Mehrere Apple-Dienste werden teurer – international uneinheitlich


Im Hardwarebereich hatte Apple die Preise bereits im Juni substanziell angezogen, lediglich das iPhone blieb bislang vor der Verteuerung verschont – mit Ausnahme von Japan. Vor einigen Tagen folgte dann die Hardwareversicherung namens
AppleCare+ für Mac und iPad, wenngleich Apple hier ebenfalls das iPhone-Angebot vorerst unverändert lässt. Man kann jedoch wohl davon ausgehen, dass spätestens mit der Einführung der nächsten iPhone-Generation auch beim Smartphone samt AppleCare+ Anpassungen nach oben anstehen. Jetzt verteuerte Apple noch weitere Angebote, betroffen sind verschiedene Dienste. Eine einheitliche internationale Linie gibt es dabei nur teilweise.
Apple Music teurer, Apple One anscheinend nichtHierzulande kostet Apple Music fortan 11,99 Euro statt 10,99 Euro, das Familienabo steigt von 16,99 auf 19,99 Euro. Weiterhin gibt es den Schüler-/Studenten-Tarif, dessen monatlicher Preis ebenfalls um einen Euro zulegt und damit bei 6,99 Euro liegt. Apple begründet die Erhöhung übrigens mit gestiegenen Lizenzkosten, was offensichtlich international der Fall ist. Für Neukunden greifen die genannten
Preise ab sofort, für bestehende Abonnenten erst ab der nächsten Verlängerung – was aber vom Nutzer bestätigt werden muss.
Apple One ist bei uns dagegen nach aktuellem Stand nicht teurer geworden. Apples deutsche Apple-One-Seite nennt weiterhin 19,95 Euro für Einzelpersonen, 25,95 Euro für den Familientarif und 34,95 Euro für Premium. Anders sieht es in den USA aus, dort beträgt der monatliche Aufschlag bis zu zwei Dollar. Ob Apple mit etwas Verspätung auch bei uns zwei Euro für Familie bzw. Premium aufschlägt, ist unklar.
iCloud+ in einigen Ländern teurer, bei uns nichtVon einer anderen Preisrunde ist man in Europa und den USA hingegen ausgenommen, denn während Abonnenten von iCloud+ aus Nigeria, Türkei, Vietnam, Japan, Ägypten, Neuseeland, Philippinen und Indonesien fortan um bis zu 50 Prozent tiefer in die Tasche greifen müssen, nennen die US- und EU-Supportseiten unveränderte monatliche Kosten ab 99 Cent. Offensichtlich handelte es sich also um eine währungskursbedingte Anpassung.