Bug in macOS 26.4 Beta 1: Festplatten im Format HFS+ bleiben oft unsichtbar


Speichermedien legen Apples Betriebssysteme bevorzugt im „Apple File System“ (APFS) an. Dieses trat vor rund neun Jahren die Nachfolge von HFS+ an. Viele Bestandsmedien, beispielsweise Festplatten, verwenden weiterhin den Vorgänger, und Apples Festplattendienstprogramm erlaubt weiterhin, Speichermedien als „Mac OS Extended“ zu formatieren. In der Vorabversion von macOS 26.4 kann es allerdings sein, dass Medien dieses Formats nicht mehr auf Anhieb nutzbar sind. Offenbar hat sich ein schwerer Fehler in die Überprüfungsroutine
fsck_hfs eingeschlichen.
In den
Anmerkungen zur Beta hebt Apple diesen Fehler bereits hervor und empfiehlt den Terminalbefehl „diskutil mount“, um die betroffenen Laufwerke eigenständig nachträglich im Finder anzumelden. Dies funktionierte bei einigen Anwendern jedoch nicht auf Anhieb. Corentin Cras-Néneur gab den
Hinweis, dass erst der Befehl
sudo mount -t hfs [Laufwerkspfad]
zum Erfolg führte. Den passenden Laufwerkspfad ermittelte er zunächst über den Befehl „diskutil list“.
Eine Menge „bekannter Probleme“Wer macOS 26.4 in der Beta-Fassung ausprobieren will, sollte sich die Risiken klarmachen, die damit verbunden sind. Apple listet einige ungelöste Probleme auf, welche möglicherweise in der für Entwickler gedachten Testversion auftreten. M1-Macs könnten beim Start von externem Laufwerk eine Kernel Panic erleiden, Touch ID ist in bestimmten Konfigurationen unzuverlässig, die Synchronisierung von Kalendern, Erinnerungen und Notizen mit Exchange-Servern scheitert gelegentlich, und einige mehr. Wie immer gilt: Beta-Versionen sollte man nicht auf Produktivsystemen installieren, sondern nur auf entbehrlichen Testgeräten oder in einer Virtuellen Maschine ausprobieren. Das gilt umso mehr für eine frühe Entwickler-Beta.
Viele Neuerungen stehen anFür die vierte große Aktualisierung von macOS Tahoe hat Apple einige
bedeutende Neuerungen geplant. So kehrt für Safari die im Sommer zurückgenommene kombinierte Reiterleiste zurück. Laptop-Nutzer können erstmals detailliert festlegen, bis zu welchem Füllstand ihr Akku geladen werden soll.