TechTicker: Panasonic Lumix G91, Philips 31,5" 4K-Monitor, AOC Monitore mit Porsche-Design und mehr

PANASONIC LUMIX G91: DER FOTO- UND VIDEO-ALLROUNDER
Mit der Lumix G91 bringt Panasonic eine neue Micro-Four-Thirds-Kamera der Mittelklasse in den Handel. Das optisch an dem High-End.Modell G9 orientierte Gehäuse gehört zu den deutlichsten Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Die sonstigen Neuerungen fallen vergleichsweise moderat aus. Als Bildsensor kommt ein 20-Megapixel-Digital-Live-MOS zum Einsatz. Natürlich ist auch wieder ein 5-Achsen Sensorstabilisator verbaut, wobei die G91 im Dual-IS-2-Modus Objektiv-IS und Sensor-IS kombinieren kann. Panasonic nennt eine Stabilisierung von bis zu 5 Blendenstufen. Beim AF bleibt Panasonic bei seinem DFD-System (Depth from Defocus), welches bei Video leider durch sein leichtes Fokuspumpen bekannt ist.


Die Auflösung des klapp/schwenkbaren LC-Displays wurde von 1,04 auf 1,24 MP leicht erhöht. Die Daten des OLED-Suchers bleiben unverändert (2,36 MP). Auch ein eingebauter Pop-up-Blitz ist weiterhin vorhanden. Im Bereich Video bleibt es zwar bei max. UHD 4K video mit 30p oder 24p, aber es kommen ein paar Dinge hinzu. So beherrscht die Kamera jetzt das V-LogL gamma Profil für Color Grading. Unverständlicherweise nutzt die G91 aber einen 1,25x Video-Crop, anstatt wie beim Vorgänger die volle Sensorfläche zu verwenden.


Die LUMIX G91 wird ab Juni zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 999 Euro (Gehäuse) erhältlich sein. (Panasonic Lumix Übersicht bei Amazon.)


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PHILIPS 31,5-ZOLL-BRILLIANCE-LCD-MONITOR MIT USB-C-DOCKINGSTATION
Ein Monitor sollte nicht nur ein gutes Bild machen, sondern darf gerne auch andere Kopmfortmerkmale bieten. Zum Beispiel mehr Konnektivität für den Anwender.


Der neue Philips 329P9H bietet neben einer Bildschirmdiagonale von 80 cm (31,5") und einer Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten 10 Bit Farbtiefe, 87% Abdeckung des AdobeRGB Farbraums (108% sRGB) und dank IPS-Technologie 178/178 Blickwinkel. Das Display ist höhenverstellbar und hat eine Pivot-Funktion. Weitere Bild-Features: Flicker-Free-Technologie, LowBlue-Modus. Auch eine Sensorfunktion zur Nutzererkennung ist eingebaut. Sitzt niemand vor dem Bildschirm, wird die Helligkeit zum Strom sparen herunter geregelt.

Darüber hinaus ist eine USB-3.1-Typ-C-Dockingstation mit Stromversorgung (Power Delivery) eingebaut, worüber auch Notebooks aufgeladen werden können. Eine Vielzahl von Peripheriegeräten wie Tastatur, Maus oder RJ-45-Ethernet-Kabel kann direkt an die Dockingstation des Monitors angeschlossen werden. Als Upstream-Leitung für das Dock reicht ein einzelnes USB-C-Kabel.


Der Philips 329P9H ist ab sofort zum UVP von 979 Euro erhältlich. (Amazon)


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AOC UND STUDIO F. A. PORSCHE: ZWEI NEUE MONITORE
Der Displayspezialist AOC bringt stellt neue Monitore für Designfans vor. Einen 32-Zöller (U32U1) und einen mit 27" Diagonale (Q27T1). Das Design der Bildschirme stammt von F. A. Porsche.

Das größere Modell bietet ein IPS-Display mit 4K/UHD-Auflösung (3840 x 2160 Pixel) und liefert unter Einhaltung des VESA-Display-HDR-600- und des HDR10-Standards eine Farbtiefe von 10 Bit. Die Farbdarstellung deckt 90 % des DCI-P3-Farbraums ab. Ein auf 120 mm höhenverstellbarer Träger hält das rahmenlose und kippbare Display. Die Kabelanschlüsse sind in einer abgesetzten Aluminium-Rückwand mit abgerundeten Ecken untergebracht. Eine funktionale Neuerung ist, dass diese Platte in der gleichen Position bleibt, wenn das Display in die Hochformatposition gedreht wird (Pivot), so dass sich die Kabel nicht verdrehen. Für mehr Flexibilität wird das Display auch mit einem VESA-Raster für die Montage auf externen Ständern oder Wandhalterungen geliefert. Anschlussseitig ist neben HDMI 1.4 und DisplayPort-1.2 für die Grafikansteuerung auch ein USB-C-Port mit USB-3.1-Hub vorhanden. Für dieses Modell liegt derzeit noch kein Preis vor.


Das 27"-Modell Q27T1 verfügt über einen asymmetrische gebogenen Standfuß für ein eigenständiges Design und eine ausgewogene Balance für sicheren Stand. Das dreiseitig rahmenlose Display mit Kantendesign verdeckt den Kunststoffrahmen auf der linken und rechten Seite, was ihn laut AOC "wirklich rahmenlos" erscheinen lassen soll. An der geschwungenen Rückseite findet sich hinter einer Abdeckung das Anschlussfeld mit zwei HDMI-Ports und einem DisplayPort-Anschluss. Im Falle des Q27T1 kommt ein Quad-HD-Panel (2560 x 1440) mit 90 % NTSC-Farbraumabdeckung zum Einsatz. Der Q27T1 von AOC ist ab Juli 2019 zum UVP von 309 Euro verfügbar.



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NUBERT ATM: AKTIVE TUNINGMODULE FÜR PASSIVLAUTSPRECHER
Über sogenannte Klangwahlschalter können viele Lautsprecher des Herstellers Nubert an den Hörgeschmack oder besondere Gegebenheiten der Raumakustik angepasst werden. Für Lautsprecher aus dem Hause Nubert, die diese Funktion nicht haben, hat Nubert die sogenannten ATM-Module entwickelt. Das steht für "Aktives Tuning Modul". Bislang gab es diese nur speziell angepasst für ein bestimmtes Boxenmodell, wie beispielsweise das Nubert ATM-513 für die Nubert nuBox 513. Um einem größeren Kundenkreis die Möglichkeit zur Klanganpassung über ein ATM bieten zu können, hat der Hersteller jetzt Universalmodule entwickelt, die entweder für Standlautsprecher oder Kompaktlautsprecher geeignet sind. Und zwar nicht nur für solche aus dem Hause Nubert. Die beiden Universal-Module ATM Standbox und ATM Kompaktbox lassen sich für alle Lautsprecher der jeweiligen Größenklasse verwenden.


Beide Modelle bieten einen Tiefenregler, einen Mitten/Höhenregler sowie einen Wahlschalter für die drei analogen Cincheingänge und die Deaktivierung des Moduls (Signal durchgeschleift). Dabei agiert der Höhenregler nach dem Nubertschen Prinzip der Klangwaage, hebt also die mittleren und hohen Frequenzen linear an oder senkt sie gleichmäßig ab. Die Ausführungen für Stand- und Kompaktlautsprecher unterscheiden sich primär im Bassbereich, wo das Modell für Kompaktboxen etwas früher eingreift als das für Standlautsprecher.

Die Wirkungsweise der Module im Bass (links: Kompakt-, Mitte: Standbox) sowie in den Mitten und Höhen (rechts).

Beide Module sind ab sofort im Nubert Direktvertrieb für jeweils 279 Euro erhältlich. Die vorangegangene, individuell abgestimmte ATM-Generation bleibt vorerst im Programm.


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CANON: DREI KOMPAKTE TINTENDRUCKER MIT NACHFÜLLTANK
Für den häufigen Gebrauch in Büroumgebungen bringt Canon drei neue Tintenstrahldrucker der Pixma G-Serie in den Handel. Zu den Hauptmerkmalen gehören große Tintenbehälter mit Nachfüllmöglichkeit für kostengünstige Drucke und mehr Nachhaltigkeit. Bis zu 18.000 Seiten drucken die drei Tintenbehälter mit Schwarztinte aus dem Lieferumfang, das Farbset von PIXMA G6050 und PIXMA G5050 reicht laut Canon für bis zu 7.700 Seiten.


Alle drei Drucker bieten automatischen beidseitigen Druck und eine Kapazität von bis zu 350 Blatt Normalpapier und zwei Papierzuführungen für die Bevorratung unterschiedlicher Medien. Die Druckgeschwindigkeit beziffert der Hersteller mit bis zu 13 ISO-Seiten/Minute Schwarzweiß (6,8 ISO-Seiten/Minute in Farbe) beim PIXMA G6050 und PIXMA G50502.

Die neuen Canon Drucker der G-Serie, v.l.n.r.: G6050, G5050 und GM2050

Die Hauptmerkmale in der Übersicht:

Canon PIXMA G6050:
  • Drucken, Kopieren und Scannen
  • Integrierte Tintenbehälter
  • Vier nachfüllbare Tintenbehälter mit hoher Füllmenge
  • Hohe Seitenreichweite
  • Hohe Reichweite von bis zu 6.000 Seiten Schwarz oder 7.700 Seiten mit einem Farbset
  • 350 Blatt Papiervorrat
  • Großer Vorrat für Normalpapier, verteilt auf die 250-Blatt-Papierkassette vorn und den hinteren Papiereinzug für bis zu 100 Blatt
  • WLAN, LAN
  • 3 x Schwarz und ein Farbset im Lieferumfang

Canon PIXMA G5050:
  • Farbdrucker
  • Integrierte Tintenbehälter
  • 4 nachfüllbare Tintenbehälter mit hoher Füllmenge
  • Hohe Seitenreichweite
  • Hohe Reichweite von bis zu 6.000 Seiten Schwarz oder 7.700 Seiten mit einem Farbset
  • 350 Blatt Papiervorrat
  • Großer Vorrat für Normalpapier, verteilt auf die 250-Blatt-Papierkassette vorn und den hinteren Papiereinzug für bis zu 100 Blatt
  • WLAN, LAN
  • 3 x Schwarz ein Farbset im Lieferumfang

Canon PIXMA GM2050:
  • SW-Drucker
  • Integrierter Tintenbehälter
  • Nachfüllbarer Tintenbehälter mit hoher Füllmenge
  • Hohe Seitenreichweite
  • Hohe Reichweite von bis zu 6.000 Seiten
  • 350 Blatt Papiervorrat
  • Großer Vorrat für Normalpapier, verteilt auf die 250-Blatt-Papierkassette vorn und den hinteren Papiereinzug für bis zu 100 Blatt
  • WLAN, LAN
  • 3 x Schwarz im Lieferumfang


Der Canon PIXMA G6050 (429 EUR), Canon PIXMA G5050 (329 EUR) und Canon PIXMA GM2050 (219 EUR) werden ab Juni 2019 im Canon Online-Shop und im offiziellen Canon Fachhandel erhältlich sein.

Kommentare

ricoh14.04.19 09:00
An Nubert-Lautsprechern sind die ATM-Module wirklich genial. Unglaublich, wie die den Bassbereich erweitern. Nur ein potenter Verstärker ist erforderlich, um die notwendige Leistung zu bringen.
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MikeMuc14.04.19 10:05
Gibt es bei Monitoren eigentlich noch welche mit eingebautem USB Switch der entsprechend des gewählten Monitoreingangs auch zwischen USB Eingängen umschaltet? Vor Urzeiten hatte ich mal einen Eizo, noch mit Röhre, der konnte das
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olilech14.04.19 11:02
MikeMuc
Gibt es bei Monitoren eigentlich noch welche mit eingebautem USB Switch der entsprechend des gewählten Monitoreingangs auch zwischen USB Eingängen umschaltet? Vor Urzeiten hatte ich mal einen Eizo, noch mit Röhre, der konnte das

Ja, der Eizo CG279x macht das z.B. Ich betreibe einen Mac und einen PC an dem Monitor.
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EThie14.04.19 18:13
Schade, dass die neuen Canons keine DVD mehr bedrucken.
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Bitsurfer14.04.19 21:32
EThie
Schade, dass die neuen Canons keine DVD mehr bedrucken.
Es gibt auch keine Druckbogen für Diskettenkleber mehr.
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Semmelrocc15.04.19 08:54
Die Pixma G-Serie von Canon ist an sich ein tolles Produkt. Ich habe seit zwei Jahren den Pixma G2500 im Einsatz, nach wie vor mit der Original Tintenfüllung. Hohe Reichweite und sehr günstige Nachfülltinte vom Hersteller sind die Pluspunkte; allerdings hat Canon zwischenzeitlich den Mac-Support mit der 1510/2510/3510-Serie eingestellt, so dass die Geräte derzeit nur mit Dritthersteller-Treibern am Mac betrieben werden können.
Bleibt zu hoffen, dass die neue Generation wieder Mac-Treiber mitbringt, ansonsten sind sie uninteressant.
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