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Google DNS verursacht angeblich HD-Streaming-Probleme beim Apple TV

Laut einem Bericht von Apple-TV-Nutzern kann es bei der Verwendung von Google DNS zu Probleme beim HD-Streaming des Apple TVs kommen. Bekanntlich nutzt der iTunes Store für die Übertragung der Daten das weit verteilte Akamai-Netz. Dabei werden über DNS dynamisch unter der gleichen Web-Adresse die Anfragen auf verschiedene Server verteilt. Durch den Einsatz von Google DNS führt dies aber zu der Situation, dass alle Nutzer über den gleichen Server auf das Akamai-Netz und damit iTunes zugreifen. Dies hat zur Folge, dass ein eben ausgeliehener Film trotz einer 20-Mbps-Leitung mehr als 2 Stunden benötigt, um überhaupt mit der Wiedergabe auf dem Apple TV zu beginnen. Die Lösung für dieses Problem ist recht einfach. Anstelle der eingestellten Google-DNS-Server müssen nur wieder die automatisch zugeteilten DNS-Server des Internet-Zugangs verwendet werden. Auch im Fall von OpenDNS soll die Umstellung auf eine automatische Zuteilung von DNS-Servern für Abhilfe sorgen.

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Kommentare

o.wunder
o.wunder21.12.10 12:15
Da sieht man gut was Zentralisierung bedeutet
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Christoph_M
Christoph_M21.12.10 12:15
Ernst gemeinte Frage: Was gibt es für Gründe auf GoogleDNS zu setzten?
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o.wunder
o.wunder21.12.10 12:39
Keinen
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janpi321.12.10 12:41
keinen, das gehört bei Google nur einfach zur Wertschöpfungskette dazu.
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fbogner21.12.10 13:00
Also hier mal zwei Gründe um alternative DNS einzusetzen:
1.) die DNS des Providers sind langsam
2.) oder 2. noch viel schlimmer: sie zensieren oder leiten auf "suchhilfen" falls eine domain nicht existiert (wie in meinem fall!)
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itsnogood7121.12.10 13:05
fbogner
2.) oder 2. noch viel schlimmer: sie zensieren oder leiten auf "suchhilfen" falls eine domain nicht existiert (wie in meinem fall!)

Das würde bei Google bestimmte niiieee passieren.

iTunes ist aber auch sonst nicht sonderlich schnell. Hab hier eine 16Mbit Leitung und jeglicher Download von iTunes ist nie schneller als 500kBit. Ausserhalb von iTunes alles perfekt.
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alpeco
alpeco21.12.10 13:12
Großer Quatsch, diese ganze Behauptung.
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pathip
pathip21.12.10 13:22
Welche DNS Server benutzt Ihr denn so?

Ich bin mit den Standardservern der Telekom in Punkto Geschwindigkeit nicht sehr zufrieden, zumindest zu den Hauptzeiten so ab 18.00 Uhr und suche deshalb ne empfehlenswerte Alternative zu diesen.
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LordLasch21.12.10 13:33
Die Gründe für Google DNS sind sicherlich die einfach zu merkende IP Adresse (8.8.8.8). Wenn man irgendwo kein oder nur lahmes Internet hat, dann kann man relativ schnell ausloten obs am DNS Server liegt...
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Peter Eckel21.12.10 13:55
Welchen DNS-Server ich benutze? Meinen eigenen. Keinen Forwarder oder Proxy, sondern einen ausgewachsenen, richtigen DNS. Der leitet mich nicht auf komische 'Hilfs'seiten um wie der der Telekom, sammelt keine Daten und macht in 99.9% aller Fälle das, was er soll. Und wenn er es mal nicht macht, dann sitzt der Fehler meist vor dem Terminal.

Konfigurationsaufwand für einen nicht-autoritativen BIND ist, wenn man einigermaßen weiß, was man tut, ca. 10 Minuten. Installiert ist er auf Mac OS X sowieso schon. Pflegeaufwand: 0. Braucht auch nicht länger, als sich den dysfunktionalen Google-Server ans Bein zu binden.
Ceterum censeo liberum facierum esse delendum.
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AndieMoepse21.12.10 14:09
Hat hier noch niemand was von NAMEBENCH gehört??!
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ts
ts21.12.10 14:13
itsnogood71
iTunes ist aber auch sonst nicht sonderlich schnell. Hab hier eine 16Mbit Leitung und jeglicher Download von iTunes ist nie schneller als 500kBit. Ausserhalb von iTunes alles perfekt.
Das ist seit 1-2 Wochen nun auch bei mir der Fall. Vorher waren es nur 3,5 Mbit/s. Die meisten anderen Server (die Apple Softwareaktualisierung) können die Leitung auslasten.

Auf Streaming für's Apple TV zu setzen war bei langsamen Servern leider keine gute Idee. Ebenso verhält es sich bei der riesigen, zentralen Serverfarm.
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dark-hawk21.12.10 14:36
@Peter Eckel

Kannst du zur einrichtung eines eigenen DNS in OS X evtl. ein kurzes Journal schreiben? Ich könnte mir vorstellen dass das einige hier gern mal ausprobieren würden (mich eingeschlossen).
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Christoph_M
Christoph_M21.12.10 14:43
fbogner
ich glaub du hast mich missverstanden
Es ging mir nicht darum warum man einen alternativen DNS nutzen sollte (z.b. vom CCC und FoeBuD gibts welche), sondern warum man den von Google einsetzen sollte. Besseres Mapping von Nutzer auf aufgerufene Seiten gibts doch gar nicht..
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ts
ts21.12.10 14:47
AndieMoepse
Nun, unter der Annahme, dass die Latenzzeit über ICMP (Ping) der mit Abstand wichtigste Faktor für das Ergebnis ist, kann man doch recht brauchbare Ergebnisse bekommen. Ansonsten kommt man mit der bash, time und host ganz gut zurecht.


Zum Thema DNS-Server auf Mac OS X betreiben: Ganz schlechte Idee. Lieber den Router das machen lassen und dort eine Liste von schnellen DNS-Servern hinterlegen.
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Request
Request21.12.10 14:58
*Hier stand Müll*
1984 - Think different - Macintosh - iPhone / iPad - Think nothing - 2014
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Peter Eckel21.12.10 15:53
dark-hawk:

Zum Ausprobieren reicht es, im Terminal
sudo launchctl load -w /System/Library/LaunchDaemons/org.isc.named.plist
auszuführen und den Nameserver auf 127.0.0.1 einzustellen. Wenn man mehrere Macs hat, einen davon als DNS konfigurieren (feste interne IP sollte natürlich vorhanden sein) und auf allen anderen den DNS-Eintrag auf diesen Server einstellen.

Testen kann man das auf der Kommandozeile z.B. mit:
dig @127.0.0.1 mactechnews.de SOA
Wenn da so etwas ähnliches herauskommt wie
; <<>> DiG 9.6.0-P1 <<>> @127.0.0.1 mactechnews.de SOA
; (1 server found)
;; global options: +cmd
;; Got answer:
;; >HEADER<<- opcode: QUERY, status: NOERROR, id: 63693
;; flags: qr rd ra; QUERY: 1, ANSWER: 1, AUTHORITY: 2, ADDITIONAL: 2

;; QUESTION SECTION:
;mactechnews.de.            IN    SOA

;; ANSWER SECTION:
mactechnews.de.        86400    IN    SOA    ns65.1und1.de. hostmaster.1und1.de. 2010112403 28800 7200 604800 86400

;; AUTHORITY SECTION:
mactechnews.de.        86400    IN    NS    ns65.1und1.de.
mactechnews.de.        86400    IN    NS    ns66.1und1.de.

;; ADDITIONAL SECTION:
ns65.1und1.de.        86400    IN    A    195.20.224.210
ns66.1und1.de.        86400    IN    A    212.227.123.58

;; Query time: 314 msec
;; SERVER: 127.0.0.1#53(127.0.0.1)
;; WHEN: Tue Dec 21 15:50:15 2010
;; MSG SIZE  rcvd: 155
hat es geklappt.

Und eine schlechtere Idee, als irgendwelche fragwürdige Routersoftware den DNS spielen zu lassen, ist das definitiv auch nicht. Was da an Mist unterwegs ist, geht auf keine Kuhhaut - der BIND in Mac OS X ist zumindest einigermaßen aktuell.
Ceterum censeo liberum facierum esse delendum.
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topas21.12.10 18:54
Ein Schelm wer böses dabei denkt...
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