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Lern-DVD zum Thema Farbmanagement in Mac OS X erschienen

Die erste deutsche Lern-DVD zum Thema "Farbmanagement in Mac OS X" ist erschienen. Die DVD enthält rund 4,5 Stunden Video und erläutert die Grundlagen des Farbmanagements innerhalb des Betriebssystems und aller relevanter Anwendungsprogramme. Alle Lektionen sind leicht nachzuvollziehen und orientieren sich an der täglichen Praxis. Die DVD kann zum Preis von 39,- Euro bestellt werden. Im Preis ist die Vermessung eines individuelles ICC Profil für einen Farbdrucker enthalten.


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Kommentare

sonorman
sonorman13.04.05 09:54
4,5 Stunden Video! . Kein wunder, dass ich mich ohne professionelle Anleitung wochenlang im Kreis gedreht habe mit der Thematik.

Das ganze Farbmanagement ist ein Thema zum (sick)
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wurzelmac13.04.05 09:56
sonorman: Mir geht es genau gleich!
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sonorman
sonorman13.04.05 09:57
Hört sich an wie "The Lord of the Colormanagement" Teil 1, im Directors Cut, Extra Special Long Version.
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ninjaturkey13.04.05 10:12
Ich schäme mich nicht zu sagen, dass ich seit Jahren professionell im Multimedia- und Print-Bereich tätig bin - und die Materie Farbmanagement immer noch nicht vollständig verstehe. Das beginnt damit, dass ich zwei Monitore (an einem Rechner) lehrbuchmäßig kalibriere, und trotzdem verschieden farbige Hintergründe sehe. Und das endet lange nicht damit, dass selbst in den Fach-Foren von Adobe heiße Profi-Diskussionen laufen, wer der Beteiligten denn nun Recht hat.
Wer zum Henker soll sich eigentlich 4,5 Stunden Video für die Grundlagen antun? Eine Techologie, die eigentlich tagtäglich eingesetzt werden soll, und eigentlich "nur" dafür sorgen soll, dass im gesamten Produktionsprozess aus Dunkelrot mal nicht eben Lila wird, muss für den Anwender praktisch unbemerkt im Hintergrund laufen. Idealerweise noch selbst konfigirierend. Aber das funktioniert nach 25 Jahren Mac/PC bis heute auch nicht mit Netzwerken, Internet, etc.
Grummel...brummel...is´dochwahrmönsch...
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Juergen
Juergen13.04.05 10:21
Ja, wenn das so einfach wäre...dass das CMM still im Hintergrund wirkt.-
Man muss notgedrungen die Eigenheiten der Programme kennen. Dies weiss man allerdings meistens nur durch praktisches testen.
Wenn ein CMM Workflow steht, läuft er stabil.
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Maxefaxe13.04.05 10:29
Mein Farbmanagement ist rudimentär(CMYK - ohne Profile einzubetten), aber ich bekomme dennoch Ausdrucke hin die sehr nahe am Monitorbild sind. Deshalb werde ich auf keinen Fall etwas dran basteln was ich nicht 100%ig verstehe, solange es so gut läuft.

Ich glaube das dieses Thema noch in den Kinderschuhen steckt. Solange man sich nicht mal auf einen RGB-Referenzfarbraum einigen kann, oder eine Umrechnungsart (relativ farbmetrisch, perzeptiv etc..) ist das für mich irrelevant.
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Juergen
Juergen13.04.05 10:32
ein Renderinintent ist nicht möglich, dazu liegen die Anforderungen an die Umrechnung zu weit auseinander...
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Juergen
Juergen13.04.05 10:37
...so nicht ganz richtig: prozess standard offsetdruck !
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sonorman
sonorman13.04.05 10:45
ninjaturkey

Muss ich Dir voll zustimmen. Es ist äußerst blamabel, dass diese Problematik bis heute nicht ansatzweise vereinfacht werden konnte. ColorSync und Konsorten sind da auch nur leere Worthülsen.

Ich habe meine persönlichen Konsequenzen daraus gezogen, und praktisch alles auf die Standardeinstellungen für meine Hardware gesetzt, bzw. das Farbmanagement z. B. in Photoshop deaktiviert. So geht's einigermaßen.
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Juergen
Juergen13.04.05 11:46
--- sonorman
ColorSync und Konsorten sind da auch nur leere Worthülsen.

kannst Du das etwas näher erläutern?
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ColorManager13.04.05 12:25
@sonorman:

Farbmanagement läßt sich in Photoshop nicht abstellen, auch wenn Adobe den Anschein erweckt. Tatsächlich werden als interne Farbräume das sRGB und WebCoated aktiviert. Mit diesen Einstellungen reduziert man sich jedoch in Hinblick auf aktuelle Standards, wie z.B. ISOcoated für den Offsetdruck nur unnötig im Gelb sowie auf der Grün-Blau-Achse.

Kontrolle über die Farbe zu erlangen ist deshalb so schwer, weil jedes Gerät andere Eigenheiten in der Farbwiedergabe oder im Farbsehvermögen mitbringt. Wie halt der Mensch auch – der sieht Farbe ebenfalls individuell. Farbe ensteht zwischen den Ohren, da ist eine Standardisierung nicht gerade einfach.

Trotz allemdem gibt es hinreichend gute Möglichkeiten, die Farbe in den Griff zu bekommen. Am Apple dank ColorSync sogar erheblich besser, als unter Windows.

Wichtig ist immer, darüber zu reden, in welchem Farbraum man gerade arbeitet und diese Information mitzugeben (durch eingebettetes/getaggtes Profil), wenn man digitale Bilddaten übermittelt. Sonst kann der Empfänger nur raten und die Qualität ist sicher futsch!

Das ist wie mit dem Geld: Die Zahl 100 allein hilft mir nicht, das Entscheidende ist die Bezeichnung der Währung. Sonst weiß ich nicht, ob sich der Wert an EUR, Sloty oder Rupien orientiert…

Und genauso wirkt sich das in den Farbräumen aus. Die Bezeichnung CMYK sagt noch nichts über die Farbwirkung aus. Lediglich eine Prozentangabe je Farbkanal, kann völlig unterschiedlich aussehen, je nach dem, ob ich mit Tinte oder Druckerfarbe drucke, auf Klopapier oder Kunstdruckbogen.

In diesem Sinne: Keine Angst vor der Farbe! Das macht Spaß, wenn man sie erst mal kontrolliert!
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sonorman
sonorman13.04.05 12:52
Juergen

ColorSync soll die Sache doch vereinheitlichen, oder? In meinen Augen ist es nur eine weitere Möglichkeit, die Sache unnötig zu komplizieren.

ColorManager

Wie das intern von PS gehandhabt wird, ist mir ehrlich gesagt Sch... Egal.
Wenn nicht einmal die unterschiedlichen Applikationen auf einem Rechner in der Lage sind, ein Foto auf ein und dem selben Bildschirm identisch darzustellen, dann liegt irgendetwas im argen. Bestimmte Browser, namentlich Firefox, sind nicht einmal in der Lage, eine Hintergrundfarbe mit exakt definiertem RGB-Wert so darzustellen, wie z. B. Safari oder OmniWeb.

Und das ist nur ein Beispiel unter vielen. Wenn nicht einmal die Profis unter den Profis sich einig sind, wie das ganze zu laufen hat, dann ist etwas im argen.

Wenn jemand sich in der Lage sieht, meinen Mac mit nur einem Bildschirm so einzustellen, dass ALLE Programme die Farben einheitlich anzeigen, und dass Ausdrucke über den Tintenstrahler nur annähernd der Bildschirmvorlage entsprechen, wäre ich schon sehr froh. Wenn dann noch meine Printwerbung in allen unterschiedlichen Publikationen mit einigermaßen gleichen Farben daherkäme, wäre ich super happy.

Aber das ist wohl nur Wunschdenken.
Farbmanagement sucks!
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sonorman
sonorman13.04.05 13:16
Ziemlich arg, sozusagen.
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Juergen
Juergen13.04.05 13:28
...genau dafür ist ja die DVD gemacht.
Alleine eine Profilerstellung kostet ein Vielfaches...
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sonorman
sonorman13.04.05 14:11
Die CD behebt aber nicht das Problem, dass unterschiedliche Applikationen unterschiedliche Farben darstellen.

Mein Standardprofil - Farb-LCD - haut ganz ordentlich hin. Habe gerade mal versucht, ob ich mit einem Tool wie SuperCal (Tip von Camaso) ein besseres Profil hinbekomme, aber das hat auch nicht geklappt. Mein LCD ist also ganz gut kalibriert. Aber das ist ja auch der kleinste Teil des ganzen Farbmanagement-Problems.
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Juergen
Juergen13.04.05 14:32
nein, man muss halt wissen, wie man die apps einstellt. werkzeuge wollen halt gesteuert sein
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sonorman
sonorman13.04.05 15:02
Und genau das ist das Problem! Es ist zu kompliziert!!

Beweise mir das Gegenteil. Komm vorbei, und stell mein System so ein, dass das Thema Farbmanagement ein für alle mal vom Tisch ist.
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Juergen
Juergen13.04.05 17:00
um nicht überall vorbeizukommen haben wir ja die dvd gemacht, für 39 euro mit ausgabeprofil. wenn ich komme wirds teurer
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sonorman
sonorman14.04.05 15:38
Ist in den 39,- Euro 'ne Erfolgsgarantie enthalten?

Aber, ach nee. Lass mal, ich schau mir lieber viereinhalb Stunden lang einen oder zwei gute Filme an. Das ist nicht so stressig.
Aber das soll natürlich nicht den Wert eurer Arbeit schmälern. Wenigstens versucht jemand, es dem gemeinen Volk beizupulen.
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Juergen
Juergen14.04.05 16:02

ist eh das verkehrte forum hier für diese thematik. pr - reaktion null
macnews - 48 stunden - 520 bestellungen
so what...:-D
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