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Gurman zur Apple Vision Pro: Künftige Modelle haben zwei Problemfelder weniger

Bis zum offiziellen Start der Apple Vision Pro dürfte noch etwas Zeit vergehen: Cupertino peilt einen Release-Termin im Frühjahr 2024 an – allerdings zunächst in den USA. Wann das Gerät hierzulande aufschlägt, bleibt weiterhin unklar. Immerhin dringen immer mehr Detail zu dem Headset an die Öffentlichkeit: So zeigt etwa der Code der Beta-Version von visionOS, dass sie Inhalte auf AirPlay-fähigen Endgeräten spiegeln werden können. Ferner wird die Persona, welche bei FaceTime-Anrufen zum Einsatz kommt, bis zu 30 Tage lang verschlüsselt auf den Headsets der anderen Gesprächsteilnehmer gespeichert (siehe hier). In der aktuellen Ausgabe des „Power On“-Newsletters macht Mark Gurman auf Verbesserungspotenzial der Vision Pro aufmerksam – und identifiziert vor allem zwei Problemfelder.


Gewicht der Vision Pro zu hoch?
Die Apple Vision Pro ist noch ein gutes Stück von ihrer Marktreife entfernt, trotzdem machen einige Branchenexperten Ungereimtheiten aus, welche sich ein Modell der nächsten Generation annehmen sollte. Gurman zufolge sorge etwa das Gewicht für Kritik: Die Vision Pro bringe etwa 450 Gramm auf die Waage, was sich in Tests für einige Nutzer als zu schwer erwiesen habe. Selbst wenn das Headset nicht lange Verwendung findet, erweise es für manche Personen als unkomfortabel – und verursache Verspannungen im Nacken. Apples Lösung für das Problem wirkt ein wenig behelfsmäßig: Ein Tragegurt über dem Kopf mindert die Last. Das Gewicht bleibe eine wichtige Eigenschaft, an dem Apple bei späteren Baureihen arbeiten wolle.

Brillenträger stellen Apple vor ein Problem
Wer im Alltag auf eine Sehhilfe angewiesen ist, könnte die Apple Vision Pro ebenfalls als wenig zufriedenstellend erleben. Kontaktlinsen stellen zwar kein Problem dar, für eine Brille bietet das Gerät jedoch keinen Platz. Cupertino erklärte bereits, dass sich bei der Bestellung des Headsets Korrekturlinsen von Zeiss ordern lassen, welche magnetisch am Gerät haften. Dieser Ansatz sei für potenzielle Käufer jedoch einigermaßen komplex und gehe mit einem logistischen Mehraufwand für Apple einher. Für weitere Baureihen erwäge das Unternehmen daher, diese direkt mit einer Korrekturvorrichtung auszustatten. Diese Lösung habe jedoch ebenfalls ihre Tücken, wie Gurman ausführt: So ändere sich die Sehstärke eines Nutzers möglicherweise mit der Zeit, außerdem erschwere ein solcher Ansatz die Weitergabe oder den Verkauf des Headsets.

Kommentare

thomas b.
thomas b.09.10.23 14:07
Wäre es möglich, die Optik der AVP an die eigenen Dioptrienwerte anpassen zu können? So ähnlich wie bei Ferngläsern?
+2
aerdbaer
aerdbaer09.10.23 19:10
Die Geräte beim Optiker für den Sehtest arbeiten, soweit ich weiß, mit Flüssiglinsen.
Könnte mir vorstellen sowas in der Art wird es in Zukunft vielleicht auch mit eingeschränktem Dioptrien-Bereich bei der AVP geben. Der Bauraum und das Gewicht stehen dem aber vermutlich im Wege.
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