Rekordergebnis beim Mac – Ist jetzt alles in Ordnung?

Apples jüngste Finanzzahlen dokumentieren vor allem eines: Geht es mit dem iPhone aufwärts, so bedeutet dies Rekordumsätze. Schwächelt der iPhone-Absatz hingegen, dann sieht das gesamte Quartalsergebnis schwach aus. Seit vielen Jahren ist Apple ein Smartphone-Hersteller, der auch Produkte wie Computer im Sortiment hat – mehr als 70 Prozent des Unternehmens hängen aber direkt am iPhone. Auch wenn der Mac seit geraumer Zeit nicht mehr die umsatzstärkste Produktlinie ist, der iPod zog bereits vor 13 Jahren am Mac vorbei, handelt es sich dennoch um keine zu vernachlässigende Sparte für Apple. Schon seit den Anfangstagen des iPods ist in den Foren immer wieder die Beschwerde zu lesen, Apple sei kaum noch am Mac interessiert. Aller Unkenrufe zum Trotz ging es aber ständig aufwärts – sieht man einmal vom erheblichen Dämpfer im zweiten Jahresquartal ab, konnte sich Apple fast immer besser als der Gesamtmarkt behaupten.


Umsatzrekord durch Notebooks
Im Weihnachtsquartal 2018 gibt es sogar einen Rekord zu vermelden: Noch nie erzielte Apple mehr Umsatz mit dem Mac. Dafür verantwortlich war wohl auch die Strategie, fast alle Baureihen preislich auf deutlich höherem Niveau zu positionieren. Niemand weiß, wie viele Macs Apple genau absetzte. Bekannt ist aber, dass der Umsatz innerhalb eines Jahres auf 7,416 Milliarden Dollar zulegte. Das in Testberichten außerordentlich gelobte MacBook Air trug maßgeblich zum guten Abschneiden bei. Um die in der Überschrift gestellte Frage aufzugreifen: Bei Apples Notebooks scheint alles in Ordnung zu sein. Zwar sind die Preise erheblich gestiegen, außerhalb des Dollarraums sogar noch mehr, dennoch kann sich Apple über hohen Absatz freuen. Anscheinend zieht die Strategie, nicht mit "mittleren Modellen" wie beispielsweise einem MacBook Air 15" anzutreten – und die Zielgruppe eines solchen Notebooks auf das maßgeblich teurere MacBook Pro zu lenken.

Desktop-Bereich
Im Desktop-Sektor gibt es derzeit nur ein wirklich aktuelles Gerät, nämlich den Mac mini. Zweifelsohne sind die Leistungsdaten des iMac Pro beeindruckend, allerdings hat die Baureihe nun auch schon ein ganzes Jahr auf dem Buckel und wird wohl nicht innerhalb der kommenden Wochen aktualisiert. Wie in dieser Woche bereits diskutiert (siehe ) stellte die reguläre iMac-Reihe zudem einen Rekord auf – noch nie beließ Apple eine iMac-Generation länger ohne Überarbeitung im Sortiment. Allerdings gilt auch in diesem Punkt: Der finanzielle Erfolg scheint Apple recht zu geben. Schon vor eineinhalb Jahrzehnten verkündete Apple, die Zukunft liege im Notebook-Sektor – Desktop-Verkäufe wurden seitdem immer unwichtiger. Tim Cook betonte allerdings auch das starke Abschneiden des Mac mini – hoffentlich eine Bestätigung für Apple, nicht nur auf Mobilgeräte zu setzen.

Fazit
Offensichtlich stimmt das Ergebnis der Mac-Sparte, wenn Apple interessante Produktaktualisierungen vornimmt. Das schwache Abschneiden im zweiten Jahresquartal war eindeutig dem langen Ausbleiben von Neuerungen geschuldet – Apple setzte damals nur noch 3,7 Millionen Macs ab und verzeichnete das schlechteste Ergebnis seit Jahren. Der Verkaufsstart des MacBook Pro (2018) im Sommer sowie des Mac mini und MacBook Air sorgten dann wieder für einen maßgeblichen Aufschwung. Wer ein ungutes Gefühl dabei hat, viel Geld für ein seit längerer Zeit nicht mehr aktualisiertes Produkt auszugeben, kann wohl etwas Hoffnung schöpfen. Extrem lange Produktzyklen haben sich, zumindest bei den Verkaufszahlen, offensichtlich nicht bewährt. Dazu kommt Unmut technikbegeisterter Nutzer – der schnell auch auf normale Anwender überschwappen kann. Es bleibt zu hoffen, dass Apple dies genauso sieht.

Kommentare

maclooser30.01.19 13:27
Ich finde das mit den Mac's so in Ordnung. Wenn ich mir einen Mac zulege, weiss ich vorneweg; 5- 7 Jahre keine Probleme. Das sind die Werte, die ich als Privat oder Poweruser erarbeitet habe. Da sollten sich andere Hersteller und Softwareschmieden mal eine Scheibe von abschneiden.
+7
BarbedAndTanged30.01.19 13:27
Apple scheint sich nun endgültig als Ausstatter der hipsteresken Digital Nomad Generation verschrieben zu haben: stylisch, leicht, überteuert und gerade leistungsstark genug, um damit ein paar iPhone videos für den Influencerblog zusammen zuschnipseln. Gut für Leute, die mehr Geld als Verstand haben, aber wer grosse Datenmengen verarbeiten muss, schaut doch schon ziemlich lange in eine sehr tiefe Röhre.
Mein nächster Arbeitsrechner wird sicher kein Apfellogo mehr tragen. Schade, aber die Vorteile des MacOS wiegen die Missstände im Macbereich noch nicht einmal mehr ansatzweise auf. Und selbst wenn Apple dieses Jahr mit dem Supermodularen MacPro aufwartet, dann wird der Preis halt nicht stimmen.
-14
Bernd
Bernd30.01.19 13:49
BarbedAndTanged
Gut für Leute, die mehr Geld als Verstand haben

Son Blödsinn. Um Dich dreht sich wohl die Welt. Ich schätze seit über 20 Jahren die Zuverlässigkeit der Kisten hier. Kaufen, auspacken, anschalten, 3-4 Jahre damit arbeiten, ausschalten und dann den nächsten. Da kann ein Computer ruhig etwas mehr kosten wenn die so sauber funktionieren die die Macs es eben tun. Und jetzt fang nicht an mit Fanboy usw.
+24
macbeutling30.01.19 14:04
Bin im letzten Jahr auf den iMac 5K gewechselt....nachdem ich SIEBEN Jahre einen 27“ iMac vor mir hatte. Das Ding hätte auch nich länger gehalten, habe ihn aber nich gut verkauft bekommen.

Ich sage es immer wieder: sog. „Poweruser“ sind mittlerweile eine Niesche, für 95% reichen die aktuellen Macs. Keine Firma entwickelt Produkte für nur 5% ihres Klientels.
Glück auf🍀
+6
BarbedAndTanged30.01.19 14:14
macbeutling
Ich sage es immer wieder: sog. „Poweruser“ sind mittlerweile eine Niesche, für 95% reichen die aktuellen Macs. Keine Firma entwickelt Produkte für nur 5% ihres Klientels.

Mein Reden, Apple hat das Interesse an Powerusern verloren und deshalb müssen die sich jetzt woanders nach geeigneten Workstations umschauen.
+2
barabas30.01.19 14:19
Ja aber gerade was die Zuverlässigkeit der Mobilrechner angeht so Haben mittlerweile viele ihre Zweifel.
War es zu Beginn des Jahrzehnts die abkehr von jedweder Möglichkeit etwas an den Kisten noch zu verändern so scheint es doch auch immer häufiger der Mangel an Qualität zu sein welche die User hier bemängeln.
Gerade die aktuelle Serie seit 2015 steht in der Kritik, überempfindliche Tastaturen, Probleme mit der Wärmeabfuhr und ganz aktuell, ein Flachkabel welches nicht zum Qualitätsanspruch Apples passt, dominieren die negativen Berichte. Hinzu kommt noch das bei Defekten außerhalb der Garantiezeit horrende Reparaturkosten auf einen Zukommen weil die ganze Konstruktion nur noch auf Design getrimmt ist. Die Preisgestaltung ist hier eigentlich nur noch das i-Tüpfelchen
Insofern, ich hätte heute schon massive Bauchschmerzen wenn ich mich aktuell für ein neues MacBook entscheiden müsste.
+16
piik
piik30.01.19 14:33
macbeutling
Ich sage es immer wieder: sog. „Poweruser“ sind mittlerweile eine Niesche, für 95% reichen die aktuellen Macs. Keine Firma entwickelt Produkte für nur 5% ihres Klientels.
Ein "e" weniger bei Nische.

Davon abgesehen ist das einfach falsch, das dafür total.
Was meinst Du, für wieviel % BMW ihr Cabrio entwickelt? Das ist nur ein Beispiel von sehr vielen.
Apple ist definitiv auf dem Holzweg, gerade wenn sie so denken wie Du
Hardware ist seltener schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...
+5
Mac-Trek
Mac-Trek30.01.19 14:36
Mußte vergangene Woche zwingend ein neues MacBook Pro anschaffen, da mein MB Pro von 2010 den Geist aufgegeben hat. Habe kürzlich die Rechnung von damals wieder gefunden. Wenn ich den Preis mit dem jetzigen MB Pro vergleiche, kann einem schon schwindelig werden.

Damals hatte ich für das 17" MP Pro mit einem i5 2,53 GHz und serienmässig 4 GB RAM, die ich selber auf 8 GB erweitert hatte und 500 GB HDD 1822,69€ + 251,26€ Apple Care, bezahlt.

Das MB Pro 15" von 2018, i7 2,6GHz, mit 16GB RAM und 512GB SSD hat mich bei Amazon 2879€ (Apple Normalpreis 3299€) gekostet. Ob ich mir dann noch nen Apple Care mit knapp 449€ hole, überlege ich mir noch zwei oder dreimal.

Man kann also sagen, dass sich die MB Pros im Preis seit 2010 grob 70% verteuert haben .
Live long and *apple* . Mögliche Rechtschreibfehler und grammatikalische Entgleisungen sind Gratisgeschenke. Jegliches Nörgeln ist Energieverschwendung >:-]...
+13
BarbedAndTanged30.01.19 14:43
Bernd
BarbedAndTanged
Gut für Leute, die mehr Geld als Verstand haben

Son Blödsinn. Um Dich dreht sich wohl die Welt. Ich schätze seit über 20 Jahren die Zuverlässigkeit der Kisten hier. Kaufen, auspacken, anschalten, 3-4 Jahre damit arbeiten, ausschalten und dann den nächsten. Da kann ein Computer ruhig etwas mehr kosten wenn die so sauber funktionieren die die Macs es eben tun. Und jetzt fang nicht an mit Fanboy usw.

Leider dreht sich die Welt nicht um mich, sonst gäbe es wahrscheinlich einen erweiterbaren Mac, der ordentlich Leistung bietet. Die Welt scheint sich aber eher um eine völlig andere Appleklientel zu drehen.

Und ich arbeite schon seit 25 Jahren praktisch ausschliesslich mit Macs. Und bis auf die letzten paar Jahre hat Apple auch immer gutes Arbeitsgerät in ihrer Produktpalette gehabt. Das hat sich aber seit dem erscheinen des nMP leider deutlich geändert.
Ich würde mir für zuhause auch weiterhin nichts anderes als ein Appleprodukt anschaffen. Ich habe ziemlich alles, von Apple Watch bis nMP. Mein MBP ist gut genug, um durch den Alltag zu kommen und low-level Arbeit zu erledigen (Photoediting, schreiben, lesen, Unterhaltung)
Aber für rechnerisch anspruchsvolle Arbeit bietet Apple mir nicht das, was ich brauche. Schon allein die Tatsache, dass kein Mac nativ NVIDIA (CUDA) unterstützt ist schon ein Unding. eGPU ist ja ganz nett, aber auch recht limitiert. Plus, das ganze Kisten- und Kabelgedöhns auf meinem Schreibtisch ist extrem nervig. Dann haben die Maschinen nicht genug ports, also muss noch eine Kiste her, damit ich auch all die anderen Kisten anschliessen kann.. Schau ich bei meinen Kollegen ins Büro, da steht ein dicker Rechner auf dem Tisch in dem all das eingebaut ist was ich in mit 6 oder 7 Peripheriegeräten in einem Nest von Kabeln an meinem Mac hängen habe. Mal eben eine neue GPU einbauen? Gibt's nicht und wenn, dann entweder nur die eine Externe, die Apple vorschreibt oder mit viel gefrickel eine andere. Aber wenn ich rumschrauben will, dann kann ich mir auch gleich eine DOSe kaufen.
Apple entwickelt an Powerusern vorbei. Ich finde es furchtbar schade, weil ich wirklich nicht die geringste Lust habe mir einen Windowsrechner zu kaufen. Aber ich habe keine andere Wahl, weil Apple sie mir mit ihrer einseitigen Produktpolitik genommen hat.
+8
Oxymoron30.01.19 15:15
Mac-Trek
Man kann also sagen, dass sich die MB Pros im Preis seit 2010 grob 70% verteuert haben .

Dafür gab's auch 4x soviel Hauptspeicher, doppelt so viele Prozessorkerne, statt HDD eine 30x mal so schnelle SSD und die Grafikkarte hat wahrscheinlich auch ein paar Scheffel zugelegt.

Von 8 Jahren Inflation reden wir erst gar nicht.

Ich will die Preispolitik von Apple nicht verteidigen, aber in dem vorliegenden Fall kann ich kein Drama erkennen.
-6
fabisworld
fabisworld30.01.19 15:19
BarbedAndTanged
[…] Ich finde es furchtbar schade, weil ich wirklich nicht die geringste Lust habe mir einen Windowsrechner zu kaufen. Aber ich habe keine andere Wahl, weil Apple sie mir mit ihrer einseitigen Produktpolitik genommen hat.

Du bist nicht alleine… denn es geht leider vielen Leute mit vergleichbaren Anwenderbedürfnissen ähnlich! Dies ist wahrscheinlich nur ein schwacher Trost für Dich, aber hoffen wir mal alle zusammen, dass Apple seine Produktpolitik zukünftig (wieder) so gestaltet, dass auch Kunden sich heimisch und gut versorgt fühlen können, die mehr für ihr gutes Geld erwarten, als bloß schick gestylte Produkte für`s Surfen auf der Couch…
+8
iDie
iDie30.01.19 15:30
fabisworld
BarbedAndTanged
[…] Ich finde es furchtbar schade, weil ich wirklich nicht die geringste Lust habe mir einen Windowsrechner zu kaufen. Aber ich habe keine andere Wahl, weil Apple sie mir mit ihrer einseitigen Produktpolitik genommen hat.

Du bist nicht alleine… denn es geht leider vielen Leute mit vergleichbaren Anwenderbedürfnissen ähnlich! Dies ist wahrscheinlich nur ein schwacher Trost für Dich, aber hoffen wir mal alle zusammen, dass Apple seine Produktpolitik zukünftig (wieder) so gestaltet, dass auch Kunden sich heimisch und gut versorgt fühlen können, die mehr für ihr gutes Geld erwarten, als bloß schick gestylte Produkte für`s Surfen auf der Couch…

Ich ertappe mich auch immer mal wieder, wie ich auf den Seiten von Dell oder Razer Preise vergleiche. Mein MacBook Pro ist nun 4,5 Jahre alt und ich hoffe es hält noch 1-3 weitere Jahre. Ein neues könnte ich mir aktuell einfach nicht leisten. (Ich arbeite je nach Projekt 40-60 Stunden pro Woche selbstständig in der Kreativbranche... war das nicht mal Apple-Kernbranche?)
Two roads diverged in a wood, and I--I took the one less travelled by...- Robert Frost
+6
Oxymoron30.01.19 15:32
Sorry, aber für die "Poweruser", die unbedingt selber an den Geräten rumschrauben wollen und auf der anderen Seite die Zuverlässigkeit der Apple Geräte haben wollen, habe ich kein Verständnis.

Man kann nicht Beides haben.

- Diejenigen, die einfach nur billiger haben wollen, bauen halt billigere, qualitativ nicht so hochwertige Komponenten unfachmännisch in die Geräte ein. Hinterher ist es natürlich nicht der Billig-RAM-Riegel, der das Timing unter Last nicht durchhält, schuld, wenn der Rechner abstürzt.
- Diejenigen, die immer die neuesten, leistungsstärksten Komponenten einbauen wollen, übersehen oft, dass diese ggf. nicht in das vorhandene System passen. Gerne wird übersehen, dass die neue Komponente ggf. mehr Wärme produziert, die nicht richtig abgeführt werden kann. Oder dass das Netzteil durch den höheren Leistungsbedarf permanent überlastet wird. Oder, oder, oder ... Das ist der Zuverlässigkeit auch nicht besonders zuträglich.
- Jede neue Komponente, ergibt eine neue Konfiguration, die auch unterstützt sein will. Da braucht man Treiber und bei der Suche nach Fehlern muss man erst mal herausfinden, ob nur bestimmte Komponenten betroffen sind usw, usw, usw Der Aufwand dafür steigt nicht linear, sondern exponentiell.(2 SSDs x 2 CPUs x 2 GKs = 8 Konfigurationen, 3 SSDs x 3 CPUs x 3 GKs = 27 Konfigurationen)
-8
Leines30.01.19 15:37
Bei G4 oder G5 Tower ging das doch auch !

Ich werde auch kein Apple mehr kaufen, sondern dann auf Linux umsteigen.
+2
olilech30.01.19 15:37
Rekordergebnis nur, weil für schlechte Qualität enorm viel Geld genommen wird. Das Preis/Leistungs Verhältnis stimmt einfach nicht mehr. Ich habe mir meinem neuen Mac mini so viele Probleme, das ist echt der Wahnsinn für ein so teures Gerät.
+7
iDie
iDie30.01.19 15:39
Oxymoron
Man kann nicht Beides haben.

...siehe MacPro 2008 bis 2012.
Oxymoron
...bauen halt billigere, qualitativ nicht so hochwertige Komponenten unfachmännisch in die Geräte ein.

...siehe MacBook Pro Reihe (Grafik-Kabel, Tastatur).
Oxymoron
Diejenigen, die immer die neuesten, leistungsstärksten Komponenten einbauen wollen, übersehen oft, dass diese ggf. nicht in das vorhandene System passen. Gerne wird übersehen, dass die neue Komponente ggf. mehr Wärme produziert, die nicht richtig abgeführt werden kann.

...siehe i9 in aktuellem MacBook Pro.
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+9
Sokrates ll30.01.19 15:40
Hallo
Ja das kann ich gerade bestätigen - wenn auch nicht mit einem Mac Book sonder mit einem iPad Pro . Ich habe vor Weihnachten eine iPad Pro 11 zoll gekauft und letzte Woche habe ich es hochgehoben, zugegebener Weise nur an einer Ecke,und das Display ist unter meinen Fingern gerissen. Leider nicht nur in eine Richtung sonder es entstand noch eine kleiner zusätzlicher Riss - und schon ist es nicht mehr von Apples Garantie abgedeckt und Kulanz Fehlanzeige !
Ich finde ein Gerät das annähernd 1300€ kostet sollte es aushalten wenn man es „ungeschickt“ hochhebt .....
Ich werde mich auch nach etwas stabilerem umsehen .....
barabas
Ja aber gerade was die Zuverlässigkeit der Mobilrechner angeht so Haben mittlerweile viele ihre Zweifel.
War es zu Beginn des Jahrzehnts die abkehr von jedweder Möglichkeit etwas an den Kisten noch zu verändern so scheint es doch auch immer häufiger der Mangel an Qualität zu sein welche die User hier bemängeln.
Gerade die aktuelle Serie seit 2015 steht in der Kritik, überempfindliche Tastaturen, Probleme mit der Wärmeabfuhr und ganz aktuell, ein Flachkabel welches nicht zum Qualitätsanspruch Apples passt, dominieren die negativen Berichte. Hinzu kommt noch das bei Defekten außerhalb der Garantiezeit horrende Reparaturkosten auf einen Zukommen weil die ganze Konstruktion nur noch auf Design getrimmt ist. Die Preisgestaltung ist hier eigentlich nur noch das i-Tüpfelchen
Insofern, ich hätte heute schon massive Bauchschmerzen wenn ich mich aktuell für ein neues MacBook entscheiden müsste.
0
BarbedAndTanged30.01.19 15:42
Oxymoron
Mac-Trek
Man kann also sagen, dass sich die MB Pros im Preis seit 2010 grob 70% verteuert haben .

Dafür gab's auch 4x soviel Hauptspeicher, doppelt so viele Prozessorkerne, statt HDD eine 30x mal so schnelle SSD und die Grafikkarte hat wahrscheinlich auch ein paar Scheffel zugelegt.

Von 8 Jahren Inflation reden wir erst gar nicht.

Ich will die Preispolitik von Apple nicht verteidigen, aber in dem vorliegenden Fall kann ich kein Drama erkennen.

Naja, die Inflation macht vielleicht 10-12% aus. Leistungsfähigere Bauteile eventuell ein paar Prozent, was aber eher der Inflation geschuldet ist. Aber das sollte nicht wirklich ins Gewicht fallen, die Bauteile waren damals schließlich Aktuell und hatten einen entsprechenden Preis.
+10
iDie
iDie30.01.19 15:45
BarbedAndTanged

Naja, die Inflation macht vielleicht 10-12% aus. Leistungsfähigere Bauteile eventuell ein paar Prozent, was aber eher der Inflation geschuldet ist. Aber das sollte nicht wirklich ins Gewicht fallen, die Bauteile waren damals schließlich Aktuell und hatten einen entsprechenden Preis.

Nicht zu vergessen, dass die Speicherpreise seit Jahren fallen... außer bei Apple.
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+14
CJuser30.01.19 15:58
Rekordumsatz? Damit kann man ja gerne werben, dass dies aber mit höheren Preisen auf die einzelnen Produkte erkauft wird, stört die Kunden und erfreut nur die Aktionäre.
Solange man 2.799 € für ein 15 Zoll MacBook Pro mit nur 256 GB SSD hinblättern muss, ist nicht alles OK. Und entgegen der Aussage des Autors, halte ich ein 15 Zoll MacBook Air weiterhin für sinnvoll.
Apple muss eindeutig etwas an der Preispolitik ändern. Natürlich soll man die Hardware nicht dem Kunden "hinterherschmeißen". Macs sollen auch weiterhin ein Premium-Produkt bleiben, aber doch bitte kein Luxus-Produkt. Eine Verdoppelung des Basis-Flash-Speichers bei gleichbleibenden Preisen wäre aber schonmal ein guter Anfang.
+12
BarbedAndTanged30.01.19 16:16
[quote=Oxymoron]
Sorry, aber für die "Poweruser", die unbedingt selber an den Geräten rumschrauben wollen und auf der anderen Seite die Zuverlässigkeit der Apple Geräte haben wollen, habe ich kein Verständnis.

Man kann nicht Beides haben.

[quote=Oxymoron]

GPU, RAM, HDD sind doch nicht wirklich rumgeschraube. Prä-2013 MacPros hatten doch eben diese Möglichkeiten und wurden von Apple wegen ihrer einfachen Erweiterbarkeit sogar ausdrücklich beworben. Und das zu Kampfpreisen: https://www.youtube.com/watch?v=l72MsGZQA8Q
+4
RRRobbie30.01.19 16:28
Lamentieren hilft nicht! Findet man nicht mehr das richtige Gerät bei Apple oder ist man nicht bereit den dafür geforderten Preis zu zahlen, muss man sich halt bei anderen Firmen umgucken.

Anscheinend gibt es ja noch genügend Leute (siehe Artikel), die mit den von Apple angebotenen Geräten zufrieden und bereit sind, die aufgerufenen Preise zu bezahlen.
-1
omek30.01.19 16:30
Genau das ist mein Problem. Ich habe aktuell ein 15“ 2011 MBP mit 16GB ram und 2 SSD (1,25 TB) mit einem Logicboard, welches letztes Jahr getauscht wurde. Ich bräuchte jetzt aber langsam mal ein neuen Rechner.
Ich wäre ja gern bereit 2500,- für den neuen auszugeben, aber für eine ähnlich Config 3500? Ich kann das einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Wenn die den Speicher bei den 2500-2800 Modellen auf 1TB erhöhen würden, würde ich mir sofort ein aktuelles MBP kaufen.
CJuser
....Eine Verdoppelung des Basis-Flash-Speichers bei gleichbleibenden Preisen wäre aber schonmal ein guter Anfang.
+3
sonorman
sonorman30.01.19 16:33
Mac-Trek

Damals hatte ich für das 17" MP Pro mit einem i5 2,53 GHz und serienmässig 4 GB RAM, die ich selber auf 8 GB erweitert hatte und 500 GB HDD 1822,69€ + 251,26€ Apple Care, bezahlt.

Das MB Pro 15" von 2018, i7 2,6GHz, mit 16GB RAM und 512GB SSD hat mich bei Amazon 2879€ (Apple Normalpreis 3299€) gekostet. Ob ich mir dann noch nen Apple Care mit knapp 449€ hole, überlege ich mir noch zwei oder dreimal.

Man kann also sagen, dass sich die MB Pros im Preis seit 2010 grob 70% verteuert haben .
Auch gerdade mal nachgeguckt:

2003 habe ich für ein PowerBook G4, 1 GHz, 17“ mit 512 MB und 60 GB HDD 3.650€ bezahlt. Und 2005 für ein 30“ Cinema Display 2.737€.

Die Inflation mit eingerechnet sehe ich da keine dramatische Verteuerung.
Es kommt sehr stark darauf an, mit welcher Generation man solche Vergleiche anstellt. Noch krasser wird es, wenn man die Mac-Preise aus den Neunzigern zum Vergleich heran zieht. Dagegen sind Macs heute ziemlich günstig. Gucksu hier
-6
Cliff the DAU
Cliff the DAU30.01.19 16:37
olilech
Ich habe mir meinem neuen Mac mini so viele Probleme, das ist echt der Wahnsinn für ein so teures Gerät.
Welche Probleme sind das denn wenn ich mal fragen darf. Interessiert sicher noch andere.
„Es gibt keine Nationalstaaten mehr. Es gibt nur noch die Menschheit und ihre Kolonien im Weltraum.“
+4
barabas30.01.19 16:38
Also was die Update Möglichkeit angeht, - Bis vielleicht auf meinen ersten Mac, einen Performa 600 könnte man alle nachfolgenden Modelle bis ins Jahr 2011 immer in einem gewissen Rahmen auf oder nachrüsten, dazu brauchte man in der Regel nun wahrlich kein "Schrauber" sein.
Gerade die MacPros von 2008 (einen 2008er habe ich selbst noch hier stehen) bis 2012 waren diesbezüglich absolut mustergültig, da benötigte man noch nicht einmal mehr irgendein Werkzeug. Wer Zuhause eine Schranktür öffnen kann, einen Schublade öffnen und schließen, der konnte auch problemlos diese Teil mit neuen/zusätzlichen Festplatten und RAM Speicher bestücken.

Hier bin ich nun mal auf das neue MacPro Konzept gespannt, denn nur wenn man wieder handelsübliche Massenspeicher und RAMs verwenden kann ist dieser überhaupt erst rentabel, insofern natürlich auch der Einstiegspreis sich noch in akzeptablen Grenzen hält. Setzt Apple allerdings wie in den letzten Jahren wiederum auf "eigene" Lösungen, kann man schon aus diesem Grund das ganze wohl schnell wieder abhacken.
+3
Andreas Hofmann30.01.19 16:52
BaredAndTanged
GPU, RAM, HDD sind doch nicht wirklich rumgeschraube. Prä-2013 MacPros hatten doch eben diese Möglichkeiten und wurden von Apple wegen ihrer einfachen Erweiterbarkeit sogar ausdrücklich beworben. Und das zu Kampfpreisen: https://www.youtube.com/watch?v=l72MsGZQA8Q

Richtig, an diese MacPros habe ich auch gedacht. Apple hatte eine lange Geschichte gut erweiterterer Geräte und es hat funktioniert. Wenn ich nur an meinen 7600er denke, da haben sich die die PC-Leute irgendwo in schmalen Spalten die Finger verrenkt und aufgeschnitten, da hat man das Ding hingegen einfach aufgefaltet und konnte leicht an wirklich jedes Teil dran.

Heute kann man froh sein, wenn man noch den Massenspeicher wechseln kann. Verlöteter Speicher geht mir schon von der Umwelt her gegen den Strich, zumal der Bedarf nach mehr Rechenleistung nicht mehr der Treiber für einen Austausch der Maschinen ist und mit einem Speicherwechsel heutzutage die Lebenszeit enorm verlängert werden kann.

Aus dem Grund habe ich derzeit erst mal eine neues MacBook Pro/Air aufgeschoben - ich kämpfe mit mir, ob ich Abschied vom Mac nehme. Während man sich bei den Geräten den verlöteten Speicherplatz vielleicht noch schönreden kann (noch etwas flacher, mehr Platz für Akku), ich war fast geneigt nachzugeben, machte mich der Mac mini wirklich sauer. In die Vorgänger gingen 2 SSDs reinzustecken (mein aktueller wäre sonst Elektroschrott, die original HDD war kurz vor dem Tod), Speicher austauschbar und jetzt geht im Gehäuse mit exakt gleichen Abmessungen nur noch verlöten? Ein dreisterer Fall von geplanter Obsoleszenz (witzig, die Apple-Rechtschreibprüfung kennt das Wort nicht ) hab ich noch selten gesehen.
+10
barabas30.01.19 16:56
Sokrates ll
Hallo
Ja das kann ich gerade bestätigen - wenn auch nicht mit einem Mac Book sonder mit einem iPad Pro . Ich habe vor Weihnachten eine iPad Pro 11 zoll gekauft und letzte Woche habe ich es hochgehoben, zugegebener Weise nur an einer Ecke,und das Display ist unter meinen Fingern gerissen. Leider nicht nur in eine Richtung sonder es entstand noch eine kleiner zusätzlicher Riss - und schon ist es nicht mehr von Apples Garantie abgedeckt und Kulanz Fehlanzeige !
Ich finde ein Gerät das annähernd 1300€ kostet sollte es aushalten wenn man es „ungeschickt“ hochhebt .....
Ich werde mich auch nach etwas stabilerem umsehen .....

Boah, das ist natürlich schon heftig.
Bislang war ja "nur" bekannt, das die neuen Pads sich mitunter leichter verbiegen lassen, aber das Beispiel hier kann eigentlich nur bedeuten das die Statik dieses Teils noch nicht einmal mehr dessen Eigengewicht sicher trägt.
Hab das ganze mal mit den iPadPro 10.5 probiert, - kein Problem.
+1
macuser96
macuser9630.01.19 17:45
maclooser
Ich finde das mit den Mac's so in Ordnung. Wenn ich mir einen Mac zulege, weiss ich vorneweg; 5- 7 Jahre keine Probleme.
Angenommen du hast 7 Jahre keine Probleme, dann auf einmal hast du welche und du willst/musst dir einen neuen Rechner kaufen. Das "neue" Modell wurde das letzte mal vor 2-4 Jahren aktualisiert. Klar, wenn du einen neuen Rechner BRAUCHST, dann wirst du das Geld ausgeben. Aber wie gehts dir dabei, wenn du davon ausgehen kannst, dass das "aktuelle" Modell eigentlich nicht mehr dem Stand der Technik entspricht und wohl in ein paar Monaten upgedated werden wird?
+4
Dante Anita30.01.19 17:59
macuser96
maclooser
Ich finde das mit den Mac's so in Ordnung. Wenn ich mir einen Mac zulege, weiss ich vorneweg; 5- 7 Jahre keine Probleme.
Angenommen du hast 7 Jahre keine Probleme, dann auf einmal hast du welche und du willst/musst dir einen neuen Rechner kaufen. Das "neue" Modell wurde das letzte mal vor 2-4 Jahren aktualisiert. Klar, wenn du einen neuen Rechner BRAUCHST, dann wirst du das Geld ausgeben. Aber wie gehts dir dabei, wenn du davon ausgehen kannst, dass das "aktuelle" Modell eigentlich nicht mehr dem Stand der Technik entspricht und wohl in ein paar Monaten upgedated werden wird?

Genau das ist der Punkt, der immer vergessen wird wenn behauptet wird, Hardware-Updates alle 1-2 Jahre seien heute ja nicht mehr notwendig. Diese langen Zyklen die Apple in den letzten Jahren eingeführt hat passen eben für viele nicht.

Noch dazu wird oft ignoriert, dass alte Hardware viel schneller Vintage wird und somit eine kürzere Nutzungsdauer hat.
+1
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