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Firefox 5 offiziell erschienen

Schon am Wochenende ließ sich Version 5 des beliebten Browsers Firefox über einen direkten Link auf das FTP-Verzeichnis laden. Offiziell angekündigt war jedoch, Firefox 5 am heutigen Tag zu veröffentlichen. Das ist jetzt auch geschehen, ruft man die Produktseite auf, so wird direkt Firefox 5 und nicht mehr Version 4 angeboten. Da Firefox 5 nur drei Monate nach dem letzten Update mit vollem Versionssprung auf den Markt kommt, ist die Liste der Änderungen auch verhältnismäßig kurz. Die wichtigsten Verbesserungen betreffen Geschwindigkeit und Stabilität sowie erweiterte Unterstützung von HTML5 und CSS3.
Ebenfalls nicht mehr lange warten muss man auf Firefox 6, bis Ende des Jahres will Mozilla zudem Firefox 7 veröffentlichen. Das neue "Rapid-Release-System" besagt, Updates in rascherer Folge freizugeben anstatt viel Zeit zwischen einzelnen Updates verstreichen zu lassen. Mit dem Ansatz, die Neuerungen pro Version klein zu halten, sollen sich Versionen besser pflegen lassen. Mozilla erhofft sich zudem, so alles in allem schneller neue Funktionen und Verbesserungen vorstellen zu können.

Weiterführende Links:

Kommentare

ela21.06.11 18:51
Versionsnummerninflation galore

Warum nicht einfach:
2011: 5.1, 5.2 und 5.3
2012: 6.1, 6.2 und 6.3


Naja, ich warte vielleicht noch bis FF10 oder Chrome 42
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Skywalker
Skywalker21.06.11 19:06
Btw: OmniWeb hat auch ein Update auf Version 5.11 bekommen:
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LeoLeo
LeoLeo21.06.11 19:09
Ich glaube den Durchschnittsuser nervt das. Wenn alle Programme so vorgehen würden, dann würde man vor lauter updaterei nicht mehr zum Arbeiten kommen.
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gritsch21.06.11 19:23
mich nervts auch.
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Amfortas21.06.11 19:30
Mir gefällt Safari immer noch besser. Reading List wird bestimmt im Zusammenspiel mit iOS ziemlich cool.
Eine gute Grundlage ist das Fundament für eine solide Basis.
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sram
sram21.06.11 19:50
Amfortas

Kein NoScript, kein Safari. So einfach kann die Browserwahl sein.
Auf Weisung eines Administrators musste diese Signatur entfernt werden
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Skywalker
Skywalker21.06.11 19:54
sram

Es gibt JavaScript Blacklist für den Safari.
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cedib21.06.11 20:30
Ja super. Bis zur 3 ging es Jahre für ne neue Version und jetzt Versionsschlachten. Nur mach das den Browser kein Stück besser, ob er jetzt 4.1 heisst, oder 5. Hinter der Versionsnummer steckt doch immer das Gleiche.
Ich weiss noch, es gab mal die Version 2.5 oder so, die wurde damals mindestens so gross gewürdigt wie hier die Nr. 5.

Finde wirft ein bisschen schlechtes Bild auf Mozilla wenn die auch so mit Versionsnummern schmeissen wie Google. *an den Kopf greif*
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TechID21.06.11 20:32
vielleicht läuft der ja nach dem 4er wieder besser
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Aronnax21.06.11 21:08
Finde wirft ein bisschen schlechtes Bild auf Mozilla wenn die auch so mit Versionsnummern schmeissen wie Google. *an den Kopf greif*

Ich denke mal, dass sich kaum jemand für die Versionsnummern interessiert. Ich habe mir in den letzten Jahren immer mal wieder die Marktanteilsentwicklung direkt nach größeren Versionssprüngen genauer angeschaut und was soll man sagen: Diese Versionsspünge haben Nullkommagarkeine Auswirkungen auf auf die Marktanteile. Es gibt nicht die geringsten Abweichungen von den allgemeinen Trends, die jeweils ein Browser dauerhaft so hat. Es ist auch vollkommen egal, was sie neues bieten, oder wie positiv oder negativ Rezensionen sind - macht alles überhaupt nichts aus.

In den interessierten Kreisen, gibt es anderseits immer ewige Diskussionen darüber, ob die Neuerungen nun ein volle oder nur eine halbe Nummer, oder oder sonst was, rechtfertigen. Ein scheinbar unvermeidliches Genöle eben, für das sich trotzdem nur Nerds interessieren.

Letztlich gibt es zwei wesentliche Gründe, warum es Mozilla nun so macht. Sie versprechen sich davon ein allgemein bescheinigtes Entwicklungstempo. Mit vielen keinen Schritten eben schneller weiter zu kommen, als mit wenigen aber Größeren. Es gibt da auch viele gute Gründe anzunehmen, dass das auch so passieren wird. Erfahrungen anderer Projekte in erster Linie.

Ebenso wesentlich und da kommt man auch wieder auf die Marktanteile zurück. So ein Browser hat eben ein Image, dass sich früher oder später auch auf die Nutzerzahlen auswirkt. Wenn Chrome z.B. alle paar Wochen mit Neuerungen und irgendwelchen Rekorden auftrumpfen kann und die Konkurrenz anderseits monatelang als veraltet abgestempelt wird/werden kann, macht sich das eben nicht gut. Da hält man doch besser dagegen, oder mit anderen Worten: Der verschärfte Konkurrenzkampf im Browsermarkt zwingt Mozilla letztlich auch dazu
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mik84
mik8421.06.11 23:04
Skywalker 21.06.11 19:06
Btw: OmniWeb hat auch ein Update auf Version 5.11 bekommen

Danke!
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macscout
macscout21.06.11 23:48
Schwierig wird es für die Entwickler, die Browser unterstützen müssen. Bisher konnten wir bspw. FF 3 und 4 unterstützen, wenn ein Kunde dann mit FF 4.1 ein Problem hatte, konnten wir sagen: nimm die neuste 4er. Kein Problem. Testen: zwei Browser auf zwei Plattformen = 4 Tests. In diesem Jahr kommen von FF wohl 5, 6 und 7 raus. Für die Kunden ist es aber ein (mental) anderer Schritt wenn wir jetzt sagen: Bug unter FF 5? Dann nimm doch FF 7. Also testen wir bald 4, 5, 6 und 7, jeweils Mac und PC = 8 Tests. Schöner Mist.
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sierkb21.06.11 23:56
macscout:

Ich verstehe Dein Problem nicht. Erstens ist es bei auftauchenden Problemen schon länger nicht mehr so, dass wirklich allein nur der Browser schuld ist, sondern nicht selten liegt das Problem im Zusammenhang mit irgendwelchen veralteten oder fehlerhaften oder speicherfressenden Add-Ons begraben. Oder direkt an der Quelle: bei demjenigen, der den betreffenden Inhalt ins Netz gestellt hat, der in sich fehlerhaft ist bzw. falsch aufgezäumt worden ist.
Und zweitens: wo ist der Unterschied zwischen "Nimm den neuesten 4er Firefox" und der Aussage "Nimm den neuesten Firefox (egal, welcher Versionnummer er trägt)". Oder noch generischer ausgedrückt: "Nimm schon allein aus Sicherheitsgründen stets den neuesten Browser. Egal welchen Hersteller betreffend. Und egal, welcher Versionsnummer er trägt."
Und: Version 4, 5, 6 und 7 von Firefox werden untereinander wohl kaum inkompatibel sein, sodass man da groß unterscheiden oder gar testen müsste.
Wer seinen Code sauber und valide schreibt, für den reduziert sich der Testaufwand eh schon seit längerem auf ein Minimum, für den ist so mancher Testlauf im Grunde nur noch obligatorisch und kostet ihn ein müdes Lächeln, weil's erwartungsgemäß "durchrutscht wie Zäpfchen"...
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Richard
Richard21.06.11 23:58
ich halte es für absoluten Blödsinn was da mit dem Firefox passiert. Als Emtwickler werde ich nur noch die letzte, also aktuelle Version testen und unterstützen. Aber das wollen die wohl so. Wird dem Dau vor dem Rechner sicher nicht helfen. MS wird es freuen.
iMac 27 :: MacBookPro Retina :: OS X 10.13
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Aronnax22.06.11 00:16
... Also testen wir bald 4, 5, 6 und 7, jeweils Mac und PC = 8 Tests. Schöner Mist.

Dauerhaft nicht wahrscheinlich nicht.
Google z.B. fragt ja gar nicht mehr, ob sie Chrome updaten sollen, sondern sie tun es einfach im Hintergrund. Sie haben somit auch eine phänomenale Quote von Nutzern (im Vergleich zu allen anderen Browsern), die die jeweils aktuellste Version benutzen und es dauert auch nur wenige Wochen bis sie praktisch 100% an Bord haben. Im Grunde braucht man auf alte Chrome Versionen also auch nicht zu testen, oder nur seltenst.

Mozilla hat ja recht aktive Nutzer (im Vergleich zum IE) und es dauerte auch hier nicht allzulange bis die jeweils aktuellste Version mehrheitlich benutzt wird. Aber trotzdem dauert es viele Wochen, oder gar Monate, und ein nicht unbeträchtlicher Anteil updatet erst erheblich später, oder gar nicht.

Bin mir ja Recht sicher das früher oder später Mozilla auch hier das Chrome Modell übernehmen wird. Diskutiert wird es auf jeden Fall und wenn ich es richtig verfolgt habe, ist es nur eine Frage der Zeit bzw. so bald sich alles mit den schnelleren Update Zyklen eingerenkt hat wird es wohl auch beim Firefox so sein.
"Nimm schon allein aus Sicherheitsgründen stets den neuesten Browser. Egal welchen Hersteller betreffend. Und egal, welcher Versionsnummer er trägt."

Insbesondere deshalb wird es auch bei Mozilla angestrebt
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Aronnax22.06.11 00:31
Nebenbei bemerkt, traditionell sind es ja die IE Nutzer, die am langsamsten sind. Ganz erheblich langsamer im Vergleich sogar. Die Entwickler sollten sich eher darum Sorgen, dass auch MS so ein Update Modell einführt. Das würde wohl Entwickler erst so richtig glücklich machen bzw. schnelle Update Zyklen sind nicht unbedingt das Problem, sondern die vielen, die auf alten Versionen stehen bleiben und so den ganzen Laden aufhalten
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sierkb22.06.11 00:52
Richard:
ich halte es für absoluten Blödsinn was da mit dem Firefox passiert.

Ja? Was passiert denn da, außer dass die Entwicklungszyklen insgesamt vor allem auch durch die größer gewordenen Konkurrenz schneller und kürzer geworden sind und man deshalb auch bei Mozilla immer schlechter langfristig planen kann?
Was ändert sich denn für Dich als Nutzer oder Entwickler, wenn jetzt statt FF 4.0.1, 4.0.2, 4.0.3, 4.1.0, 4.1.1, 4.1.2 nun nur noch eben bei dringenden Bugfixes eine Minor-Nummer bemüht wird und ansonsten die Major-Nummer erhöht wird? Weder ändert sich der Browser durch die Umstellung dieses Versionierungsschemas noch ändert sich dadurch irgendwas inhaltlich.
Wer gewohnt ist, an der versionierung irgendwas abzulesen bzgl. dem, was der Browser kann oder nicht kann, der hinkt der Zeit sowieso hinterher, weil sich das, diese unbedingte Korrelation zwischen dem, was sich im Browser geändert hat und dem, wie man das am besten durch eine Versionsnummer ausdrückt, schon vor längerem geändert hat und das so nicht mehr aufrechtzuerhalten war. Hätte man an diesem strikten Versionierungsschema festgehalten, dann gäbe es jetzt noch nichtmal einen Firefox 4, dann läge man immer noch bei Firefrox 3.6, maximal bei Firefox 3.7 (der ja auch mal fest eingeplant war). Und was ändert das an dem, wie Du den Browser erlebst oder für ihn entwickelst? Genau: gar nichts. Es ist im Grunde völlig wurscht, welche Versionsnummer er trägt. Der Rest ist reine Psychologie und geistige Flexibilität. Flexibilität, die heutzutage bei der Schnelllebigkeit der gesamten Software-Industrie und bei der Schnelligkeit des sich immer schneller drehenden Karussels einfach an den Tag gelegt werden muss, sonst kommt man nämlich nicht mehr weit bzw. kann dann ganz schnell kein konkurrenzfähiges Produkt mehr anbieten, weil man sich zu sehr an seinen ursprünglich gefassten Roadmaps festkrallt, die aber immer öfters und immer schneller Makulatur werden können durch die verschärfte Konkurrenz-Situation und die sich immer schneller entwickelnden Trends und sich ergebenden neuen Möglichkeiten.
Wer da noch irgendwie an Versionsnummern festhält und diese als Credo in den Vordergrund stellt (denn meistens sind ja mit konkreten Versionsnummern auch ganz konkrete Meilensteile und Ziele auf einer längerfristig angelegten Roadmap verbunden), der steht ganz schnell im Abseits und verliert den Anschluss.

Dir wird vielleicht auch schon aufgefallen sein, dass es nicht nur bei Mozilla inzwischen gar keine festgelegte Roadmap mehr gibt bzw. inzwischen eigentlich immer nur noch ungefähre, vage Ziele für die nächsten Quartale bzw. für das nächste Jahr ausgegeben werden. Und bei anderen Browser-Herstellern ist das nicht anders. Es kann sich keiner mehr leisten, sich in diesen Punkten so sehr festzulegen und damit dann auch eine vorhersagbare Versionsnummer damit zu implizieren. Viel zu schnell werden diese so weit in die Zukunft festgelegten Ziele und Roadmaps durch die aktuellen Entwicklungen überrollt und obsolet. Wenn Du die entwicklung von Firefox in den letzten 2 Jahren mal aktiv mitverfolgt haben solltest, dürfte Dir sicher nicht entgangen sein, wie oft man bei Mozilla in der Not war, teilweise monatelang hinter ihrem eigenen Zeitplan zurückzuhinken, ja sogar ihre eigene Versionierung über den Haufen zu schmeißen und Versionssprünge hinzulegen, die mit dem ursprünglichen Plan nichts mehr gemeinsam hatten, wohl aber viel besser zu dem passten, was sie tatsächlich und de facto im Browser umgesetzt hatten.
Und damit steht Mozilla nicht alleine, den anderen Browser-Herstellern geht's genauso.
Aber das wollen die wohl so.

Das wollen nicht nur die so, daqs wollen im Grunde alle. Und aus Sicherheitsgründen wollen das schon seit Jahren vor allem und vernünftigerweise alle diejenigen, denen das Thema Sicherheit an oberster Stelle steht.
Es ist schlicht und einfach vernünftig, nicht länger als irgendwie notwendig, auf alten Versionen hocken zu bleiben und so rasch wie möglich aktuelles Software-Material zu benutzen. Gerade bei so etwas wie einem Web-Browser, der wie kein anderes Software-Produkt so häufig und so direkt Berührung mit dem Internet, berührung mit dem WWW hat. Bei einer Textverarbeitung spielt Sicherheit zwar auch eine Rolle, nicht aber so exponiert und dringlich wie bei einem Web-Browser, dessen Sinnhaftigkeit und Wesenszweck eigentlich erst so richtig aufblüht, wenn er direkten Kontakt zum WWW hat.

An dieser so exponierten Nahtstelle zwischen Endgerät (Mac/PC/SmartPhone/Tablet etc.pp.) und WWW ist es höchst sinnvoll und überzeugend, wenn da möglichst aktuelle Software zum Einsatz kommt. Und zwar schon alleine aus Sicherheitsgründen. Schon das alleine sollte Grund und Anlass genug dafür sein, dafür zu sorgen, dass da keine angegammelte und faulige Milch rumsteht (wie Microsoft es bezgl. ihres IE6 mal so trefflich und bildhaft per Kampagne zur Ablösung ihres betagten IE6 ins Gedächtnis rief)
Wird dem Dau vor dem Rechner sicher nicht helfen.

Dem DAU vor dem Rechner wird ganz sicher eine Stärkung seiner Medien- und Computerkompetenz helfen. Angefangen schon im Kindergarten. Dann lernt er solche Selbstverständlichkeiten der modernen und schnellebigen Welt von heute quasi von Kindesbeinen an.
MS wird es freuen.

MS wird Dir genau dasselbe sagen, was ich Dir gesagt habe. Sehr wahrscheinlich sogar noch viel eindringlicher. Aus der Ecke kommen von Microsoft-Oberen sogar solche Vorschläge wie z.B. einen für alle Computer-Nutzer verbindlichen "Computer-Führerschein" einzuführen -- erst recht, wenn sie vorhaben, am Internet teilzunehmen. An und für sich sogar ein Vorschlag, der auf eine immer breiter werdende Sympathie stößt und sogar von so mancher Regierung ernsthaft in Erwägung gezogen wird. Auch hier in Europa. Auch hier in Deutschland.
Nicht ohne Grund hat man inzwischen begrüßenswerterweise angefangen, schon in den Vorschulen und Schulen die Medien-Kompetenz der Heranwachsenden zu stärken bzw. überhaupt auszubilden.
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sierkb22.06.11 00:53
Aronnax:
Das würde wohl Entwickler erst so richtig glücklich machen bzw. schnelle Update Zyklen sind nicht unbedingt das Problem, sondern die vielen, die auf alten Versionen stehen bleiben und so den ganzen Laden aufhalten

So ist es.
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Aronnax22.06.11 01:17
Aus der Ecke kommen von Microsoft-Oberen sogar solche Vorschläge wie z.B. einen für alle Computer-Nutzer verbindlichen "Computer-Führerschein" einzuführen -- erst recht, wenn sie vorhaben, am Internet teilzunehmen. An und für sich sogar ein Vorschlag, der auf eine immer breiter werdende Sympathie stößt und sogar von so mancher Regierung ernsthaft in Erwägung gezogen wird.

Das hat MS vorgeschlagen? Einen verbindlichen "Computer-Führerschein"? Würde ja mal darauf hinweisen wollen das ein solcher "verbindlicher" dann auch nur darauf hinausläuft mehr Kontrolle zu ermöglichen und mit Medien-Kompetenz hat es ja auch nur bedingt etwas zu tun - eigentlich gar nichts

Ist auch sicher so, dass Regierungen drauf scharf sind - Länder wie China insbesondere, aber auch teils in diesem Unseren sind es wohl einige Politiker. Das ganze Netz soll/würde ein großes Facebook werden - Anonymität z.B. ist dann nur noch etwas von gestern.
Lange Rede kurzer Sinn: Man sollte eine erstrebenswerte, verbesserte Medien-Kompetenz weiß Gott nicht mit verbindlichen "Computer-Führerscheinen" gleichsetzen/diskutieren - praktisch sind das eher Gegensätze
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wurzelmac22.06.11 08:26
Mal was anderes: Kann FF5 nun wieder PDFs im Browser darstellen?
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sierkb22.06.11 09:22
wurzelmac:

Das konnte Firefox nativ noch nie, sondern höchstens per Browser-Plugin. Entweder via Adobe PDF Reader-Plugin oder via Schubert/it PDF Browser Plugin oder speziell für den Mac via PDF Plugin for Firefox on Mac OS X (Projektseite dazu: ). Letzters hier bzw. hier bzw. hier in einer bisher inoffiziellen Version 1.2.0 erhältlich, welche auch unter Firefox ab Version 4 lauffähig ist, allerdings nur dann, wenn Firefox im 32bit-Modus gestartet wird und läuft. Das Add-On funktioniert nicht im 64bit-Modus. Dieses berits seit längerem bestehendee MacOSX-only PDF-Add-On nutzt, genauso wie Safari, das systemeigene PDFKit Framework von MacOSX, um PDF-Dateien im Browser anzuzeigen.

Demnächst wird sich das alles aber ändern bzw. um eine weitere und offiziellere Lösung erweitern: Mozilla hat vor wenigen Tagen bekanntgegeben, dass es in Zukunft eine native, in Firefox eingebaute Lösung geben wird, welche PDFs auf Basis von etablierten Web-Technologien inkl. JavaScript inline widergeben wird. Die Lösung (von der geplant ist, dass es da erstmal ein Add-On davon geben wird, welches dann bei Erfolg in einem zweiten Schritt fest in jeden Firefox-Browser eingebaut werden wird), an der da derzeit gearbeitet wird, ist Open-Source und steht ausdrücklich und in voller Absicht auch allen anderen Browser-Herstellern zur Verfügung (weswegen man da auch eine für andere attraktive Lizenz gewählt hat). Vorteil dieser Lösung: da sie allein auf bestehenden Webstandards aufbaut und aufbauen soll (vor allem HTML5, JavaScript und SVG) und keine binäre Lösung wie bisherige PDF-Plugins sein wird: eine höhere Sicherheit gegen maliziöse PDFs und dadurch weniger Update-Not des drunterliegenden binären PDF-Frameworks, falls dieses eine Sicherheitslücke haben sollte. Google und Apple wissen davon ein Lied zu singen, da hat es in der Vergangenheit ja durchaus notwendige Sicherheits-Updates gegeben, die den eingebauten PDF-Reader bzw. das drunterliegende PDF-Framework betrafen. Genau diese Situation wird durch den Ansatz, den Mozilla da derzeit verfolgt, vermieden. Genau deshalb könnte dieser Ansatz Mozilla auch attraktiv für die anderen Browser-Hersteller sein.

Mozilla-Wiki: Show PDF inline
Mozilla Wiki: PDF.js
Mozilla Wiki: PDF.js/Planning/1.0

Andreas Gal (Mozilla): pdf.js: Rendering PDF with HTML5 and JavaScript
Chris Jones (Mozilla): Overview of pdf.js guts
pdf.js Sourcecode:

Golem: pdf.js - PDF-Rendering mit HTML5 und Javascript

Möglicherweise kommt bei Firefox auf der Mac-Plattform auch ein Hybride zum Einsatz auf Basis von oben genanntem auf MacOSX' PDFkit basierendem firefox-mac-pdf , oder es wird dort gegenüber der pdf.js-Lösung bevorzugt: (laut : "Use the platform support for PDF in the cases where it's available, e.g. on Mac OS X via PDFkit").

Sprich: es gibt derzeit bereits funktionierende Lösungen (darunter sogar eine MacOSX-only, die auf die gleiche Art funktioniert wie sie bei Safari bislang funktioniert), und an einer neuen, Plattform- und Browser-übergreifenden und grundsätzlich mehr Sicherheit versprechenden Lösung, die zudem evtl. auch interessant für andere Browser-Hersteller ist, wird derzeit von Mozilla gearbeitet.
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Scribbler22.06.11 10:00
Und ich überlege noch, von 3.6 auf 4 umzusteigen... Brauche Firefox eigenlich nur als Alternativ- und Testbrowser. Gibt es eine Möglichkeit, mehrere Versionen installiert zu haben, evtl. nur "lokal" in unterschiedlichen Benutzernkonten?
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sierkb22.06.11 10:29
Scribbler:
Gibt es eine Möglichkeit, mehrere Versionen installiert zu haben

Ja, gibt es. Klappt sogar sehr gut.
Einfach installieren und ggf. umbenennen, falls im selben Verzeichnis befindlich. Oder/und einen FF systemweit in /Applications und einen lokal nur für Dich als Benutzer in ~/Applications (~/Applications ist die Kurzform für /Users/$USER/Applications ablegen; dieses benutzerspezifische Applications-Verzeichnis existiert nicht standardmäßig, ist jedoch von MacOSX vorgesehen und muss ggf. manuell erstellt werden. Weil es vorgesehen ist, wird's im Finder u.a. auch automatisch lokalisiert angezeigt als "Programme"-Ordner).
evtl. nur "lokal" in unterschiedlichen Benutzernkonten?

U.a. dafür gibt's bei Mozilla/Firefox den sog. Profilmanager. Einfach am besten für jede der unterschiedlichen Firefox-Installationen ein eigenes Profil anlegen und dann mittels Profilmanager beim Start des jeweiligen Firefox auswählen.

Siehe dazu auch:

Mozilla Hilfe-Datenbank: Benutzerprofile
Mozilla Hilfe-Datenbank: Profile verwalten
Mozilla Hilfe-Datenbank: Profil sichern und wiederherstellen
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wurzelmac22.06.11 10:45
sierkb
Danke für die ausführliche Antwort!
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ratti
ratti22.06.11 14:36
Ach, was war das früher schön:

Versionsnummer = MajorChanges.MinorFeatures.Bugfix

Und heute?

Bugfix.0.0.rand(1000,9999)

Auch wenn´s inhaltlich egal ist - SnakeOil-Versionsummern sollte man den Herstellern unfreier Software überlassen, die brauchen sowas.

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Zappo Zampani22.06.11 15:37
Zahlen allein erhöhen keine Sicherheit. Und Google Chrome ist zwar ganz nett aber nun wahrlich keine besondere Offenbarung. Man muss es betrachten als das was es ist ein multitaskingfähiger Browser mit einer schnellen Javascriptengine (aber was bringen die Millisekunden, mehr FPS etc. eigentlich wirklich außer, dass man sagen kann mein Browser ist der schnellste hihi ). Die Updatefunktion ist vor allem aufdringlich. Sicherheitsupdates sind auch durch ein "rapid release" von Revisionen nach dem Punkt (was zumindest ehrlich aussehen würde, alles was inflationär gebraucht wird verliert an Wert und schmälert die Bereitschaft von Firmen Firefox zu nutzen, da diese eher Revisionen schneller aktualisieren als ganze Versionen, ob das nun nützlich ist oder nicht) genauso sicher. Was Standards angeht hätte man auch DTD benutzen können um diese aktuell zu behalten, aber man wollte das ja nicht. Stattdessen versucht man das W3C oder andere Standardschreiber mit einem "living standard", dessen Einzelheiten dann ja wieder von Gutdünken der Browserentwickler abhängig sind. Das einzige was vielleicht helfen würde wären ein modualer Aufbau der Browser, was größere und kleinere separate Updates von Interface und Rendering angeht.
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sierkb22.06.11 17:10
Zappo Zampani:
Die Updatefunktion ist vor allem aufdringlich.

Wessen Updatefunktion meinst Du? Die von Firefox oder die von Google Chrome? Die von Google Chrome ist ja wohl alles andere als aufdringlich... Zumal man die auch dauerhaft abstellen kann, Google beschreibt sogar in einem diesbzgl. Support-Dokument wie es geht.
Was Standards angeht hätte man auch DTD benutzen können um diese aktuell zu behalten, aber man wollte das ja nicht.

Wie meinen? Was willst Du damit ausdrücken? Du sprichst in Rätseln...
Stattdessen versucht man das W3C oder andere Standardschreiber mit einem "living standard", dessen Einzelheiten dann ja wieder von Gutdünken der Browserentwickler abhängig sind.

Mir scheint, Dir ist nicht ganz klar, wie ein Standard beim W3C gemacht wird, wer ihn macht und wie dort intern die Abläufe und Regularien sind...
Zumal Du da wohl was falsch verstanden haben musst, was den Ausdruck "living standard" angeht...
Zum besseren Verständnis: sieh das, was Editor und Koordinator und Mittler zwischen W3C und WHATWG, Ian Hickson im Namen der WHATWG als "living standard" apostrophiert hat, mal als kontinuierlich weiterstapfenden Trunk bzw. Nightly Build der HTML-Spezifikation an und das, was auf der Webseite des W3C veröffentlicht ist als Snapshot, Milestone bzw. Release. Mit diesem Bild im Kopf dürfte klarer sein, was mit "living standard" gemeint ist und warum es durchaus sinnvoll ist, bei dem, was auf der Webseite der WHATWG bzgl. der HTML-Spezifikation veröffentlicht wird, im Gegensatz zu der Version, die abstammend davon und im Großen und Ganzen mit ihr synchronisiert auf der W3C-Seite offiziell veröffentlicht wird, die Versionsnummer wegzulassen.
Zudem: gedanklich befinden sich sowohl WHATWG und W3C intern jedenfalls schon jenseits von HTML5 (weil HTML5 inzwischen feature complete ist und damit quasi "abgehakt" ist, der Rest ist pure procedure, purer stupider Fahrplan, der statutengemäß abgearbeitet wird) und auf der Reise in Richtung HTML6 bzw. HTML.next, wofür derzeit schon fleißig Ideen und Vorschläge gesammelt und diskutiert werden.
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