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TechTicker: EIZO Office-Monitor, Yamaha In-Ears, Speakerphone von beyerdynamic, günstiges Thunderbolt-Kabel

EIZO FLEXSCAN EV2490: IPS-MONITOR MIT 23,8 ZOLL UND USB-C
Ein moderner Arbeitsplatzplatz verlangt nach einem modernen Monitor. Der EIZO FlexScan EV2490 soll alle Anforderungen für den Einsatz im Home-Office, am Büroplatz oder am Shared Desk erfüllen.


Der 23,8-Zoll-IPS-Monitor bietet laut Hersteller "volle USB-C-Konnektivität". Das heißt, über diese Schnittstelle empfängt der FlexScan EV2490 sowohl Video- als auch Audiosignale und vieles mehr. Zusätzlich muss der Monitor aber mit einem Stromkabel verbunden werden. USB Bus-Powered ist er nicht. Dafür bietet er anderen angeschlossenen Komponenten eine Ladeleistung von 70 Watt.

Neben verschiedenen USB-Ports, HDMI und Display Port ist auch ein Ethernet-Anschluss für LAN-Verbindung integriert. Dank Daisy-Chain-Funktionalität für bis zu vier Monitore und einem integrierten KVM-Switch fügt sich das neue FlexScan-Modell auch in Arbeitsumgebungen mit mehreren Displays und Computern ein.


Das IPS-Display bietet einen weiten Betrachtungswinkel und Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel). Für Ergonomie sorgen Extras wie die Entspiegelung, eine automatische Helligkeitsregulierung sowie Möglichkeiten zur Anpassung in Höhe, Neigung, Dreh- und Schwenkbarkeit.

Der Monitor ist mit geformtem Zellstoff verpackt, der aus recyceltem Karton und Zeitungspapier hergestellt wird. Die beigelegten Kabel stecken in Zellstofftüchern statt in Plastiktüten.


Der FlexScan EV2490 ist ab Mitte April 2022 online und im Fachhandel zum UVP von 599 Euro erhältlich. Aktuell steht er auf der Eizo Produktwebseite jedoch mit 610 Euro.


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YAMAHA TW-E5B: IN-EAR MIT LISTENING CARE UND OPTIMALER PASSFORM
Mit dem TW-E5B hat Yamaha neue True-Wireless-Earbuds vorgestellt, die nach Aussagen des Herstellers bei jeder Gelegenheit für langanhaltenden Musikgenuss sorgen sollen. Verbessertes Bluetooth, optimierte Mikrofone für beste Sprachqualität und eine intuitive Steuerung sollen die neuen Yamaha Earbuds zu perfekten Alltagsbegleitern machen.


Die Hörer sind staub- und spritzwassergeschützt nach IPX5-Norm. Mit ihrem leicht gebogenen Design sollen sich die Ohrstöpsel zudem besonders ergonomisch an das Ohr anpassen und neben bestem Tragekomfort dadurch auch stets optimale Klangqualität gewährleisten.


Ein niedriger Pegel führt in der Regel dazu, dass bestimmte Frequenzen vom menschlichen Gehör weniger gut wahrgenommen werden. Die Yamaha-eigene Technologie Listening Care im TW-E5B soll mittels eine cleverer Equalizer-Einstellungen auch bei geringer Lautstärke den bestmöglichen Hörgenuss gewährleisten und gleichzeitig das Gehör schonen. Bei der Entwicklung dieser Technik konnte Yamaha auf seinen großen Erfahrungsschatz mit verschiedensten Audioprodukten zurück greifen. So baut Listening Care auf YPAO Volume auf, mit dem Yamaha bereits seit Jahren den Heimkino-Sound abstimmt.


Der TW-E5B soll in den Farben Schwarz, Grau, Blau und Braun ab April erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 159 Euro.


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SPEAKERPHONE BEYERDYNAMIC SPACE
Warum sich entscheiden, wenn man beides haben kann, fragt beyerdynamic? Das neue Speakerphone beyerdynamic SPACE soll das Beste aus zwei Welten vereinen: tollen Sound für die Musikwiedergabe mit bester Sprachverständlichkeit bei Calls und Meetings. Das kompakte Speakerphone ist portabel und ermöglicht sowohl im modernen Arbeitsalltag als auch in der Freizeit grenzenlose Freiheit und Flexibilität – so der Pressetext.


Es handelt sich also, kurz gesagt, um einen Bluetooth-Tischlautsprecher mit Freisprechfunktion. Zwei Speakerphones lassen sich zu einem Stereoset koppeln. Bei Gesprächen wird die Lautstärke der Stimme selbstständig angepasst. Full-Duplex-Audio erlaubt, dass die Teilnehmer gleichzeitig sprechen und gehört werden können.


Das beyerdynamic SPACE ist ab sofort für 179 Euro im beyerdynamic Online-Shop und bei Amazon sowie bei ausgewählten Handelspartnern verfügbar.


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THUNDERBOLT-3-KABEL ZU EINEM ZEHNTEL DES APPLE-PREISES
Kritik an Apples Preisgestaltung gibt es zuhauf. Zuletzt gehörte neben dem Preis für das Apple Studio Display (Test) auch ein simples Kabel dazu. Das mit dem Bildschirm mitgelieferte Thunderbolt-3-Kabel ist nämlich nur einen Meter lang und damit für viele Anwendungen bzw. Aufstellungsvarianten zu kurz. Die optional von Apple angebotenen Thunderbolt-3-Kabel in 1,8 oder 3 Metern Länge kosten deftige 149 bzw. 179 Euro.

Eine kurze Suche bei Amazon fördert auch erheblich günstigere Alternativen zutage, die zumindest laut den dortigen Beschreibungen alle Kriterien erfüllen sollten. Also Laden bis 100W, Datenraten bis 40 Gbit/s etc. Ob ein solches Kabel, dass nur etwa ein Zehntel so viel wie Apples Strippen kostet, auch etwas taugt?


Da ich in meinem Setup vor dem besagten Problem stand, dass das mit dem Studio Display mitgelieferte TBT-Kabel etwas zu kurz ist, entschloss ich mich, eines dieser super günstigen Angebote bei Amazon auszuprobieren und orderte dieses Kabel in 1,2 m Länge für nur 16,99 Euro. Das Kabel wird auch in 2 m angeboten und kostet dann immer noch sehr moderate 21,59 Euro. (Die Preise bei Amazon können sich schnell ändern. Angaben zum Zeitpunkt meines Kaufs.)

Vor zwei Tagen konnte ich die Ware entgegen nehmen. Das Kabel mit Geflechtmantel macht mechanisch einen guten Eindruck, wenngleich nicht ganz so hochwertig wie Apples Kabel. So ist Apples Thunderbolt-Leitung etwas flexibler, sowie die Geflechtummantelung geschmeidiger und nicht so zerfasert (siehe Foto unten). Dafür bietet das Billig-Kabel eine ausgeprägte und gut greifbare Zugentlastung. Die Stecker sind sogar vergoldet. (Theoretisch besserer Korrosionsschutz.)


Zwar kann ich noch nicht mit Langzeiterfahrungen dienen, was etwa Dinge wie die Monitorerkennung oder die tatsächlichen Datenraten angeht, aber das Kabel tut was es soll. Das Studio Display wurde bisher zuverlässig ein/ausgeschaltet und auch vom System korrekt erkannt. Peripherie an den USB-C-Ports des Monitors angeschlossen funktioniert ebenfalls. Ein weiteres Plus für mich: 1,2 m Länge passen für mein Setup besser als 1,8 oder gar 3 Meter. Das sind genau die fehlenden Zentimeter, die ich benötige.

Dem ersten Anschein nach tut das günstige Thunderbolt-3-Kabel also genau das, was der Standard vorschreibt. Falls sich daran im weiteren Verlauf meines Tests etwas ändert, werde ich das natürlich mit Ihnen teilen.

Hier noch mal der Link zu dem Kabel bei Amazon.

Kommentare

pa-peter03.04.22 08:28
Servus.
Bei den kurzen Längen der TB3/USB4/TB4 Kabel kann man nicht sooo viel falsch machen. Interessant wird es m.M.n. erst bei Längen >1,5m…
…dann müssen die Kabel aktiv ausgeführt sein und dann trennt sich schnell die Spreu vom Weizen.
Funktionieren tun jedoch auch diese Kabel. Denn ähnlich wie bei HDMI gibt es bei TB3/4 ein Link-Training. D.h. die Geräte testen die Fähigkeit der Verbindung aus und entscheiden danach, was übertragen wird. Im Worstcase sind es dann halt nur 5GBit/s 😬
+2
scheibe brot
scheibe brot03.04.22 09:00
danke, gleich mal bestellt...
schönen sonntag noch:-)
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ChrisK
ChrisK03.04.22 10:10
Auf MacTechNews sollte man aber schon erwähnen, dass bei dem Eizo-Monitor (und allen anderen Monitoren die über USB-C oder Displayport verbunden werden) das erwähnte DaisyChain nicht am Mac funktioniert.
Wer anderen eine Bratwurst brät, hat ein Bratwurstbratgerät.
+5
sonorman
sonorman03.04.22 10:53
pa-peter
Servus.
Bei den kurzen Längen der TB3/USB4/TB4 Kabel kann man nicht sooo viel falsch machen. Interessant wird es m.M.n. erst bei Längen >1,5m…
…dann müssen die Kabel aktiv ausgeführt sein und dann trennt sich schnell die Spreu vom Weizen.
Meines Wissens sind Thunderbolt-Kabel, die für 40 GB/s spezifiziert und länger als 80cm sind immer aktiv. Also trifft das auch auf das von mir genannte Billigkabel zu. Außerdem gab es bis vor nicht allzu langer Zeit gar keine längeren Thunderbolt-Kabel als 2 Meter mit 40-GB/s-Spezifikation. (Außer optische Varianten.) Apples 3-m-Kabel ist da schon eine Besonderheit. Dafür findet sich bis jetzt auch keine Billig-Alternative. Jedenfalls habe ich auf die Schnelle keines gefunden.
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pa-peter03.04.22 11:23
sonorman
Meines Wissens sind Thunderbolt-Kabel, die für 40 GB/s spezifiziert und länger als 80cm sind immer aktiv. Also trifft das auch auf das von mir genannte Billigkabel zu. Außerdem gab es bis vor nicht allzu langer Zeit gar keine längeren Thunderbolt-Kabel als 2 Meter mit 40-GB/s-Spezifikation. (Außer optische Varianten.) Apples 3-m-Kabel ist da schon eine Besonderheit. Dafür findet sich bis jetzt auch keine Billig-Alternative. Jedenfalls habe ich auf die Schnelle keines gefunden.
Ich kann da für USB4 sprechen - welche ja TB3 übertragen. Da sind definitiv nur die Längen ab 1,5m wirklich aktiv - bedeutet hier ein „Repeaterchip“. USB4 Kabel länger als 1,2m erhalten auch aktuell noch keine Zertifizierung vom USB-IF.
Einfach mal die Rezensionen der Billigkabel bei Amazon anschauen. Die haben teilweise recht gute Bewertungen - welche sich dann, beim genauen hinsehen, primär auf die kurzen Längen beziehen. Wenn wirklich Bandbreite gefragt ist (habe da diverse Tests mit meinem Pro Display XDR und 2m Kabeln gemacht).
Und echte 40G AOC Lösungen im Markt sind mir aktuell noch keine wirklich funktionierenden bekannt.
Wir haben eine 10G Lösung im Sortiment, die zugleich DP alternate sowie PD unterstützt. Und selbst das ist m.M.n. sehr, sehr selten.
+1
milk
milk03.04.22 11:36
Sehr diverese Themen diesmal, hat Spaß gemacht zu lesen.
Bei dem Werbefoto von Yamaha musste ich ziemlich kichern. Denn zwischen all den altmodischen und viel geliebten Produkten werden die Earbuds ja scheinbar plaziert als Produkt für Leute, die "die guten alten Sachen" mögen. Heißt das im Umkerhschluss, dass die Earbuds zwar hübsch aussehen aber nicht dem Stand der Technik entsprechen?
0
fauler_beamter03.04.22 12:52
Mir hat ein 1,80-Meter-"Billig"-Kabel (rd. 30 EUR) mutmaßlich das Logicboard meines M1-MacBooks zerlegt. Zuerst instabile Verbindungen zwischen der TB4-Dockingstation und dem MB (Netzwerkverbindung verloren, Laufwerke getrennt, immer mal wieder das Geräusche eines gerade an den Strom angeschlossenen MacBooks), danach waren irgendwann beide USB-Anschlüsse physikalisch tot. Ab in die Werkstatt.

Gedacht, das MB war halt ein Montagsmodell (hatte schon Monterey drauf, also wars nicht das altbekannte Softwareproblem), zurück aus der Reparatur, ans Dock gehängt, wieder instabile Verbindung. Zertifiziertes Kabel (kurz) verwendet um das Dock als Ursache auszuschließen, schon war die Verbindung stabil. Zähneknirschend lange Version des zertifizierten Kabels gekauft, Verbindung stabil.

Fazit: Selbst ein teures Kabel dürfte günstiger sein als der Weg in die Werkstatt.
+3
becreart
becreart03.04.22 13:23
Wow, wohl einer der hässlichsten Monitore
0
MacRS03.04.22 15:55
Tja Apple so sehen Anschlüsse aus.
+1
cps03.04.22 17:15
TB 4 Kabel kosten auch bei Drittanbietern mehr als die Variante für TB 3.

Und noch was, mit etwas Wenn für digitale Bildsignale die billigsten Kabel reichen, müsste das doch auch für digitale Audiosignale gelten.
+1
Borimir
Borimir03.04.22 18:39
Was leider (wieder einmal) fehlt ist die Angabe ob die YAMAHA TW-E5B über eine Entlüftung zur Vermeidung des Köperschalls verfügen. Diese Info gibt es allerdings nicht einmal auf der Herstellerseite.
Scheint bei den AirPod`s pro offenkundig fast ein Alleinstellungsmerkmal zu sein.
0
itomaci
itomaci03.04.22 19:03
TB3-kabel gleich bestellt. An dieser Stelle: noch ein besonderer dank an sonorman für den schönen Studio Display Report und den genialen tip mit dem test bei DPReview. Beide tests zeigen mir (für mich) dass ich mich goldrichtig entschieden habe; trotz des stolzen preises für mein höhenverstellbares display. Nach diesen beiden reports sind für mich so gut wie alle fragen beantwortet. 👏
+1
sonorman
sonorman03.04.22 19:39
Borimir
Was leider (wieder einmal) fehlt ist die Angabe ob die YAMAHA TW-E5B über eine Entlüftung zur Vermeidung des Köperschalls verfügen. Diese Info gibt es allerdings nicht einmal auf der Herstellerseite.
Scheint bei den AirPod`s pro offenkundig fast ein Alleinstellungsmerkmal zu sein.

Der Satz in der Apple-Beschreibung lautet:
Apple
… Und mit einer Belüf­tung, die den Druck ausgleicht, fühlt es sich an, als hättest du gar nichts in den Ohren.

Möglicherweise hast Du das falsch interpretiert. Die Öffnungen in den AirPods Pro sind nicht dazu da, um Übertragung von Körperschall zu vermeiden, sondern um das unangenehme Gefühl der Isolation von der Außenwelt abzumildern, das bei akustisch komplett geschlossenen Kopfhörern oft entsteht.

Außerdem nutzen die Hersteller (nicht nur Apple) solche strategisch platzierten Öffnungen zur klanglichen Abstimmung. Ob solche Öffnungen da sind oder nicht, sagt daher nichts darüber aus, ob man mit dem Hörer Körperschall stärker oder weniger stark wahrnimmt.
+3
fadenschein04.04.22 07:32
Ich kann nicht für Borimir sprechen, aber ich hätte 'Vermeidung Körperschall' so verstanden:

Wenn man unbelüftete inEars trägt, nimmt man körpereigene Geräusche (bspw. Schlucken oder Kauen) anders wahr, als bei offenen Kopfhörern. Das ist kein Körperschall im eigentlichen Sinn aber es ist etwas, was mich auch davon abhält, abschließende inEars zu benutzen. Wie gut die AirPods Pro das durch die Belüftung kompensieren, vermag ich nicht zu sagen, weil ich sie noch nicht probiert habe.
sonorman
Borimir
Was leider (wieder einmal) fehlt ist die Angabe ob die YAMAHA TW-E5B über eine Entlüftung zur Vermeidung des Köperschalls verfügen. Diese Info gibt es allerdings nicht einmal auf der Herstellerseite.
Scheint bei den AirPod`s pro offenkundig fast ein Alleinstellungsmerkmal zu sein.

Der Satz in der Apple-Beschreibung lautet:
Apple
… Und mit einer Belüf­tung, die den Druck ausgleicht, fühlt es sich an, als hättest du gar nichts in den Ohren.

Möglicherweise hast Du das falsch interpretiert. Die Öffnungen in den AirPods Pro sind nicht dazu da, um Übertragung von Körperschall zu vermeiden, sondern um das unangenehme Gefühl der Isolation von der Außenwelt abzumildern, das bei akustisch komplett geschlossenen Kopfhörern oft entsteht.

Außerdem nutzen die Hersteller (nicht nur Apple) solche strategisch platzierten Öffnungen zur klanglichen Abstimmung. Ob solche Öffnungen da sind oder nicht, sagt daher nichts darüber aus, ob man mit dem Hörer Körperschall stärker oder weniger stark wahrnimmt.
+1
piik
piik04.04.22 11:28
fadenschein
Schon, aber Körperschall wird definitiv nicht über Luft, sondern durch Knochenleitung übertragen.
0
fadenschein04.04.22 23:13
Stimmt. Deswegen schrieb ich ja, dass es kein 'Körperschall' im eigentlichen Sinn sei.

piik
fadenschein
Schon, aber Körperschall wird definitiv nicht über Luft, sondern durch Knochenleitung übertragen.
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