Kurzmeldungen: Apples Irland-Bau, Niantics AR-Fotowettbewerb - und der Chip für Face ID

Die lange Geschichte rund um das europäische Datenzentrum
Schon vor zweieinhalb Jahren hatte Apple angekündigt, mehr als 800 Millionen Euro in den Bau eines großen Datencenters in Irland investieren zu wollen. Allerdings verzögerten sich die Zeitpläne ganz gehörig. Erst in dieser Woche erhielt Apple die finale Genehmigung. Konflikte barg nämlich die Frage, wie stark der Eingriff in die Landschaft ausfallen darf. Bürgerinitiativen hatten dafür gesorgt, dass Apple die eigentlich schon bestätigten Pläne noch einmal überarbeiteten musste. Unter anderem war dafür zu sorgen, weniger Parkplätze anzulegen, das Geräuschniveau niedriger als geplant zu halten und die gesamte Verkabelung unterirdisch zu führen. 2016 gab es erneut grünes Licht für Apple - doch noch einmal gelang es Klägern, den Bau zu verzögern. Jetzt sind allerdings die letzten gerichtlichen Entscheidungen getroffen und alle Verfahren zu den Akten gelegt worden. Apple darf somit die Errichtung der Anlage in Angriff nehmen. Apples Dokumentation zufolge soll die Anlage so groß dimensioniert sein, um für die kommenden 10 bis 15 Jahre ausreichend Kapazität für App Store, Apple Music, Apple Pay, iCloud, FaceTime und iMessage in Europa zu bieten.

Der AR-Wettbewerb von Niantic - in Pokémon Go
Im Sommer 2016 kam Pokémon Go auf den Markt und gilt als erste im großen Stile erfolgreiche AR-App. Auch wenn die meisten Spieler die AR-Funktionen angesichts des hohen Stromverbrauchs nicht nutzen, ist es doch möglich, Pikachu, Shiggy, Karpador bis hin zu seltenen Exemplaren wie Relaxo in freier Wildbahn zu sehen - bevor man sie per Pokéball einfängt. Niantic, das Studio hinter Pokémon Go, hat jetzt einen Wettbewerb ausgerufen und bittet um die gelungensten AR-Fotos. Wer zu den zehn Gewinnern zählt, kann ein Pokémon Go Plus, ein Poster des Go-Teams sowie kabellose Kopfhörer gewinnen. Die Aktion läuft bis zum 25. Oktober. Wer teilnehmen möchte, muss seine Fotos via Instagram teilen.


Mehr oder weniger realistisch und plausibel... Digda aus Tampa, FL und Vulpix aus Wiesbaden

Face ID: Chip wird endlich produziert und geliefert
Die erwarteten Lieferverzögerungen des iPhone X werden mehreren Berichten zufolge von Face ID verursacht - genauer gesagt vom Chip, der die Sensorik steuert. Apple bezieht das Bauteil von Himex, einem aus Taiwan stammenden Spezialisten für Halbleiter. Wie es jetzt heißt, kann Himex drei Wochen vor dem Verkaufsstart endlich größere Stückzahlen produzieren und liefern. Während zuvor hohe Ausschussraten für jede Menge teuren Chipmüll gesorgt hatten, scheint man die Probleme nun (etwas) in den Griff bekommen zu haben. Mehrfach war zu hören, Apple habe pro Tag nicht mehr als 10.000 Exemplare des iPhone X produzieren können, nun sollen es zumindest 400.000 pro Woche sein. Marktforscher rechnen allerdings mit 40 bis 50 Millionen Bestellungen in diesem Jahr. Unbekannt bleibt hingegen, wann die Massenproduktion tatsächlich anlaufen kann.

Kommentare

iGod
iGod12.10.17 18:03
50 Mio. Bestellungen des iPhone X in diesem Jahr, ist das nicht etwas hochgegriffen?
Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung!
0
re-pahi
re-pahi12.10.17 18:05
Chipmüll? Na dann warte ich lieber auf die zweite Produkt-Generation des iPhone X.

Wer weiß wie anfällig das Gerät in freier Wildbahn ist.
Klick. Bumm. Fantastisch!
-3
aMacUser
aMacUser12.10.17 18:17
re-pahi Chipmüll hast du immer in jeder Produktion. Die Kunst ist es, diesen zu gering wie möglich zu halten.
+2
iGod
iGod12.10.17 18:33
re-pahi
Chipmüll? Na dann warte ich lieber auf die zweite Produkt-Generation des iPhone X.

Wer weiß wie anfällig das Gerät in freier Wildbahn ist.

Die zweite Produkt-Generation ist nichts anderes als eine erste Generation von neuen 2018-Chips, die auch wieder neue Fehler haben können.
Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung!
+3

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