Test: Zwei Bügelkopfhörer von Shure – Für Einsteiger oder Enthusiasten

Zwei Shure Kopfhörer – Fazit

Zwei Stichproben, zwei Treffer. Shure mag vielleicht bei uns nicht ganz so bekannt als Hersteller von Kopfhörern sein, aber hinter den regionalen Platzhirschen brauchen sich zumindest die beiden Testprobanden nicht zu verstecken.

Der günstige Einsteigerkopfhörer SRH240A bietet ein ausgezeichnetes Preis/Leistungs-Verhältnis und einen guten Tragekomfort. Er ist nur vielleicht etwas zu sehr „Graue Maus“, um gegenüber Lifestyle-Angeboten von Beats & Co. besser wahrgenommen zu werden. Preislich bietet er demgegenüber aber eine sehr gute Alternative mit erfreulich hohem Klangniveau. Daher eine klare Empfehlung der Redaktion für diejenigen, denen Bling-Bling am Allerwertesten vorbei geht und die einfach nur einen problemlosen, gut klingenden Kopfhörer zum kleinen Preis suchen.

Das Shure Topmodell SRH1840 hat’s sicher nicht leichter, schlägt sich aber ebenfalls wacker. Seine größten Qualitäten sind der sehr ausgewogene und luftige Klang bei angenehmem Tragekomfort mit vergleichsweise geringem Gewicht. Nur im Detailvergleich muss er gegen den Besten seiner Klasse – nach REWIND-Meinung der beyerdynamic Amiron home – ein paar kleinere Federn lassen. Der größte Kritikpunkt am SRH1840 ist sein geringer Wirkungsgrad, der ihn zu einem der leisesten Kopfhörer macht, die je bei mir im Test waren.

Ein hochwertiger und kräftiger Amp ist für Kopfhörer dieser Klasse aber sowieso dringend anzuraten, um das klangliche Potential voll ausschöpfen zu können. Direkt an der Kopfhörerbuchse eines Mac, PC oder Tablet angeschlossen wird daraus nichts.





Plus/Minus Shure SRH240A

+ Klang/Preis-Verhältnis sehr gut
+ guter Tragekomfort
+ an Mobilplayern nutzbar
+ gute Außenschallisolierung

– Kabel nicht wechselbar; etwas lang für unterwegs
– keine Kabelfernbedienung
– für den Transport nicht faltbar; keine Tasche oder Case mitgeliefert
– mittlere Kabelgeräusche


Plus/Minus Shure SRH1840

+ luftiger und ausgewogener Klang mit sauberem, tiefreichenden Bass
+ sehr guter Tragekomfort
+ angenehm leicht
+ auswechselbares Kabel (Ersatzkabel mitgeliefert)
+ trotz offener Bauweise dringt relativ wenig Schall nach außen
+ stabiles Case und Ersatz-Ohrpolster mitgeliefert

– sehr leise, benötigt kräftige Kopfhörerverstärker
– leichte Kabelgeräusche
– keine symmetrische Kabelvariante im Angebot

Kommentare

adiga29.04.17 13:29
Wäre interessant zu wissen, wie er gegenüber dem AKG 701 abschliesst.
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Dr.Watson
Dr.Watson29.04.17 17:43
Sehr gute Tests und Vergleiche stehen auf vielen renommierten Headphone Seiten im Internet. Aber ohne zu schreiben welche Kopfhörer denn du nun direkt meinst zum Vergleich...
Allein zw. AKG K701 und dem AKG Q701 (welchen ich habe) liegen schon Welten !

Wenn du wirklich Wert auf exzellente Reviews & Vergleiche legen willst von Leuten direkt aus Tonstudios etc...dann schau dich am besten unter soundonsound, stereophile oder headfonia um. Aber Probehören ist eh das A und O und DAC/DAP gehören eh zur Grundausrüstung.

Unterschiede zw. dem Q7 und 1840 liegen im Hz & dB wo der AKG etwas besser ist. Nur die Impendanz ist beim 1840 höher. Der Bass ist allerdings wie bei allen AKGs wie immer sehr schwach und flach...
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