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Bericht über Speicherpreise: Apple musste "aus Verzweiflung" erstbestes Angebot mit hohen Steigerungen annehmen

Die Speicherpreise schießen seit einigen Monaten immer weiter in die Höhe. Was zunächst nur speziellen Hochleistungsspeicher betraf, sickert allerdings immer weiter zu gebräuchlicheren Fabrikaten durch. Wie schon in mehreren Meldungen diskutiert: Ein schneller Ausbau der Produktion ist nahezu unmöglich, zudem teilen sich drei Großanbieter den Markt auf und profitieren sehr stark von besagter Entwicklung. Einem Bericht zufolge ist die Lage inzwischen sogar derart angespannt, dass sich nicht einmal mehr Apple auf die ureigenste Fähigkeit verlassen kann, Zulieferern die Preise vorzugeben. Während normalerweise bis auf den Tausendstel-Cent verhandelt wird, schluckte man angeblich das erstbeste neue Angebot.


Samsung schlägt Verdopplung vor – bekommt sie
Den Angaben zufolge war Samsung auf Apple zugekommen, um neue Einkaufspreise zu vereinbaren. Demnach schlug Samsung eine Verdopplung vor, rechnete intern aber damit, sich auf ein Plus von rund 60 Prozent einzulassen. Es kam aber ganz anders, denn Apple nahm das Angebot demnach direkt und ohne weitere Verhandlungen an. Der Grund dafür sei, dass eine gewisse Verzweiflung bei Apple herrsche, wie man ausreichenden Nachschub sicherstellen könne.

Auf härtere Auseinandersetzungen ließ es das Unternehmen nicht ankommen, wohl wissend, kaum Alternativen auf dem Markt zu haben. Möglicherweise besagten Prognosen auch, dass man selbst mit einem Aufschlag von 100 % längerfristig noch recht gut dastehe, wenn man damit nur keine Engpässe riskiere.

Branchenweites Problem
Apple steht mit diesem Problem wahrlich nicht allein da. Manche Brancheninsider beschreiben die Situation gar so, dass man sich selbst mit Höchstgeboten kaum noch die gewünschten Kontingente beschaffen könne – derart leergefegt sei der Markt. Eine besonders starke Verhandlungsposition hat kaum noch jemand, denn wenn Anbieter A nicht zuschlägt, freut sich Hersteller B. Apples üblicherweise zugstarkes Argument, enorme Stückzahlen abzunehmen, weswegen besonders niedrige Preise vereinbart werden könnten, ist damit weitgehend hinfällig.

Kommentare

iEi
iEi26.02.26 14:58
Ich hoffe damit ist die Zeit von günstigen Speicherupgrades bei Apple nicht vorbei… 😎
+6
Garak
Garak26.02.26 15:04
Dann muss Apple mal auf 0,1% seiner Marge verzichten, um die Preise für uns stabil zu halten. 😜
+4
gfhfkgfhfk26.02.26 15:11
Wie zu lesen war, hat sich OpenAI 40% der Weltproduktion für die nächste Zeit gesichert. Da es nur drei Anbieter im Westen gibt (Micron, Samsung und SK Hynix) sieht die Sache nicht gut aus. AMD und Intel haben Kontakt zu einem chinesischen RAM Hersteller aufgenommen, und arbeiten daran den Speicher zu zertifizieren. Bisher haben die Chinesen unter Weltmarktpreis verkauft, weil es die Zertifikate nicht gab. Das wird sich nun ändern, aber zumindest gäbe es so am Weltmarkt mehr Angebot.
+1
nagi_muc
nagi_muc26.02.26 15:26
Wie viele Jahre hat Apple überhöhte Preise für RAM aufgerufen? Das sollte die Mehrkosten mehr als kompensieren.
+3
Saerdna26.02.26 15:56
Die bittere Wahrheit ist, das dieser ganze Ki Wahnsinn riesen Teile der Produktion tausender Unternehmen die auf Speicher angewiesen sind, lahmlegen wird ab ca mitte Mai.
Danach ist die Jahresproduktionen ALLER bekannten Speicherhersteller ausgeschöpft. Natürlich ist der Herstellungspreis in keinster Weise gestiegen aber wie das halt so ist, Nachfrage regelt den Angebotspreis. Wir werden uns arg umschauen welche Auswirkungen das noch für etliche Bereiche der Produktion und dann Consumermärkte haben wird.
Nur weil Kreti und Pleti dämliche Bilder und Videos erzeugen wollen....<--Polemik.....
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macfreakz26.02.26 15:58
Es müssen doch mehr Anbieter her ... das ist doch ein tolles Geschäft.
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