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Fileablage und Sharing - weg von Google Drive

Quality08.03.2620:12
Hallo zusammen,

ich nutze für meine Podcasts und Videos aktuelle Google Drive zur Dateiablage und zum Teilen mit meinem Post Producer (Google Workspace Variante). Nun laufen mir langsam die 5TB voll. Bevor ich die nächste Bezahlstufe reisse (oder Dateien reduziere) und vor dem Hintergrund vielleicht Google auch ganz hinter mir zu lassen (digitale Souveränität) suche ich nach alternativen.

Meine Anforderungen
- Speicher mit 5-8 TB und der Möglichkeit Ordner/Dateien freizugeben (per Link für alle bzw. user/pw geschützt)
- API Zugriff (ich nutze viele Automatisierungen um Ordner/Dateien anzulegen, freizugaben, etc.)
- Up/Download sollte nicht gedrosselt sein

Was ich soweit angesehen habe:
- Mit Onedrive, Dropbox hab ich nix gewonnen
- Ich habe ein Synology-NAS mit 8TB, Anschluss per Unifi/Telekom Glasfaser. Synology Drive hat jetzt ne API, das wär ganz fein. Problem dabei ist aber, dass große Dateien (mehrere GB) im Download beim Empfänger immer wieder abbrechen
- Proton hab ich mir noch angesehen, da gibts aber nur 1TB pro Nutzer

Wenn ihr ein ähnliches Einsatzszenario habt, wie löst ihr das?
Habt ihr bessere Erfahrungen mit Synology Drive und großen Datenmengen/-transfers?

Dankeschön
„Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht: Du wirst auf jeden Fall recht behalten. (Henry Ford)“
+1

Kommentare

Another MacUser09.03.2608:36
Hello,

ggf. Apple's iCloud?? Platz wäre ja möglich. Aber ob Deine restlichen Anforderungen passen???

Die pCloud wurde mal im Freundeskreis privat in Erwägung gezogen. Aber da kann ich aktuell nicht sagen, wie da der Erfahrungsbericht ist. Also reines Hören/Sagen => daher nur als Tip ansehen !!

Greetings, C.
+2
Wauzeschnuff
Wauzeschnuff09.03.2609:21
Das hängt von Deinen Sicherheitsanforderungen ab.

Ich habe für so große Datenmengen 10 TB bei pCloud (als Lifetime-Lizenz). Allerdings bietet dieses per default keine E2E Verschlüsselung (so wenig wie Google Drive) - kann man extra dazukaufen. Damit habe ich tatsächlich ziemlich gute Erfahrungen gemacht. Hochladen mit Max-Upload (aber drosselbar, wenn gewünscht), Downloads mit bis zu Max-Download (meist aber etwas drunter). Auf allen Geräten zugänglich, einfaches Teilen, wahlweise per Link oder Freigabe an andere pCloud-Nutzer.

Für alles andere (wichtig, persönlich) nutze ich Proton.

Hinweis: Zu Feiertagen (Ostern, Black Friday, Weihnachten) gibt es bei pCloud oft massiv reduzierte Angebote von bis zu 60% - daher habe ich auch meine Lifetime-Lizenz.
+3
xcomma09.03.2610:13
pCloud würde ich kein einziges Bit anvertrauen.
Ich stütze mich hier hauptsächlich auf Untersuchungsergebnisse der ETH Zürich.
Wurde in diesem MTN Thread schon mal angesprochen
+4
sudoRinger
sudoRinger09.03.2610:54
Quality
Meine Anforderungen
- Speicher mit 5-8 TB und der Möglichkeit Ordner/Dateien freizugeben (per Link für alle bzw. user/pw geschützt)
- API Zugriff (ich nutze viele Automatisierungen um Ordner/Dateien anzulegen, freizugaben, etc.)
Hetzner bietet mit der Storage Box (Speicher via WebDAV, SFTP u.a.) und Storage Share (managed Nextcloud) Lösungen mit 10 TB für 20 bis 25 Euro im Monat. Ich nutze beide Services, aber Storage Box nur für Backups mit Restic.
Storage Share (Nextcloud) bietet Komfort ähnlich wie Google. Über die Nextcloud-API lassen sich Freigabelinks und Passwörter automatisieren. Dein Producer kann den Nextcloud-Client nutzen.
Bei Storage Box müsstest du über die API Sub-Accounts für den Zugriff erstellen. Der Producer sollte dann ein Tool wie Cyberduck nutzen, damit große Downloads bei Verbindungsabbrüchen fortgesetzt werden (oder curl im Terminal).
+2
Quality09.03.2611:04
Danke schonmal. Tja das mit pCloud ist so eine Sache. Es sind zwar keine kritischen Daten...aber der Hintergrund von pCloud liest sich ja nicht so gut. Aber vielleicht zieh ich mir mal so eine Lifetime-Rabatt-Aktion...
„Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht: Du wirst auf jeden Fall recht behalten. (Henry Ford)“
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Another MacUser09.03.2611:04
xcomma
pCloud würde ich kein einziges Bit anvertrauen.
Ich stütze mich hier hauptsächlich auf Untersuchungsergebnisse der ETH Zürich.
Wurde in diesem MTN Thread schon mal angesprochen
Danke Dir, xcomma, für den Hinweis – habe ich gleich mal weitergeleitet !!
Und ja, definitiv keinen weiteren Tip mehr meinerseits für pCloud !!

Greetings, C.
+1
shotekitehi
shotekitehi09.03.2612:38
evtl passend dazu, der letzte Beitrag von ct 3003 "Teams ist over" - Nextcloud im Praxistest
„Auf der Schachtel stand: ‘Benötigt Windows XP oder besser’. Also habe ich mir einen Mac gekauft.“
+3
Quality09.03.2618:33
shotekitehi
evtl passend dazu, der letzte Beitrag von ct 3003 "Teams ist over" - Nextcloud im Praxistest

Ich spiel grad mit dem Gedanken, mir die nextcloud mal auf mein synology zu packen...könnte eine gute option sein, danke!
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+1
Tobias09.03.2620:09
Ich hab die Nextcloud schon seit ein paar Jahren im Einsatz, allerdings auf einem Webspace. Für den Filetransfer hab ich Ordner auf dem Synology angelegt, die ich per CloudSync auf die Nextcloud synchronisiere. Menschen, mit denen ich häufiger Dateien tausche, habe ich einen Account angelegt. Der Gelegenheitstausch geht via Upload-/Download-Link.
+2
Tom Macintosh
Tom Macintosh10.03.2607:43
Meine Nextcloud hält ungefährt 100 User mit 2-5 Endgeräten pro User. Viele geteilte Ordner. Was ich aber jeden empfehlen kann ist ECC Speicher im Rechner wenn es haltbar sein soll bei vielen Usern.
Nextcloud ist ansonsten sehr praktisch. Auch bei Hetzner kann man viel Speicher für "kleines Geld" und ohne Adminaufwand die Daten in D hinterlegen
+1
DP_7010.03.2620:21
Tresorit kann ich empfehlen, aus der Schweiz.
+1
gewerbe_profi_9525.03.2612:59
Hallo,

dein Anwendungsfall ist schon relativ speziell, weil du im Grunde drei Dinge gleichzeitig brauchst: viel Speicher, stabile große Transfers und eine brauchbare API. Genau da fallen viele der klassischen Cloud-Anbieter raus oder werden teuer.

Zu deinen bisherigen Optionen:

Synology Drive ist grundsätzlich nicht verkehrt, aber das Problem mit abbrechenden Downloads bei großen Dateien ist bekannt. Das liegt oft weniger an Synology selbst, sondern an der Kombination aus Upload-Server im Heimnetz + NAT + ggf. fehlendem Resume/Timeouts beim Client. Für produktive Nutzung mit externen Partnern ist das Setup deshalb oft nur bedingt geeignet, wenn es „einfach funktionieren“ soll.

Wenn du bei „eigene Infrastruktur“ bleiben willst, wäre ein sauberer Ansatz:

NAS behalten
aber Downloads über einen vorgeschalteten Dienst laufen lassen (z. B. Reverse Proxy + optimierte Timeouts, ggf. Cloudflare/ähnliches als Proxy)
→ damit bekommst du stabilere Transfers und Caching, ohne komplett aus der eigenen Kontrolle rauszugehen

Alternativ (und in der Praxis oft die stressfreiere Lösung):

Object Storage statt klassischem Cloud-Drive

Anbieter wie Backblaze B2, Wasabi oder auch S3-kompatible Dienste sind für genau solche Fälle gemacht
Vorteile:
sehr große Dateien stabil
keine klassischen „Drive“-Limits
API-first (sehr gut automatisierbar)
meist günstiger als Google Drive in der Größenordnung
Freigaben laufen dann über:
presigned URLs
oder Tools/Frontend (z. B. rclone, MinIO Gateway, kleine Web-UIs)

Der Nachteil ist natürlich:
→ kein fertiges „Google Drive UI“, man muss sich ggf. eine einfache Oberfläche oder Workflow bauen

Wenn du eher bei „Drive-Feeling“ bleiben willst:

Nextcloud + externes Storage (S3 oder NAS) kann ein guter Mittelweg sein
API vorhanden, Sharing flexibel, und du kannst die Datenhaltung selbst bestimmen
aber: Performance hängt stark vom Setup ab

Zu Proton: hast du ja schon gemerkt, für deinen Usecase aktuell zu klein bzw. zu eingeschränkt.

Fazit:

Synology allein ist für externe große Transfers oft nicht robust genug ohne zusätzliche Optimierung
Für deinen Usecase sind S3-kompatible Object-Storage-Lösungen meist die stabilste und skalierbarste Variante
Wenn du Kontrolle behalten willst: Kombi aus NAS + Proxy/CDN oder Nextcloud + S3

Wenn du magst, kann ich dir ein konkretes Setup (inkl. Tools und Workflow für Sharing + Automatisierung) zusammenstellen, das nah an deinem aktuellen Google-Drive-Workflow ist.

Liebe Grüße
+1

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