Apple muss (am RAM) sparen: iPhone 18 doch nicht mit 12 GB?


Ein aktuelles iPhone 17 Pro setzt auf acht mit dem Systemchip verbundene Speicherbausteine. Jeder davon verfügt über 1,5 GB, was in der Summe also die bekannten 12 GB ergibt. Das ermöglicht es den Geräten, den vollen Umfang der Funktionen von Apple Intelligence bzw. Siri AI auszuführen. Ein iPhone 17 bringt indes nur 8 GB mit, was eben nicht mehr für alle Features ausreicht. In mehreren Berichten war die Rede davon, Apple beseitige mit der nächsten iPhone-Generation besagten Unterschied und spendiere auch dem Basismodell 12 GB. Dem
widerspricht der bekannte Marktexperte Ming-Chi Kuo nun und nennt andere Daten.
Mehr Chips – aber kleinereWenn Apple im Frühjahr 2027 mit dem iPhone 18 antrete, welches angeblich bis zu sechs Monate nach den Pro-Modellen erscheint, stelle Apple von bislang vier auf anschließend sechs Speicherbausteine um. Allerdings: Diese sind dann nicht mehr 2 GB, sondern nur noch 1,5 GB groß. Aus 8 GB werden somit 9 GB und nicht die bislang vielfach kolportierten 12 GB – wenngleich die Speicherbandbreite dennoch zulegen dürfte. Apple sei zur Erkenntnis gelangt, mit dem zusätzlichen Gigabyte ausreichend gerüstet für iOS 27 zu sein. Die neuen Siri-Stimmen sowie die verbesserte Diktierfunktion erfordern laut Apples Dokumentation allerdings 12 GB und ließen sich damit nicht lokal ausführen.
Damit würden doch nicht alle KI-Features unterstütztDie Meldung ist etwas überraschend, denn bislang hieß es, Apple wolle ein einheitliches Nutzererlebnis über alle Geräte hinweg bieten – weswegen es beispielsweise überhaupt erst zum
Kahlschlag bei älteren Modellen der Apple Watch kam. Sofern Ming-Chi Kuo also richtig liegt, wäre jenes Vorhaben nicht umzusetzen.
Für die Entscheidung gäbe es jedoch handfeste Gründe, denn die erheblich steigenden Speicherpreise könnten das Unternehmen dazu zwingen, an jeder möglichen Stelle den Rotstift anzulegen. Bei geschätzten sechs bis zehn Dollar Einkaufskosten pro GB Speicher würde sich der Verzicht also durchaus bemerkbar machen und es Apple ermöglichen, etwas weniger an der Preisschraube drehen zu müssen.