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Neues im App Store: Gruppenkäufe, Entwickler-übergreifende App-Bundles, Empfehlungen und Abo-Pakete

Apples Dienste-Sparte ist seit Jahren ein Segment, dessen Umsatz stetig wächst. Einen bedeutenden Teil nehmen die App Stores des Konzerns ein – auf mehreren Plattformen stellen die hauseigenen Vertriebskanäle ein Quasi-Monopol dar, und die Umsatzbeteiligung von Apple beschert dem Unternehmen gute Margen. Damit das so bleibt, nutzt Apple die diesjährige WWDC, um den Entwicklern neue Möglichkeiten für Vermarktung und Vertrieb ihrer digitalen Inhalte zu präsentieren.


Eine neue Asset Library für Screenshots, Demo-Videos und Bilder wird App-Entwicklern die Gestaltung von Werbekampagnen, In-App-Events und individuellen App-Store-Seiten erleichtern. Ein neuer Vorschaumodus in App Store Connect zeigt die Resultate in verschiedenen Bildschirmgrößen sowie im Dunkelmodus an. Zudem können App-Anbieter ihre Werbematerialien unabhängig von der zugehörigen App zur Überprüfung beim App Review einreichen. Spieleentwickler dürfen obendrein dem Review-Team Konzepte für zeitlich begrenzte Rabatte sowie Bewerbungen für ein Feature in der Spiele-App vorschlagen – derlei Promo-Aktionen beschränkten sich bisher auf den App Store.

Kollektionen für Zielgruppen
Bereits in dieser Woche beginnen Apples App Stores damit, Nutzer mit personalisierten Kollektionen auf Apps hinzuweisen, welche ihrem Nutzungsprofil entsprechen. Mittels „App Notes“ erhalten die App-Store-Besucher Hinweise, warum ihnen diese Empfehlungen unterbreitet werden. Anfangs beschränkt sich diese neue Vermarktungsinitiative auf die Vereinigten Staaten, soll aber bald in weiteren Regionen erscheinen.

Gruppenkäufe für heterogene Teams
Bisher gibt es zwei Wege für App-Anbieter, ihre App mit einem Mengenrabatt an eine Gruppe von Menschen zu verkaufen: Apple School Manager oder Apple Business Manager. Beide setzen voraus, dass Geräte per Mobile Device Management (MDM) verwaltet werden. Noch in diesem Jahr, so Apples Pressemitteilung, will der Konzern Wege einräumen, um abseits dieser Programme ein Lizenzpaket zu erwerben und die Nutzungsrechte einzelner Lizenzen selbstständig zu verwalten.

Flexiblere Bundles (und Abo-Suiten)
Bundles führen im App Store eher ein Schattendasein: App-Entwickler gewähren über einen Paketpreis einen Rabatt für diejenigen, welche mehrere Apps erwerben – oder eine ältere Version derselben App bereits besitzen. Zukünftig können sich mehrere Anbieter zusammentun, um ein Software-Paket für den Einmalkauf zusammenzustellen. Dies wird ergänzt durch sogenannte Suiten. So nennt Apple eine Kombination von In-App-Abonnements, welche zu einem gemeinsamen Paketpreis zur Auswahl stehen.

Sonderangebote für Abo-Verlängerung⁣
App Store Connect beginnt zudem damit, Anbietern von Abonnements eine neue Kommunikationsform einzuräumen: „Retention Messages“. Mit zielgerichteten Sonderangeboten können App-Entwickler Anwender beim Beenden ihres Abonnements überzeugen, es weiter bestehen zu lassen.

Neues Regelwerk für Bildschirmzeit
Die angekündigten Änderungen elterlicher Zugriffskontrolle betreffen auch App-Entwickler. Sie erhalten im Juli Zugriff auf einen neuen Fragebogen zur Alterseinstufung; darin wird zusätzlich abgefragt, ob die eigene Software Social-Media-Funktionen umfasst. Eine Einsortierung in eine der vier Kategorien (Unterhaltung, Spiele, Social Media oder "Andere") erfolgt automatisch.

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