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Richter: Apple profitiert von Gutschein-Scam – hohe Umsätze dank Provisionen

Die Betrugsmasche ist alles andere als neu, funktioniert aber seit Jahren nach immer demselben Muster. Kriminelle bieten wertlose Dienste, funktionslose Apps oder nicht existierende Waren an und lassen sich dafür von arglosen Kunden mit iTunes-Geschenkkarten bezahlen. Das Guthaben machen die Betrüger dann zu Geld, indem sie es weiterverkaufen, oder nutzen es für eigene Einkäufe im App Store. Der Vorteil: Auf diese Art und Weise lässt sich der Geldfluss nicht nachvollziehen, was die Strafverfolgung nahezu unmöglich macht. Leidtragende sind die Opfer, denn ihr Geld ist unwiederbringlich verloren.


Sammelklage wegen Betrugs mit iTunes-Karten
Betroffene, die in solchen Fällen auf Hilfestellung aus Cupertino hoffen, schauen in aller Regel in die Röhre. Wenn sie Apple einen solchen Betrug melden, informiert das Unternehmen sie lediglich darüber, dass es nichts für sie tun könne. Das zumindest behaupten etliche Opfer von Betrügereien mit iTunes- und App-Store-Geschenkkarten, die bereits vor knapp zwei Jahren eine Sammelklage gegen den kalifornischen Konzern einreichten (siehe ). Ihr Vorwurf: Apple sei sehr wohl in der Lage, Maßnahmen gegen die kriminelle Masche zu ergreifen. Anbieter von nutzlosen Apps erhielten beispielsweise erst vier bis sechs Wochen nach einem Kauf ihr Geld. Es bleibe also genug Zeit, die Kaufsumme nach einer entsprechenden Betrugsanzeige zu erstatten. Zumindest die eigene Provision in Höhe von 30 Prozent müsse das Unternehmen auf jeden Fall zurückzahlen.

Richter folgt zwei wichtigen Argumenten der Kläger
Nach Ansicht der Kläger bleibt Apple untätig, weil das Unternehmen selbst von der Betrugsmasche profitiert. Diesen Vorwurf wies das Unternehmen gegenüber dem Gericht zurück und beantragte die Nichtzulassung der Sammelklage. Mit den meisten in diesem Zusammenhang vorgebrachten Argumenten konnte sich das kalifornische Unternehmen jetzt zwar durchsetzen, unterlag allerdings in zwei entscheidenden Punkten. US-Bezirksrichter Edward Davila bescheinigte Apple einem Bericht von Courthouse News zufolge, aus solchen kriminellen Aktivitäten einen finanziellen Vorteil zu ziehen. Darüber hinaus sei das Unternehmen - anders als behauptet - durchaus in der Lage, gegen derartige Betrügereien vorzugehen. Apple könne jederzeit feststellen, mit welchem Account die erschlichenen Guthaben eingelöst wurden, und die Auszahlung verhindern. Zudem habe es das Unternehmen versäumt, die Opfer angemessen zu entschädigen.

Apple muss Provisionsumsätze offenlegen
Das Gericht ließ daher die Sammelklage zu. Das Verfahren geht nun mit der Beweisaufnahme weiter. In deren Verlauf muss Apple dem Gericht Informationen über den genauen Umgang mit Gutschein-Betrug zukommen lassen. Nach Ansicht von Beobachtern hat das Unternehmen unter anderem offenzulegen, welche Methoden es zur Entdeckung solcher Aktivitäten einsetzt. Außerdem soll Apple Auskunft über die Umsätze erteilen, welche es mit Provisionen auf iTunes-Karten-Scam erzielt. Der Ausgang des Verfahrens, das sich noch geraume Zeit hinziehen dürfte, ist trotz der aktuellen Entscheidung nach wie vor offen.

Kommentare

DefConData
DefConData16.06.22 18:02
Was ist den der Unterschied zu Gutscheinkarten von Saturn, Mediamarkt, Edeka, Aldi, Amazon, Netflix und Co. ? Lassen diese sich besser nachverfolgen?
Wer keine Ahnung hat sollte besser mal die Fresse halten
-2
Tirabo16.06.22 18:44
DefConData
Was ist den der Unterschied zu Gutscheinkarten von Saturn, Mediamarkt, Edeka, Aldi, Amazon, Netflix und Co. ? Lassen diese sich besser nachverfolgen?

Darum gehts doch nicht.
Es geht in diesem Fall nicht darum wo sie herkommen, sondern auf welche kriminelle Art und Weise sie benutzt werden, um einen Vermögensvorteil zum Nachteil des Geschädigten zu bekommen und dazu, dass Apple von dem Betrug/Geldwäsche davon sogar profitiert.

Der Vorwurf lautet, Apple sei ein Nutznießer dieses Betrugs, weil Apple dadurch mitkassiert, den Betrug aber durchaus nachträglich verkleinern könnte.
Das habe Apple laut Anklage aber nicht getan, sondern den Geschädigten lediglich mitgeteilt, es könne nichts mehr dagegen tun.
+6
DefConData
DefConData16.06.22 20:26
Geldscheine sind auch nur bedruckte Gutscheine. Das hört sich für mich so an das man Amazon auch verklagt hätte wenn die Gutscheine missbraucht worden wären. Es tut mir leid für die Kunden, aber hier wird verlangt das Apple alle Transaktionen Trackt um so die Herkunft der Gutscheine nach zu verfolgen. Würden sie es tun erscheint garantiert eine Klage wegen Datenschutz. Egal was sie machen es ist falsch.

Hätte ich einen Kiosk der auch Gutscheine für Bonbons und Co in meinem Laden anbietet und jemand löst einen Gutschein ein gebe ich ihm dafür natürlich Ware. Nachdem en Gutschein eingelöst worden ist und jemand ankommt und sagt das wäre sein Geld soll ich im das Geld geben und bleibe auf dem Verlust sitzen? Ist die Klage darin begründet das Apple viel Geld hat und sie Verluste verkraften können?

Wie machen das andere Läden die Gutscheine anbieten? Was machen die anders oder besser?

Ich freue mich schon auf die Diskussion im nächsten Laden bei dem der Verkäufer ein Foto von mir macht um im Bedarfsfall die Transaktion besser nachzuverfolgen
Wer keine Ahnung hat sollte besser mal die Fresse halten
-4
MikeMuc16.06.22 21:01
Das Tracking kann nur funktionieren, wenn der ursprüngliche Erwerber sich die "Seriennummer" des Gutscheins notiert hat. Nur dann kann man einen Betrüger erwischen. Hat er aber den Gutschein weiterverkauft, hat man ggf nur einen Dritten am Haken der den Gutschein "gutgläubig aus dubioser" Quelle erworben und eingelöst hat. Ist also nicht so ganz einfach.
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iBert16.06.22 21:14
Also entweder verstehe ich diesen Bericht nicht oder der Richter nicht das Prinzip der iTunes Guthaben Karten....

Weiß gar nicht wo ich anfangen soll:
Die iTunes Karte ist genauso anonym wie Bargeld, Paysafe oder jeder andere Gutschein der oben genannten Anbieter. Wie soll Apple überprüfen ob der Gutschein gekauft oder geklaut ist? Schließlich wird auch niemand am Kiosk gefragt woher das Geld kommt mit dem man diesen Gutschein kauft.
Auch das Argument mit 4-6 Wochen bis zur Gutschrift auf meiner ID ist doch kokolores...das geht innerhalb von Minuten!
Selbst wenn ich noch den Kassenbon habe und somit den Beweis, dass ich diesen Gutschein rechtmäßig erworben habe. Beweisen kann ich damit wedert ob er mir gestohlen wurde oder ob ich ihn verschenkt/verloren habe. Noch das das Geld nicht von einem Drogendeal oder schlimmer Schwarzarbeit stammt. Könnte ja schließlich jeder behaupten ein Opfer zu sein und Apple solle gefälligst für die Verluste geradestehen, immerhin verdienen sie daran?
Sowas herauszufinden ist Aufgabe der Polizei und nicht Apples. Natürlich verdient Apple dadurch mit....aber schmutziges Geld sieht nunmal genauso aus wie hart erarbeitetes. Das gilt für jeder Pizzabude genauso wie für Apple.

Bei betrügerischen Apps sieht die Sachlage natürlich komplett anders aus aber soweit ich das in den Medien mitverfolgt habe ist Apple da relativ kulant und die Apps fliegen raus und Kunden wurden entschädigt.
Sollte ich mich da irren bitte ich um Korrektur.
Objektiv ist relativ, subjektiv gesehen.
0
Tirabo16.06.22 22:39
iBert
Also entweder verstehe ich diesen Bericht nicht oder der Richter nicht das Prinzip der iTunes Guthaben Karten....

Weiß gar nicht wo ich anfangen soll:
Die iTunes Karte ist genauso anonym wie Bargeld, Paysafe oder jeder andere Gutschein der oben genannten Anbieter. Wie soll Apple überprüfen ob der Gutschein gekauft oder geklaut ist? Schließlich wird auch niemand am Kiosk gefragt woher das Geld kommt mit dem man diesen Gutschein kauft.
Auch das Argument mit 4-6 Wochen bis zur Gutschrift auf meiner ID ist doch kokolores...das geht innerhalb von Minuten!
Selbst wenn ich noch den Kassenbon habe und somit den Beweis, dass ich diesen Gutschein rechtmäßig erworben habe. Beweisen kann ich damit wedert ob er mir gestohlen wurde oder ob ich ihn verschenkt/verloren habe. Noch das das Geld nicht von einem Drogendeal oder schlimmer Schwarzarbeit stammt. Könnte ja schließlich jeder behaupten ein Opfer zu sein und Apple solle gefälligst für die Verluste geradestehen, immerhin verdienen sie daran?
Sowas herauszufinden ist Aufgabe der Polizei und nicht Apples. Natürlich verdient Apple dadurch mit....aber schmutziges Geld sieht nunmal genauso aus wie hart erarbeitetes. Das gilt für jeder Pizzabude genauso wie für Apple.

Bei betrügerischen Apps sieht die Sachlage natürlich komplett anders aus aber soweit ich das in den Medien mitverfolgt habe ist Apple da relativ kulant und die Apps fliegen raus und Kunden wurden entschädigt.
Sollte ich mich da irren bitte ich um Korrektur.


Nochmal, es geht nicht um die Herkunft der Karten, sondern WIE das Geld kriminell umgesetzt wird:

Die Täter lassen sich irgendetwas mit der iTunes-Geschenkkarte bezahlen. Die Betrüger erhalten dann Zugang zu den Geldern der Gutscheine und verkaufen sie entweder an einen Dritten oder geben das Geld in einer Anwendung aus, die der Betrüger besitzt oder an der er finanziell beteiligt ist.
Somit wurde das Guthaben, welches aus einem Code besteht, wieder in Geld umgewandelt.
Da das Zahlsystem bei Apple Zeit in Anspruch nimmt, müsste Apple eigentlich auch Zeit haben, solche Transaktionen zu verhindern, wenn Apple rechtzeitig auf einen Betrug aufmerksam gemacht wird.

Insgesamt sieben Kläger wurden auf diese Weise betrogen. Zwei von ihnen kontaktierten dann Apple, um Rückerstattungen zu beantragen, nachdem sie betrogen worden waren, aber wurden von Unternehmensvertretern darüber informiert, dass Apple Opfer von Geschenkkartenbetrug nicht erstattet.

Die Kläger beklagen desweiteren, dass Apple eben Zugang zu gestohlenen Geschenkkartencodes haben sollte, insbesondere wenn sie umgehend vor Diebstahl gewarnt werden und in der Lage sein sollten, zu verhindern, dass die Einkäufe getätigt werden, oder verdächtige App-Konten deaktivieren. Sie beklagen auch, dass ihre gestohlenen Karten erstattet werden sollten.
+3
MetallSnake
MetallSnake16.06.22 23:41
Tirabo
DefConData
Was ist den der Unterschied zu Gutscheinkarten von Saturn, Mediamarkt, Edeka, Aldi, Amazon, Netflix und Co. ? Lassen diese sich besser nachverfolgen?

Darum gehts doch nicht.
Es geht in diesem Fall nicht darum wo sie herkommen,

Es ging ihm nicht darum wo die Gutscheine herkommen, sondern um Gutscheine für andere Läden. Also das Saturn, Mediamarkt, etc. das selbe Problem haben müssten wie Apple.
“War makes fascists of us all.” - Paul Verhoeven
-1
Tirabo17.06.22 00:28
MetallSnake
Tirabo
DefConData
Was ist den der Unterschied zu Gutscheinkarten von Saturn, Mediamarkt, Edeka, Aldi, Amazon, Netflix und Co. ? Lassen diese sich besser nachverfolgen?

Darum gehts doch nicht.
Es geht in diesem Fall nicht darum wo sie herkommen,

Es ging ihm nicht darum wo die Gutscheine herkommen, sondern um Gutscheine für andere Läden. Also das Saturn, Mediamarkt, etc. das selbe Problem haben müssten wie Apple.

Wieso? Haben Saturn und Co denn auch Umsatzbeteiligungen an der veröffentlichten Software im eigenen Software-Store? Um diesen Fall geht es ja. Apple bekommt ja dafür Umsatzbeteiligungen i.H.v 30% glaube ich.

Dazu ist der Betrug mit iTunes-Gutscheinen wohl (noch) ein amerikanisches Problem.
+1
Tirabo17.06.22 00:59
Um noch mal genauer zu werden:

- Die Betrüger sind nur an den Codes auf der Karte interessiert, damit die Transaktion des Betrugs schneller geht, nicht an der Karte selber.
- Die Karte mit dem aufgedruckten Code des Betrogenen bleibt ja nebst Rechnung beim Betrogenen.
- Mit dem Code investieren die Betrüger in die eigens dafür gebaute Software-App oder in eine Beteiligung an der Software-App.
- Apple selbst bekommt dafür dann auch 30% Umsatzbeteiligung.
- Die Ausschüttung der Softwareumsätze von Apple an den Softwareinhaber dauert allerdings Zeit.
- Dieses Zeitfenster ist Bestandteil der Klage, in der Apple auf den Betrug reagieren könnte, wenn sie darauf vom Betrogenen erfahren würden.
- Der Vorwurf lautet somit auch, dass Apple an dem Betrugssystem mitverdiene und es nicht sein könne, für die Opfer keine Entschädigung zu leisten, obwohl es theoretisch möglich wäre.
+1
iBert17.06.22 03:22
Tirabo
Um noch mal genauer zu werden:

- Die Betrüger sind nur an den Codes auf der Karte interessiert, damit die Transaktion des Betrugs schneller geht, nicht an der Karte selber.
- Die Karte mit dem aufgedruckten Code des Betrogenen bleibt ja nebst Rechnung beim Betrogenen.
- Mit dem Code investieren die Betrüger in die eigens dafür gebaute Software-App oder in eine Beteiligung an der Software-App.
- Apple selbst bekommt dafür dann auch 30% Umsatzbeteiligung.
- Die Ausschüttung der Softwareumsätze von Apple an den Softwareinhaber dauert allerdings Zeit.
- Dieses Zeitfenster ist Bestandteil der Klage, in der Apple auf den Betrug reagieren könnte, wenn sie darauf vom Betrogenen erfahren würden.
- Der Vorwurf lautet somit auch, dass Apple an dem Betrugssystem mitverdiene und es nicht sein könne, für die Opfer keine Entschädigung zu leisten, obwohl es theoretisch möglich wäre.
Du verwurstest hier aber zwei völlig verschiedene Sachverhalte zu einer, das ist aber nicht richtig denn das sind zwei Paar Schuhe:

-Wenn ich mit meinem iTunes Guthaben in einer betrügerischen App Geld bezahle, dann stehen die Chancen gut, dass Apple alles rückabwickelt und ich mein Geld zurückbekomme. Der Betrug fand schließlich online im Apple Store statt.

-Wenn ich aber jemandem den Code einer iTunes Guthabenkarte schicke, dann ist das das selbe als ob ich ihm nen Fuffi in die Hand drücke. Der Betrug findet also offline vom Apple Stores statt.

Jetzt kannst du natürlich sofort zu deiner Hausbank rennen und denen die Nummer deines Geldscheins nennen....oder bei Apple die Gutscheinnummer.
Das Ergebnis wird in beiden Fällen das selbe sein.....
Objektiv ist relativ, subjektiv gesehen.
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iBert17.06.22 04:39
Um noch mal genauer zu werden:
Selbst wenn du innerhalb 4-6 Wochen ein Gerichtsurteil erwirken könntest, welches Apple beweist, dass Du der geschädigte bist und der Gutschein/Geldschein Dein rechtmäßiges Eigentum ist, dann beweist das aber noch lange nicht das der Gutscheineinlösende der Betrüger ist. Jeder kann den im guten glauben z.B. in der Bucht gekauft haben....und Dein Fuffi mit Deiner Nummer gab es als Wechselgeld bei der letzten Currywurst Pommes Mayo......

iTunes Guthabenkarten sind wie Bargeld, deshalb sollte man den Code auch wie eben solches handhaben. Bei Verlust des Codes kann dir Apple nicht helfen. Genauso wenig kann Deine Hausbank bei verlorenen/gestohlenen Geldscheinen helfen.
Daher verstehe ich auch nicht die Argumentation des US-Richters. Natürlich verdient Apple damit Geld und zwar100% ab Verkauf der Guthabenkarten...die 30% vom AppStore kommen noch oben drauf bei Einlösung.
Objektiv ist relativ, subjektiv gesehen.
-1
KoGro17.06.22 06:58
iBert
Natürlich verdient Apple damit Geld und zwar100% ab Verkauf der Guthabenkarten...die 30% vom AppStore kommen noch oben drauf bei Einlösung.

Apple verdient also 130% an jeder Guthabenkarte? Kein Wunder, dass die so viel Geld haben… 😄
+1
MetallSnake
MetallSnake17.06.22 08:12
Tirabo
Wieso? Haben Saturn und Co denn auch Umsatzbeteiligungen an der veröffentlichten Software im eigenen Software-Store? Um diesen Fall geht es ja. Apple bekommt ja dafür Umsatzbeteiligungen i.H.v 30% glaube ich.

Wieso schränkst du das auf Software und Software-Store ein? All die Läden verkaufen Dinge und machen damit Gewinne. Ob dabei Software, Hardware oder Würste verkauft werden spielt dahingehend keine Rolle.
“War makes fascists of us all.” - Paul Verhoeven
0
Tirabo17.06.22 09:00
MetallSnake
Tirabo
Wieso? Haben Saturn und Co denn auch Umsatzbeteiligungen an der veröffentlichten Software im eigenen Software-Store? Um diesen Fall geht es ja. Apple bekommt ja dafür Umsatzbeteiligungen i.H.v 30% glaube ich.

Wieso schränkst du das auf Software und Software-Store ein? All die Läden verkaufen Dinge und machen damit Gewinne. Ob dabei Software, Hardware oder Würste verkauft werden spielt dahingehend keine Rolle.


Wieso schränke ich überhaupt etwas ein?

Ich kommentiere und erkläre die Klage gegen Apple, mehr nicht. Es scheint hier erhöhten Klärungsbedarf zu geben.

Und ganz ehrlich ist es mir ziemlich Wurscht, was jetzt mit dem Media Markt ist. Ich halte mich aus einer Bewertung raus, ob Apple nun recht hat oder nicht, das machen die Fanboys schon, nicht Richter an einem ordentlichen Gericht.
0
MetallSnake
MetallSnake17.06.22 09:05
Tirabo
Wieso schränke ich überhaupt etwas ein?

Ich kommentiere und erkläre die Klage gegen Apple, mehr nicht. Es scheint hier erhöhten Klärungsbedarf zu geben.

Die Frage die sich DefConData und mir stellte ist wieso das nur Apple betrifft und nicht andere.
“War makes fascists of us all.” - Paul Verhoeven
0
MikeMuc17.06.22 09:05
iBert
Jetzt kannst du natürlich sofort zu deiner Hausbank rennen und denen die Nummer deines Geldscheins nennen....oder bei Apple die Gutscheinnummer.
Das Ergebnis wird in beiden Fällen das selbe sein.....

Nun denn, Apple könnte im Gegensatz zur Hausbank einen „gemeldeten“ Gutscheincodes sicher sofort sperren so der noch nicht eingelöst wurde da Apple der Gerausgeber der Gutscheine ist und auch die Gültigkeit bei Enlösungimmer prüft!
Die Hausbank wäre dagegen auf Mithilfe der Bundesbank angewiesen. Und selbst die kann Scheine erst dann prüfen, wenn jemand die Seriennummer prüft. Alle üblichen Geräte zur Prüfung auf Falschgeld werden kaum Sperrlisten der Bundesbank abfragen. Apple hat aber als einziger Akzeptanzstelle diese Möglichkeit. Eine Untätigkeit an dieser Stelle wird jetzt kritisiert.
+2
Tirabo17.06.22 09:12
iBert
Um noch mal genauer zu werden:
Selbst wenn du innerhalb 4-6 Wochen ein Gerichtsurteil erwirken könntest, welches Apple beweist, dass Du der geschädigte bist und der Gutschein/Geldschein Dein rechtmäßiges Eigentum ist, dann beweist das aber noch lange nicht das der Gutscheineinlösende der Betrüger ist. Jeder kann den im guten glauben z.B. in der Bucht gekauft haben....und Dein Fuffi mit Deiner Nummer gab es als Wechselgeld bei der letzten Currywurst Pommes Mayo......

Darum gehts doch auch nicht. Es geht im Verfahren darum, dass Apple an dem Betrugssystem mit 30% mitverdient, obwohl es die Opfer entschädigen könne.
+1
Tirabo17.06.22 09:18
MetallSnake
Tirabo
Wieso schränke ich überhaupt etwas ein?

Ich kommentiere und erkläre die Klage gegen Apple, mehr nicht. Es scheint hier erhöhten Klärungsbedarf zu geben.

Die Frage die sich DefConData und mir stellte ist wieso das nur Apple betrifft und nicht andere.

Warum seid ihr denn so sicher, dass es nur Apple betrifft? Wer hat das noch behauptet außer Euch?
Dies ist ein Apple-Forum und hier werden Apple Themen besprochen, daher wird hier natürlich die Klage gegen Apple zum Thema gemacht.
Ich weiß, dass der Gutscheinbetrug in den USA sehr ausgedehnt ist und dass jährlich hoher Millionenschaden entsteht. Apple profitiert hier in diesem Fall aber von jedem dieser Betrüge mit 30% Umsatzbeteiligung. Und diese wenigstens nicht an Geschädigte zurückzahlt. Das ist ja derzeitiger Klagevorwurf.
+1
MetallSnake
MetallSnake17.06.22 09:22
Tirabo
Warum seid ihr denn so sicher, dass es nur Apple betrifft? Wer hat das noch behauptet außer Euch?

Wir sind uns nicht sicher. Wir behaupten das auch nicht. Wenn es aber auch andere betrifft wird sowas für gewöhnlich auch im Artikel erwähnt. Deswegen wundern wir uns, und fragen eben nach.
“War makes fascists of us all.” - Paul Verhoeven
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Tirabo17.06.22 09:29
MetallSnake
Tirabo
Warum seid ihr denn so sicher, dass es nur Apple betrifft? Wer hat das noch behauptet außer Euch?

Wir sind uns nicht sicher. Wir behaupten das auch nicht. Wenn es aber auch andere betrifft wird sowas für gewöhnlich auch im Artikel erwähnt. Deswegen wundern wir uns, und fragen eben nach.

Wo gibt es denn die Konstellation, dass ein Konzern wie Apple an dem Softwareumsatz, den das anbietende betrügerische "Softwareunternehmen" auf der Apple-Plattform veröffentlicht, immer 30% abbekommt und obwohl es theoretisch um den Betrug weiß, die 30% an den Betrogenen nicht zurückerstattet, weil man bei Apple sagt, Opfer von Betrügereien werden nicht entschädigt?

Ich habe echt keine Ahnung, wo diese Konstellation und dieser Vorwurf bei Mediamarkt sein soll, ist mir aber auch egal.

Jedenfalls ist dies derzeitiger Gegenstand des Verfahrens gegen Apple.
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TerenceHill
TerenceHill17.06.22 12:52
Tirabo
MetallSnake
Tirabo
Warum seid ihr denn so sicher, dass es nur Apple betrifft? Wer hat das noch behauptet außer Euch?

Wir sind uns nicht sicher. Wir behaupten das auch nicht. Wenn es aber auch andere betrifft wird sowas für gewöhnlich auch im Artikel erwähnt. Deswegen wundern wir uns, und fragen eben nach.

Wo gibt es denn die Konstellation, dass ein Konzern wie Apple an dem Softwareumsatz, den das anbietende betrügerische "Softwareunternehmen" auf der Apple-Plattform veröffentlicht, immer 30% abbekommt und obwohl es theoretisch um den Betrug weiß, die 30% an den Betrogenen nicht zurückerstattet, weil man bei Apple sagt, Opfer von Betrügereien werden nicht entschädigt?

Ich habe echt keine Ahnung, wo diese Konstellation und dieser Vorwurf bei Mediamarkt sein soll, ist mir aber auch egal.

Jedenfalls ist dies derzeitiger Gegenstand des Verfahrens gegen Apple.

Generell jeder Händler, der mit „Gewinn“ Produkte verkauft. Du stellst es dar, als wäre Apple alleine die böse Firma, die Gewinne aus deren Geschäfte verdient. Das ist ein Irrtum. Jeder der etwas verkauft erzielt einen Gewinn. Je nach Produktgruppe bis zu 30%. Somit sollte jeder Verkäufer für die Verbrechen anderer aufkommen und entschädigen? Nein, in deiner Welt nur Apple. 😜

Zum Beispiel ist das auch ein Thema bei den Amazon Gutscheinkarten. Diese werden auch sehr gerne für diese Betrugsmaschen verwendet. Und zwar in einem noch viel höheren Ausmaß als bei Apple. Davon abgesehen ist jedem Kartenhersteller bewusst, dass damit Betrugsmaschen abgewickelt werden. Amazon hat dann niemanden geschädigt, somit ist Amazon nicht zur Entschädigung verpflichtet.

Grundsätzlich gibt es noch ein Thema. Man kann erst von einem Betrug sprechen, wenn dieser Vorgang bei der Polizei bekannt ist und die Staatsanwaltschaft ermittelt. Man kann erst handeln, wenn der Vorwurf tatsächlich rechtlich bestätigt ist. Und da vergehen mehr als 6 Wochen.
-1
haschuk17.06.22 14:11
Tirabo
MetallSnake
Tirabo
Warum seid ihr denn so sicher, dass es nur Apple betrifft? Wer hat das noch behauptet außer Euch?

Wir sind uns nicht sicher. Wir behaupten das auch nicht. Wenn es aber auch andere betrifft wird sowas für gewöhnlich auch im Artikel erwähnt. Deswegen wundern wir uns, und fragen eben nach.

Wo gibt es denn die Konstellation, dass ein Konzern wie Apple an dem Softwareumsatz, den das anbietende betrügerische "Softwareunternehmen" auf der Apple-Plattform veröffentlicht, immer 30% abbekommt und obwohl es theoretisch um den Betrug weiß, die 30% an den Betrogenen nicht zurückerstattet, weil man bei Apple sagt, Opfer von Betrügereien werden nicht entschädigt?

Ich habe echt keine Ahnung, wo diese Konstellation und dieser Vorwurf bei Mediamarkt sein soll, ist mir aber auch egal.

Jedenfalls ist dies derzeitiger Gegenstand des Verfahrens gegen Apple.

Google Play Store...
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Tirabo17.06.22 14:30
haschuk
Tirabo
MetallSnake
Tirabo
Warum seid ihr denn so sicher, dass es nur Apple betrifft? Wer hat das noch behauptet außer Euch?

Wir sind uns nicht sicher. Wir behaupten das auch nicht. Wenn es aber auch andere betrifft wird sowas für gewöhnlich auch im Artikel erwähnt. Deswegen wundern wir uns, und fragen eben nach.

Wo gibt es denn die Konstellation, dass ein Konzern wie Apple an dem Softwareumsatz, den das anbietende betrügerische "Softwareunternehmen" auf der Apple-Plattform veröffentlicht, immer 30% abbekommt und obwohl es theoretisch um den Betrug weiß, die 30% an den Betrogenen nicht zurückerstattet, weil man bei Apple sagt, Opfer von Betrügereien werden nicht entschädigt?

Ich habe echt keine Ahnung, wo diese Konstellation und dieser Vorwurf bei Mediamarkt sein soll, ist mir aber auch egal.

Jedenfalls ist dies derzeitiger Gegenstand des Verfahrens gegen Apple.

Google Play Store...

Gibts da bereits Kläger?
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Tirabo17.06.22 14:42
TerenceHill
Tirabo
MetallSnake
Tirabo
Warum seid ihr denn so sicher, dass es nur Apple betrifft? Wer hat das noch behauptet außer Euch?

Wir sind uns nicht sicher. Wir behaupten das auch nicht. Wenn es aber auch andere betrifft wird sowas für gewöhnlich auch im Artikel erwähnt. Deswegen wundern wir uns, und fragen eben nach.

Wo gibt es denn die Konstellation, dass ein Konzern wie Apple an dem Softwareumsatz, den das anbietende betrügerische "Softwareunternehmen" auf der Apple-Plattform veröffentlicht, immer 30% abbekommt und obwohl es theoretisch um den Betrug weiß, die 30% an den Betrogenen nicht zurückerstattet, weil man bei Apple sagt, Opfer von Betrügereien werden nicht entschädigt?

Ich habe echt keine Ahnung, wo diese Konstellation und dieser Vorwurf bei Mediamarkt sein soll, ist mir aber auch egal.

Jedenfalls ist dies derzeitiger Gegenstand des Verfahrens gegen Apple.
Generell jeder Händler, der mit „Gewinn“ Produkte verkauft. Du stellst es dar, als wäre Apple alleine die böse Firma, die Gewinne aus deren Geschäfte verdient. Das ist ein Irrtum. Jeder der etwas verkauft erzielt einen Gewinn. Je nach Produktgruppe bis zu 30%. Somit sollte jeder Verkäufer für die Verbrechen anderer aufkommen und entschädigen? Nein, in deiner Welt nur Apple. 😜

Zum Beispiel ist das auch ein Thema bei den Amazon Gutscheinkarten. Diese werden auch sehr gerne für diese Betrugsmaschen verwendet. Und zwar in einem noch viel höheren Ausmaß als bei Apple. Davon abgesehen ist jedem Kartenhersteller bewusst, dass damit Betrugsmaschen abgewickelt werden. Amazon hat dann niemanden geschädigt, somit ist Amazon nicht zur Entschädigung verpflichtet.

Grundsätzlich gibt es noch ein Thema. Man kann erst von einem Betrug sprechen, wenn dieser Vorgang bei der Polizei bekannt ist und die Staatsanwaltschaft ermittelt. Man kann erst handeln, wenn der Vorwurf tatsächlich rechtlich bestätigt ist. Und da vergehen mehr als 6 Wochen.

Herrje, es ging mir weder um meine persönliche Meinung zu Apple, noch ging es mir darum, Apple irgendetwas zu unterstellen!

Es geht hier allein um die Tatsache, dass es ein Verfahren gegen Apple gibt, welches Erklärungsbedürftig ist, weil es sonst missverstanden wird.

Wie ich bereits früher sagte, die Bewertung, ob Apple gut oder böse ist, überlasse ich Fanboys, ich erklärte ausschließlich das Verständnisproblem dieses Verfahrens.
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DefConData
DefConData18.06.22 10:23
Alle Waren lassen sich für Betrugsmaschen verwenden, nicht nur Gutscheine. Bei Gutscheinen profitiert auch jeder Herausgeber, da er mit dem Gutschein Umsatz und damit Gewinn in seinem Shop macht.

Mir ist auch unverständlich was der Prozess bringen soll. Mit fast allen Waren lassen sich Betrug und Verbrechen ausführen. Will man jetzt verlangen das jede Firma für Betrug und Verbrechen der mit ihren Waren stattfindet Entschädigung leistet? Es stellt sich auch die Frage wer denjenigen entschädigt der regulär aus nicht erkennbaren illegalen Geschäften seine Ware erworben hat und diese einfach unbrauchbar gemacht wird. So löst man auch eine Kette von Geschädigten aus bei dem der letzte der am wenigsten einen Betrug erkennen kann auch noch der Geschädigte ist.

Was mich besonders interessiert ist warum ich und andere für diese Fragen auch noch eine negative Bewertung erhalte.
Wer keine Ahnung hat sollte besser mal die Fresse halten
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