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iCloud vs. NAS / alternative Cloud

mk170122.02.2612:52
Zurzeit überdenke ich meine gesamte Cloud & Backup Strategie, bin mir aber sehr unsicher was die beste Vorgehensweise ist.

Aktuell haben wir in unserem Haushalt 2 Macs, 2 iPhones und 1 iPad pro und nutzen eigentlich ausschließlich die iCloud. Gelegentlich machen wir mit den Macs eine Datensicherung via Time Machine auf eine USB-SSD. Das war‘s.

An Daten haben wir eigentlich gar nicht so viel. Eine Video/Filmesammlung mit maximal 100 Filmen (zumeist AppleTV Kauf-Filme), eine Musikbibliothek (gescannte CDs) mit maximal 20.000 Titeln, 30.000 Fotos, vielleicht 100GB an Texten, Tabellen, Scans und anderen Daten … und dann natürlich noch den ganzen iCloud-Krempel wie Passwörter, Notizen, Messages, Mails usw. Da kommen gewiss auch noch mal über 100GB zusammen.

Was mir auch in Zukunft wichtig ist, ist der Komfort und automatische Abgleich bei vielen Punkten. So möchte ich z.B. auch zukünftig ein Foto machen und es 2 Minuten später auf all meinen Geräten sehen können. Bei Daten wie Texten, Tabellen usw. ist es mir egal, ob ich die in die iCloud oder an eine andere Stelle speichere. Hauptsache, ich komme jederzeit und mit jedem Gerät wieder an die Daten. Bei der Musik werde ich wahrscheinlich ohnehin von Apple Music weggehen und einen anderen Musikdienst wählen.

Wie macht ihr es? Nutzt ihr eine eigene Cloud, z.B. NextCloud? Oder nutzt ihr ein hybrides System mit iCloud und einem NAS? Wie sind eure Erfahrungen bzgl. Komfort?
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Kommentare

Windwusel
Windwusel22.02.2613:13
Ich mache iOS, macOS und diverse Server Backups auf mein NAS. Das NAS selbst auf ein zweites NAS auswärts – hier jedoch nur die kleineren Daten wie Dokumente. Für die Massen ist das in der Bandbreite aber vor allem finanziell derzeit nicht machbar. Das NAS läuft im Raid 10 um hohe Redundanz sicherzustellen.

Auf den Apple Geräten nutze ich die iCloud für Fotos und allerlei Sync-Jobs. Dafür ist es sehr bequem. Natürlich habe ich auch schon über Alternativen nachgedacht eben, weil ich auch ein NAS habe. Aber die iCloud ist einfach sehr bequem...
„Meine  Devices: MacBook Air (13,3-inch, 2025), iPhone 16 Pro, AirPods Pro (2. Gen, USB-C), Apple TV 4K (2022), HomePod mini (1. Gen)“
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sudoRinger
sudoRinger22.02.2613:31
Bevor man hier sinnvoll antworten kann, fehlen entscheidende Informationen: Was ist dein eigentliches Ziel? Mehr Kontrolle über deine Daten, Kosteneinsparung oder Unabhängigkeit von Apple? Und bist du bereit, dich in die Konfiguration und Pflege eines NAS einzuarbeiten?

Ein NAS ist kein Plug-and-Play-Gerät, jedenfalls nicht, wenn man es vernünftig betreiben will. Wer ein NAS mit Nextcloud, vernünftigem Backup-Konzept und Fernzugriff aufsetzen möchte, investiert locker ein Wochenende und danach Zeit für Updates, Fehlerbehebung und gelegentliche Überraschungen.

Der Komfort, den du explizit nennst - Foto machen, zwei Minuten später überall sehen - ist mit Immich möglich. Immich ist eine selbst gehostete Foto-App. Sie läuft als Docker-Container, was bedeutet: du musst lernen, wie man solche Container auf einem NAS aufsetzt und verwaltet.

Für den Fernzugriff nutze ich Tailscale. Der Einstieg ist schnell, aber ein vollständiges Setup mit Fernzugriff auf alle Dienste braucht Zeit und Konfiguration.

Zu Beginn würde ich ein NAS primär als Backup-Ziel und Speicherort zuhause empfehlen, nicht als iCloud-Ersatz. Das ist überschaubar konfigurierbar und du lernst das Gerät kennen, bevor du dich an komplexere Dienste wagst.
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rmayergfx
rmayergfx22.02.2613:56
Aktuell in ein NAS zu investieren ist keine gute Idee, wenn man es nicht unbedingt benötigt. Die aktuellen Speicherpreise für SSD, HDD und RAM sind viel zu hoch um etwas günstiges aufzubauen. Zumal viele nach wie vor der Meinung sind, das ein NAS ein Backup sei, dem ist nicht so und war es noch nie. Daher benötigt man noch einmal die gleiche Kapazität des NAS als zusätzlichen Speicherort, der nicht in der eigenen Wohnung stehen sollte. Damit sind die meisten schon aus dem Thema raus. Grundaufbau NAS, zwingend mit USV und nochmals die gleiche Kapazität extern und viel Zeit und Muse das zu pflegen. Das ganze nicht im Internet zugänglich machen, auch nicht die Remote Dienste des Herstellers freischalten, z.b. QuickConnect von Synology, sondern alles über den eigenen Router/VPN machen um nicht von Drittdiensten abhängig zu sein.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
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mk170122.02.2614:21
Ich denke, ich werde in einem 1. Schritt immer verfügbaren Netzwerkspeicher bereitstellen müssen, damit aus den gelegentlichen Time Machine Backups regelmäßige Backups werden.

Da könnte ich entweder einen Mac mini (ist schon vorhanden) mit externen Festplatten nutzen oder mir mit einem Raspi ein kleines NAS aufbauen, idealerweise mit jeweils 2 SSDs als RAID 1 System. Das wäre schon mal ein erster Schritt, an den ich schon oft gedacht habe, mich aber noch nie drangesetzt habe.

Alles weitere dann in Step 2, 3, …
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