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TechTicker: Qobuz gegen KI-Müll, eversolo mit Spotify lossless, Nubert nuVero nova 5, Klipsch ProMedia und mehr

QOBUZ ZIEHT KLARE GRENZEN FÜR KI IM MUSIKSTREAMING
Wie MTN erst kürzlich meldete, hat sich die Video-Plattform YouTube klar gegen per KI erzeugten "Slop" (Schlamm) positioniert. Eine Herausforderung, der sich auch andere Inhaltsanbieter stellen müssen. Im Bereich Musikstreaming hat nun Qobuz im Rahmen seiner Transparenz-Offensive als erster Anbieter klar Position bezogen. Erst kürzlich hatte der Anbieter auch als erster Streaming-Dienst seine Auszahlungsraten pro Stream öffentlich bekannt gegeben.


Die europäische Musikplattform veröffentlichte ihre "KI-Leitlinien". Die Plattform legt öffentlich dar, wie sie mit KI-generierten Inhalten umgeht und künstliche Intelligenz einsetzt. Die Leitlinien definieren klare Prinzipien und konkrete Verpflichtungen. Sie bestätigen laut Pressemeldung den menschlichen Ansatz von Qobuz als wirksamste Garantie, um sowohl Künstler als auch Nutzer zu schützen.

ie Leitlinien gliedern sich in drei strukturierende Schwerpunkte, die konkret definieren, wie Qobuz mit KI-generierten Inhalten verfahren will. Im genauen Wortlaut:

  • Eine zu 100 % menschliche, redaktionelle Auswahl. Alle von Qobuz hervorgehobenen Empfehlungen – wie die Qobuzissimes, die Alben der Woche oder die Playlists – werden von der hauseigenen Musikredaktion ausgewählt. Dieser Ansatz garantiert eine unabhängige Kuratierung und schließt industriell erzeugte, KI-generierte Inhalte von den wichtigsten Platzierungen der Plattform aus.
  • Personalisierte Empfehlungen, die auf echte Künstler:innen setzen. Die algorithmischen Empfehlungen, die individuell auf die User:innen zugeschnitten sind (Autoplay, Radios, Daily Mixes, etc.) basieren auf Daten, die vom Qobuz-Redaktionsteam ausgewählt wurden oder von vertrauenswürdigen Partnern stammen, wodurch alle KI-generierten Titel ausgeschlossen werden. Dies garantiert echten Künstler:innen die Sichtbarkeit und Vergütung, die sie verdienen.
  • Ein System zur Identifizierung KI-generierter Inhalte. Qobuz entwickelt spezielle Tools zur Identifizierung von KI-generierter Musik und zur Erkennung betrügerischer Streaming-Muster. Die Plattform arbeitet mit Industriepartnern zusammen, um gemeinsam nachhaltige und effektive Lösungen zu entwickeln, die den Nutzer:innen Transparenz und Wahlfreiheit garantieren. Betrügerische Streams werden aus Berichten und von der Auszahlung von Tantiemen ausgeschlossen. KI-generierte Inhalte werden von der Plattform entfernt, sobald Verstöße festgestellt werden.


Darüber hinaus definieren die KI-Leitlinien klare Grenzen: Qobuz verpflichtet sich, niemals selbst musikalische Inhalte für seinen Katalog oder zur Berechnung von Tantiemen zu generieren, redaktionelle Kuratierung nicht durch KI zu ersetzen und Daten der Kunden sowie die Musikinhalte nicht zum Training externer KI-Modelle und -Trainings (Crawling oder Scraping) freizugeben.

Kommentar: Ein lobenswerter Ansatz, der Nachahmer verdient.


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EVERSOLO UNTERSTÜTZT AB SOFORT OFFIZIELL SPOTIFY CONNECT LOSSLESS STREAMING
eversolo beglückt seine User mal wieder mit einem umfangreichen Update. Neben zahlreichen kleinen Verbesserungen am Interface, teilweise neuen Funktionen (z. B. optimierte Quellenauswahl am DAC Z10) und Bugfixes unterstützt die Plattform ab sofort auch die neue Lossless-Wiedergabemöglichkeit via Spotify.


Das Update V1.5.60 ist jetzt für die folgenden Modelle verfügbar:
  • DMP-Serie
  • T8
  • Play-Serie

Das System-Update wird schrittweise OTA bereitgestellt. Nach dem Upgrade können Benutzer direkt über Spotify Connect in der Spotify-App ein Verlustfreies Musikwiedergabeerlebnis mit höheren Spezifikationen genießen.

Dazu sei allerdings angemerkt, dass sich Spotify mit seiner Lossless-Version auf maximal 24 Bit/44,1 kHz beschränkt. Es wird also kein HiRes angeboten, wie es inzwischen bei den meisten anderen Anbietern möglich ist, allen voran Qobuz, aber auch Apple Music. Spotify bleibt dank seiner großen Verbreitung die Mainstream-Lösung (Wortspiel mit "Stream" beabsichtigt), sitzt in Sachen HiRes aber weiterhin auf der Verweigerer-Bank.


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NUBERT NUVERO NOVA 5 JETZT VERFÜGBAR
Mit seiner passiven Lautsprecherserie nuVero nova hat der Hersteller und Direktversender Nubert in der Fachpresse zuletzt viel Staub aufgewirbelt. Überschwängliche Tests lobten die Modelle in den Himmel. Teils zurecht, teils aber übertrieben, denn natürlich kocht auch nubert nur mit Wasser. Aber Fakt ist, dass nubert mit der nova-Reihe in vielerlei Hinsicht an den richtigen Stellen gedreht hat. Exzellente Verarbeitung, moderne Technik, tolle Abstimmung das alles zu einem wirklich erstaunlichen Preis.


Das jüngste Modell der Reihe, der kompakte nuVero nova 5, der als Wand-, Decken- und Surroundlautsprecher entwickelt wurde, ist jetzt endlich verfügbar. Dieses 2-Wege-System überträgt die technologischen Errungenschaften der Serie gezielt in Anwendungen, bei denen räumliche Homogenität und Integration in den Wohnraum entscheidend sind, so nubert. Als Teil hochwertiger Mehrkanal-Setups oder in SubSat-Kombination mit einem Subwoofer spielte die nuVero nova 5 ihre Stärken voll aus: musikalisch ausgewogen, räumlich und mit einer Klarheit, die sich nahtlos ins Gesamtklangbild einfügt.

Die nuVero nova 5 ist ab sofort im Nubert Online-Shop verfügbar. Außerdem wie üblich via Hotline unter 07171 8712-0 und auch in den Nubert-Stores.


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KLIPSCH PROMEDIA LUMINA COMPUTERLAUTSPRECHER MIT LED-BELEUCHTUNG
Sie entstammen der Ära der despektierlich Brüllwürfel und Rumpelkisten genannten Lautsprecher für Computernerds und Gamer und hatten mit HiFi nicht viel zu tun. Gemeint sind Lautsprecher-Subwoofer-Kombinationen wie die Klipsch ProMedia aus dem Jahr 1999. Das waren in der Regel extrem billig zusammengeschusterte Böxchen und Basswürfel aus dünnem Sperrholz oder recycelten Joghurtbechern. Doch der ca. ab Mitte der 200er-Jahre einsetzende Trend hin zum Desktop-HiFi mit hochwertigeren Beschallungslösungen (zu dem auch REWIND viel beigetragen hat), sensibilisierte letztlich auch für primär computerbegeisterte Anwender für etwas mehr Qualität beim Thema Sound.


Heute, über ein viertel Jahrhundert später, hat Klipsch das ProMedia Lautsprecherset mit dem Zusatz Lumina neu aufgelegt. Der steht für eine integrierte LED-Beleuchtung, die vor allem ein Zugeständnis an die Gaming-Fraktion sein dürfte. Aber auch beim Klang will Klipsch mit dem System ganz neue Dimensionen im Vergleich zum Urmodell bieten. Der Hersteller schreibt dazu:

"[…] für Gamer, Content Creator, Remote-Arbeitende und anspruchsvolle Zuhörer bewahrt das neue 2.1-Kanal-System den legendären „American Sound“ von Klipsch und verfeinert zugleich die Präzision, die es seit über zwei Jahrzehnten zu einem Spitzenreiter seiner Kategorie macht"


Abgerundet wird das Set durch neigbare Standfüße, anpassbare Lichtmodi und ein Carbon-Holzmaser-Vinyl-Finish. Dabei verfügen die Zwei-Wege-Satellitenlautsprecher über Klipschs patentiertes MicroTractrix-Horn in einem neuen, breiteren Design. Dank hoher Effizienz und niedriger Verzerrung soll das System aus jedem Watt mehr Klang heraus holen und präzise Klarheit sowie eine kontrollierte Schallverteilung für ein beeindruckendes Nearfield-Hörerlebnis bieten, so die Erklärung.


Ein Gain-Regler sowie eine integrierte Kabelführungsnische gehören zu den Besonderheiten. Zur Verbindung stehen Bluetooth 5.3, USB-C und 3,5-mm-Aux (analog) zur Verfügung. Die Steuerung erfolgt über integrierte Tasten oder per App. Zur Klangpersonalisierung stehen Musik- und Film-Modi, ein Sechs-Band-EQ sowie ein Virtual-Surround-Modus für ein erweitertes Raumgefühl bereit. Jeder ProMedia-Lumina-Satellit ist mit sechs LEDs ausgestattet, die fünf sorgfältig gestaltete Ambient-Lichtmodi ermöglichen. Über die App lassen sich zudem individuelle Lichtoptionen sowie musikreaktive Beleuchtung aktivieren.

Die Klipsch ProMedia Lumina sind zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 349 Euro bei autorisierten Händlern erhältlich.


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SONOS STELLT MULTIKANAL-VERSTÄRKER FÜR MULTIROOM-ANWENDUNGEN VOR
Sonos hat mit dem Amp Multi einen Mehrkanal-Streaming Verstärker vorgestellt, der komplexe Audioinstallationen in Wohnräumen einfacher, flexibler und skalierbarer machen soll. Amp Multi wurde nach Aussagen des Herstellers für und in enger Zusammenarbeit mit Fachinstallateuren entwickelt und erweitere das Sonos Erlebnis auch für größere und anspruchsvollere Wohnräume, ohne die für die Marke bekannte Qualität und Benutzerfreundlichkeit zu beeinträchtigen.

Sonos will mit dem Amp Multi einem wie sie meinen "Trend zu offenen Grundrissen und multifunktionalen Räumen unter Hausbesitzern" begegnen. Dafür wird eine Lösung benötigt, das sich an ständig verändernde Anforderungen der Hauseigentümer anpassen lässt, ohne die Installation komplizierter zu machen.


Um diesem Ziel gerecht zu werden, verfügt der Amp Multi über acht Verstärkerausgänge mit jeweils 125 Watt und bis zu vier konfigurierbaren Zonen. Der Amp Multi verbindet die Sonos Streaming-Plattform mit ihrer bekannten Steuerung. Jeder Ausgang kann jeder Zone zugewiesen werden und Systeme können durch Hinzufügen weiterer Einheiten nach Bedarf skaliert werden. Zudem könne eine hohe Anzahl an Lautsprechern betrieben werden, ohne dabei die Stabilität oder Klangqualität zu beeinträchtigen. Jeder Output unterstützt bis zu drei Sonos Einbaulautsprecher, was eine dichte, effiziente Installation über mehrere Räume oder Bereiche hinweg ermöglichen soll. Der Amp Multi nutzt Leistungsverstärker mit sogenannten GaN-FETs, die besonders schnell und effizient arbeiten, in einer Class-D-Schaltung.


Den gesamten Funktionsumfang hier wiederzugeben, würde den Rahmen sprecngen, Bitte besuchen Sie für nähere Angaben dazu die Produktseite.Der Amp Multi wird aktuell auf der ISE in Barcelona dem Publikum vorgestellt. Erhältlich ist er nach Auskunft von Sonos "in den kommenden Monaten" weltweit über Sonos Installationspartner. Ein Preis wurde nicht genannt.

Kommentare

machilly
machilly08.02.26 08:40
Bin jetzt seit circa 1 Jahr bei Qobuz und bin sehr glücklich damit
Papa was a Rolling Stone? Ja - aber er küsste eine Crazy Mama. © Philipp Methling/Qobuz :-P
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Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex08.02.26 09:27
Was versteht man denn unter dem "American Sound"?
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