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Mac App Store: Das Interesse schwindet schlagartig – sagen neue Zahlen

Im Januar 2011 öffnete der Mac App Store seine Software-Pforten und Nutzer konnten erstmals auf das zunächst rund 1000 Apps starke Angebot zurückgreifen. Recht schnell ließ sich jedoch beobachten, dass Apple dem iOS App Store stets mehr Liebe als dem Mac-Pendant widmete. Während es unter iOS regelmäßig wichtige Verbesserung des Stores gab, hinkte der "MAS" teils Jahre hinterher. Erst mit macOS 10.14 Mojave räumte Apple den Dienst gründlich auf und setzte auf eine veränderte Bedienführung. Allerdings hat es der Mac App Store auch insofern schwerer, zum Haupt-Anlaufpunkt aller Nutzer zu werden, als es weiterhin kein exklusiver Dienst ist – ganz anders als der App Store unter iOS und iPadOS.


Wesentlich weniger neue Apps erscheinen
Wie aktuelle Zahlen zeigen, schwindet das Interesse am Mac App Store anscheinend recht deutlich. Während über längere Zeit hinweg rund 350 bis 400 Apps pro Monat im Store für Mac-Software erschienen, ist seit Anfang des Jahres ein deutlicher Rückgang zu beobachten. Eigentlich lautete Apples Hoffnung, das Portfolio werde deutlich wachsen, immerhin können Entwickler ihre iOS- und iPadOS-Apps auch für M1-Macs anbieten. Genau das Gegenteil war der Fall, seit Mai liegen die Zahlen kontinuierlich bei unter 300 Apps. Selbst die Marke von 200 könnte noch fallen, denn im Sommer geht es normalerweise deutlich ruhiger als im Frühjahr zu. Konkrete Gründe für den beobachteten Abschwung nennt AppFigures nicht.


An den generellen Bedingungen hat sich im Jahresvergleich nicht viel geändert – einige frühere Kritikpunkte (fehlende Bundles, generell 30 Prozent Provision) wurden aus Entwicklersicht zudem vorteilhafter gelöst. Auch die einst langen Wartezeiten für App-Reviews gehören der Vergangenheit an. Warum es nun so einen plötzlichen Rückgang gibt, liegt daher nicht auf der Hand. Möglicherweise brachten aber die Diskussionen rund um Apples Marktmacht einige Entwickler dazu, sich wieder verstärkt auf Modelle abseits der Apple-eigenen Store-Plattform zu konzentrieren. Auch wenn es diesbezüglich keine Zahlen gibt: Dass Entwickler plötzlich generell nicht mehr an Mac-Software interessiert sind, klingt hingegen eher unwahrscheinlich.

Kommentare

MikeMuc01.09.21 09:57
Böse Zungen könnten behaupten, das der Rückgang Coronabedingt ist. Die Entwicklungsfirmen haben alle ins Homeoffice geschickt und kämpfen nun mit den Folgen
+1
Robby55501.09.21 10:02
Irgendwann gibt es nun mal für jeden erdenklichen Zweck eine passende App und wer braucht dann schon die 12te Bildbearbeitung oder die 15te Kalenderapp? 300-400 neue Apps pro Monat ist schon eine hohe Zahl, möchte nicht wissen wieviel Schrott da dabei ist.

Was auch mittlerweile wie eine Seuche im Store umgeht ist die Umstellung einiger ehemals guter Apps auf ein Abo-Modell. Kann man machen aber kaum ein Kunde zahlt monatlich ein teures Abo wenn er eine App nur gelegentlich nutzt. Eine Bezahlung nach tatsächlicher Nutzungszeit wäre interessanter aber das ist leider im Store so nicht vorgesehen.
+32
KingBradley
KingBradley01.09.21 10:06
Tja, wer die Entscheidung hat:
- selbst Homepage zu betreiben mit Shop
- Apple 30% geben

Der rennt Apple nun mal die Türen nicht ein.🤷🏻‍♂️

Deshalb hat Apple auch Panik das sie nicht mehr der 30% Türsteher sein dürfen auf dem iPhone.
+4
Raziel101.09.21 10:14
KingBradley
Tja, wer die Entscheidung hat:
- selbst Homepage zu betreiben mit Shop
- Apple 30% geben

Der rennt Apple nun mal die Türen nicht ein.🤷🏻‍♂️

Deshalb hat Apple auch Panik das sie nicht mehr der 30% Türsteher sein dürfen auf dem iPhone.

Mittlerweile sind es nur noch 15% und wer selber mal versucht sowas aufzusetzen und dann nen Bezahldienstleister, nen Hoster, ne Domain etc zahlt, sich um den ganzen Prozess und eventuelle Refunds etc kümmert, der ist instant über die 15% oder sogar 30% hinaus und hat dann aber noch ne richtig schöne Freude mit Regulierungen, Steuern und unterschiedlichen Ländern und so weiter. Wenn du Pech hast bist du am Ende des Tages weniger mit Programmieren als mit dem ganze drumherum beschäftigt ^^

Abgesehen davon das du mit den 15%- 30% ja auch noch die ganze Platform und die Unmengen and Tools, Frameworks und so weiter zahlst die man dir als Entwickler bereitstellt.

Also wer statt 15% lieber meint, er macht das alles selber und spart sich was, der hat entweder keine Erfahrung auf dem Gebiet, oder ist so klein das er es rein als Spaß betreibt und sowieso keinen Gewinn erwartet oder ist schon so groß, dass er die ganze Infrastruktur sowieso bereits besitzt.
+42
KingBradley
KingBradley01.09.21 10:22
Viele bieten aber auch beides an.
Warum wohl?

Dazu bieten viele z.B. auch Studenten Versionen an die nochmal günstiger sind.

Und dank Paypal einfach den Dollar Preis bezahlen und fertig.

Die würden das alle nicht machen wenn sie nicht mehr am Ende übrig haben als bei Apple🤷🏻‍♂️
-2
trigunas10801.09.21 10:25
Von mir aus könnten es nur 100 oder weniger sein. Sich hier an der Quantität zu orientieren ist vielleicht aus marktwirtschaftlicher Sicht toll aber für den User bedeutet das erst mal nix. Ich hab lieber ne Hand voll richtig guter Apps als ewig viele halbgare Copycats.
+14
Rumpelstilzchen
Rumpelstilzchen01.09.21 10:36
Robby555

Ich kann und muss dir voll und ganz zustimmen. Diese Abo-Seuche greift leider überall um sich. Für die Entwickler mag das ganze gut sein denn es generiert einen bestätigen Einkommensstrom aber es wird auf Entwicklerseite dabei gern übersehen: Geld ist ein endliches Gut. Und es wird immer Programmierer geben die alles daran setzen jegliche Sperren ihrer "Kollegen" zu umgehen. Traurig aber wohl Realität.😞
+4
KingBradley
KingBradley01.09.21 10:41
Robby555

Was auch mittlerweile wie eine Seuche im Store umgeht ist die Umstellung einiger ehemals guter Apps auf ein Abo-Modell. Kann man machen aber kaum ein Kunde zahlt monatlich ein teures Abo wenn er eine App nur gelegentlich nutzt. Eine Bezahlung nach tatsächlicher Nutzungszeit wäre interessanter aber das ist leider im Store so nicht vorgesehen.

Und diese Abo Seuche wurde durch Apple forciert! Gab ja news wie Apple Entwickler davon überzeugen wollte und Veranstaltungen abhielt.

Man hatte bei Apple einfach den Hals nicht voll und wollte noch monatlich mitabkassieren.

Ich behaupte mal folgendes:
Ohne den AppStore Zwang auf dem iPhone wäre diese Abo Seuche nie in diesem Umfang gekommen!
+4
Marcel Bresink01.09.21 10:42
Raziel1
wer selber mal versucht sowas aufzusetzen und dann nen Bezahldienstleister, nen Hoster, ne Domain etc zahlt, sich um den ganzen Prozess und eventuelle Refunds etc kümmert, der ist instant über die 15% oder sogar 30% hinaus und hat dann aber noch ne richtig schöne Freude mit Regulierungen, Steuern und unterschiedlichen Ländern und so weiter.

Nein, wer das selber mal versucht hat, weiß, dass fremde Anbieter das sehr viel besser können als Apple. Und Preise um etwa 15% sind der übliche Tarif, nicht etwa das doppelte, das Apple früher für viel schlechteren Service verlangt hat. Vor allem kümmern sich andere Anbieter um die Entwickler und behandeln sie nicht wie Dreck und klauen deren Ideen.
Raziel1
Abgesehen davon das du mit den 15%- 30% ja auch noch die ganze Platform und die Unmengen and Tools, Frameworks und so weiter zahlst die man dir als Entwickler bereitstellt.

Nein, das ist die übliche Propagandalüge von Apple. Die Wahrheit ist:

1. Die Entwickler müssen bereits eine Jahresgebühr dafür zahlen, dass sie ihre Anwendungen signieren dürfen. Ohne Signatur sind die Programme auf fremden Rechnern nicht lauffähig.

2. Ein großer Teil der Infrastruktur ist Open Source und von Apple zusammengekl...gestellt und damit sowieso kostenlos.

3. Die Entscheidung, die Entwicklungswerkzeuge kostenlos bereitzustellen, wurde zu Zeiten von Mac OS X 10.2 Jaguar getroffen, also lange bevor es den App Store gab.

4. Die meisten Entwickler würde gerne (wie früher) einen angemessenen Betrag von ca. 500-700 € pro Jahr an Apple zahlen, wenn Xcode, die Frameworks und vor allem die Dokumentation wieder denselben Qualitätsstandard hätten, wie es früher mal war.

5. Apple entwickelt die Werkzeuge ja hauptsächlich für sich selber. Die Herausgabe an Andere ist ein Zweitnutzen. Wenn Apple das nicht machen würde, gäbe es genügend Anbieter, die einspringen würden. Zu behaupten, Apple würde da großzügig etwas "bereitstellen" ist reine Augenwischerei.
+13
ERNIE01.09.21 10:56
Mich persönlich stören Abos, Schlumpfbeeren, eingeschränkter Funktionsumfang mancher Programme (Sandbox/sonstige Auflagen durch Apple?), fehlende Upgrade-Optionen für neue Versionen bereits gekaufter Software, fehlende Top-Titel (insbesondere bei Spielen).
All der Komfort, den der MAS bietet, wird hier zunichte gemacht.
+8
andi.bn01.09.21 11:05
Eigentlich eine feine Sache dieser MAS. Leider nicht konsequent. Nicht mal die großen Anbieter wie Adobe haben konsequent alle ihre Apps da drin. Lightroom kann ich mir dort laden, Photoshop z.B. nicht. Man kommt um externe Quellen kaum rum, auch nicht bei kostenfreier Software.
Das Prinzip des AppStores am iPhone finde ich prima. So hat man eine "Garantie", vernünftige Software zu bekommen. Schade dass das immer so in Frage gestellt wird zur Zeit.
+1
LoCal
LoCal01.09.21 11:28
KingBradley
Tja, wer die Entscheidung hat:
- selbst Homepage zu betreiben mit Shop
- Apple 30% geben

Der rennt Apple nun mal die Türen nicht ein.🤷🏻‍♂️

"selbst Homepage zu betreiben mit Shop" ist eine extreme Vereinfachung von dem was einem, besonders als Software-Entwickler bzw. Publisher, an Arbeit auf einen zukommt.

1. Lizenzen müssen automatisiert erstellt werden*
2. Lizenzen müssen von der App korrekt erkannt werden*
(* ja, dafür gibt es einige fertige Frameworks, aber diese müssen evaluiert, implementiert und gepflegt werden!)
3. Kopierschutz muss entwickelt werden.
4. Zahlungsmethoden müssen in den Shop eingebaut werden
5. Die Zahlungsmethode muss mit der Lizenzierung "verheiratet" werden
6. Zahlungsvorgänge müssen dokumentiert und gespeichert werden (und zwar sicher und DSGVO-konform)
7. Und hier kommt der Jackpot: Die korrekte Versteuerung (Umsatzsteuer im Ausland, etc).

Die angeblich so hohen 30% an Apple sind dann garnicht mehr so hoch!

EDIT: Und zu den Lizenzierungsframeworks noch einen Punkt:
- Daumen drücken, dass es lange gepflegt wird, denn die Umstellung auf ein neues bzw. die Migration von alten Lizenzschlüsseln ist weder für den User noch für den Entwickler eine spaßige Angelegenheit!
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
+10
LoCal
LoCal01.09.21 11:38
KingBradley

Ich behaupte mal folgendes:
Ohne den AppStore Zwang auf dem iPhone wäre diese Abo Seuche nie in diesem Umfang gekommen!

Die Abo-Seuche dürfte aber mehr daraus resultieren, dass Apple weder im iOS- noch im MacAppStore bezahlte Updates zulässt. Ich wage zu behaupten, dass mit einem ordentlichem Bezahlmodell für Updates massiv weniger Abos gäbe
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
+13
Marcel Bresink01.09.21 11:52
LoCal
1. Lizenzen müssen automatisiert erstellt werden*
[...]
7. Und hier kommt der Jackpot: Die korrekte Versteuerung (Umsatzsteuer im Ausland, etc).

Die angeblich so hohen 30% an Apple sind dann garnicht mehr so hoch!

Doch, das sind sie, weil es andere Anbieter gibt, die diese Arbeit preiswerter und meistens sogar professioneller als Apple übernehmen. Diese Anbieter gab es schon, bevor es App Stores gab.
+5
LoCal
LoCal01.09.21 12:08
Marcel Bresink
LoCal
1. Lizenzen müssen automatisiert erstellt werden*
[...]
7. Und hier kommt der Jackpot: Die korrekte Versteuerung (Umsatzsteuer im Ausland, etc).

Die angeblich so hohen 30% an Apple sind dann garnicht mehr so hoch!

Doch, das sind sie, weil es andere Anbieter gibt, die diese Arbeit preiswerter und meistens sogar professioneller als Apple übernehmen. Diese Anbieter gab es schon, bevor es App Stores gab.

Dann nenne mit bitten Einen(!) …
(folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein)
- Zahlungsabwicklung mit allen gängigen Kreditkarten
- Übernahme des Steuerkrams in jeweiligen Land
- Abwicklung des Rücktritts vom Kauf
- Abrechnung für den Kunden konform für das Land in dem er kauft
- Anbieter existiert bereits seit min. 10 Jahren und wird dies auch in den nächsten 10 Jahren
- Anbieter ist ziemlich sicher vor Übernahme druch andere Anbieter (und damit mögliches Ende des Services)
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
+3
KingBradley
KingBradley01.09.21 12:09
LoCal

Die Abo-Seuche dürfte aber mehr daraus resultieren, dass Apple weder im iOS- noch im MacAppStore bezahlte Updates zulässt. Ich wage zu behaupten, dass mit einem ordentlichem Bezahlmodell für Updates massiv weniger Abos gäbe



„… Im August 2018 berichtete die für gewöhnlich gut informierte Internetseite Business Insider, dass Apple rund 30 Entwicklern auf einem privaten Treffen im April 2017 nahe gelegt hat, ihr Geschäftsmodell auf Abonnements in Apps umzustellen. …“

Apple wollte das Abo Modell und das war natürlich Absicht das man keine Update Preise anbot!

Daher ist es absolut Apples Schuld🤷🏻‍♂️
+10
LoCal
LoCal01.09.21 12:12
KingBradley
LoCal

Die Abo-Seuche dürfte aber mehr daraus resultieren, dass Apple weder im iOS- noch im MacAppStore bezahlte Updates zulässt. Ich wage zu behaupten, dass mit einem ordentlichem Bezahlmodell für Updates massiv weniger Abos gäbe



„… Im August 2018 berichtete die für gewöhnlich gut informierte Internetseite Business Insider, dass Apple rund 30 Entwicklern auf einem privaten Treffen im April 2017 nahe gelegt hat, ihr Geschäftsmodell auf Abonnements in Apps umzustellen. …“

Apple wollte das Abo Modell und das war natürlich Absicht das man keine Update Preise anbot!

Das Abo-Modell kam aber lange nachdem Apple den AppStore gestartet hatte und damals wurde es mehr oder weniger als Feature angeboten, dass Updates kostenlos sind. Nochmal: Mit vernünftigen Update-Modell würden wesentlich weniger Entwickler das AboModell nutzen.

Bezahlte Updates sind das vernünftigere Modell, aber es gibt natürlich auch Gründe für Enwickler das Abo-Modell einzusetzen (z.B. kostenpflichtige Services die in die App eingebunden werden)
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
0
Marcel Bresink01.09.21 12:51
LoCal
Dann nenne mit bitten Einen(!) …

Die großen 4 Anbieter sind Avangate, cleverbridge, Digital River und FastSpring. Der Digital River-Konzern hat in den letzten Jahren Dutzende von kleinen Anbietern wie Elements 5, eSellerate, Kagi, Share-It, SWREG übernommen (ältere Mac-Nutzer werden sich insbesondere an Kagi erinnern).
+10
MacPiet01.09.21 13:23
LoCal
KingBradley
LoCal

Die Abo-Seuche dürfte aber mehr daraus resultieren, dass Apple weder im iOS- noch im MacAppStore bezahlte Updates zulässt. Ich wage zu behaupten, dass mit einem ordentlichem Bezahlmodell für Updates massiv weniger Abos gäbe



„… Im August 2018 berichtete die für gewöhnlich gut informierte Internetseite Business Insider, dass Apple rund 30 Entwicklern auf einem privaten Treffen im April 2017 nahe gelegt hat, ihr Geschäftsmodell auf Abonnements in Apps umzustellen. …“

Apple wollte das Abo Modell und das war natürlich Absicht das man keine Update Preise anbot!

Das Abo-Modell kam aber lange nachdem Apple den AppStore gestartet hatte und damals wurde es mehr oder weniger als Feature angeboten, dass Updates kostenlos sind. Nochmal: Mit vernünftigen Update-Modell würden wesentlich weniger Entwickler das AboModell nutzen.

Bezahlte Updates sind das vernünftigere Modell, aber es gibt natürlich auch Gründe für Enwickler das Abo-Modell einzusetzen (z.B. kostenpflichtige Services die in die App eingebunden werden)

Moin,

was meinst du mit bezahlten Updates? Es ist doch problemlos möglich eine neue Version für bestehende Nutzer vergünstigt anzubieten. Beispiel die Apps der Omnigroup. Hab die Versionswechsel immer günstiger bekommen. Funktioniert über die Bündelung von Apps.
+1
LoCal
LoCal01.09.21 13:34
MacPiet
Moin,

was meinst du mit bezahlten Updates? Es ist doch problemlos möglich eine neue Version für bestehende Nutzer vergünstigt anzubieten. Beispiel die Apps der Omnigroup. Hab die Versionswechsel immer günstiger bekommen. Funktioniert über die Bündelung von Apps.

Ja, OmniGroup sind eine der wenigen, die sich da einen Weg gefunden haben.

Aber was die OmniGroup macht ist, dass sie für jedes Update eine extra App und damit einen extra BundleIdentifier erstellen.

Also z.B. (das sind nicht die echten BundleIdentifier!)
OmniFocus 1: com.omnigroup.omnifocus
OmniFocus 2: com.omnigroup.omnifocusV2
OmniFocus 3: com.omnigroup.omnifocusV3

Für den Entwickler bedeutet das mehr aufwand und die User müssen sich die App auch neu laden und das bedeutet dann, dass man, zumindest kurz, zweimal OmniFocus auf dem Gerät hat.


Besser wäre es, man könnte pro App, wenn sich die Hauptversionsnummer (also von 1.x auf 2.0 ändert), einen Upgradepreis einstellen könnte.

Es gäbe dann nur einen BundleIdentifier, der User hat immer die gleiche App geladen usw usw.
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
+5
milk
milk01.09.21 13:48
Marcel Bresink
Die meisten Entwickler würde gerne (wie früher) einen angemessenen Betrag von ca. 500-700 € pro Jahr an Apple zahlen, wenn Xcode, die Frameworks und vor allem die Dokumentation wieder denselben Qualitätsstandard hätten, wie es früher mal war.
Das können glaube ich alle Menschen unterschreiben, die beruflich für eine der Apple-Plattformen entwickeln. Was ich an Zeit verbrannt habe, nach Antworten zu suchen, die Apples Dokumentation nicht (mehr) hergab, da kommt ein sehr stolzes Sümmchen zusammen.

Zu ObjC-Zeiten ging das noch, da haben wir halt in die OpenStep-Dokumentation geschaut, aber seit Swift geht ohne StackOverflow und -- Gott bewahre -- Ray Wenderlich so langsam nichts mehr ohne Websuche, was über Hello World herausgeht. Der Tiefpunkt war dann mMn mit SwiftUI und Combine erreicht, wo die einzig brauchbare Dokumentation die Videos der WWDC waren. Dummerweise waren die nach 3 Monaten so veraltet, dass sie wertlos waren.
+6
Retrax01.09.21 14:41
Hatte mal an Panic bzw. die Nova-Entwickler geschrieben, weil ich diese App gern über den MAS erwerben würde.

Antwort:
Sie würden gern - aber die Restriktionen seitens Apple verhindern dies.

Panic macht derzeit mit Transmit und Nova feinste native Mac Apps - und das schon seit Classic Zeiten.

Apple sollte seinen Mac App Store so entwickeln, dass solchen exqusiten Mac Apps Entwickler keine Hürden in den Weg gelegt werden, sondern der Zugang für solche native Spitzenapps in den Mac App Store ohne Schwierigkeiten möglich ist.
+4
LoCal
LoCal01.09.21 14:41
milk
Zu ObjC-Zeiten ging das noch, da haben wir halt in die OpenStep-Dokumentation geschaut, aber seit Swift geht ohne StackOverflow und -- Gott bewahre -- Ray Wenderlich so langsam nichts mehr ohne Websuche, was über Hello World herausgeht. Der Tiefpunkt war dann mMn mit SwiftUI und Combine erreicht, wo die einzig brauchbare Dokumentation die Videos der WWDC waren. Dummerweise waren die nach 3 Monaten so veraltet, dass sie wertlos waren.

Selbst StackOverflow kann man seit Swift knicken! Teils liegt das an Swift und dessen ständige Änderungen, selbst von Minor zu Minor-Version, aber es liegt auch an SO selbst. Es werden dort oft irgendwelche Bulllshit-Antworten gegeben, die teils auch funktionieren, aber trotzdem falsch sind, dass man da einfach nichts mehr suchen will.
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
+1
Weia
Weia01.09.21 21:39
Retrax
Hatte mal an Panic bzw. die Nova-Entwickler geschrieben, weil ich diese App gern über den MAS erwerben würde.
Wieso das denn? Glaubst Du, deren Apps sind irgendwie besser, sobald Du sie über den App Store kaufst? (Das Gegenteil ist schon eher der Fall …)

Ist Dir irgendwie wichtig, dass die Entwickler Deiner Ansicht nach besonders hochwertiger Apps nicht so viel Geld für ihre Apps bekommen und Apple dafür umso mehr?

Manchmal kann man echt nur den Kopf schütteln.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
+1
Nebula
Nebula02.09.21 03:00
Ich habe auch gerne die MAS-Version von Apps. Da hat man ein einheitliches Update-Verfahren, das zudem vom lokalen Caching-Server profitiert. Außerdem lassen sich Apps in der Download-Variante manchmal auf weniger Rechnern nutzen als im MAS.
»Wir werden alle sterben« – Albert Einstein
0
Weia
Weia02.09.21 03:13
Nebula
Ich habe auch gerne die MAS-Version von Apps. Da hat man ein einheitliches Update-Verfahren
Das hat man bei den anderen Apps, die so gut wie alle das Sparkle-Framework dafür verwenden, auch.
Außerdem lassen sich Apps in der Download-Variante manchmal auf weniger Rechnern nutzen als im MAS.
OK, das ist ein handfester Grund, wenn
  • man das braucht
  • der Hersteller das überprüft
  • die App-Store-Variante nicht unter Funktionseinschränkungen wegen des Sandbox-Verfahrens zu leiden hat (öfter der Fall, als man meinen mag)
Aber wenn es irgend geht, lasse ich mein Geld lieber dem Entwickler zukommen als Apple, die gar nicht wissen, wohin damit, und die dadurch noch in ihrer Politik des geschlossenen Ökosystems bestärkt werden.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
-1
Murkel201202.09.21 10:16
Es ist ja bereits für fast alle Anwendungsbereiche genügend Software auf dem Markt. Die AppStores, egal ob von Apple, Google oder Microsoft sind dermaßen überfrachtet mit Füllmasse, das man kaum noch durchblickt. Da suche ich lieber mit Google. Viele gute Anwendungen hätte ich sonst auch übersehen. Für Softwareentwickler könnte aber auch die Abkehr von Intel und die damit fehlende Möglichkeit Windows auf dem Mac zu nutzen, ein nicht ganz unwichtiger Punkt sein. Das kann viele Gründe haben... Was ich absolut nicht mag, das sind "scheinbar" kostenlose Apps. Hier sollte Apple für eine klare Trennung sorgen. Ich zahle gerne für gute Apps die ich wirklich brauche. Leider befinden sich einige meiner gekauften Apps nicht mehr im Store, warum??? Gut das ich die noch gesichert habe 🙄.
0
Nebula
Nebula02.09.21 10:24
Sparkle ist allerdings auch etwas nervig. Man muss jede App einzeln starten, um sie zu aktualisieren. Leider schafft auch MacUpdater da keine vollständige Abhilfe.

Das mit der Funktionsbeschränkung ist natürlich ein Punkt. Manche Tools umgehen das aber, indem sie dann einen Helper zum Nachinstallieren verwenden.

Gerade bei systemnahen Tools gibt es aber für mich auch ein Argument gegen den Store. Möchte man so ein Tool an anderen Macs nutzen, etwa via Bootstick, muss man sich oft erst am MAS authentifizieren. Man kann den Stick also in Notfällen nicht einfach aushändigen, sondern muss dabei sein.
»Wir werden alle sterben« – Albert Einstein
0
Weia
Weia02.09.21 16:22
Nebula
Sparkle ist allerdings auch etwas nervig. Man muss jede App einzeln starten, um sie zu aktualisieren.

Also entweder nutzt Du die App, dann startest Du sie ohnehin.
Oder Du nutzt sie zur Zeit nicht, dann kann Dir auch egal sein, dass ein Update anstünde.

Zentralisierte Systeme scheinen immer einfach, aber in Wirklichkeit … (siehe Zentralverwaltungswirtschaften … )
Das mit der Funktionsbeschränkung ist natürlich ein Punkt. Manche Tools umgehen das aber, indem sie dann einen Helper zum Nachinstallieren verwenden.
Aber nur so lange, bis Apple das merkt …
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
+1

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