"20th Anniversary iPhone": Vorbereitungen der Fertiger laufen an – jetzt schon


Im nächsten Jahr steht für das iPhone ein großer Feiertag an, denn die Einführung des ersten Apple-Smartphones liegt dann zwei Jahrzehnte zurück. Aus zahlreichen Berichten der letzten Monate ging hervor, dass Apple große Pläne für die 2027er-Generation hat. Obwohl unbekannt bleibt, ob das Jubiläum in irgendeiner Weise Erwähnung im Produktnamen findet, ist in der Gerüchteküche zumindest meist die Rede vom "20th Anniversary iPhone". Dieses soll in mehrfacher Hinsicht ein weitreichender Schritt sein, so wie 2017 auch das iPhone X eine neue Designära eingeläutet hatte. Vom Weibo-Leaker Fixed Focus Digital
heißt es jetzt, die konkreten Vorbereitungen der Zulieferer und Fertiger seien inzwischen angelaufen, die geplanten Werke umgerüstet.
Sehr frühe Vorbereitungen – weil es auch viel vorzubereiten gibtDabei handelt es sich zwar um einen recht frühen Zeitpunkt, allerdings um keine Überraschung. Zum 20-jährigen Jubiläum des iPhones plant Apple angeblich wieder einen deutlichen Designumbruch, welcher mit großen Herausforderungen einhergeht. Glas stehe im Mittelpunkt, so übereinstimmende Meldungen. Lichtbrechung und lichtleitende Strukturen sollen den sichtbaren Rand des iPhones nahezu verschwinden lassen, sodass es wie ein gekrümmtes, über die Kanten reichendes Display wirke. Die anspruchsvolle Fertigungsweise erfordere, die entsprechenden Fertigungsanlagen mit langem Vorlauf umzubauen. Laut Fixed Focus Digital ist das bereits geschehen, frühe Testproduktionen seien nun möglich.
Noch ein Jahr bis zur MassenfertigungDamit bleibt noch fast ein Jahr, um auf die Massenfertigung hinzuarbeiten, welche normalerweise stets im Juli beginnt und ab August mit voller Kapazität läuft. Bis dahin können sich die Anforderungen aber durchaus noch ändern, denn das finale Design eines neuen iPhones wird meist erst im Frühjahr festgelegt – bis zum Frühsommer gibt es zudem meist weitere Detailanpassungen. Die Displaypanels sollen übrigens von Samsung stammen und auf "COE" ("Color Filter on Encapsulation") setzen – eine klassische Polarisationsschicht fällt damit weg, was in geringerer Bauhöhe bei besseren Leuchtwerten resultiert.