Konzept: "iPod Max" und "AirPods Max" für Apple Music Lossless

Apples hauseigene In-Ears namens AirPods und der Highend-Kopfhörer AirPods Max unterstützen bekanntlich Apple Music Losless nicht. Im Wege steht der nativen Wiedergabe verlustfrei komprimierter Musikstücke der Übertragungsweg: Bluetooth kann mit dem vom iPhone-Konzern für Lossless Audio verwendeten Format ALAC nicht umgehen. Diese für Apple sehr ungewöhnliche Einschränkung rief jetzt Parker Ortolani auf den Plan.


"AirPods Max 2" mit "AirPlay 3"
Gemeinsam mit dem Journalisten José Adorno von 9to5Mac machte sich der für seine Konzepte bekannte Designer Gedanken, was Apple tun könne, um dieses Problem zu lösen. Den naheliegendsten Gedanken, nämlich die zweite Generation der AirPods Max schlicht um eine analoge Klinkenbuchse zu erweitern, verwarfen die beiden schnell. Für wahrscheinlicher halten sie, dass Apple die von ihnen "AirPods Max 2" getauften Over-Ears mit AirPlay 3 ausstattet. Ihrer Vorstellung nach könnte ein solches Verfahren wahlweise mit Bluetooth oder WLAN arbeiten und einen neuen Codec beinhalten, welcher Lossless Audio per Funk möglich macht. Ihre technischen Überlegungen illustrierten sie mit dem Konzept einer Apple-typischen Webseite.


Quelle: 9to5Mac

"iPod Max" als Edition zum 20-jährigen iPod-Jubiläum
Gleichzeitig machten sich Adorno und Ortolani Gedanken, wie Apple den im Oktober 2021 anstehenden zwanzigsten "Geburtstag" des iPod mit der Einführung von Apple Music Lossless verbinden könnte. Heraus kam der "iPod Max", ein portabler Musikplayer im klassischen Design des Originals, aber ausgestattet mit modernster Technik. Dem Konzept zufolge verfügt die imaginäre Jubiläums-Edition neben dem legendären Clickwheel über ein Retina-Display, AirPlay 3 und Bluetooth sowie 512 Gigabyte Speicher. Lossless Audio wird dank S6-Prozessor und W3-Chip problemlos unterstützt, außerdem soll sich das Gerät nahtlos mit iPhones, AirPods und Beats-Kopfhörern koppeln lassen. Dass Siri an Bord ist versteht sich von selbst.


Quelle: 9to5Mac

Keine Hinweise auf künftige Geräte
Zum Preis der von ihnen erdachten Geräte machten sich Adorno und Ortolani ebenfalls Gedanken. Ihrer Vorstellung nach könnte Apple den "iPod Max" für 649 US-Dollar anbieten und damit 100 US-Dollar teurer als die "AirPods Max 2". Die beiden Konzeptkünstler sind sich allerdings einer Tatsache bewusst: Bislang gibt es keine wie auch immer gearteten Hinweise darauf, dass in Cupertino Überlegungen angestellt werden, derartige Geräte zu entwickeln. Die Ära reiner Musikplayer, zu denen der klassische iPod gehörte, sind zudem lange vorbei, und auch der iPod Touch fristet seit geraumer Zeit nur noch ein Nischendasein.

AirPods Max im Apple Online Store und bei Amazon

Kommentare

Aulicus
Aulicus26.05.21 16:18
Shut up and take my money...!!!
+1
athlonet26.05.21 16:37
Interessant wäre so ein iPod mit Hi-Res Unterstützung schon.
Sollte der aber wirklich 512GB Speicher bekommen, bezweifle ich dass der "nur" 649 Dollar kosten wird.
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dinoflyer26.05.21 17:18
„Bluetooth kann mit dem vom iPhone-Konzern für Lossless Audio verwendeten Format ALAC nicht umgehen.“ Tut mir leid, aber diese Aussage ist einfach falsch. Seit Jahren nutze ich das ALAC-Format in iTunes/Musik und konnte immer sämtliche von mir genutzten Bluetooth-Geräte (AirPods, ja - auch AirPods MAX, BOSE QC35 II, SONORO, DENON, RENAULT-Autoradio über iPhone und Onkyo App) befeuern. Dies gilt sowohl für 16, als auch für 24 Bit-Files und für eine Abtastrate von bis 192,000 khz. Vielmehr ist richtig, dass die Daten nur über einen USB-DAC oder über HDMI (an einem entsprechenden Audioreceiver und entsprechender Software) ihr Auflösung vollständig wirksam ausspielen können. An die AirPods MAX werden 24 Bit 192,000khz gem. MacOS Dienstprogramm Audio-Midi-Setup mit 32 Bit /48 khz ausgegeben. Nach sehr strengen Maßstäben ist das wohl dann kein Lossless, da die originalen Bits nicht unverändert an das Gerät gelangen. Zum Vergleich: eine CD hat "nur" 16 Bit und 44.1 khz. Übrigens: auch meine HomePods können ALAC (auch 24/192) abspielen.
Von daher verstehe ich Ihren Artikel einfach nicht so ganz - es sei denn, Apple nutzt für das Streaming eine andere ALAC-Variante, als die bisher übliche.
+2
Robby55526.05.21 17:49
athlonet
Interessant wäre so ein iPod mit Hi-Res Unterstützung schon.
Sollte der aber wirklich 512GB Speicher bekommen, bezweifle ich dass der "nur" 649 Dollar kosten wird.

Selbst gute M2 SSDs mit 512 GB kosten von Samsung keine 100 €, eine SanDisk Extreme Micro SDXC kostet knapp über 100 €. Daher wären die "nur" 649 € schon ziemlicher Wucher selbst wenn gute Wandler verbaut werden.
+1
martzell26.05.21 17:50
Apple könnte auch einfach ALAC über Bluetooth übertragen. Genügend Bandbreite bietet Bluetooth seit 2004 mit Version 2.0. Android unterstützt aptX, aptX HD, Sony LDAC (seit Android 8 Oreo), LHDC (seit Android 10) und Samsung HD auf Samsung Handys.
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athlonet26.05.21 18:07
Robby555
Selbst gute M2 SSDs mit 512 GB kosten von Samsung keine 100 €, eine SanDisk Extreme Micro SDXC kostet knapp über 100 €. Daher wären die "nur" 649 € schon ziemlicher Wucher selbst wenn gute Wandler verbaut werden.
Und seit wann interessieren Apple die Straßenpreise von Dritthersteller SSDs?
Bei einem iPhone 12 Pro zahlt man für 512 statt 128 GB alleine schon 350 Euro Aufpreis.

Der Aufpreis von 256 auf 512 GB beträgt beim iPhone 12 Pro 230 Euro. D.h. ein iPod touch mit 512 GB würde hochgerechnet schon 679 Euro kosten. Und der kann kein Hi-Res.
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Robby55526.05.21 18:21
athlonet
Robby555
Selbst gute M2 SSDs mit 512 GB kosten von Samsung keine 100 €, eine SanDisk Extreme Micro SDXC kostet knapp über 100 €. Daher wären die "nur" 649 € schon ziemlicher Wucher selbst wenn gute Wandler verbaut werden.
Und seit wann interessieren Apple die Straßenpreise von Dritthersteller SSDs?
Bei einem iPhone 12 Pro zahlt man für 512 statt 128 GB alleine schon 350 Euro Aufpreis.

Der Aufpreis von 256 auf 512 GB beträgt beim iPhone 12 Pro 230 Euro. D.h. ein iPod touch mit 512 GB würde hochgerechnet schon 679 Euro kosten. Und der kann kein Hi-Res.

Nun ja, wer es braucht darf 350 € Aufpreis auf 512 GB beim iPhone gerne bezahlen, für mich ist es Wucher. Ein Slot für eine Micro-SDXC würde Apple ein paar Cent kosten. Lossless und HiRes gibt es vorerst nur in Apple Music und das nutze ich bisher nur als Stream. Habe ein iPhone 12 mini mit 64 GB, davon sind mehr als 50 % leer. Bilder und Videos landen in der Cloud. Am iPad Pro das selbe, von den 128 GB sind 70 % leer. Falls ich mal nach Corona wieder irgendwo außerhalb der EU reisen kann dann werde ich mir einige Playlisten lokal abspeichern, für Bluetooth Kopfhörer reicht aber AAC völlig aus.
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mat6326.05.21 18:26
ich habe noch einen iPod classic (schwarz) mit 160GB Speicher – funktioniert auch noch und wird verwendet, wenn es kein Netz gibt.
+2
pentaxian26.05.21 20:08
mat63
ich habe noch einen iPod classic (schwarz) mit 160GB Speicher – funktioniert auch noch und wird verwendet, wenn es kein Netz gibt.

dito, zwar "nur" die Hälfte an Speicherplatz, aber der tut's nach wie vor im Cabrio.
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teorema67
teorema6727.05.21 11:53
martzell
Apple könnte auch einfach ALAC über Bluetooth übertragen. Genügend Bandbreite bietet Bluetooth seit 2004 mit Version 2.0. Android unterstützt aptX, aptX HD, Sony LDAC (seit Android 8 Oreo), LHDC (seit Android 10) und Samsung HD auf Samsung Handys.

Android ist meist nur die Basis für die Gerätesoftware (nur wenige laufen mit Stock Android) und die Gerätehardware muss auch mitspielen. So haben Samsung und viele andere nur aptX (ohne HD). LDAC scheinen dagegen sehr viele zu können, die Sonys und Samsungs allemal.
«Se vogliamo che tutto rimanga come è, bisogna che tutto cambi.» (Giuseppe Tomasi di Lampedusa)
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