Feuerrisiko: Apple startet freiwillige Rückrufaktion für MacBook Pro 15" aus 2015

Soeben hat Apple eine neue freiwillige Rückrufaktion gestartet: Einige ältere MacBook-Pro-Modelle, welche zwischen September 2015 und Februar 2017 verkauft wurden, stellen offenbar ein Brandrisiko dar. Laut Apple kann sich der Akku mancher dieser Geräte überhitzen und schließlich entflammen.


Bei den Geräten handelt es sich um die MacBook-Pro-Reihe mit 15"-Bildschirm, welche Mitte 2015 vorgestellt wurde und die Modellnummer "A1398" trägt. Neuere Modelle, wie das "Late 2016" MacBook Pro, sind nicht betroffen. Apple behielt das "Mid 2015"-Modell noch einige Zeit im Programm, nachdem die neuentwickelte Fassung vorgestellt wurde.

Apple macht keine Angaben dazu, wie verbreitet das Problem ist. Es ist lediglich zu lesen, dass eine "begrenzte Anzahl von Laptops" aus dieser Generation betroffen ist.

Seriennummer sorgt für Klarheit
Über ein Support-Dokument von Apple können Kunden einfach und schnell überprüfen, ob das eigene Gerät von diesem Mangel betroffen ist – die Eingabe der Seriennummer genügt. Bei jedem Mac lässt sich die Seriennummer über das Apfel-Menu "Über diesen Mac" anzeigen.

Apple: Betroffene Geräte nicht mehr verwenden
Sollte Ihr Gerät von der Rückrufaktion betroffen sein, bittet Apple aus Sicherheitsgründen darum, das Gerät ab sofort nicht mehr zu verwenden und sich an Apple oder einen autorisierten Apple-Händler zu wenden. Die Reparaturzeit beträgt 1-2 Wochen, da das Gerät in allen Fällen an ein Apple-Servicezentrum versandt wird.

Kommentare

Tomboman20.06.19 22:58
1-2 Wochen? Wie stellen die sich das vor, ich brauch den zum arbeiten
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Tomboman20.06.19 23:00
Weiß jemand wie es sich verhält mit den Geräten zu dem Zeitraum, wo aber das Upper case (also auch der Akku) 2018 getauscht wurde?
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johnnytravels
johnnytravels20.06.19 23:12
Tomboman
1-2 Wochen? Wie stellen die sich das vor, ich brauch den zum arbeiten

Da müsste der mediale Druck größer sein wie beim Butterfly Keyboard, dann ginge es schneller.
Wenn das wirklich ein Sicherheitsrisiko darstellt, das beseitigt werden muss, kannst du u.U. den Verdienstausfall bzw. das (leihweise) Ersatzgerät Apple in Rechnung stellen. Ist jetzt aber keine Rechtsberatung...!
‚Tim Cook ist kein Produkt-Mensch.‘ — Steve Jobs
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strellson20.06.19 23:59
Tomboman
1-2 Wochen? Wie stellen die sich das vor, ich brauch den zum arbeiten

Was machst Du bei einem regulären Reparaturfall? Ohne Backuprechner wäre mir mein Job etwas zu Risky.
+7
becreart
becreart21.06.19 07:11
Tomboman

geht innerhalb von Stunden bei einem autorisierten Service Provider.
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promac
promac21.06.19 08:06
Vor ca. 4 Monaten noch eines über den Refurbished Store von Apple gekauft (hauptsächlich wg. den Anschlüssen und der Tastatur), dieses kann auch durchaus seine "Vorteile" haben wie man sieht ....

Ps:
Die SN wurde "gekürzt".

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Hannes Gnad
Hannes Gnad21.06.19 08:06
Üblich sind drei bis fünf Werktage bei Verfügbarkeit des Ersatzteils. Wenige Stunden ist schwierig, dazu müsste man das Ersatzteil lagernd haben, was vom Prozess her eben sehr schwierig ist...
+1
olli189321.06.19 08:20
Ok dann komme ich zu einem kostenlosen Akku Tausch, der hat eh etwas geschwächelt.
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Fehler 11
Fehler 1121.06.19 10:14
Bei einem Kunden sind 10 Geräte betroffen. Warum greifen Unternehmen gerne noch mal zum Mac?
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Gerry
Gerry21.06.19 10:19
Auch bei einer Firma wie Apple kann man was schief gehen. Das ist nun mal so.

Nur Frage ich mich warum da jetzt manche jammern weil der Rechner dann ein paar Tage in Reparatur ist? Jeder hat beim Kauf gewusst das es bei Apple nicht so ist das man im Notfall schnell mal in den Markt geht und sich das Teil kauft. Oder es sich zuschicken lässt und selber austauscht.

Wenn man böse wäre könnte man sagen, warum kauft man sich auch so ein teures Gerät für die Arbeit wenn man sich dann kein Ersatzgerät kaufen kann?
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Tomboman21.06.19 12:05
Natürlich habe ich ein Ersatzgerät, nur dieses ist halt nicht 1:1 das gleiche mit der selben Leistung.

Das ganze ist einfach mit einem enormen Aufwand jedesmal verbunden, wenn das MacBook zum Service muss (2x schon geschehen)
+1
ocrho21.06.19 13:18
Tomboman
Natürlich habe ich ein Ersatzgerät, nur dieses ist halt nicht 1:1 das gleiche mit der selben Leistung.

Du spricht ein Wunschszenario an, dass es derzeit nur bei einem Reklamationsfall mit einem iPhone oder iPad gibt. Wenn ich hier einen Termin vornehme, dann liegt schon ein Ersatzgerät bereit und das Ganze geht innerhalb weniger Minuten (Rückgabe und komplett neues Gerät). Bei einem iOS-Gerät gibt es nur eine sehr kleine Variantenanzahl zwischen Farbe, Speicher und beim iPad noch mit oder ohne Mobilfunk. Beim MacBook's gibt es inzwischen sehr viel mehr Varianten (u. a. CPU) und die durch fehlende Austauschbarkeit fertig eingelagert werden müssen anstatt wie früher durch Austausch gewisser Komponenten wie RAM, SSD, Grafikkarte auf kurzen Dienstweg passend umgestellt werden können.

Eine weitere unerfreuliche Varianten-Zuwachs beim MacBook gibt es durch die sich irritierende überlappende Modellpolitik. Eigentlich würden vier Grundmodelle ausreichen: Ein MacBook Air 12", dann MacBook 13" und MacBookPro 13" und 15". Wenn Du im Apple Store schaust wirst Du mehr Modell sehen. Mir ist es unverständlich wieso Apple diese unnötigen Logistik-Kosten auf sich nimmt. Diese scheinbare Modellvielfalt hilft auch den Kunden nicht, weil gewisse Sortimentslücken wie MacBook 15" oder andere Displaygrößen wie 14" und 16" werden weiterhin vermisst. Kurzum: Unmittelbarer Austausch wie beim iOS-Gerät wird es so lange nicht geben können.
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johnnytravels
johnnytravels21.06.19 14:09
Was man natürlich auch immer machen kann: Im Store lagerndes Gerät für die Dauer der Reparatur kaufen und dann wieder zurückgeben.
‚Tim Cook ist kein Produkt-Mensch.‘ — Steve Jobs
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Ely
Ely21.06.19 18:31
Fehler 11
Bei einem Kunden sind 10 Geräte betroffen. Warum greifen Unternehmen gerne noch mal zum Mac?

Das ist kein Problem von Apple, sondern von der verwendeten Batteriechemie und dem Zulieferer der Batterie (Apple stellt die Dinger nicht selbst her).

Li-Batterien haben so ihre Tücken und daher kann es immer mal zu solchen Problemen kommen, unabhängig vom Hersteller des Gerätes.
Wer gegen Datenschutz ist, weil er ja nichts zu verbergen habe, ist auch gegen Meinungsfreiheit, weil er ja nichts zu sagen habe.
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Konqi
Konqi21.06.19 19:22
Ely
Das ist kein Problem von Apple, sondern von der verwendeten Batteriechemie und dem Zulieferer der Batterie (Apple stellt die Dinger nicht selbst her)

Ja, aber wer hat denn nochmal die Entscheidung getroffen, die Akkus ins Gehäuse zu kleben?
+1
Ely
Ely21.06.19 19:48
Na und?

Und wenn nicht geklebt wurde, ist es dennoch eine (freiwillige) Rückrufaktion, die Batterien zu wechseln. Bei einem vier Jahre alten Gerät, das, ob geklebte oder nicht geklebte Batterie, in einem solchen Szenario in jedem Fall zu Apple oder einen ASP muß.
Wer gegen Datenschutz ist, weil er ja nichts zu verbergen habe, ist auch gegen Meinungsfreiheit, weil er ja nichts zu sagen habe.
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