Kurz: Die 15%-Ära im App Store – und macOS 11.1 Beta 2

Am Mittwoch gab es neue Betas von iOS 14.3, iPadOS 14.3, tvOS 14.3 sowie watchOS 7.2 – die inzwischen dritten Vorabversionen seit Start der Betaphase (siehe ). Jetzt hat Apple auch mit einer weiteren Entwicklerversion von macOS 11.1 Big Sur nachgelegt. Hier ist es allerdings erst Beta 2, denn die iOS-Testphase hatte bereits früher begonnen. Der Dokumentation zufolge bringt macOS Big Sur 11.1 Beta 2 zahlreiche Fehlerbehebungen mit. Besonders eine davon ist wichtig: Mit der Veröffentlichung von macOS 11.1 soll nun die Systemwiederherstellung korrekt funktionieren – auf M1-Macs klappte dies nämlich bislang nicht. Wie man einen M1-Macs nach fehlgeschlagenem "Restore" dennoch wieder zum Leben erwecken kann, hatten wir in diesem Artikel beschrieben: . Zuletzt wie immer ein Überblick, welche Betaversionen derzeit im Entwicklerbereich aufgeführt sind:

  • macOS Big Sur 11.1 Beta 2: Build 20C5061b (03. Dezember 2020)
  • iOS 14.3 Beta 3: Build 18C5061a (02. Dezember 2020)
  • iPadOS 14.3 Beta 3: Build 18C5061a (02. Dezember 2020)
  • watchOS 7.2 Beta 3: Build 18S5561a (02. Dezember 2020)
  • tvOS 14.3 Beta 3: Build 18K5559a (02. Dezember 2020)


15 statt 30 % Apple Tax – Programm startet
Für sehr viele Entwickler, die ihre Software im App Store anbieten, beginnt in dieser Woche eine neue Ära. Apple eröffnete nämlich das sogenannte App Store Small Business Program, um sich für die halbierte "Apple Tax" zu registrieren. Jeder, der nach Abzug von Steuern und Apples Provision bei weniger als einer Million Dollar Umsatz via App Store landet, bezahlt nur noch 15 statt 30 Prozent. Dazu ist es erforderlich, sich durch die online angebotenen Dokumente zu arbeiten und diverse Fragen zum Unternehmen zu beantworten. Die reduzierte Gebührenabrechnung beginnt im Januar. Wer die Umsatzschwelle überschreitet, entrichtet für den Rest des Jahres wieder den vollen Satz – sowie für das komplette folgende Jahr. Nur wenn in diesem der Umsatz wieder sank, ist eine erneute Registrierung möglich, die aber nicht rückwirkend gilt.

Betreibt man als Entwickler mehrere Accounts, müssen diese in der Anmeldung angegeben werden. Es ist nicht erlaubt, den Umsatz einfach auf so viele Zugänge zu verteilen, bis jeder einzelne bei unter einer Million Dollar liegt. Berechnungen zufolge profitiert die überwiegende Mehrheit der Entwickler von den neuen Regelungen. Es ergibt sich daraus die Situation, dass zwar fast alle Anbieter einen Vorteil haben, Apples Umsatzrückgang dennoch gering ist. 95 Prozent des Umsatzes entfallen nämlich auf 5 Prozent der Entwickler.

Kommentare

UWS04.12.20 11:04
Ich hoffe sehr, dass Apple nach den Catalina- und iOS/iPadOS 13-Erfahrungen mal wieder etwas mehr Ruhe und Qulität in die Updates bringt. Mit iPadOS 14 und iOS 14 sieht es nach meinen Erfahrungen schon ganz gut aus. Big Sur kann ich noch nix sagen, weil: Warten auf Mx mit mehr Saft und vor allem mehr Speicher. Schätze mal Mitte 2021.
+2
tinbert
tinbert04.12.20 11:32
Warum man sich für das Programm (jedes Jahr) neu "bewerben" muss, ist mir ja schleierhaft, aber bitte, habe ich gemacht
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MacRS04.12.20 13:27
Ja okay aber weniger als 1 Millionen Umsatz? Das betrifft wohl kaum jemanden
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ela04.12.20 15:07
Obacht - lt. Bedingungen ist ein Transfer von Apps nicht möglich (bzw. man fällt dann aus dem Programm heraus).

Wenn ich das richtig verstehe, fallen Entwickler damit raus, die auch mal eine App im Auftrag entwickeln und diese dann zum Account des Auftraggebers transferieren wollen?
Vielleicht auch nicht… vielleicht betrifft das nur Fälle in denen man Apps schon unter eigenem Account im Store hatte und diese DANN erst transferieren möchte… unklar - also ggf. nochmal genau lesen oder nachfragen.
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rafi04.12.20 16:58
@ela: fährt man nicht sowieso besser, wenn man eigene apps unter einem offiziellen "firmen"-account hat und die, welche man für andere entwickelt unter einem entwickler-account?
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