Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?

AppleCare+ für Mac und iPad wird teurer – Preise für iPhone-Absicherung bleiben (noch) stabil

Hohe Teuerungsraten belasten Verbraucher nicht nur in den Vereinigten Staaten von Amerika. Auch in Europa ist Inflation ein Thema, viele Preise stiegen in den vergangenen Monaten aus verschiedenen Gründen deutlich stärker als es Konsumenten und Unternehmen lieb sein kann. Die Speicherkrise etwa beschert Herstellern von Smartphones, Tablets und Computern erheblich höhere Kosten; Apple sah sich daher vor Kurzem gezwungen, die Preise für Macs und iPads sowie Apple TV signifikant anzuheben (siehe ). Jetzt wird auch ein Service teurer, welchen nicht wenige Kunden des kalifornischen Unternehmens in Anspruch nehmen, um ihre hochwertigen Geräte gegen Schäden und Verlust abzusichern: AppleCare+ kostet ab sofort etwas mehr als zuvor. Es gibt aber etliche Ausnahmen.


Absicherung fast aller iPads wird zehn Euro teurer
Für die erweiterte Garantie, bei welcher es sich juristisch betrachtet um eine Versicherung handelt, verlangt Apple bei den meisten iPad-Modelle seit dem 15. Juli 2026 zehn Euro mehr. Sie kostet jetzt beispielsweise für ein iPad ohne Namenszusatz sowie ein iPad mini 89 Euro pro Jahr, bislang waren es 79 Euro. Das Monats-Abo verteuert sich von 3,99 Euro auf nunmehr 4,49 Euro. Identische Aufpreise kommen bei sämtlichen anderen Tablets aus Cupertino zum Tragen. Ausgenommen ist lediglich das iPad Air der ersten bis vierten Generation, hier bleibt es bei 79 Euro im Jahr beziehungsweise 3,99 pro Monat.

Apple erhöht auch Versicherungsprämien für Macs
Im Falle der Notebooks und Desktops aus Cupertino ziehen die Preise für AppleCare+ ebenfalls an. Die befristete Absicherung des MacBook Neo beispielsweise schlägt ab sofort mit 165 Euro für drei Jahre zu Buche, bislang waren es 149 Euro. Der Preis für das Jahres-Abo steigt von 54,99 Euro auf 59,99 Euro. Beim iMac verlangt Apple jetzt 195 Euro (vorher 179 Euro), der gleiche Preis gilt für den Mac Studio. Die Prämie für ein MacBook Air 13“ mit M5-Chip verteuert sich von 219 Euro auf 235 Euro. Die Versicherung des Flaggschiff-Modells MacBook Pro 16“ mit M5 Pro oder M5 Max kostet nunmehr 445 Euro (bislang 429 Euro). Bei den Displays hat Apple hingegen auf eine Erhöhung verzichtet.

Vorerst keine Verteuerung von AppleCare+ für iPhones
Bei iPhones wird AppleCare+ hingegen nicht teurer. Die Preise reichen nach wie vor von 89 Euro (iPhone SE) bis 229 Euro (iPhone Air, iPhone 17 Pro/Pro Max und viele weitere). Das könnte sich allerdings ändern, wenn Apple im Herbst die nächste Smartphone-Generation vorstellt. Leicht niedrigere Prämien verlangt Apple dagegen für die Apple Watch SE sowie AirPods, AirPods Pro und Beats-Geräte. Die aktuellen Preislisten für AppleCare+ sind auf Apples Webseiten zu finden, es gibt getrennte PDF-Dateien für Macs und Displays sowie alle anderen Gerätekategorien.

Kommentare

M1kRR
M1kRR16.07.26 13:05
Wir werden gemolken, was das Zeug hält. Von jedem der glaubt, sich das erlauben zu dürfen. Die wenigsten veröffentlichen Begründungen für Preishikes sind haltbar. Und dann kommt noch die Inflation oben drauf. Na, zum Glück steigen die Einkommen ja in gleichem Masse.
-1
CommodoreVC2016.07.26 13:17
Es war eigentlich erwartbar und ist sogar nachvollziehbar. Da die Komponentenpreise gestiegen sind, wird eine Reparatur zwangsläufig teurer. Diese Mehrkosten müssen natürlich irgendwie abgefangen werden.
0
MLOS16.07.26 13:41
Es sind 445 Euro für drei Jahre, nicht pro Jahr. Das steht im Artikel aktuell falsch.
+1
Dupondt16.07.26 14:11
MLOS: Danke für den Hinweis, ist korrigiert.
0

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.