Apples März-Event: Wohl eher Ankündigungswoche als Live-Vorstellung


Als Apple die Einladungen zur "Special Experience" am 4. März verschickte, hatten wir direkt vermutet, dass es sich wohl kaum um ein vollwertiges Event
handelt – denn dieses hätte einen offiziellen Titel, würde in Cupertino stattfinden und zudem von Apple auf den Eventseiten vermerkt werden. Stattdessen geht es mit hoher Wahrscheinlichkeit darum, zuvor angekündigte Hardware- bzw. Software-Neuerungen noch einmal live zu zeigen und Hands-on-Erfahrungen zu ermöglichen. Sowohl
John Gruber als auch
Mark Gurman gehen ebenfalls von einem solchen Plan aus. Kein Zweifel herrscht hingegen daran, dass die erste Märzwoche mit neuen Produkten einhergeht.
Drei Ankündigungstage – dann Live-DemosDer 4. März ist ein Mittwoch – und könnte eine weitere "Ankündigungswoche" abschließen, in der Apple jeden Tag mit einer Pressemitteilung aufwartet. In der Vergangenheit hatte Apple teils auch dann reguläre Events veranstaltet, wenn es lediglich Aktualisierungen und keine weitreichenden Neuerungen gab. Das wiederum gab von vielen Seiten Kritik, jenes Format zu entwerten. "Jeden Tag eine Vorstellung" kam bei den letzten Durchläufen hingegen gut an, zumal Apple die Produktupgrades stets mit kurzen, eventartigen Clips garnierte.
Der mögliche AblaufAnstatt eine Produkt-Keynote am 4. März zu organisieren, erscheint daher folgender Ablauf denkbar: Am 2. März gibt es aktualisierte iPads (iPad, iPad Air), am 3. März folgt das iPhone 17e – um am Mittwoch das MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max bestaunen zu können. Die Teilnehmer der Veranstaltung, welche übrigens zeitgleich auch in London und Shanghai stattfindet, dürfen sich anschließend selbst einen Eindruck von der neuen Hardware machen. Nicht ausgeschlossen ist zudem ein Ausblick auf Siri 2 bzw. Erweiterungen von Apple Intelligence. Klar im Vordergrund stehen jedoch ziemlich sicher die erwähnten Hardware-Produkte. Bei früheren Zusammentreffen dieser Art gab es stets einen kurzen offiziellen Teil, bevor Teilnehmer auf die Geräte losgelassen wurden – um eine Keynote handelt es sich bei der Eröffnungsansprache aber nicht.