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Health App - eigene Arztbriefe etc. damit verknüpfen oder darin hinterlegen - gibt es eine Möglichkeit?

Morgenstille30.05.2610:19
Hallo,

Gibt es in der Health App eine Möglichkeit, eigene Arztbriefe oder medizinische Dokumente zu verknüpfen oder darin zu hinterlegen, damit man sie aus der Health App aufrufen kann wenn das eigentliche Dokument zum Beispiel auf dem iPhone gespeichert ist:
Es gibt ja die Möglichkeit, Medikamente einzugeben und vieles andere mehr, aber die Funktion, dass ich ein medizinisches Dokument oder ein Arztbrief hinterlegen kann, habe ich nicht gefunden.
Ich werde immer wieder gefragt, ob das möglich ist und es würde mich tatsächlich sehr interessieren, ob man das kann und wenn, wie man das realisieren kann.

Vielen Dank
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Kommentare

caba
caba30.05.2611:28
Würde ich mir auch wünschen, da 1000 mal besser als die Katastrophe ePA. Aber die Health-App hat keine Anbindung an die deutsche Infrastruktur. Oder eher umgedreht. Das Gesundheitswesen hier hat kein Datenformat, das die Health-App lesen kann. Deshalb ja auch nur PDF-Datenwust in der ePA.

Hab mal Brave gefragt und es gibt anscheinend Drittanbieter-Apps, die Daten für die Health-App aufbereiten können.
Nutzung von Drittanbieter-Apps
Effizienter ist der Umweg über spezialisierte Apps aus dem App Store, die Laborberichte digitalisieren und die Daten dann an die Health-App weiterleiten. Diese Apps nutzen oft Schnittstellen, um die Werte gebündelt zu übertragen.

* **Blutwerte.de:** Diese App ermöglicht das Digitalisieren von Befunden durch **manuelle Eingabe**, **Fotos** des Berichts oder den **Import von PDFs**. Die App wertet die Werte aus und schreibt sie in die Apple Health-App. Sie deckt über 150 Biomarker ab.
* **Node Health:** Eine neuere App, die ebenfalls das Tracking von Blutwerten erlaubt. Sie bietet Funktionen zur manuellen Eingabe und nutzt teilweise KI, um Werte aus Berichten zu erkennen, bevor sie in die Health-App synchronisiert werden.

Der Workflow ist hierbei meist: Laborbericht in der Drittanbieter-App erfassen/fotografieren App schreibt die strukturierten Daten automatisch in die Health-App unter den jeweiligen Kategorien.

* **TI-Messenger & ePA:** Zwar gibt es mit der elektronischen Patientenakte (ePA) und dem TI-Messenger Bestrebungen zur Digitalisierung, eine direkte, automatische Schnittstelle, die Laborwerte aus der ePA oder vom Labor direkt in die Apple Health-App einspielt, ist für Endnutzer aktuell noch nicht standardmäßig verfügbar oder aktiviert.
Bis diese Schnittstellen (z. B. über FHIR-Standards in der TI) flächendeckend implementiert sind, bleibt die Nutzung von Apps wie **Blutwerte.de** die praktikabelste Lösung für deutsche Nutzer.

Alternativ, aber nicht wirklich praktikabel, könntest du jeden Laborwert manuell einzeln eintragen.
„Meinungen sind keine Ideen, Meinungen sind nicht so wichtig wie Ideen, Meinungen sind nur Meinungen. (J. Ive)“
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Kehrblech30.05.2611:50
Ohne hier ein Lanze brechen zu wollen (die Anmeldung istfurchtbar kompliziert), aber genau das bietet die elektronische Patientenakte, wenn auch nicht lokal. Ich würde diesbezüglich keine Experimente mit Drittanbietern machen. Die ePA ist zwar nicht das Gelbe vom Ei, aber beherrscht auch die Freigabe für den Arzt, etc.
+4
Morgenstille30.05.2611:51
Interessant, Danke.

Es geht mir aber tendenziell um zum Beispiel auch Dokumentationen, Arztberichte, Entlassungsbericht, und Ähnliches. Die als PDF vorliegen aber eben halt nicht in die Health App integriert werden können oder als Link hinterlegt werden können, damit man von der Health App zum Beispiel auf dieses Dokument das dann auf dem iPhone liegt, zugreifen kann.

Die einzige Möglichkeit, die ich momentan sehe, ist, dass man im Notfallpass unter Notizen, einen Hinweis schreibt, dass zum Beispiel in der Notizen App des iPhone, eine Dokumentation liegt in einem Ordner, den man zum Beispiel Patientenakte nennt oder Ähnliches. Ist alles recht sperrig aber momentan fällt mir da auch nichts besseres ein es sei denn jemand hat noch eine deutlich bessere Idee.
Wäre ja auch nicht schlecht, wenn man dort zum Beispiel einen Link eingeben könnte und somit ein PDF Dokument verlinken könnte, um es von dort direkt aufzurufen. Aber auch das scheint nicht möglich zu sein.


Wie gesagt, vielleicht hat ja jemand noch eine bessere Idee.
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michimaier30.05.2611:51
ich hab grad kurz im App Store geschaut, da scheint es ja apps für zu geben. Gibt es einen Grund dass du dir die nicht ansiehst? (ehrliche Frage, kann ja sein dass du hier deine Reise gestartet hast... )
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Morgenstille30.05.2611:55
Kehrblech
Ohne hier ein Lanze brechen zu wollen (die Anmeldung istfurchtbar kompliziert), aber genau das bietet die elektronische Patientenakte, wenn auch nicht lokal. Ich würde diesbezüglich keine Experimente mit Drittanbietern machen. Die ePA ist zwar nicht das Gelbe vom Ei, aber beherrscht auch die Freigabe für den Arzt, etc.


Man kann also aus der ePA (die ich nutze) Arztbriefe, Laborberichte etc. digitalisieren und in die Health app integrieren / übernehmen?
Das wußte ich nicht, gibt es dazu einen Workaround?

Wie gesagt, ich selbst nutze das nicht, benötige es auch nicht, habe aber einige Menschen im Umfeld, die so etwas sehr gerne nutzen würden und immer wieder werde ich nach dieser Möglichkeit gefragt.
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Caliguvara
Caliguvara30.05.2612:01
Warum brauchst Du die Daten zusätzlich in der App? Über die Karte sind die doch für jeden medizinischen Mitarbeiter der sie braucht abrufbar, und privat würde ich eher eine Ordnerstruktur im
finder anlegen
„Don't Panic.“
+2
Morgenstille30.05.2612:14
Caliguvara
Warum brauchst Du die Daten zusätzlich in der App? Über die Karte sind die doch für jeden medizinischen Mitarbeiter der sie braucht abrufbar, und privat würde ich eher eine Ordnerstruktur im
finder anlegen

Wie gesagt ich persönlich benötige das nicht, werde aber oft nach dieser Möglichkeit gefragt.
Die Möglichkeit, das in der Health app zu integrieren, unabhängig davon, was man ansonsten machen kann.
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TomDsh30.05.2612:43
Die Möglichkeit, das in der Health app zu integrieren, unabhängig davon, was man ansonsten machen kann.
Genau das ist aus Datenschutzgründen nicht möglich.
Die Regelungen zur ePA sind gemessen an den Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) bereits mit ihrem Start ab dem 1. Januar 2021 auch ohne ein differenziertes, sog. feingranulares Rollen- und Rechtemanagement datenschutzkonform.
Die Krankenkassen verfügen ... technisch über keine Möglichkeit, über die Spezifikationen der gematik hinaus eigene technische Vorgaben in der ePA zu realisieren. Die Umsetzung eines feingranularen Zugriffsmanagements unabhängig von den Spezifikationen der gematik ist somit objektiv unmöglich.


Apple müsste Zugang zum Gematik-Netzwerk haben, damit AppleHealth als Dokumenten-Speicher überhaupt nur angedacht werden könnte.

Wenn es jemandem so wichtig ist, seine Dokumente mitzuführen, kann er ja einen verschlüsstelten Tresor auf dem iPhone anlegen. In 1Passwort kann man Dokumente auch verschlüsselt ablegen. Gibt weitere Apps ...

So ganz verstehe ich die Frage nicht: Ich kann in meiner ePA-App meiner Krankenkasse Dokumente speichern. Zugang ähnlich aufwendig abgesichert wie Rezepte, Abrechnungen usw. Wo soll der Benefit für AppleHealth sein?
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Morgenstille30.05.2612:53
TomDsh


So ganz verstehe ich die Frage nicht: Ich kann in meiner ePA-App meiner Krankenkasse Dokumente speichern. Zugang ähnlich aufwendig abgesichert wie Rezepte, Abrechnungen usw. Wo soll der Benefit für AppleHealth sein?

Nun ja, nicht jeder nutzt scheinbar die ePA und dann gibt es einige, die dazu die Health App nutzen würden, um relevante PDFs darin zu integrieren. Ich verstehe das also durchaus.

Vielen Dank für Eure Meinungen.
Wir können das Thema eigentlich hier beenden.
+2
Kehrblech30.05.2613:01
Morgenstille

Man kann also aus der ePA (die ich nutze) Arztbriefe, Laborberichte etc. digitalisieren und in die Health app integrieren / übernehmen?
In die Health App integrieren lassen sich diese Daten nicht (hatte ich auch nicht geschrieben). Aber die medizinischen Daten lassen sich speichern. Auch hier wiederum: Nicht in der App! Die ePA nutzt eigene Server, von denen die infos abgerufen werden müssen. Welchem Arzt man dabei was zur Ansicht freigibt, ist eigene Wahl. Ich wäre durchaus an einer häufigeren Verwendung der ePA interessiert, stoße aber bei Ärzten und Krankenhäusern noch auf wenig Gegenliebe, obwohl eigentlich seit letztem Herbst alle zur Nutzung verpflichtet sind. Manche großen Kliniken unterstützen die ePA noch nicht einmal. Frustrierend – selbst wenn das Sicherheitskonzept sehr nerven kann.
+1
Kehrblech30.05.2613:04
Caliguvara
Warum brauchst Du die Daten zusätzlich in der App? Über die Karte sind die doch für jeden medizinischen Mitarbeiter der sie braucht abrufbar, und privat würde ich eher eine Ordnerstruktur im
finder anlegen
So automatisch, wie es bei dir klingt, ist das keineswegs. Jeder Arzt braucht eine Freigabe, jedes Dokument muss bewusst hochgeladen werden. Das kann schon richtig in Arbeit ausarten.
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Hotzenplotz2
Hotzenplotz230.05.2619:06
Kehrblech
Caliguvara
Warum brauchst Du die Daten zusätzlich in der App? Über die Karte sind die doch für jeden medizinischen Mitarbeiter der sie braucht abrufbar, und privat würde ich eher eine Ordnerstruktur im
finder anlegen
So automatisch, wie es bei dir klingt, ist das keineswegs. Jeder Arzt braucht eine Freigabe, jedes Dokument muss bewusst hochgeladen werden. Das kann schon richtig in Arbeit ausarten.
Die Freigabe hat jeder Arzt, der deine Behandlung durchführt (auch Apotheken, aber zeitlich begrenzt, soweit zur Erfüllung ihrer Aufgaben notwendig)
Alle Praxisverwaltungssysteme (PVS) müssen die Integration der ePA aufweisen. Krankenhäuser sind da teilweise noch nicht so weit. Das Befüllen der ePA durch den behandelnden Arzt und der Abruf durch einen Weiterbehandler ist nach Einlesen der eGK ein Mausklick entfernt.
Als Patient kannst du auch selber Arztbriefe und Laborbefunde als PDF einstellen, die dann aber auch als solche erkennbar sind.
Die Sicherheit der ePA ist durch die Telematikinfrastruktur mit der Sicherheit durch die staatliche Agentur gematik gewährleistet.
Für mich auf jeden Fall ein Grund, meine Gesundheitsdaten nicht über andere Apps als die zertifizierten der Krankenkassen zu übertragen.
„Ich scheiß auf den Prinzen, ich nehm’ den Gaul“
+4
Morgenstille30.05.2619:15
Vielen Dank für die vielen Meinungen.
Irgendwie sind wir aber sehr weit von meiner eigentlichen Frage abgekommen, die zudem längst beantwortet wurde.
Es ging ja immer nur um die Möglichkeit, innerhalb der Health App eigene Dokumente abzulegen, damit man aus der Health app darauf zugreifen kann. Das es nicht möglich ist, ist nun ja bereits beschrieben worden. Danke dafür.

Alles andere, in Bezug auf die ePA und wer, warum darauf zugreifen kann, ist hinlänglich bekannt, zumindest mir.
Ich wurde jedoch immer wieder einmal gefragt, warum geht das eigentlich nicht mit der Health App? Da wurde ich dann halt auch ein wenig neugierig.

Aber gut, nun ist das Thema ja eigentlich aus allen Blickwinkeln beleuchtet worden.
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caba
caba30.05.2622:25
Hotzenplotz2
Die Sicherheit der ePA ist durch die Telematikinfrastruktur mit der Sicherheit durch die staatliche Agentur gematik gewährleistet.
Für mich auf jeden Fall ein Grund, meine Gesundheitsdaten nicht über andere Apps als die zertifizierten der Krankenkassen zu übertragen.

Du weißt schon, dass deine Daten aus der ePA auch an (forschende) Pharmaunternehmen, Google und an wer weiß wen noch, weitergegeben werden.
„Meinungen sind keine Ideen, Meinungen sind nicht so wichtig wie Ideen, Meinungen sind nur Meinungen. (J. Ive)“
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Brunhilde_von_der_Leyen31.05.2608:29
caba
Du weißt schon, dass deine Daten aus der ePA auch an (forschende) Pharmaunternehmen, Google und an wer weiß wen noch, weitergegeben werden.

Das nervt. Da haben wir schon das Internet wo man ganz einfach recherchieren kann und trotzdem kommt immer wieder jemand daher der seinen Blödsinn als Fakten verkauft. Informier dich bitte mal, bevor Du so einen Unsinn verbreitest.
„Signaturen – das digitale Äquivalent zum Gartenzwerg“
+7
M@rtin31.05.2611:43
TomDsh
Wenn es jemandem so wichtig ist, seine Dokumente mitzuführen, kann er ja einen verschlüsstelten Tresor auf dem iPhone anlegen. In 1Passwort kann man Dokumente auch verschlüsselt ablegen. Gibt weitere Apps ...
Die SSD des iPhones bzw. iPads ist automatisch verschlüsselt. Nochmalige Verschlüsselung ist meiner Meinung nach überflüssig.

Man kann aber eine zusätzliche Face-ID bzw. Touch-ID-Freigabe für die Apps Dateien und Vorschau einrichten.
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Hotzenplotz2
Hotzenplotz231.05.2612:02
caba
Hotzenplotz2
Die Sicherheit der ePA ist durch die Telematikinfrastruktur mit der Sicherheit durch die staatliche Agentur gematik gewährleistet.
Für mich auf jeden Fall ein Grund, meine Gesundheitsdaten nicht über andere Apps als die zertifizierten der Krankenkassen zu übertragen.

Du weißt schon, dass deine Daten aus der ePA auch an (forschende) Pharmaunternehmen, Google und an wer weiß wen noch, weitergegeben werden.
Danke für die Info, ich hatte noch keine Zeit, mich damit zu beschäftigen, denn ich versuche gerade zu ergründen, warum die Erde eine Scheibe ist, wo sie doch der Mittelpunkt des Universum ist und auch über die Gefährlichkeit des Verzehrs von Pflaumen, da sich deren Schale um die Galle wickeln könnte.
Pardon, ich muss mich jetzt erst um meinen deformierten Aluhut kümmern. 🙂‍↔️
„Ich scheiß auf den Prinzen, ich nehm’ den Gaul“
+4
Another MacUser01.06.2608:55
Hallo zusammen,

viel interessante fände ich ja, wenn es im Notfallpass hinterlegt werden kann. Kürzlich Entlassungberichte oder Implantatausweise oder oder oder …

Falls nämlich etwas passiert und man nicht mehr ansprechbar ist, kann zwar die Medical ID / Notfallpass abgerufen werden, aber das iPhone will danach dann zwingend das Passwort zur erneuten Aktivierung von FaceID. Rund gedacht:
Wer möchte, kann Daten ( PDF und bspw. JPEG ) in die Health App hinterlegen und selbige dann für die MedicalID/ Notfallpass freigeben.

Ich nehme an, dass das Problem der Datenschutz sein wird und nicht die technische Realisation. Aber mia schau'n a moal, denn dann seh'n mia schon.

Sonnige Grüße, C.
+1
LoCal
LoCal01.06.2609:56
Hotzenplotz2
Die Freigabe hat jeder Arzt, der deine Behandlung durchführt (auch Apotheken, aber zeitlich begrenzt, soweit zur Erfüllung ihrer Aufgaben notwendig)

Das sehe ich aber auch als größtes Problem an der ePA, denn es entstehen da Möglichkeiten, die man als Patient garnicht haben will (siehe auch hier: )

Hotzenplotz2
Die Sicherheit der ePA ist durch die Telematikinfrastruktur mit der Sicherheit durch die staatliche Agentur gematik gewährleistet.

Lilith Wittmann hat schon mehrfach aufgezeigt, dass es um die Sichherheit bei der ePA nur teilweise gut bestellt ist.
„Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem“
+3
grwcb01.06.2617:15
Ich habe meine ePA gekündigt als ich erfahren habe, dass der Datenschutz nur noch beratenden Zugang hat. Ich hatte mich gefreut, als Lauterbach Gesundheitsminister wurde. Ein Fachmann. Zum Schluss seiner Amtszeit war ihm nur noch wichtig, dass Unis und Firmen Zugriff auf die Daten haben wollen. Also musste die ePA komme was wolle unter das Volk.
-3
macblubb
macblubb01.06.2617:52
grwcb
Ich habe meine ePA gekündigt als ich erfahren habe, dass der Datenschutz nur noch beratenden Zugang hat. Ich hatte mich gefreut, als Lauterbach Gesundheitsminister wurde. Ein Fachmann. Zum Schluss seiner Amtszeit war ihm nur noch wichtig, dass Unis und Firmen Zugriff auf die Daten haben wollen. Also musste die ePA komme was wolle unter das Volk.
Kann das irgendwo genauer nachgelesen werden? Finde hierzu nichts konkretes.
„Don't touch anything and don't go to the toilet!“
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TomDsh01.06.2621:53
M@rtin
Man kann aber eine zusätzliche Face-ID bzw. Touch-ID-Freigabe für die Apps Dateien und Vorschau einrichten.
Genau darum ging es: Auch mit entsperrtem iOS sollten solche Daten erst durch eine bewußte Zugriffskontrolle zugänglich sein.
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TomDsh01.06.2622:05
LoCal
Hotzenplotz2
Die Freigabe hat jeder Arzt, der deine Behandlung durchführt (auch Apotheken, aber zeitlich begrenzt, soweit zur Erfüllung ihrer Aufgaben notwendig)

Das sehe ich aber auch als größtes Problem an der ePA, denn es entstehen da Möglichkeiten, die man als Patient garnicht haben will (siehe auch hier: )
Die Aussage war "Ärzte und Apotheker", was absolut Sinn macht. Wie soll ein Arzt Wechselwirkungen beachten können, wenn er bestimmte Unverträglichkeiten oder Eingriffe nicht sehen kann?
Deine Krankenkasse sieht die (notwendigen) Diagnosen sowie so anhand der ICD-10-Klassifizierung. Außerdem kann die Krankenkasse anhand der verschriebenen Medikamente die Ursache nachvollziehen. Wie sonst soll sie eine Plausibilitätskontrolle machen?
Hotzenplotz2
Die Sicherheit der ePA ist durch die Telematikinfrastruktur mit der Sicherheit durch die staatliche Agentur gematik gewährleistet.
LoCal
Lilith Wittmann hat schon mehrfach aufgezeigt, dass es um die Sichherheit bei der ePA nur teilweise gut bestellt ist.
Die ePA ist knackbar, aber ich möchte den Arzt sehen, der sich an Deiner ePa versucht, um verschlüsselte Entlassungspapiere zu lesen. Fern der Realität.
Der Datenschutz muss gewährleistet sein gegenüber unberechtigten Personen. Darum geht es Lilith.
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TomDsh01.06.2622:17
Another MacUser
Hallo zusammen,

viel interessante fände ich ja, wenn es im Notfallpass hinterlegt werden kann. Kürzlich Entlassungberichte oder Implantatausweise oder oder oder …

Falls nämlich etwas passiert und man nicht mehr ansprechbar ist, kann zwar die Medical ID / Notfallpass abgerufen werden, aber das iPhone will danach dann zwingend das Passwort zur erneuten Aktivierung von FaceID. Rund gedacht:
Wer möchte, kann Daten ( PDF und bspw. JPEG ) in die Health App hinterlegen und selbige dann für die MedicalID/ Notfallpass freigeben.
...
1. Du kannst heute bereits Unverträglichkeiten, Organspendehinweis, chronische Krankheiten im Notfallpass hinterlegen. Habe ich auch so gemacht.
2. Du hast anscheinend keine ePA in Gebrauch: Bevor die App deiner Krankenkasse Abrechnungen oder Untersuchungsergebnisse der ePA zur Schau stellt, musst Du eine PIN eingeben. Sonst wird der verschlüsselte Tresor gar nicht geöffnet. Die ePa ist für den Patienten und Ärzte/Apotheker gedacht, um mit Dir zu sprechen, wenn Du klar und orientiert bist.
Im Notfall liest sich kein Notarzt erst alle Krankenberichte durch, bevor er entscheidet. Medikationsplan sind wichtig, bekannte Unverträglichkeiten und chronische Krankheiten. Nach den Leitlinien ist der Notfallpass ein Hinweis in der Notfallbehandlung, verbindlich sind standardisierte Test, wie Blutgruppe usw.
+1
grwcb02.06.2610:31
Den alten Artikel habe ich nicht so schnell gefunden. Aber den Artikel wo die Bundetatenschutzbeauftragte das Vetorecht zurück verlangt.
https://www.heise.de/news/ePA-Unzulaenglichkeiten-Bundesdatenschutzbeauftrage-fordert-Veto-Recht-zurueck-10380629.html
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Another MacUser02.06.2611:04
TomDsh
Another MacUser
Hallo zusammen,

viel interessante fände ich ja, wenn es im Notfallpass hinterlegt werden kann. Kürzlich Entlassungberichte oder Implantatausweise oder oder oder …

Falls nämlich etwas passiert und man nicht mehr ansprechbar ist, kann zwar die Medical ID / Notfallpass abgerufen werden, aber das iPhone will danach dann zwingend das Passwort zur erneuten Aktivierung von FaceID. Rund gedacht:
Wer möchte, kann Daten ( PDF und bspw. JPEG ) in die Health App hinterlegen und selbige dann für die MedicalID/ Notfallpass freigeben.
...
1. Du kannst heute bereits Unverträglichkeiten, Organspendehinweis, chronische Krankheiten im Notfallpass hinterlegen. Habe ich auch so gemacht.
2. Du hast anscheinend keine ePA in Gebrauch: Bevor die App deiner Krankenkasse Abrechnungen oder Untersuchungsergebnisse der ePA zur Schau stellt, musst Du eine PIN eingeben. Sonst wird der verschlüsselte Tresor gar nicht geöffnet. Die ePa ist für den Patienten und Ärzte/Apotheker gedacht, um mit Dir zu sprechen, wenn Du klar und orientiert bist.
Im Notfall liest sich kein Notarzt erst alle Krankenberichte durch, bevor er entscheidet. Medikationsplan sind wichtig, bekannte Unverträglichkeiten und chronische Krankheiten. Nach den Leitlinien ist der Notfallpass ein Hinweis in der Notfallbehandlung, verbindlich sind standardisierte Test, wie Blutgruppe usw.
Ja, habe ich ebenfalls. Aber wenn Du bspw. einen Implantatausweis hast ( Pappe, Kreditkartengröße, dreifach gefaltet ) auf dem einfach mal ein paar wichtige Dinge stehen, dann ist es ggf. lebensrettend, dass der Arzt es hat, sieht, liest. Ja, die groben Inhalte kannst Du abtippen. Aber dass kann bspw. auch ein bisschen Text ergeben.

Ja, natürlich kann der Notarzt nicht zuerst einen »dreiteiligen Heimatroman« durcharbeiten und die aktuellen Daten des Notfallpass sollten ihm einen guten Überblick geben. Dennoch kann es einfach hilfreich sein, wenn man unter einem weiteren Punkt Dokumente eben PDFs/ JPEGs ablegen kann, die eben all das angeben. und ja, die Krankengeschichte mit jedem Rezept/ Schnupfen dort ist sinnlos. Aber die wichtigsten Dokumente denke ich nicht ( wichtige kürzliche Entlassungsberichte oder diese Ausweise oder Befunde ).

Greetings, C.
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TomDsh02.06.2616:16
Aber die wichtigsten Dokumente denke ich nicht ( wichtige kürzliche Entlassungsberichte oder diese Ausweise oder Befunde ).

Der Weg ist nicht vorgesehen. Einmal hat die Health-App ein anderes Datenformat. Und Import ist nicht möglich. Technische Details stehen hier auch drin.

Damals gab es keine Antwort dazu.
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Hepschbua
Hepschbua02.06.2616:49
Und wie geht es dann, wenn es Personen hier in der BRD gibt die nie eine "ePA" bekommen da es in ihrem System nicht vorgesehen ist - was nun?
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penumbra02.06.2617:10
TomDsh
Der Weg ist nicht vorgesehen. Einmal hat die Health-App ein anderes Datenformat. Und Import ist nicht möglich. Technische Details stehen hier auch drin.

Damals gab es keine Antwort dazu.
Ich denke, das solltet Ihr direkt bei Apple anfragen:

Die Frage ist letztlich, welches System für Notfall-Infos am ehesten genutzt wird (vom Rettungsdienst).
Greift der Notarzt zu Deinem Handy und schaut, ob es einen Apple-Notfallpass gibt? Was ist, wenn Du ein Android-Handy hast? Dort gibt es wohl auch so etwas wie einen Notfallpass - aber kennt sich der Notarzt mit beiden Systemen gleich gut aus?
Dann gibt es ja noch verschiedene andere Lösungen von Drittannbietern, z.B. der ADAC-Notfallpass , außerdem Apps der Krankenkassen usw usf.
Ich denke, der Arzt wird erst mal schauen, ob Du eine Versichertenkarte hast und dann daraus den Notfallpass auslesen - das ist (wenn man digitalisierte Daten sehen will) der einfachste und am ehesten standardisierte Weg.
Blöd ist, dass bisher die ePA noch nicht für Privatpatienten ausgerollt wurde. Die müssen dann hoffen, dass der Notarzt evtl. doch auf dem Handy fündig wird.
Wenn ich z.B. Diabetiker, Epileptiker oder Allergiker wäre oder einen Schrittmacher hätte, würde ich diese Info als laminiertes Kärtchen in meinem Portmonnaie bei mir tragen, ist immer noch am sichersten.
„enjoy life in full trains“
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