haben fünf Apps neue Versionen erhalten:

System-Apps mit neuen Versionen in macOS 26.2
App Version (26.1) Version (26.2) neue Features
Freeform 4.1 4.2 Tabellen
Musik 1.6.1 1.6.2 Lieblingslieder in Top-Empfehlungen, Wiedergabe vorbestellter Alben
Passwörter 2.1 2.2 unbekannt
Safari 21622.2.11.11.9 21623.1.14.11.9 62 WebKit-Features
TV 1.6.1 1.6.2 unbekannt

Obwohl „Podcasts“ ein neues Feature aufweist (fortan werden automatisch generierte Kapitel angezeigt, bleibt die macOS-App auf Version 1.1.0 – das ist auch weitgehend zu erwarten gewesen, da die KI-gestützte Kapitelerzeugung serverseitig stattfindet.

Freeform ist eins der wenigen Programme mit einem deutlichen Zugewinn an Funktionen.

Neue Frameworks und Erweiterungen
Im Ordner „/System/Library“ registrierte Oakley relativ wenige Veränderungen, mit kleineren Versionssprüngen (hinter dem zweiten Punkt). Für erwähnenswert hält er die Aktualisierung sämtlicher AGX-Kernel-Erweiterungen sowie ein kleines APFS-Update. Die Kernel-Erweiterung „webcontentfilter“ verschwindet, Neuzugänge sind AppleDockConnect und AppleThunderboltRDMA. Insgesamt stieg die Gesamtzahl der Bundles in /System/Library/ von 9785 auf 9832.

Bleibende Fehler
Oakley bemängelte vor einigen Wochen, dass die Bedienungshilfen-Funktion „Transparenz reduzieren“ einige Liquid-Glass-Effekte unangetastet lasse; dies habe sich in 26.2 nicht verändert. Auch das merkwürdige Verhalten von Spotlight, bei dem Textinhalte nicht indiziert werden, wenn sie mit bestimmten Buchstabenkombinationen beginnen, bleibt bestehen.

Weiterhin keine Arcade-Spiele im Blockierungsmodus
Ein weiterer Programmierfehler, der „Apple Arcade“ betrifft, bleibt bestehen: Wer die zusätzlichen Sicherheitsfunktionen des Blockierungsmodus aktiviert hat, kann keine Spiele des als In-App-Kauf- und werbefrei sowie datensparsam präsentierten Spiele-Abonnements starten – mehr noch: Der Bildschirm bleibt kommentarlos schwarz, sowohl unter macOS als auch am iPhone sowie iPad. An diesem Fehler ändern die Updates auf 26.2 nichts.

Kommentare

Retrax15.12.25 17:48
Musik.app:

Fenstergröße gespeichert bis zum Neustart, dann ist die eingestellte Fenstergröße zumindest bei mir wieder weg.
+4
Kissi
Kissi15.12.25 18:21
Musik App
Der Miniplayer hat ein neues Layout
iMac 27 Zoll 2020 3.1GHz i5 • 24GB RAM • 256GB SSD / iPad 10 / iPhone 13 / Apple Watch Series 10
+3
Sumsolin
Sumsolin15.12.25 19:03
Eigentlich interessieren mich die neuen Funktionen wenig. Ich wäre schon zufrieden, wenn nur irgendeiner dieser nervigen neuen Fehler in der Oberfläche verschwinden würde, die mich seit Tahoe auf mehreren Geräten plagen. Und in Apps usw.

Wieviel Mitarbeiter hat Apple? Die sollen nicht so viel an neuen Dingen rumfummeln, sondern endlich mal die Fehler beseitigen. Seit macOS 11 (Big Sur) wird das mit jeder neuen macOS Version immer schlimmer. Jetzt hat schon TextEdit Fehler. Das lief sonst füher immer ohne Probleme. Das kann doch alles nicht mehr wahr sein.
+10
Retrax15.12.25 19:31
Kissi
Musik App
Der Miniplayer hat ein neues Layout
nicht zum besseren imho...
+2
Kissi
Kissi15.12.25 20:35
Retrax
Kissi
Musik App
Der Miniplayer hat ein neues Layout
nicht zum besseren imho...

Sehe ich auch so. Für mich viel zu groß geworden, obwohl auf minimal Größe gestellt. Und jetzt sind es schon 3 Klicks um die Lautstärke zu ändern
iMac 27 Zoll 2020 3.1GHz i5 • 24GB RAM • 256GB SSD / iPad 10 / iPhone 13 / Apple Watch Series 10
0
ERNIE15.12.25 20:53
Auch wenn man die Widgets deaktiviert kann man oben links auf einem externen Display keine Icons auf dem Desktop ablegen: sie werden dann weiter rechts abgelegt, als wäre noch ein Widget "im Weg". Beim internen Display des MBP funktioniert alles wie erwartet.
0
Retrax16.12.25 08:25
Kissi
Sehe ich auch so. Für mich viel zu groß geworden, obwohl auf minimal Größe gestellt. Und jetzt sind es schon 3 Klicks um die Lautstärke zu ändern

Mit der Tastatur:

1. cmd+Tab um auf die Musik App zu wechseln.
2. cmd+Pfeiltasten (rauf lauter / runter leiser).
3. gibts nicht.
+3
Der Mike
Der Mike17.12.25 18:57
Ich hätte vor allem gerne mal ein fehlerbereinigtes Digitale Bilder 8.1 (Capture.app), der Bug des Nichtmerkens der Fenstergröße beim Öffnen besteht bereits seit Sequoia!

Jeder, der ab und an was scannt bemerkt das mehrfach am Tag. Oder wenn man Fotos von der Nikon usw. importiert.

Dagegen interessieren mich Liquid Glass oder gar neue Emojis einen scheiß...
0
Retrax19.12.25 11:54
Was mir mittlerweile aufgefallen ist:

Apps bei welchen das Fenster auf Bildschirmgröße gezogen wurde (nicht Fullscreen) bleiben auch nach einem Neustart des Macs gespeichert.

Zumindest ist es bei mir bei der Musik App so.
+1
Der Mike
Der Mike19.12.25 12:33
Retrax
Ist das nicht schon immer so? Selbst unter System 7?

Kann ich hier sogar unter Tiger nachvollziehen.

Ausnahme: Digitale Bilder 8.1 (Capture.app).

Was passiert da bei Dir? Oder wenigstens mal beenden und dann neu öffnen? Unter Sequoia/gar Tahoe?

"Fullscreen" nutze ich außer bei VMs oder Apple Remote Desktop praktisch fast gar nicht. Hat aber auch bei Capture.app keinen Sinn.
0
Retrax19.12.25 14:53
Der Mike
Ausnahme: Digitale Bilder 8.1 (Capture.app).

Was passiert da bei Dir? Oder wenigstens mal beenden und dann neu öffnen? Unter Sequoia/gar Tahoe?
Wie bei Dir. (Hier iMac M3 2023 / macOS Tahoe 26.2)
Egal welche Größe ich bei Digitale Bilder aufziehe - nach Beenden und neu starten wieder die von Apple zugewiesene "Mini-Größe" welche natürlich fürs Scannen total untauglich ist... und wenn man viel scannen muss und das dann jedesmal neu aufziehen muss - OMG!
+1
Der Mike
Der Mike19.12.25 14:58
Retrax
Der Mike
Ausnahme: Digitale Bilder 8.1 (Capture.app).

Was passiert da bei Dir? Oder wenigstens mal beenden und dann neu öffnen? Unter Sequoia/gar Tahoe?
Wie bei Dir. (Hier iMac M3 2023 / macOS Tahoe 26.2)
Egal welche Größe ich bei Digitale Bilder aufziehe - nach Beenden und neu starten wieder die von Apple zugewiesene "Mini-Größe" welche natürlich fürs Scannen total untauglich ist... und wenn man viel scannen muss und das dann jedesmal neu aufziehen muss - OMG!

Es soll wohl sogar Fotografen geben, die Fotos direkt über dieses macOS-Bordmittel importieren möchten. Manche sogar (semi-)professionell.

Aber auch dies ist wohl samt Scannen so schrecklich 90s.

Beim Faxen machen oder gar noch CD/DVD-Brennen hätte ich das noch verstanden. wenn "gebrickt", "deprecatet" oder schlichtweg nicht mehr vorhanden. Weil weiterhin möglich, selbst den DVD-Player gibt es noch.

Das immerhin unter Tahoe selbst bislang noch nie gebraucht. Fotos mache ich hingegen weiterhin, Scans ebenso, sogar ohne iPhone. Schon wegen schulpflichtigen Kindern.
0
Retrax19.12.25 15:07
Der Mike
Es soll wohl sogar Fotografen geben, die Fotos direkt über dieses macOS-Bordmittel importieren möchten. Manche sogar (semi-)professionell.
In der Familie werden genau auf die Art Fotos in Finder Ordner importiert - weil man der Fotos Datenbank und / oder iCloud nicht traut / nicht möchte.
+1
Der Mike
Der Mike19.12.25 15:09
Retrax
Der Mike
Es soll wohl sogar Fotografen geben, die Fotos direkt über dieses macOS-Bordmittel importieren möchten. Manche sogar (semi-)professionell.
In der Familie werden genau auf die Art Fotos in Finder Ordner importiert - weil man der Fotos Datenbank und / oder iCloud nicht traut / nicht möchte.

Hier ebenso.

Allerdings sortiere ich Fotos erst auf dem Macs samt ordentlichem Display. Ebenso entsprechende Bearbeitung. Einen iCloud-Fotosstream benötige ich nicht. Allenfalls fürs Teilen via Cloud xyz - nachher. Nach dem Import auf den Mac samt Aussortieren. Da landet meist eh erst mal > 50 % im Trash, bei Urlaubsfotos samt Kids usw. sowieso.
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